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Arbeitsorganisation - Produktiv und Persönlich

Arbeiten von zuhause aus: Eine Anleitung

Wie die Leserinnen und Leser des Toolblogs wissen, bin ich beruflich ziemlich viel unterwegs. Und wenn ich dann zuhause bin, dann arbeite ich in dem Büro, das ich mir in meinem Haus eingerichtet habe. Das mache ich seit 1996 und ich bin sehr zufrieden damit. Für mich persönlich waren Co-Working-Spaces nie ein Thema, wenn ich auch die Augen vor den damit verbundenen Vorteilen nicht verschließen will. Für mich hat das Festhalten am Büro zuhause zwei Hauptgründe:

  1. Wenn ich schon in Ravensburg bin, dann möchte ich nicht auch noch mein Heim zum Arbeiten verlassen müssen
  2. Es gibt in Ravensburg kein Angebot an Co-Working-Spaces ;-)

Falls Sie sich auch entschließen, von zuhause aus zu arbeiten und die Rahmenbedingungen nicht von Ihrem Arbeitgeber gesetzt bekommen, dann empfehle ich Ihnen den Artikel von Ryan Wilcox: How to Work Remotely and Still Be the Best.

In dem Beitrag bekommen Sie eine Menge nützlicher Tipps zur Einrichtung Ihres Heimbüros mit Hard- und Software, sowie Hinweise zur Arbeitsweise selbst. Ich muss sagen, obwohl ich auf diese Weise schon viele Jahre arbeite, waren dennoch einige Kniffe dabei.

 

Ein Hoch auf die Bullet Points!

Wenn Sie sich gerade verwundert die Augen gerieben haben und Ihren Sinnen nicht mehr trauen, dann kann ich Sie beruhigen. Sie haben richtig gelesen. Es ist schon so: Nahezu alle Autoren sprechen sich geschlossen gegen den Einsatz von Aufzählungszeichen (Bullet Points) auf Präsentationsfolien aus. Nicht so Jerod Morris und Demian Farnworth. In dem Podcast “How to Write Killer Bullet Points” diskutieren Sie, wie Sie Aufzählungszeichen zweckmäßig einsetzen können. Allerdings geht es hier weniger um Slides, sondern eher um das Strukturieren von Texten.

Den Podcast können Sie direkt auf der Website anhören oder als Audiodatei herunterladen. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, dem Gespräch zu folgen, dann greifen Sie halt auf das Transskript zurück.

 

Spielen Sie die Angst weg: Personal Zen

Mittlerweile glaube ich tatsächlich, dass es für alles und jeden irgendeine App gibt. Heute bin ich über ein Spiel (!) für iPhone und iPad gestolpert, mit dem Sie auf spielerische Weise Ängste bekämpfen können: Personal Zen. Offensichtlich können Sie den bestehenden Stresslevel erheblich senken, wenn Sie sich täglich 25 Minuten an das Smartphone hängen. Was im ersten Moment ziemlich vollmundig klingt, hat tatsächlich einen fundierten Hintergrund. Denn der Erfolg wurde offensichtlich in mehreren Studien nachgewiesen, wie auf der Website der Association for Psychological Science zu lesen ist.

Das Spiel kommt übrigens ohne Nebenwirkungen, Sie können es kostenlos über iTunes beziehen.

[via Lifehacker]

 

So halten Ihre Batterien länger

So schön diese Smartphones ja sind, aber die Leistung der Batterien treibt einem manchmal die Tränen in die Augen. Ein bisschen gechattet, ein bisschen im Netz gesurft und schon ist der Akku wieder alle. Was Sie machen können, um die Laufzeit pro Ladung zu erhöhen, zeigt Ihnen dieses Video:

[via COED]

 

Nachtrag 26. Juni 2014

Tipps zum Sparen von Energie beim MacBook gibt Connor Turnbull heute: Top Tips to Maximise Battery Life on a MacBook.

 

Die 7 Todsünden bei der öffentlichen Rede

Nun gut, es ist sicher nicht jedermanns Sache, vor einer großen Gruppe (“coram publico”, wie der Römer sagt) einen Vortrag zu halten. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören sollten Sie laut Ian McKenzie diese “7 Deadly Sins of Public Speaking” vermeiden:

  1. Zielloses Umherwandern
  2. Monotones Sprechen
  3. Den Anschein erwecken, vom Thema keine Ahnung zu haben
  4. Kaum Augenkontakt zu den Zuhörern halten
  5. Wirres Herumzappeln
  6. Mangelnde Vorbereitung
  7. Unzureichende Fähigkeit, Geschichten zu erzählen

“Story telling” nennen Fachleute den letzten Punkt und es gibt Autoren, die eine spannende Geschichte als Grundlage für einen guten Vortrag für unerlässlich halten. Die Punkte 1 und 5 sagen übrigens nicht, dass Sie dastehen sollten als hätten Sie einen Stock verschluckt. Das Zuhörer dürfen schon merken, dass ein leibhaftiger Mensch zu ihnen spricht.

Die Packliste für Ihre nächste Reise

Wir nähern uns mit Riesenschritten der Urlaubszeit und da heißt es Koffer packen. Damit ich weiß, was ich einpacken muss, lege ich mir ca. vier Wochen vor der Urlaubsreise eine Mind-Map an, in die ich immer dann etwas eintrage, wenn mir etwas einfällt. Ich nenne das das “Einkaufszettelprinzip”, wie die Teilnehmer meiner Workshops zur Selbstorganisation wissen.

