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Aufgehübschte Cubicles

24. Januar 2012 (09:03) | Hardware, Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

Sie kennen sicher diese Würfelbüros (Cubicles). Sie sind oft Bestandteil von Großraumbüros und erfreuen sich besonders in den USA besonderer Beliebtheit. Wenn Sie beim Betrachten mancher Bilder an Legebatterien denken, dürften Sie nicht falsch liegen. Bei Gelegenheit muss ich einmal recherchieren, ob es Vorschriften aus dem Arbeitsschutz für die Mindestgröße dieser Würfel gibt.

Um der Uniformität zu entgehen, lassen sich findige Zeitgenossen die tollsten Sachen einfallen. Gracie Murano hat einige Ideen dokumentiert: 12 Coolest Pimped Cubicles. Wenn Sie in einem solchen Minibüro arbeiten, finden Sie dort vielleicht die eine oder andere Anregung.

cubicle

Noch ein Diagramm zu GTD

23. Januar 2012 (09:20) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Warum ist GTD so erfolgreich? Für mich ist ein Kernelement für den Erfolg der klare Ablauf, der sich hervorragend in entsprechenden Diagrammen darstellen lässt. Vielleicht haben sich auch deshalb zuerst die ITler wie wild auf die Methode gestürzt und entsprechende Programme entwickelt. Folgerichtig gibt es mittlerweile Ablaufdiagramme wie Sand am Meer, wie man hier sehen kann.

Karol Krol zeigt in seinem Beitrag “Productivity Made Simple: The Key to GTD – Your Daily Graph of Activity” ebenfalls ein Ablaufdiagramm. Mir gefällt es gut, weil es klar, einfach aufgebaut und sehr ansprechend gestaltet ist. Karol erklärt, wie Sie das Diagramm nutzen können, um Ihre Dinge geregelt zu bekommen.

Der Artikel ist ein Teil einer Reihe mit dem Titel “Productivity Made Simple”. Bisher veröffentlicht:

pms

Wie Andere die Dinge geregelt kriegen

20. Januar 2012 (18:20) | Hardware, Kleine Kniffe, Methoden, Selbstmanagement, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Wenn ich einen Workshop zur Selbstorganisation begleite, bin ich immer gespannt, welche Kniffe meine Teilnehmer anwenden, um gut durch ihren Arbeitstag zu kommen. Ich weise immer darauf hin, dass sie etwas, was gut funktioniert, unbedingt beibehalten sollten. Gemäß dem alten Spruch “Never change a running system”, sollte man nicht etwas über Bord werfen, was sich bewährt hat, nur weil es auf den ersten Blick nicht zu einer Zeitmanagementmethode zu passen scheint. Vielmehr lautet hier die Frage: “Wie kann ich das eine tun ohne das andere zu lassen?”

Eine große Sammlung individueller Ansätze finden Sie auf der Website The Setup. Dort erzählen Mitmenschen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen, wie sie die Dinge geregelt kriegen. Es gibt übrigens auch Ableger der Website in allen möglichen Ländern, unter anderem auch in Deutschland.

TheSetup

BTW: Es werden auch Menschen interviewt, die keinen Apple benutzen. So etwas gibt es. Man kann es kaum glauben.

Tastenkombinationen automatisieren mit HotKeyz und Do It Again

19. Januar 2012 (18:19) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Hotkeys sind Ihnen sicher schon einmal untergekommen. Auf Deutsch nennt man Sie Tastenkombinationen, die Amerikaner nennen Sie auch Shortcuts. Es gibt eine ganze Reihe von Programmen, die derartige Tastenfolgen automatisieren, am bekanntesten dürfte wohl das kostenlose AutoHotkey sein. HotKeyz ist ebenfalls so ein Tastenmanager.

Offensichtlich kommt HotKeyz im Funktionsumfang nicht an AutoHotkey heran, aber es macht einen sehr aufgeräumten Eindruck und überdies ist manchmal weniger mehr. Hotkeyz erhalten Sie auch in einer portablen Version für den USB-Stick.

Wenn Sie eine Alternative suchen, dann kommt vielleicht Do It Again in Frage. Das Programm ist ein Makrorekorder, mit dem Sie bestimmte Tastenfolgen automatisch aufzeichnen können. Auf Tastendruck wird das Aufgezeichnete wieder abgespielt. Auf diese Weise lassen sich komplette Aufgaben automatisieren.

Aufgaben organisieren mit Twitter: TwitDo

19. Januar 2012 (18:02) | Kleine Kniffe, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Ich weiß nicht so recht. Zwar mache ich hin und wieder gern dabei mit, aber im Grunde genommen halte ich Twitter für einen netten Zeitvertreib, der von der Arbeit eher ablenkt. Alexander Temerev und Alexander Kuklev sehen das anders und haben eine Anwendung geschrieben, mit der Sie eine Aufgabenliste mit Twitter erstellen können: TwitDo. Und so geht das:

  1. Sie twittern etwas wie “Schreibtisch aufräumen” und fügen den Hashtag #todo hinzu
  2. Dann noch etwas und noch etwas…
  3. Ihre Liste finden Sie dann unter http://twitdo.com/twittername.
    Für twittername müssen Sie dann Ihren eigenen Twitternamen einsetzen, ohne “@”
  4. Wenn Sie den Schreibtisch aufgeräumt haben (s. o.), twittern Sie 
    Schreibtisch #done
  5. Wenn Sie eine Aufgabe komplett löschen wollen, twittern Sie:
    Schreibtisch #undo

Auf den ersten Blick ganz spaßig, aber ich bezweifle, dass TwitDo praxistauglich ist.

