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Interessantes von der Deutschen Bahn

3. April 2012 (17:03) | Kleine Kniffe, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Früher bin ich viel zu meinen Einsatzorten mit der Bahn gefahren. Als Herr Mehdorn auf der Brücke dieses Unternehmens stand, habe ich wieder mehr das Auto benutzt. Das dreht sich gerade wieder.

Mittlerweile ist man mit der Bahn wirklich mobil. Ich reise viel von der tiefen Botanik in eine ebensolche und daher kann ich auf das Auto nicht ganz verzichten. Gestern habe ich zum ersten Mal das Carsharing – System der Bahn benutzt. Flinkster heißt es und funktioniert wunderbar.

Was mich begeistert, sind die Apps, die die Bahn den iPhone – Nutzern kostenlos zur Verfügung stellt. Da haben wir zum einen den DB-Navigator, mit dem Sie Verbindungen suchen und Tickets buchen können. Zum anderen gibt es auch eine App für Flinkster. Damit können Sie sich anzeigen lassen, wo ein Auto gerade frei ist und es auch direkt gleich buchen. Ich meine, irgendwo gelesen zu haben, dass die Apps auch international zu den Spitzenanwendungen gehören und glaube das gerne.

Ich weiß, das es auch von der Lufthansa und anderen Transportunternehmen nützliche Apps gibt. Wenn Sie Empfehlungen haben, dann empfehlen Sie! Der Kommentarbereich steht Ihnen zur Verfügung.

Nachtrag (5. April 2012):

Wenn Sie vorhaben, Ihren Urlaub in den USA zu verbringen und auch dort die Bahn benutzen wollen, es gibt auch eine App von AMTRAK.

20 Arten, “Nein” zu sagen

30. März 2012 (07:51) | Selbstmanagement, Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

Sie können so gut organisiert sein wie Sie wollen, irgendwann kommt der Punkt, an dem Sie die eine oder andere Aufgabe ablehnen müssen. Dafür gibt es gute Gründe:

  1. Es gehört nicht zu Ihrem Job
  2. Sie sind schon voll bis Oberkante Unterlippe
  3. Jemand anders kann es besser

Sie finden sicher noch weitere Gründe, “Nein” zu sagen. Allerdings ist das Ablehnen nicht immer einfach. Schließlich möchte man niemanden vor den Kopf stoßen. Gut, dass uns Ramona Crees einschlägige Tipps gibt: 20 Ways To Say No. Nun mag der eine oder andere Hinweis nicht zu unserem Kulturkreis passen. Aber Sie finden in dem Beitrag zweifelsohne wertvolle Anregungen.

Ein Hinweis noch. Bevor Sie zu jemand anderem “Nein” sagen, müssen Sie eine Entscheidung treffen. Die Entscheidung nämlich, dies tun zu wollen. Diese Entscheidung nimmt Ihnen keiner ab. Und bedenken Sie: “Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass”, funktioniert auch hier nicht. Gefragt ist eine klare Ansage Absage.

80 Apps zum Fremdsprachen lernen

29. März 2012 (08:20) | Lernen, Software | Von: Stephan List

Seit einiger Zeit versuche ich, mir über ein Selbstlernprogramm Spanisch beizubringen. Ich gebe zu, die Lernkurve verläuft flach, ich habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben. Mir kommt zugute, dass ich am Lernen von Sprachen schon immer Spaß hatte. Das erleichtert die Sache natürlich.

Vor einiger Zeit hatte ich bereits auf die hervorragende Onlinezeitschriften Tea Time Magazine und VeinteMundos hingewiesen. Beide Magazine kommen aus dem gleichen Stall und bringen nicht nur unterhaltsame Artikel, sondern helfen mit entsprechenden Links auch beim Lernen von Vokabeln usw.

Leider gibt es zu den o. a. Angeboten noch keine App für das iPhone oder zumindest kenne ich sie noch nicht. Dass das praktisch wäre, steht außer Frage. Das iPhone habe ich immer dabei und ich könnte so manche Wartezeit beim Arzt oder beim Friseur sinnvoll überbrücken. Diese Apps gibt es und gar nicht mal wenige. Joshua Johnson stellt eine Auswahl in seinem Artikel “80 Apps to Learn a New Language” vor. Für mich besonders von Interesse sind die Anwendungen für Spanisch und Englisch, Sie finden aber auch Programme für Französisch, Italienisch, Chinesisch oder sogar Zeichensprache. Sollte Englisch Ihre Muttersprache sein, dann können Sie mit einer geeigneten App auch Deutsch lernen.

Damit sind wir beim kritischen Punkt. Grundsprache für all diese Apps ist Englisch. Wenn Sie gute deutsche Apps zum Fremdsprachen lernen kennen. dann freue ich mich über entsprechende Hinweise.

