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Preisvergleich für Bilder: SpiderPic

22. Januar 2010 (20:57) | Internet, Präsentieren | Von: Stephan List

Kürzlich bin ich von einem Kunden gefragt worden, wo ich immer die Bilder für meine Präsentationen her bekäme. Nun, meistens wird ja bei der Gelegenheit immer iStockphoto empfohlen. Vielleicht müsste ich rot werden, wenn ich sage, dass ich diesen Dienst nicht empfehle und zwar schlicht und einfach, weil er mir zu teuer ist. Es kann aber auch durchaus sein, dass ich bislang nur die Preisgestaltung nicht begriffen habe. Dies sind meine Quellen für kostengünstige oder gar freie Fotos:

Malte Landwehr hat einmal eine Übersicht über Bildquellen ins Netz gestellt: 117 Quellen für kostenlose Bilder. Vielen Dank dafür!

Wenn Sie auf der Suche nach guten Bildern sind, dann hilft Ihnen vielleicht eine spezielle Suchmaschine wie everystockphoto: “We are a search engine for free photos. These come from many sources and are license-specific.”

Jan Schultink weist in seinem Blog auf eine ganz besondere Anwendung hin: SpiderPic - price comparison shopping is coming to stock images. SpiderPic sucht nicht nur nach Bildern, sondern sagt Ihnen auch, wo sie am günstigsten zu kaufen sind. Das Angebot ist so neu, dass Sie sich erst eine Einladung verschaffen müssen. Aber das wird noch.

10 wichtige Präsentationsregeln

21. Januar 2010 (19:24) | Präsentieren | Von: Stephan List

unterlegt mit phantastischen Folien von Garr Reynolds…

BTW: Es geht darum, wie man eine präsentiert, um als Gründer Risikokapital zu erhalten. Die Regeln gelten aber genauso für andere Referate.

vc = venture capitalist

Tomatentechnik offline: PomoTime

21. Januar 2010 (18:52) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Kurz vor Weihnachten hatte ich Ihnen den Pomodoro-Helper vorgestellt. Ich benutze die Anwendung seitdem sehr gerne, auch jetzt in diesen Minuten gerade wieder. Allerdings müssen Sie online sein um das Programm betreiben zu können. Wenn Sie gerade keinen Internetanschluss haben, nützt Ihnen der Pomodoro-Helper wenig. Da aber momentan der große Hype ausgebrochen ist, was die Tomatentechnik angeht, ließ auch eine offline-Lösung nicht lange auf sich warten: PomoTime v1.4.0. Mit dem Programm wird die Tomatentechnik vor allem in der Optik sehr schön umgesetzt (Screenshots). Wenn Sie also öfters offline arbeiten müssen, könnte PomoTime genau das sein, was Sie brauchen. Das Programm läuft unter Windows und koscht nix.

Wie Sie das richtige GTD-System auswählen

20. Januar 2010 (21:38) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Das Wort “GTD-System” wäre nicht meine Wortwahl gewesen. Aber egal, der Inhalt der Beitrags von GTD-Coach Kelly Forrister ist äußerst nützlich: How to choose a GTD system. Sie hat in einer Art Checkliste einige Punkte zusammengestellt, die Sie bei der Wahl eines GTD-Systems (blöd ist, mir fällt nichts besseres ein) bedenken sollten. Hier sind sie (Bemerkungen von mir):

