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Training | Coaching | Alles im Griff


Die Planungshilfe für die Schulferien

18. April 2012 (08:09) | Internet, WorkLife | Von: Stephan List

Ein Vorteil unseres föderalen Schulsystems sind die unterschiedlichen Ferienzeiten. Vielleicht sogar der einzige Vorteil, wie böse Zungen behaupten. Man mag sich gar nicht ausmalen, was auf den deutschen Autobahnen los wäre, starteten die Familien mit schulpflichtigen Kindern aus allen Bundesländern gleichzeitig in den Urlaub. Ist ja auch so schon schlimm genug. Allerdings wird diese Lösung mit einem erhöhten Planungsaufwand erkauft. Wer unter den Lesern Vater oder Mutter schulpflichtiger Kinder ist, weiß, was ich meine.

Bei der zeitlichen Abstimmung Ihrer Ferien hilft Ihnen die altbewährte Website Schulferien.org. Dort finden Sie alle Ferientermine, Feiertage und was Sie sonst noch alles brauchen, um angemessen Urlaubsmathematik zu betreiben. Nicht nur das, es gibt sogar einen inversen Ferienkalender. Sie können hier nachschauen, wann keine  Ferien sind und so den Saisonhochpreisen entgehen. Auch für mich als Trainer und Moderator von Workshops ist das hilfreich. Schließlich sollte man einen Workshop nicht in dem Zeitraum ansetzen, zu dem die halbe Belegschaft in den Ferien ist.

GTD für Hacker

17. April 2012 (08:00) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Viele haben sich schon daran versucht, den Ansatz GTD (Getting Things Done) von David Allen auf ein paar Seiten kurz und knapp darzustellen. Eine hervorragende deutschsprachige Zusammenfassung stammt von Johannes Kleske: GTD in einer Nußschale. Ein Artikel aus der Frühzeit von GTD sozusagen.

Dieser Tage bin ich über eine andere hervorragende Zusammenfassung von Lars Wirzenius gestolpert: GTD for Hackers. Zu jedem wichtige Element von GTD finden Sie jeweils das Wichtigste auf einer Bildschirmseite. Ganz simpel und schlicht, ohne jede Ablenkung. Und Hacker müssen Sie auch nicht sein, auch wenn der Titel etwas anderes vorgibt.

Geeignet für einen ersten Überblick und zum Nachschlagen.

gtdfh

Gastbeitrag: Mit CLCL und FileMenu Tools die Arbeit erleichtern

16. April 2012 (09:00) | Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Hier ein Artikel von Jan Fischbach. Vielen Dank für den Beitrag. :-D

Stephan hat schon viel über die kleinen Tools geschrieben, die dem Benutzer das Leben erleichtern. Sein Hinweis über das automatische Aufräumen des Desktops hat mich auf die Idee gebracht, etwas über zwei Tools zu schreiben, die mir helfen. Ich bekämpfe mit CLCL und FileMenu Tools die Mikrozeitverschwendung.

Es gibt Aufgaben, die mich nerven. Beispiele sind:

  • Manuelles Sortieren von Teilnehmern in Protokollen
  • Ersetzen von Tabulatoren bei Daten, die man aus Excel kopiert
  • Festlegen von Dateinamen, die (immer) Name und Datum enthalten
  • Metadaten von einem Word- oder PDF-Dokument in ein anderes kopieren

Für solche Aufgaben muss ich nacheinander mehrere Dialoge öffnen und schließen. Ich brauche unterschiedliche Programme. Oder die Arbeit ist stupide, weil ich zigmal das gleiche mache.

Ich benutze schon länger CLCL, weil ich eine gute Zwischenablage brauche.

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Ein Programm gegen Asthenopie: EyeLeo

13. April 2012 (07:45) | Kleine Kniffe, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Wenn Sie jetzt nicht wissen, was Asthenopie ist, dann geht es Ihnen wie mir einige Minuten zuvor. Sie müssen jetzt nicht zur Wikipedia surfen, ich habe es bereits für Sie erledigt:

Als Asthenopie oder asthenopische Beschwerden wird ein Symptomenkomplex bezeichnet, der – häufig auch bei jüngeren Menschen – zu unterschiedlichen Mißempfindungen unter visueller Belastung führt, und der durch motorische, akkommodative, sensorische oder optische Störungen des Sehens ausgelöst wird.