Getting Things Done in WikiSummaries

28. März 2012 (08:10) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Ich finde die Idee prima. Bei WikiSummaries können Sie Bücher, die Sie gelesen haben, zusammenfassen und die Zusammenfassung ins Netz stellen. Ich kenne in diesen unseren Landen nur ein kommerzielles Angebot dieser Art, aber vielleicht täusche ich mich da. Wie auch immer. Wenn Sie kein Zeit haben, den Bestseller “Getting Things Done” komplett zu lesen, dann

  1. haben Sie die Lektüre ganz besonders nötig
  2. ist die Zusammenfassung vielleicht der richtige Einstieg

Letztere finden Sie, Sie ahnen es, bei WikiSummaries: Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity.

Kürzer geht es dann nur noch mit GTD in 15 Minuten.

Machen Sie es nicht komplizierter als es ist!

28. März 2012 (07:34) | Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Marc von Marc & Angel hat eine Liste für Leute wie mich zusammengestellt. Leider neige ich nämlich manchmal dazu, die Dinge komplizierter zu machen, als sie sind. Marc empfiehlt 28 Maßnahmen, dies zu stoppen: 28 Ways to Stop Complicating Your Life.

Zugegeben, auch diese Liste ist nicht frei von Binsenweisheiten. Aber auch diese Binsenweisheiten  verdienen es manchmal, ausgesprochen zu werden. Sonst vergisst man sie nämlich. Schauen Sie die Liste einmal durch, es lohnt sich.

E-Mail-Regeln für Vielbeschäftigte

27. März 2012 (07:55) | Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Ich weiß schon, Ratschläge für den E-Mail-Verkehr gibt es wie Sand am Meer. Aber dennoch lohnt es sich ab und zu, sich einige grundlegende Prinzipien in Erinnerung zu rufen. Jocelyn K. Glei hat eine Liste nützlicher Verhaltensweisen zusammengestellt: Email Etiquette for the Super-Busy. Diese sind:

  • Fassen Sie sich kurz
  • Formulieren Sie notwendigen Handlungsschritte zu Anfang, nicht am Ende
  • Nummerieren Sie Ihre Fragen durch
  • Sagen Sie klar, wie es weitergehen soll
  • Setzen Sie Fristen
  • Benutzen Sie “Nur zur Info”, wenn die Nachricht nur zu Info sein soll
  • Schreiben Sie eine kurze Zwischennotiz, wenn Sie die Mail nicht gleich beantworten können
  • Schreiben Sie ein klares “Betreff” (kann man nicht oft genug sagen)
  • Verschicken Sie kein Mail mit ärgerlichem oder provozierendem Inhalt
  • Antworten Sie niemals “Allen”, es sei denn, Sie müssen wirklich

Sicher ist die Aufzählung nicht vollständig, aber die wesentlichen Dinge stehen schon drin. Wenn Sie möchten, können Sie die Liste noch ergänzen nach einem Artikel von Merlin Mann: Writing sensible email messages. Der Beitrag ist zwar nicht mehr jung, aber das ist das Medium e-Mail ja auch nicht.

Wie Sie einen Mind-Sweep durchführen

26. März 2012 (08:08) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Eine der Grundprinzipien der Methode GTD von David Allen lautet “Alles aus dem Kopf”. Grund: Der Kopf ist ein hervorragender Diener, aber ein schlechter Organisator. Er erinnert einen immer zu den unpassendsten Gelegenheiten an Dinge, die noch zu erledigen sind. Die Folge ist Ablenkung, denn ich konzentriere mich nicht mehr auf die Aufgaben im Hier und Jetzt.

Also heißt es mit einem “Mind-Sweep” den Kopf entleeren. Wie das zu bewerkstelligen ist, zeigt uns Mike Vardy: How to Do the Ultimate Brain Dump. Der mentale Kehraus läuft nach Mike in folgenden Schritten ab:

  1. Nehmen Sie Papier und Bleistift zur Hand
  2. Erstellen Sie Ihre Listen
  3. Setzen Sie Ihre Listen auf den Prüfstand
  4. Vervollständigen Sie Ihre Listen

Bei Schritt Nr. 2 empfiehlt Mike, drei verschiedene Listen anzulegen (Notwendig, nützlich, nice to have). Ich halte das für kontraproduktiv. Schreiben Sie vielmehr alles untereinander weg auf und sortieren Sie erst dann in verschiedene Listen, wenn Ihr Gehirn im wahrsten Sinn des Wortes nichts mehr hergibt. Sammeln und ordnen gleichzeitig sorgt in unserem Oberstübchen für Verwirrung und das stört die Kreativität. Meine Empfehlung daher:

  1. Nehmen Sie Papier und Bleistift zur Hand
  2. Schreiben Sie alles untereinander auf (keine Kritik, kein Nachdenken, Bedeutendes, Unbedeutendes)
  3. Sortieren Sie Ihre Listen in “Unterlisten”, wie es für Sie Sinn macht (Projekte, Kontexte o. ä.)
  4. Setzen Sie Ihre Listen auf den Prüfstand
  5. Ergänzen Sie, wo notwendig.