  • Gibt es irgendwelche Werkzeuge, die Sie bereits jetzt verwenden (z.B. ein im Unternehmen gebräuchlicher Kalender)?
    Halten Sie den Aufwand klein und überlegen Sie, was Sie von dem, was Sie jetzt schon haben, nutzen können. Sie müssen nicht das Rad neu erfinden.
  • Wo befinden sich Ihr E-Mail-Programm? Vielleicht nicht kriegsentscheidend, aber es ist sicher nützlich E-Mails und Aufgaben nah beieinander zu haben.
    Für mich persönlich ein zentraler Punkt. Und man kann es drehen, wie man es will, da haben Outlook und Notes der ach so bunten Konkurrenz nach wie vor einiges voraus. Für mich ist es z.B. unverzichtbar, aus einer Mail auf direktem Weg eine Aufgabe zu generieren.
  • Wer muss sonst noch Zugriff zu Ihren Daten haben? Sollten Sie einen gemeinsamen Server haben oder ist es ok, wenn Sie die Daten lokal vorhalten?
    Wer nimmt Notizen und/oder Termine entgegen, wenn Sie nicht im Büro sind? Hat der-/diejenige Zugriff zu Ihrem Kalender? Oder wollen Sie das gar nicht?
  • Was bevorzugen Sie: Papier und  Bleistift oder den Computer?
    Es gibt Leute, die schwören auf ihr Notizbuch. Und obwohl ich mich in meiner Begeisterung für Gadgets alles Art kaum übertreffen lasse, muss ich zugeben, die Leute haben gute Argumente.
  • Ist die Sicherheit ein Punkt, der zu bedenken ist?
    Klar, fragen Sie die IT-Abteilung Ihres Vertrauens.
  • Wie legen Sie ein Back-up an, wenn notwendig?
    Die Datensicherung wird oft lax bis gar nicht gehandhabt. Allerdings, wenn Sie GTD ernsthaft betreiben und Ihre Daten gehen verloren, dann haben Sie ein echtes Problem. Denn im Kopf dürften Sie keine Daten mehr haben (“off your head…”). Deshalb: Sichern, sichern, sichern.
  • Was würden Sie im besten Fall mit sich herumtragen?
    Gott sei Dank gibt es mittlerweile iPhones, Netbooks und Moleskines. Da hält sich das Gewicht in Grenzen.
  • Mit welchen Werkzeugen sind Sie bereits jetzt vertraut?
    Noch einmal: Erfinden Sie nicht das Rad wieder neu. Wenn etwas funktioniert, dann behalten Sie es bei. Sie wollen produktiv sein und nicht Ihre kostbare Zeit mit der Einarbeitung in irgendwelche neuen Programme verbraten.
  • Würden Sie tatsächliches nahezu alles in dieses System packen?
    Ich persönlich bevorzuge es, alles an einem Platz zu haben, auch virtuell. So wenig verschiedene Anwendungen wie nötig, wo wenig wie möglich.
  • Ist es skalierbar?
    Hier zeigt mir Kelly meine Grenzen in der englischen Sprache. Ich vermute, Sie meint damit, ob das System aufbaufähig ist. Ich kann mich aber auch täuschen.
  • Können Sie es leicht erlernen?
    Wenn Sie schon unbedingt etwas Neues lernen müssen, dann sorgen Sie dafür, dass die Lernkurve so steil wie möglich ist. Ich denke, da sind die Apple-Nutzer mit ihren Programmen im Vorteil.
  • Was würden Sie dafür ausgeben?
    Würden Sie überhaupt etwas dafür ausgeben oder können Sie bereits vorhandenes Werkzeug nutzen (“Bordmittel”, s.o.)? Das wäre dann besonders preiswert.
  • Was braucht es für die Synchronisation?
    O ja, wie bekommen Sie Ihre verschiedenen Werkzeuge synchronisiert? Hier können Sie Wochen in einschlägigen Benutzerforen verbringen.

Ich bin Kelly dankbar dafür, dass sie einen wichtigen Faktor in den Vordergrund stellt: Den gesunden Menschenverstand nämlich. Das System ist für Sie da und nicht Sie für das System. Sie erinnern sich: “GTD is tool-agnostic”. Wenn Sie Getting Things Done richtig betreiben, ist das Werkzeug bei weitem nicht das entscheidende Kriterium.

Das Periodensystem und seine Anwendung

19. Januar 2010 (11:43) | Allgemein | Von: Stephan List

Vielleicht erinnern Sie sich an das Periodensystem aus dem Chemieunterricht? Nein, ich will jetzt gar nicht wissen, mit welchen Gefühlen diese Erinnerungen verbunden sind. Vielmehr möchte ich Sie darauf hinweisen, in welch vielfältiger Form das Periodensystem verwendet wird. Mittlerweile gibt es dafür sogar eine eigene Datenbank: INTERNET Database of Periodic Tables. Na gut, ich gebe zu, mit persönlicher Produktivität hat das nichts zu tun, aber interessant finde ich es allemal.

GTD theme: Das Workpress-Theme für Teamarbeit

19. Januar 2010 (11:02) | Methoden, Projektmanagement, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Ich denke, Wordpress ist unbestritten der Platzhirsch auf dem Markt der Blogsoftware. Mittlerweile blickt man schon gar nicht mehr durch in der Fülle der Erweiterungen (Plug-ins) und Vorlagen (Themes). Ein Theme verfolgt einen interessanten Ansatz: GTD theme von Templatic. Dieses Theme dient weniger dazu, das Weblog schön zu verpacken. Vielmehr soll es helfen, die Teamarbeit zu verbessern:

If you are looking to collaborate with a small team or, you need a private blog where only your team members can view, share files and write the content without going to backend, this is the theme you’ve been looking for.