Die Symptome kennen alle, die lang und viel am Computer arbeiten: Augenbrennen, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Abhilfe verspricht ein Programm namens EyeLeo:

EyeLeo reminds to take breaks regularly, shows you simple eye excercises and prevents you from using computer at break times. Following EyeLeo’s regulations will result in less physical fatigue.

Die Macher haben sich laut eigener Aussage vergleichbare Programme angeschaut, analysiert und eventuelle Schwachpunkte ausgemerzt. Das Programm läuft unter Windows, Sie können es kostenfrei herunterladen.

EyeLeo

BTW: Ein Programm, das ich ebenfalls zur Schonung der Augen empfehlen kann, ist f.lux. Ob es allerdings gegen Asthenopie hilft, entzieht sich meiner Beurteilung.

Richtig delegieren

12. April 2012 (08:05) | Projektmanagement, Selbstmanagement, Teamwork | Von: Stephan List

Es ist gibt Heerscharen von Trainerkollegen, für die ist der Ausdruck “Kontrolle” das Unwort schlechthin. Lassen Sie sich keinen Bären aufbinden: Delegation ohne Kontrolle ist wie Cowboy ohne Pferd. Wenn Sie nicht wissen, was Sie von wem bis wann zu erwarten haben, dann ist die Erfolglosigkeit vorprogrammiert. Nicht Kontrolle an sich ist schlecht, vielmehr kommt es darauf an, wie Sie sie umsetzen.

Für mich sind die Schlüsselbegriffe in diesem Zusammenhang “Verbindlichkeit” und “Transparenz”. Als GTDer ahnen Sie, auch beim Delegieren und Kontrollieren benötigen Sie ein “trusted system”. Es sollte Ihnen aufzeigen, wer gerade mit was beschäftigt ist. Vor allem muss es Sie aber daran erinnern, wann von wem ein bestimmtes Ergebnis abzuliefern ist. Und das automatisch.

David Allen schlägt zu diesem Zweck die @WartenAuf – Liste vor. Wie Sie so eine Liste anlegen zeigt Ihnen Michael Hyatt: How To Better Track The Tasks You Delegate To Others.

Michael nennt uns auch die 5 grundlegenden Schritte der Delegation:

  1. Ordnen Sie die Aufgabe nur einer Person zu (Verbindlichkeit)
  2. Definieren Sie klar, was herauskommen soll (Transparenz)
  3. Benennen Sie den zeitlichen Spielraum (Verbindlichkeit)
  4. Halten Sie sich für Beratung und Rücksprache zur Verfügung
    (betätigen Sie sich nicht als Micromanager)
  5. Führen Sie die delegieren Aufgaben auf einer eigenen Liste (@WartenAuf)

Bei mir beklagte sich einmal während einer Tagung ein Geschäftsführer, seine Führungskräfte würden ihm nie den Zwischenstand oder die Erledigung einer Aufgabe mitteilen. Der Geschäftsführer glaubte tatsächlich, er könne ohne eigenes Nachhaken auskommen.

Mein Gedanke dabei war:
“Warum sollten sie auch? Gehe nie zum Fürscht, wenn Du nicht gerufen würscht.”

Work smarter – not harder

11. April 2012 (16:20) | Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Infographik, guckst Du hier…

Work Hacks
From: Best Masters Degrees

Die E-Mail-Checklist von Seth Godin

11. April 2012 (07:32) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Wie Eingeweihte wissen, ist Seth Godin der Marketingexperte in den USA. Bei uns ist er noch nicht ganz so bekannt, immerhin gibt es einen kleinen Beitrag in der Wikipedia über ihn. Seth beschäftigt sich auch des öfteren mit Themen der Selbstorganisation, eine Präsentation zum Thema Präsentation war auf diesem Blog schon zu betrachten.

Vor einiger Zeit erschien auf seinem Blog eine Email checklist. In 36 Punkten fasst er zusammen, was Sie vor dem Absenden einer Nachricht beachten sollten. 36 Punkte, das hört sich nach viel an. Allerdings ist die Liste eher wie eine Art Ablaufdiagramm zu lesen, zum Beispiel bereits Nr. 1: Is it going to just one person? (If yes, jump to #10).