Die Hierarchie des Präsentierens von Seth Godin

18. Januar 2012 (20:45) | Präsentieren | Von: Stephan List

Ein Workshop zur Moderation

18. Januar 2012 (09:58) | Büchertipps, Methoden | Von: Stephan List

Hermann Will durfte ich einmal während eines Trainermeetings erleben. Das hatte schon Hand und Fuß, was er dort gemacht hat. Ein Vollprofi, der in Ko-Autorenschaft auch ein Standardwerk zur Moderation geschrieben hat: Das große Workshop-Buch: Konzeption, Inszenierung und Moderation von Klausuren, Besprechungen und Seminaren.

Vor einigen Jahren hat er an der LMU München ein Blockseminar zu “Moderationstechniken” gegeben, zu der Yvonne Dieckhoff ein detailliertes Protokoll verfasst hat (pdf – Datei).

Sie finden dort eine Fülle nützlicher Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung von Workshops und Seminaren, sowie Steckbriefe zu populären Übungen. Bei letzteren empfehle ich auf den Kontext zu achten. Nicht alles ist überall machbar, achten Sie darauf, anschlussfähig zu bleiben.

Wenn Sie mehr zur Moderation wissen möchten, dann lege ich Ihnen o.a. Buch wärmstens ans Herz.

Kanbanize: Ein kostenloses Werkzeug zur Selbstorganisation

17. Januar 2012 (14:58) | Methoden, Selbstmanagement, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Momentan bin ich dabei, meine persönlichen Projekte mit “Personal Kanban” zu organisieren. Ich denke, ich habe da einen praktikablen Weg unter Verwendung der Programme MindManager und Outlook gefunden. Wenn ich mehr Erfahrungen gesammelt habe, werde ich im Toolblog beschreiben, wie ich das Ganze aufgesetzt habe. Sollten Sie mehr über Personal Kanban wissen wollen, dann finden Sie hier im Toolblog einige Artikel zur Methode und zu einschlägigen Programmen.

Bei der Recherche bin nun ich auf Kanbanize gestoßen:

Kanbanize.com is a free web-based software tool that modernizes and builds on top of the well-known from Toyota’s factories visualization method – kanban.

Es ist webbasiert, das heißt von überall erreichbar. Ein unübersehbarer Vorteil gegenüber meiner lokalen Lösung, keine Frage. Alternativen zu Kanbanize sind:

Sicher ist diese Liste nicht vollständig, wenn Sie ein weiteres Programm kennen, hinterlassen Sie doch einen Hinweis als Kommentar.

BTW: Kennen Sie eigentlich auch gute Kanban-Apps für iPad & Co.?

kanbanize

7 Dinge, die beim Aufräumen helfen

16. Januar 2012 (09:00) | Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Hier ist er wieder, der Blick auf das Wesentliche. Erin von Unclutterer beschreibt “Seven routines and guidelines to live as an unclutterer — no super powers necessary”. Die 7 Verhaltensweisen sind

  1. Für Alles seinen Platz
  2. Wenn Du etwas nicht mehr brauchst, räum es sofort auf
  3. Je weniger Du besitzt, desto weniger musst Du aufräumen, pflegen, säubern, in Schuss halten usw.
    (Fast schon ein philosophischer Ratschlag)
  4. Besitze nur Dinge, die nützlich sind oder an denen Du Freude hast
  5. Hast Du eine Sache neu, werfe eine alte weg
  6. Jeder trägt seinen Teil zum Ganzen bei
  7. Mach jeden Tag eine Kleinigkeit

Nein, ein Superheld muss man nicht sein, um sich an diese Vorschläge zu halten, nur der innere Schweinehund muss überwunden werden.

Der HBS Elevator Pitch Builder

13. Januar 2012 (07:54) | Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

Was war das doch gleich nochmal, ein Elevator Pitch? Wenn Sie es nicht mehr wissen, dann können Sie hier noch einmal nachschauen: Was sage ich im Aufzug?

Zur halbautomatischen Formulierung hatte ich vor einigen Jahren PitchWizard empfohlen, doch leider ist die entsprechende Seite nicht mehr erreichbar. Keine Sorge, es gibt Ersatz. Die Harvard Business School bietet den HBS Elevator Pitch Builder an. Dieser führt Sie Schritt für zum knackigen Elevator Pitch. Allerdings nur in Englisch, die deutsche Übersetzung müssen Sie dann anschließend selbst besorgen.