Sie können die Packplanung aber auch ganz dem Rechenknecht überlassen. Zum Beispiel mit der Netzanwendung “What to Pack“. Sie müssen nur ein paar Randbedingungen wie Reisedauer, Klima usw. anklicken und schon bekommen Sie automatisch ein Packliste erstellt. Hübsch gemacht, ob allerdings alltagstauglich, müssen Sie entscheiden.

WhatToPack

[via Lifehacker]

Podcast 012: Im Gespräch mit Jan Fischbach

Jan Fischbach

Diesmal war ich im Gespräch mit Jan Fischbach. Jan betreibt mit seinen Kolleginnen und Kollegen das Teamwork-Blog und berät Projektteams in den Bereichen Teameffektivitä und -Effizienz. Darüber haben wir uns unterhalten:

  • Die Arbeitsfelder von Jan
  • Teamarbeit im Projekt
  • Ansätze und Tools im Projektmanagement
  • Das Teamwork-Blog
  • u. v. m.

 

 

Hier die  Links zum Podcast:

Viel Spaß beim Hören!

Achtung, das Buch gibt’s ummesonscht!

Die ersten zwanzig Hörer, die sich bei Jan Fischbach bis 15. 7. per E-Mail unter
jan_ fischbach [ätt] yahoo. com
melden, erhalten ein pdf-frei-Exemplar des Buchs “Projektablage”.
Stichwort “Toolblog-Podcast”. Name und E-Mail-Adresse nicht vergessen.

Ist doch nett von ihm, oder? :-)

 

Kompaktanleitung zu GTD®

Im Netz kursieren mittlerweile unzählige Zusammenfassungen von David Allens GTD ® – Methode. Nun wurde ich auf ein E-Book aufmerksam gemacht, in dem in deutscher Sprache (!) GTD ® hervorragend erklärt wird. Sie stammt von Ralf Grabowski, der sie netterweise auch zum kostenlosen Download als pdf-Datei zur Verfügung stellt.
Mir gefällt die Broschüre sehr gut, sie enthält nicht zu viel und nicht zu wenig. Auch Neulinge können mit dem E-Book den Ansatz von David Allen gut verstehen.

Mit seinen Hinweisen zu den Tools bin ich allerdings nicht einverstanden. Ich finde überhaupt nicht, dass es sich lohnt, aus Produktivitätsgründen auf den Mac umzusteigen. Auch Apple kocht nur mit Wasser. Für mich ist übrigens immer noch das beste Programm zur Selbstorganisation “MS Outlook”. Und nein, Outlook für den Mac kommt an den Bruder für den PC bei weitem nicht heran. Und ja: Ich besitze und benutze selbst ein MacBook und arbeite gern damit. Gerade deswegen treffe ich diese Aussage ganz bewusst.
David Allen sagt, GTD® sei “tool-agnostic”. Im Prinzip ist es also egal, welches Werkzeug Sie benutzen, wenn Sie sich an die wichtigen Prinzipien halten.

Hier ein Zitat aus dem E-Büchlein, das ich dem geneigten Leser besonders ans Herz legen möchte:

Vor allem elektronische Tools sollten nicht zu viel Spaß machen. Denn dann organisieren Sie sich womöglich zu fein und artifiziell. [...] Mit anderen Worten: Sie organisieren sich, arbeiten aber die toll organisierten Sachen nicht ab.

Wo er Recht hat, hat er Recht. Ich weiß, wovon er spricht. Das Damoklesschwert des Micromanagements schwebt über uns, gerade weil wir GTD® so mögen.

Im Übrigen möge mir Ralf die kleinen Meckereien verzeihen. Irgendwas muss ich ja auch sagen. ;-)

Sein E-Book kann ich wirklich nur empfehlen! Kompliment, Herr Kollege.

 

[Danke für den Hinweis, Frau Blüchel (Bianca Blüchel auf Twitter)

 

10 interessante Lifehacks im Film

Ohne Worte, der Film spricht für sich selbst:

 

Das iPhone als Scanner

Gesponsert ist dieser Beitrag zwar nicht, aber ganz ungesponsert auch nicht. Die Macher der iPhone-App “Scanbot” haben mir ein Exemplar zum Testen zur Verfügung gestellt. Nun kostet die App  im iTunes-Store nur 1,79 €. Für diesen Betrag fühle ich mich wirklich nicht “gekauft”. ;-)

Sei’s drum. Ich benutze die App tatsächlich immer häufiger, denn sie kommt ohne Schnickschnack daher und macht genau das, was sie soll: Sie scannt Dokumente und wandelt sie in pdf-Dateien um. Anschließend können Sie diese Datei zum Cloud – Service Ihrer Wahl senden: Dropbox, Evernote,  Google Drive und ein paar mehr. Mir gefällt besonders die einfache Bedienung, selbst wenn man ein Grobmotoriker wie ich ist (Originalton meine Tochter), erzielt man beste Ergebnisse.
Eine Alternative für das iPhone wäre z. B. Genius Scan, dort muss man aber mehr fummeln, finde ich.

Scanbot gibt es für iPhone, iPad und Android – Smartphones für kleines Geld (aber das erwähnte ich bereits).

Scanbot for Android from doo GmbH on Vimeo.

BTW: Warum muss bei solchen Videos immer so nervige Hintergrundmusik laufen? Entsetzlich, sowas.

 

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