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Arbeitsorganisation - Produktiv und Persönlich

Wenn Dir das Leben eine Tomate gibt, mach einen Pomodoro daraus

Aus gegebenem Anlass, wie es so schön heißt, beschäftige ich mich derzeit wieder einmal mit der Tomatentechnik (Pomodoro – Technique). Zu diesem Zweck habe ich mir im Supermarkt sogar einen Kurzeitwecker in Tomatenform gekauft, um stilecht loslegen zu können.

Nach den ersten Tagen konsequenter Anwendung der Tomatentechnik muss ich feststellen, dass die Methode schon ein gehöriges Maß an Selbstdisziplin erfordert. Insbesondere das strikte Einhalten der Timebox von 25 Minuten bereitet mir erhebliche Problemen. Ich fühle mich oft eingeschränkt dadurch.

Vielleicht kann man aber auch das Pferd von hinten aufzäumen, wie eine Autorin namens Belle in ihrem Beitrag “Real life Pomodoro” beschreibt. Sie schlägt vor, als Zeitfenster Vorgänge zu nehmen, die ohnehin im Alltag ständig vorkommen. Zum Beispiel das Abhören einer Musik-CD:

When I have a new album I’m excited to try out, it’s a great work timer. Not only do I get to enjoy the music, I only have to work until the album is finished. I sometimes do this with an old favourite album or playlist, too.

Belle hat noch andere Ideen, wie alltägliche Verrichtungen als Pomodoro genutzt werden können.

Wie gesagt, ich tue mir mit dieser Methode (noch) ziemlich schwer. Vielleicht liegt es daran, dass ich Tomaten von anderem Gemüse nicht unterscheiden kann. Als ich meiner Frau stolz meinen neuen Kurzzeitmesser präsentierte, meinte sie trocken: “Das ist eine Paprika und keine Tomate”.

Was soll man dazu sagen?

[via Lifehacker]

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Wie Sie Ihren Verstand organisieren

… zeigt Ihnen der Neurowissenschaftler Daniel J. Levitin. Manches kommt Ihnen vielleicht bekannt vor.

 

Mein Nachfolger, der Computer

Ende Juli habe ich hier im Toolblog einen Artikel mit dem Titel “3 Gründe, warum es Ihren Job morgen nicht mehr geben könnte” veröffentlicht. Ergänzend dazu weist Detlef Kreuz in einem Tweet auf einen Beitrag hin, der untersucht, welche Berufe in Zukunft von Computern statt Menschen ausgeübt werden:

Dargestellt wird in der Liste für verschiedene Berufe die Wahrscheinlichkeit dafür, ob der Computer den Menschen ersetzen wird. Im Text wird der Hintergrund dieser Untersuchung mehr als erschöpfend dargestellt. Keine leichte Kost, es handelt sich um eine wissenschaftliche Arbeit.

 

Gastbeitrag: Fokus, Fokus, Fokus – Wieso Priorisierung über den Erfolg eines Projektes entscheidet

Heute ein Gastbeitrag von Philip Schilling. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Ein Projekt erfolgreich zum Ziel zu führen ist kein Hexenwerk, wenn man das Wichtigste nie aus den Augen verliert. Dazu setzt man Prioritäten. Wie genau das funktioniert, lesen Sie hier.

Zwei Dinge sollten Sie allerdings im Vorfeld geklärt haben: Definieren Sie ein konkretes Ziel Ihres Projekts und legen Sie fest, welche Ressourcen Sie einsetzen können. Jetzt kann es losgehen.

(mehr …)

8 (vielleicht) neue Mind-Mapping-Tools

GTD© und Mind-Mapping haben etwas gemeinsam: Die Zahl der Programme, die für diese Ansätze geschrieben wurden, ist wohl mittlerweile unüberschaubar. Man könnte meinen, alles zum Thema wäre schon einmal veröffentlicht worden. Doch weit gefehlt. Dieser Tage bin ich über einen Artikel von Elena Simionescu gefallen, in dem sie Mind-Mapping-Programme vorstellt, die ich noch gar nicht kannte: Top 8 Mind Mapping Tools for Designers.

Nun gut, ein paar kannte ich schon, wie XMind, auf das ich unlängst selbst umgestiegen bin oder auch FreeMind oder MindMeister.
Coggle gefällt mir aufgrund der organisch aussehenden Maps, das gleiche gilt auch für Mapul. Aber auch Stormboard oder Wisemapping sind einen Blick wert.

Probieren Sie das eine oder andere Programm mal aus. Der MindManager freut sich über starken Wettbewerb!

Mapul:

Coggle:

Stormboard:

 

Effizientes Brainstorming: Die Note-and-Vote-Methode

In letzter Zeit haben sich viele Autoren äußerst negativ über das Brainstorming ausgelassen. Die Kritikpunkte gipfelten im Vorwurf, dass Brainstorming gar nicht funktionieren könne. Andere beklagten die mangelnde Effizienz. Wenn Sie auch zu dem Kreis der Brainstorming – Kritiker gehören, versuchen Sie es doch einmal mit dem Vorschlag von Jake Knapp: “Note And Vote”: How Google Ventures Avoids Groupthink In Meetings. Und so geht es:

  1. Notieren:
    Jeder schreibt seine Ideen auf einen eigenes Blatt Papier (5 – 10 min)
  2. Eigenes Überarbeiten:
    Jeder geht seine Ideen noch einmal durch und sucht sich zwei Lieblingsideen davon heraus (2 min)
  3. Teilen und Erfassen:
    Jeder nennt seine zwei Lieblingsideen (keine Diskussion). Einer schreibt auf Flipchart mit.  (5 min)
  4. Auswählen:
    Jeder wählt aus der Liste am Flipchart seinen Favoriten (5 min)
  5. Teilen und Auswerten:
    “Klassensprecherwahl”: Jeder teilt seine Wahl mit, die Stimmen werden ausgezählt (Strichliste)
  6. Entscheiden:
    Achtung! Es entscheidet nicht die Gruppe über das ausgezählte Ergebnis, sondern der “Entscheider”
  7. Sich freuen:
    Die ganze Prozedur ist nach ca. 15 min erledigt

Die Pointe bei dieser Vorgehensweise: Endlose Diskussionen während der Entscheidungsfindung werden vermieden und dennoch wird jeder gehört.

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[Foto von Martin Fisch [via flickr]]

[via 99U]

 

Die richtigen Schlafpositionen gegen bekannte Wehwehchen

Vor einigen Jahren habe ich mir das 10-Finger-Schreiben mittels einer Lernsoftware selbst beigebracht. Angemessen erfolgreich, finde ich. Allerdings habe ich das Unterfangen mit einem hohen Preis bezahlt. Ich habe seitdem immer wiederkehrende Schmerzen in der rechten Schulter. Das Programm hatte mir damals nämlich nichts von einer ergonomischen Sitzhaltung erzählt.

Falls Sie ähnliche Wehwehchen plagen und sie manchmal nachts nicht wissen, wie Sie sich hinlegen sollen, dann hat Mike Sudal zumindest Tipps für die ergonomische Schlafhaltung für Sie: Find the Perfect Sleep Position. Sie finden sie in einer schön gemachten Infografik:

Schlafpositionen

[via Lifehacker]

 

Wie Sie das meiste aus einer Konferenz herausholen

Sie kennen das: Sie werden demnächst an einer großen Konferenz teilnehmen und sind schon voller Erwartungen. Und wenn Sie die Teilnahme auch noch selbst bezahlen müssen, dann steht die große Frage im Raum, was Sie wohl aus der Tagung nach Hause “mitnehmen” werden. Wie groß der Nutzen einer Konferenz für Sie sein wird, hängt nicht zuletzt auch von Ihrer Vorbereitung und Ihrem Verhalten während der Veranstaltung ab.

Brittany Leaning gibt uns in ihrem Beitrag “Conference Attendees: How to Get the Most Bang for Your Buck” eine Menge Tipps, wie Sie als Teilnehmer eine Konferenz gestalten können. Sie stellt besonders Checklisten vor, was davor, während und danach getan werden kann, wenn Sie

  • etwas lernen möchten
  • Kontakte knüpfen wollen
  • Inhalte für Blogs, Artikel etc. zusammenstellen möchten
  • einen Job suchen
  • im Vertrieb arbeiten
  • auf neue Ideen hoffen
  • spionieren möchten.

Mir gefallen die Checklisten gut. Die Checklisten können Sie im Bildformat einzeln ausdrucken und mitnehmen.

Ein nützlicher Beitrag, finde ich!

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[Foto von Jeffrey Zeldman [via flickr]]

 

Software für Studierende, vom “Lifehacker” empfohlen

Vor einiger Zeit habe ich im Toolblog auf die Softwarepakete hingewiesen, die die Lifehacker-Redaktion für die unterschiedlichen Betriebssysteme zusammengestellt hat. Nun hat der Lifehacker noch einmal nachgelegt und Softwarepakete speziell für die Bedürfnisse von Studierenden geschnürt: The Lifehacker Pack for Students. Es gibt sie für

  • Windows
  • Mac
  • Android und
  • iPhone.

Leider fehlt das Gegenstück für Linux, aber ich bin mir sicher, das kommt noch.

 

59 kostenlose Werkzeuge für Twitter

Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass unsere Landsleute immer noch sehr zurückhaltend sind, was die Verwendung von Twitter angeht. Ich gebe zu, dass ich das nicht ganz verstehe, denn ich zwitschere seit nunmehr fünf Jahren und habe immer noch viel Spaß daran.

Wenn Sie die ersten Zwitschereien hinter sich gebracht haben, dann möchten Sie vielleicht doch tiefer in die Materie eindringen, die Nutzung analysieren, Ihre Follower bequem “verwalten” oder  Beiträge zeitversetzt twittern. In der Zwischenzeit wurden rund um die 140-Zeichen-Anwendung eine so große Menge Helferlein entwickelt, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten.

Bei der Auswahl des richtigen Werkzeugs hilft Ihnen u. U. die Übersicht über Twitter-Tools, die Kevan Lee zusammengestellt hat: 59 Free Twitter Tools and Apps to Fit Any Need. Sie finden dort allerlei nützliche Programme, geordnet nach Kategorien wie

  • Analyse
  • Chat Management
  • Zeitversetztes Twittern
  • Trends u.v.m.

Wie gesagt, ich benutze Twitter gerne, Tendenz steigend. Klar, dass ich mich auf  dieser Liste intensiver umsehen werde.

BTW: Wenn Sie mir auf Twitter folgen möchten, dann heiße ich Sie herzlich willkommen und freue mich sehr daüber. :-)

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[Foto von Marie Hale [via flickr]]

 

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