Ich muss mal ein bisschen stöbern, vielleicht hat sich ja tatsächlich jemand die Mühe gemacht und die Checklist in ein Ablaufdiagramm überführt.

GodinEMail

Räumen Sie Ihren Desktop auf!

10. April 2012 (10:07) | Kleine Kniffe, Methoden, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

An und für sich sträuben sich bei mir in sprachlicher Hinsicht bei dieser Überschrift die Nackenhaare. Auch wieder so ein denglisches Wort aus der Computersprache. Laut Wikipedia ist ein Desktop

in der EDV die Arbeitsfläche einer Benutzerschnittstelle (heute meist auf der Basis einer grafischen Benutzeroberfläche). Der Desktop bildet die unterste Fensterebene. Deutsche Begriffe für Desktop sind „Arbeitsfläche“, „Schreibtischplatte“ oder „Schreibtischoberfläche“. Bei Einzelplatzcomputern hat jedes Benutzerprofil einen eigenen Desktop.

Sei’s drum.

Auf manchen Arbeitsflächen herrscht das blanke Chaos. Viele Programme legen bei der Installation ein Icon auf dem Desktop ab, immerhin wird man in der Zwischenzeit meistens um Erlaubnis gebeten. Weitere Verweise legt der Benutzer selbst an, denn es ist auf den ersten Blick bequem, die Programme und Dateien auf dem Desktop im Blick zu haben und sie direkt von da aus starten zu können. Allerdings wächst die Zahl der abgelegten Icons irgendwann wie Kraut und Rüben und es ist aus mit der Übersicht.

Ich lege grundsätzlich keine Icons auf den Desktop. Zum Starten der Programme benutze ich seit längerer Zeit Launchy. Das hilft, den Desktop sauber zu halten, wie Sie sehen können:

ListDesktop

Wenn Sie Ihre Verweise behalten, aber dennoch wieder Ordnung in das Chaos bringen möchten, empfehle ich Ihnen den Artikel von Adam Dachis: How to Design and Create a Clean, Organized Desktop. Adam schlägt drei grundlegende Schritte vor:

  1. Wählen Sie ein klares, einfaches Hintergrundbild aus
  2. Entscheiden Sie sich für eine Organisationsmethode
  3. Automatisieren Sie sich wiederholende Aufgaben

Zu jedem Schritt finden Sie eine ausführliche Anleitung und weiterführende Links.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Arbeitsfläche in definierte Abschnitte aufzuteilen, dann finden die GTDer unter Ihnen hier geeignete Vorlagen.

Sie können das Aufräumen des Desktops übrigens auch automatisieren. Wie das geht, zeigt Ihnen Adam Pash: How to Automatically Clean and Organize Your Desktop, Downloads, and Other Folders.

Visuell Protokollieren mit dem iPad

9. April 2012 (12:13) | Kreativität, Methoden, Präsentieren | Von: Stephan List

Visuelles Dokumentieren hat mich schon immer fasziniert. Rachel Smith beherrscht dieses Metier meisterhaft. Sie zeigt Ihnen in einer Präsentation, wie Sie Ihr iPad dazu nutzen können.

Kostenlose E-Books zur Arbeitsmethodik, zur persönlichen Entwicklung und und und

5. April 2012 (11:07) | Büchertipps | Von: Stephan List

Kennen Sie bookboon.com? Wenn nicht, dann empfehle ich Ihnen wärmstens, nehmen Sie sich etwas Zeit, besuchen Sie die Website und stöbern Sie durch das umfassende Angebot. Sie finden dort kostenlose E-Books zu Themengebieten wie:

und vielem mehr.

Das Angebot ist wirklich riesig, ich wusste gar nicht, was ich zuerst herunterladen sollte. Einige Bücher habe ich schon durchgeblättert, der Inhalt war durchgehend grundsolide. Das Beste: Alle E-Books sind kostenlos. Ich denke, sie werden durch die Werbung, die Sie da und dort in den Broschüren finden, finanziert. Sie stört aber wenig.

Viel Spaß bei der Recherche!

bookboon