Ich wiederhole: Alles aus dem Kopf und hinein in ein sicheres Organisationssystem (Sie wissen schon: Das “Trusted system”)

Lärm am Arbeitsplatz: Was tun?

23. März 2012 (08:49) | Software, Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

Kürzlich fragte mich in einem Workshop ein Teilnehmer, was ich von Großraumbüros hielte. Es stellte sich heraus, dass ihm die ungewollte Kommunikation mit den Kollegen und die viele akustische Ablenkung auf die Nerven gingen. Mit seinen Beschwerden steht er nicht allein, wie ein Artikel in der “Zeit” belegt: Schall und Rauschen am Arbeitsplatz.

Eine Messung der Lautstärke im Sinne der Arbeitssicherheit hilft in der Regel nicht weiter, denn nicht die schiere Lautstärke ist in Büros das Problem, sondern das monotone Hintergrundgebrabbel. Was kann man gegen diese unterschwellige Lärmbelästigung tun? In o.a. Artikel wird auf das „Sound Masking“ hingewiesen, einer Art akustischen Überdeckung der unerwünschten Töne.

Wenn Sie ein solches Sound Masking einmal ausprobieren wollen, dann investieren Sie knapp 10 € und installieren Sie ChatterBlocker. Damit Sie nicht die Katze im Sack kaufen müssen, können Sie vorher eine Demo herunterladen. Und so funktioniert ChatterBlocker:

ChatterBlocker masks unwanted chatter using a soothing blend of nature sounds, music and background chatter. […] ChatterBlocker also offers mindfulness meditation tracks intended to increase concentration, reduce distractibility and minimize the stress response to office noise.

Mich würde brennend interessieren, ob so etwas tatsächlich funktioniert. Vielleicht hat ein Leser eine derartige Lösung ja schon im Einsatz. Welche Strategien verfolgt Ihr Unternehmen, um lästige Hintergrundgeräusche zu eliminieren? Was tun Sie persönlich dagegen? Haben Sie einen guten Trick auf Lager?

Nur ein Hinweisschild aufzuhängen, wird wohl nicht reichen.

chatterblocker

Das virtuelle Moleskine

22. März 2012 (09:25) | Hardware | Von: Stephan List

Sie haben so ein “altmodisches” Moleskine-Notizbuch bekommen und wissen nicht so recht, was Sie damit anfangen sollen? Dann lassen Sie sich doch von den Tipps anregen, die Dustin M. Wax für Sie auf Lager hat: 13 Things to Do with a Moleskine Notebook. In dem Artikel finden Sie auch einen Link zu einer Anwendung, mit der Sie Ihr eigenes virtuelles Moleskine entwerfen können: MSK.

Wenn Sie sich registrieren, dann können Sie auf der Website Ihre eigenen Entwürfe hochladen, die anderer Benutzer modifizieren oder unverändert herunterladen. Eine schöne Spielerei, die mich nachdenken lässt. In Zeiten des Digitaldrucks dürfte es doch tatsächlich kein Problem sein, sich sein persönlich zusammengestelltes Notizbuchunikat erstellen zu lassen. Mit genau den Blättern, die man braucht und mit der eigenen individuellen Einteilung. Vielleicht würde das dem Papiernotizbuch zu ungeahnten neuen Höhenflügen verhelfen.

Einstecksysteme wie das X47 oder das X17 kommen dem schon recht nahe. Fest eingebunden wäre es mir noch lieber.

moleskine

3 mal 33 Regeln für mehr persönliche Produktivität

21. März 2012 (09:14) | Kleine Kniffe, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Vielleicht erst einmal ein Hinweis zu Anfang. Bevor Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihre persönliche Produktivität erhöhen könnten, fragen Sie sich erst einmal, wozu das überhaupt gut sein soll. Wenn Ihnen auf Anhieb keine schlüssige Antwort darauf einfällt, dann sollten Sie vielleicht eher versuchen, Ihren Alltag zu entschleunigen. Nein, das war kein Scherz, sondern durchaus ernst gemeint. Produktivität ist kein Selbstzweck!

Steve Pavlina hat 3 Listen veröffentlicht mit jeweils 33 Tipps zur Steigerung der persönlichen Produktivität:

  1. 33 Rules to Boost Your Productivity
  2. 33 Rules to Boost Your Productivity – Volume 2
  3. 33 Rules to Boost Your Productivity – Volume 3

Vorsicht, nicht alle Hinweise sind ernst gemeint. Schmunzeln ist erlaubt!