Bildungstrinken zum Wochenende

Die Veranstalter der re:publica sorgten bei der Auswahl der Referate auch dieses Jahr dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kam. So hielten Matthias Bauer und Joerg Meyer einen interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema Cocktails. Das Beste daran: Wir konnten die Drinks auch probieren.

Der passende Beitrag zum Wochenausklang, finde ich.

Nachtrag (heute)

Gerade bin ich bei der Durchsicht meiner Bookmarks auf das Cocktail construction chart gestoßen, das Sie hier herunterladen können.

Für Ihr nächstes privates Bildungstrinken.

CocktailConstructionChart

 

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10 Tipps für den Umgang mit E-Mails

Wieder einmal bin ich über einen Hinweis auf einen Artikel gestoßen, in dem Sie Tipps für den Umgang mit E-Mails bekommen. Geschrieben hat ihn Belle Cooper und er trägt den Titel: 10 Realistic Ways to Keep Your Overflowing Inbox Under Control. Angesprungen hat mich der Beitrag wegen des Attributs „Realistisch“ und tatsächlich sind ein paar Hinweise dabei, über die man ernsthaft nachdenken kann:

  1. Verarbeiten Sie E-Mail sofort weiter
  2. Bringen Sie „vergessene“ Nachrichten an die Oberfläche, die eine Handlung erfordern
  3. Verwenden Sie einen eigenen Posteingang für Mail von externen Partnern (und vor allem einen für /CC)
  4. Holen Sie Ihre E-Mails nicht am Morgen oder zum Feierabend ab
  5. Ordnen Sie Ihre E-Mails bestimmten Bereichen zu, z. B. „E-Mails, die mit einer Handlung verbunden sind“, „E-Mails, die Sie beantworten müssen“ usw.
  6. Richten Sie eine „Yesterbox“ ein. Hier kommen die E-Mail vom Vortag hinein, die Sie am nächsten Morgen abarbeiten
  7. Checken Sie als erstes an einem Arbeitstag Ihre Mails (Bewusster Widerspruch zu 4.)
  8. Automatisieren Sie so viel wie möglich
  9. Fassen Sie sich kurz
  10. Verfassen Sie Mails mit geschlossenem Ende oder anders: Zwingen Sie den Adressaten zu einer Entscheidung

Zu jedem dieser Tipps gibt Belle ausführliche Erläuterungen speziell zu Gmail und nennt Links zu tiefer gehenden Artikeln.

Ich finde, sehr viel dieser Tipps werden durch das konsequente Befolgen z. B. des GTD®- oder Linenberger-Workflows schon von vornherein umgesetzt, wie Tipp 1,2 oder 5.

Wenn Sie in einer Organisation mit ausgesprochener Absicherungsmentalität arbeiten, dann empfehle ich Ihnen ebenfalls, über eine Regel alle Mails, bei denen Sie auf /CC stehen, automatisch in einen eigenen Ordner ablegen zu lassen. Sonst müllen Sie Ihren Eingangskorb mit Nachrichten zu, die man Ihnen nur geschickt hat, um sich selbt abzusichern. Bei Bedarf können Sie diese ja immer noch wieder hervorholen.

[via 99U]

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Gunter Dueck über die optimale Auslastung

Dieses Jahr hat auf der re:publica auch Gunter Dueck eine Keynote gehalten. Ich muss gestehen, ich mag die Art wie er redet, nicht besonders. Für mich klingt ein bisschen nach dem kleinen Nils, der uns in einer Kindersendung die Welt erklärt. „Den kleinen Professor“ nennen so ein Verhalten die Transaktionsanalytiker.

Sei’s drum, das ist ein Stil- bzw. Geschmacksfrage. Was Gunter Dueck zu sagen hat, ist allemal be-merkenswert. Von seinem Vortrag habe ich mir gemerkt:

  • Die Herleitung einer optimalen Auslastung über die Warteschlangentheorie
  • Das Zitat über die Dummheit von Bertold Brecht (schon wieder!)
  • Den Unterschied zwischen doof einfach und genial einfach.

Mit diesem Vortrag wirbt Gunter Dueck natürlich auch für sein neues Buch „Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam“. Erfolgreich finde ich: Gelesen habe ich es bisher noch nicht, aber es steht auf dem Einkaufszettel ganz oben.

Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam

Price: EUR 24,99

4.7 von 5 Sternen (24 customer reviews)

66 used & new available from EUR 22,89

 

Nachtrag (13. Mai 2015)

Jan Fischbach geht in einem Blogbeitrag auf das Buch von G. Dueck und dort speziell auf “Warteschlangen im Management” ein. Lesenswert!