Ich werde das Theme bei Gelegenheit einmal ausprobieren. Mit einem Kunden denke ich darüber nach, Wordpress als eine Art elektronisches Schichtbuch einzusetzen. Vielleicht vereinfacht diese Anwendung unser Vorhaben.

Über den Gebrauch interaktiver Whiteboards

18. Januar 2010 (10:33) | Hardware, Lernen, Methoden, Präsentieren | Von: Stephan List

Hanspeter Füllemann (@netexplorer) hat heute in einem Tweet auf einen Blogbeitrag von Martin Hoffmann hingewiesen: Dossier: Unterrichten mit interaktiven Weisswandtafeln.
Es muss drei, vier Jahre her sein, als ich in einer Demonstration das erste Mal ein solches Medium vorgeführt bekommen habe. Damals war ich total begeistert und eine kleine Stimme in mir wiederholte immer wieder gebetsmühlenartig das Mantra: “ Haben wollen, haben wollen.” ;-)

Damit keine Missverständnisse aufkommen. Interaktive Whiteboards sind nicht zu verwechseln mit Panaboards. Letztere sind null komma garnix interaktiv, Sie können mit ihnen lediglich eine Sofortkopie des Tafelaufschriebs produzieren. Das war es dann aber auch. Viel Geld für wenig Leistung. Was Sie mit einem “Smartboard” alles machen können, zeigt Ihnen Tom Hopper. In Englisch zwar, doch wer Augen hat, der sehe.

Hier geht es zum zweiten Teil der Demonstration.

Letztendlich waren mir die Dinger jedoch für den dauernden Transport zu sperrig und ich habe bis heute noch kein “Smartboard” erworben. Mittlerweile gibt es aber tragfähige Alternativen, wie das I-Kit One (IK-1). Gerne würde ich das Gerät mal testen (Hört mich ein EIKI-Mitarbeiter?).

Wie Sie das Gerät sinnvoll in Präsentationen und in der Unterweisung einsetzen können, zeigt Ihnen das von Martin Hoffmann erwähnte Dossier: Unterrichten mit interaktiven Weisswandtafeln.

Wie man Remember the Milk richtig nutzt

15. Januar 2010 (21:32) | Internet, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Inmitten der unzähligen online-Angebote zum Thema Getting Things Done, ist “Remember the Milk” sicher eine der führenden Anwendungen. Leider gibt es für diese Programme nur wenig bis keine brauchbaren deutschsprachigen Anleitungen. Deshalb ein großes Dankeschön an David Hellmann, der hier Licht ins Dunkel bringt. Er hat eine Anleitung zum richtigen Gebrauch geschrieben: Remember the Milk richtig nutzen. Hier erfahren Sie alles über Smart Lists, Tagging und andere Dinge, die das Arbeiten mit RtM ausmachen.

Cloud Computing und GTD

15. Januar 2010 (21:19) | Hardware, Internet, Methoden, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Ich gebe es zu, ich habe auch erst einmal nachgeschaut, was Cloud Computing eigentlich ist. Jetzt verstehe ich besser, was David Allen meint.

[via GTDTimes]

Wie Sie “How-to-Seiten” finden können

14. Januar 2010 (21:58) | Lernen, Methoden, WorkLife | Von: Stephan List

Eigentlich wollte ich ja schreiben “Wie Sie wie-Sie-Seiten finden können”, aber das klang mir dann doch zu schräg. Bleiben wir also beim “How-to”. Unter dieser Bezeichnung finden Sie in amerikanischen Buchläden ganze Regale voll mit Ratgeberliteratur. Nach Rezeptbuchmanier bekommen Sie in diesen Büchern die Welt erklärt, oder zumindest das, was Sie selbst machen können (“DIY”). Und das ist nach amerikanischer Sichtweise nahezu alles. Auch im Internet gibt es Websites in Hülle und Fülle zu allen erdenklichen Themen. Damit Sie den Überblick behalten, hat “Rating Colleges” eine Auswahl zusammengestellt: 100 Amazing How-To Sites to Teach Yourself Anything. Sie finden dort die Kategorien

  1. General Tutorials
  2. Around the House
  3. Business and Management
  4. Language and Writing
  5. Technology
  6. Math
  7. Wissenschaft
  8. Creativity
  9. History

Also dann mal los: “Die Axt im Haus ersetzt den Zimmermann.” Und Schillers Zitat gilt nicht nur für Hobbyheimwerker.

DIY = Do It Yourself