Die Werkzeuge von 61 Spezialisten

Vor einiger Zeit rief der Kollege Ivan Blatter zu einer Blogparade auf. Er bat Kolleginnen und Kollegen ihre drei wichtigsten Produktionswerkzeuge zu benennen und zu begründen, warum gerade diese ausgewählt wurden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Etwas ähnliches hatte wohl Kosio Angelov im Kopf mit seinem Artikel “61 Productivity Experts Reveal Their 3 Favorite Productivity Tools“. Unter den 61 Experten finden sich Namen, die auch in unseren Breitengraden nicht ganz unbekannt sind, wie

  • David Seah
  • Steve Pavlina
  • Penelope Trunk (ihr Werkzeug Nr. 3 ist bemerkenswert)
  • Brian Tracy

um nur einige zu nennen.

Übrigens habe ich damals Ivans Frage sehr technisch aufgefasst. Heute würde ich sich die Meditation als zwar indirektes, aber dennoch wichtiges Produktivitätswerkzeug anführen, so wie Chris Bailey in dem Beitrag.

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[Foto von Jim Pennucci [via flickr]]

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XMind zum Sonderpreis (bis 31. Januar)

Aus Kostengründen nutze ich seit einigen Monaten XMind als nicht gleichwertigen, aber völlig ausreichenden Ersatz für den MindManager. Neben dem unerhört hohen Preis für die Lizenz und das Lizenzmodell selbst gibt es noch einen anderen Grund: Der MindManager ist mit Funktionen überladen versehen, die ich zum Großteil nicht nutze.

Die frohe Botschaft: XMind gibt es unter dem Slogan “Back to Work” bis zum 31. Januar mit einem Rabatt von 15%. Näheres erfahren Sie hier.

BTW: Mit XMind können Sie Ihre Maps direkt zu Evernote schicken. Ein Feature, das ich ausgiebig nutze.

 

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Wie Sie Prioritäten setzen

Wenn ich in meinen Workshops zur Selbstorganisation die Erwartungen der Teilnehmer abfrage, dann steht eine Frage auf der Hitliste ganz oben:

Wie priorisiere ich richtig?

Tri Cooke stellt in seinem Artikel “Three Popular Ways to Prioritize a Hectic Schedule” die Methoden von Steven Covey, David Allen und Brian Tracy gegenüber.

Steven Covey benutzt im Prinzip in erweiterter Form das Eisenhower-Prinzip (dringend vs. wichtig). Brian Tracy benutzt ebenfalls vier Quadranten, verwendet aber als Dimensionen “Wünschen” und “Müssen”. David Allen priorisiert nur implizit nach den Kriterien Kontext, Zeit, Energie und eigentlicher Priorität.

Darüber hinaus gefallen mir persönlich auch das 3-N-Prinzip (“Notwendig, nützlich, nice to have” oder der Ansatz von Michael Linenberger:

  1. Critical Now
  2. Opportunity Now
  3. Over the Horizon

Ich selbst priorisiere meine Aufgaben nach Linenberger und habe Outlook dafür entsprechend eingerichtet.

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[Foto von R/DV/RS [via flickr]]

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Sammeln: So wenig Behälter wie möglich

Wie die erfahrenen GTDer unter den Lesern wissen, besteht die effiziente Selbstorganisation nach David Allen aus 5 Schritten:

  1. Sammeln
  2. Abklären
  3. Organisieren
  4. Durchsehen
  5. Tun

Beim Sammeln sollte man sich überlegen, welche “Behälter” man für die Informationen verwendet. Ich selbst benutze

  • Meinen Geldbeutel: Für Tankquittungen etc.
  • Einen Notizblock: Nomen est omen
  • Einen Plastikhefter: Für alles, was unterwegs anfällt (Hotelrechnungen u.ä.)
  • Mein iPhone mit Evernote und/oder Outlook

Das iPhone ist eigentlich gar kein “Behältnis”, sondern dient dazu, von unterwegs Aufgaben an Outlook  oder Notizen an Evernote zu schicken.

Welche Behälter Sie benutzen, hängt natürlich von Ihrer Arbeitsweise ab. Allerdings sollten Sie so wenig wie möglich und so viel wie nötig in Gebrauch haben. Und immer dieselben, damit sich eine bestimmte Routine beim Sammeln einstellt.

Beispiele für das Sammeln finden Sie in dem Artikel “Information In Too Many Places? Simplify!” von LJ Earnest oder in dem 4-teiligen Beitrag von Mike Schmitz: A Primer to Quick Capturing for GTD.

Ein Behälter sollte für uns alle tabu sein: Der Kopf.
Warum das so ist, sagt uns David Allen:

The mind is for having ideas not holding them!

So ist es!

 

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Neustart 2015: Ich bin wieder da!

Ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen, für das ich Ihnen alles Gute wünsche.Mit diesem Beitrag melde ich mich wieder aus dem Urlaub zurück. Ab jetzt wird wieder geschrieben, wie es die Leserinnen und Leser des Toolblogs erwarten.

Anbei einige Impressionen aus Paphos (Zypern), wo wir die kälteste Woche seit ungefähr zwanzig Jahren erwischt haben, auch wenn die Bilder anderes vermuten lassen.

Was soll’s. Alles andere war prima und erholt bin ich auch.

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100 Websites, auf denen Sie Neues lernen können

Das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, ist völlig aus der Mode gekommen. Vielmehr gehört der Begriff des „lebenslangen Lernens“ längst zum allgemeinen Sprachgebrauch.

Ein fast unerschöpfliche Quelle für das selbstgesteuerte Lernen ist das Internet. Die zahlreichen Angebote maches es schwer, den Überblick zu behalten. Die Autoren von „BodyMindSoulSpirit“ versuchen das Dickicht zu lichten, zumindest, was den enlischsprachigen Raum angeht: 100 Amazing How-To Sites to Teach Yourself Anything. Auf einer Liste finden Sie Links zu den Kategorien:

  • Allgemeinwissen
  • Wissen rund ums Haus
  • Wirtschaft und Management
  • Sprachen und Schreiben
  • Computerwissen
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften
  • Kreativität und
  • Geschichte

Ich denke, wenn Sie diese 100 Lernangebote durchgeackert haben, haben Sie das Gebot des „lebenslangen Lernens“ mehr als erfüllt.

Und weil es hier passt, möchte ich noch einmal auf einen Tweet zum Thema MOOC hinweisen, den ich dieser Tage gezwitschert habe:

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Wie Sie erfolgreich einen Kater behandeln

Guten Morgen und zunächst einmal ein Frohes Neues!

Wenn Sie heute morgen Augenringe und/oder erheblichen Nachdurst haben, dann mag es daran liegen, dass Sie meine Hinweise von neulich nicht aufmerksam gelesen und sich einen Kater eingefangen haben.

Aber keine Sorge, der Autor des Toolblogs lässt Sie nicht im Stich und hat einige Quellen zusammengestellt, auf denen Sie erfahren, was Sie tun können wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist:

Jeder hat seine eigenen Tipps. Ich bevorzuge meinen speziell gemixten Tomatensaft:

  1. Ein Schuss Tabasco
  2. einen großen Schuss Worcester-Sauce
  3. einige Spritzer frischer Zitronensaft
  4. eine große Prise Kräutersalz und Pfeffer
  5. mit Tomatensaft auffüllen und kräftig umrühren

Und bei allem natürlich den ausgiebigen Neujahrsspaziergang in der frischen Luft nicht vergessen!

Wenn das Lesen noch nicht richtig klappt, da die Buchstaben noch zu verschwommen sind, dann hilft vielleicht dieses Video:

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