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Die neue Arbeitswelt: Auf Augenhöhe?

Das Problem ist nicht Automatisierung, sondern Ausbeutung

Wenn ich auf die re:publica in unsere schöne Hauptstadt fahre, dann nicht zuletzt aus dem Grund, mich auf den neuesten Stand zu bringen.

Auch dieses Jahr wurde ich nicht enttäuscht, zumal nach 2013 auch Johannes Kleske wieder mit von der Partie war. In seinen Vorträgen denkt er die sog. „neue Arbeitswelt“ weiter. Und nein, seine Schlüsse werden so manchem, der sich der „Arbeit auf Augenhöhe“ verschrieben hat, ganz und gar nicht gefallen.

Als jemand, der das Glas bezüglich der neuen Arbeitswelt eher halb leer denn halb voll sieht, weiß nach dem Anhören seines Referats jetzt nicht nur, dass ich skeptisch bezüglich der Effekte der „Arbeit auf Augenhöhe“ bin, sondern auch warum. Kurz: Ich fühle mich auf den Stand gebracht. Dafür möchte ich mich bei Johannes bedanken.

Die diesjährige Präsentation ist eine logische Fortsetzung seines Referats auf der re:publica 13.

PS: Vor der re:publica durfte ich mir auf Einladung meiner Tochter die wunderbare Aufführung der „Dreigroschenoper“ des Berliner Ensembles anschauen. Vielleicht hat auch dieser Umstand dazu geführt, meine Sinne besonders zu schärfen. Wie heißt es im „Ersten Dreigroschen-Finale“?

Doch leider sind auf diesem Sterne eben
Die Mittel kärglich und die Menschen roh.
Wer möchte nicht in Fried und Eintracht leben?
Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so!

Ich fürchte, der Text von Bertold Brecht ist nach wie vor brandaktuell.

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Die Tweets der Woche (KW 19/15)

… fallen diese Woche wegen der re:publica in Berlin aus oder werden zumindest verschoben. Der Grund liegt in der fehlenden Multitasking-Fähigkeit des Betreibers des ToolBlogs. Ich bitte um Nachsicht.

In den folgenden Tagen werde ich die Sessions auf der re:publica, die thematisch das ToolBlog berühren, hier einbetten und kommentieren. Ich war (leider) nicht bei allen dabei, das war bei der Überfülle des Angebots auch gar nicht möglich. Und noch ist das Clonen nicht marktreif.

Erschöpft, aber zufrieden gehe ich ins Wochenende und wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein schönes solches. Ich melde mich in neuer Frische nächste Woche wieder. 

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Strecken und Dehnen am Schreibtisch

Wir wissen es bereits: “Sitzen ist das neue Rauchen”. Damit wir dennoch vor dem Schreibtisch nicht einrosten, gibt es eine Reihe Vorschläge für ein Minimum an Bewegung. Hier sind 17 Desk Stretches That Might Save Your Life

(Danke, Juli, für den Hinweis):

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Quellen für lizenzfreie Bilder

Das Thema beschäftigt mich immer wieder. Wo bekommt ein Blogger wie ich Bilder her, ohne den Zorn der Juristenrepublik Deutschland auf sich zu ziehen? Immer mal wieder tun sich interessante neue Quellen auf, ich habe schon mehrfach darüber berichtet, z. B. hier oder hier.

Nun hat mir eine freundliche Dame namens Joyce Jamotillo eine E-Mail geschrieben und mich auf einen ebenso interessanten wie umfangreichen Beitrag aufmerksam gemacht: Free Stock Photos: 74 Best Sites To Find Awesome Free Images.. Der Titel sagt alles. Autorin Jacqueline Thomas stellt über 70 Sammlungen freier Fotos vor und trennt durch einen kurzen Kommentar und eine knappe Bewertung auch gleich die Spreu vom Weizen. Es gibt auch einen kurzen Steckbrief mit Informationen, ob etwa eine Mitgliedschaft nötig ist oder nicht.

Sehr nützlicher Beitrag, finde ich. Vielen Dank!

Bilder

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Die Tweets der Woche (KW 18/15)

Verbunden mit meiner Liste der Tweets der letzten Woche eine Mitteilung in eigener Sache. Nächste Woche kann es sein, dass ich nicht zum regelmäßigen Bloggen komme, da ich mich auf der re:publica in Berlin befinde. Ich bitte um Nachsicht.

Sollte mich jemand dort antreffen wollen, dann bitte ich um einen Benachrichtigungstweet an @stlist.

So, und hier die Tweetlist…

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