Kategorie-Archiv: WorkLife

Termine Kompaktworkshop “Psychische Belastung am Arbeitsplatz”

In Zusammenarbeit mit der Technischen Akademie Schwäbisch Gmünd und dem Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement (IJOS) begleite ich Workshops zum Thema “Psychische Belastungen am Arbeitsplatz” aus Sicht des Arbeitsschutzes. Sie erfahren dort u.a., wie Sie eine vollständige Gefährdungsbeurteilung unter Einbeziehung psychischer Belastungen vornehmen können. Die Termine:

Nähere Infos zu Inhalten und Anmeldung erhalten Sie unter den angegebenen Links oder bei mir. – Ich freue mich auf Sie!

Hinterlasse eine Antwort

Wie Sie richtig Ziele setzen

Die Teilnehmer an meinen Workshops und auch manche ToolBlog-Leser wissen, dass ich ein sehr ambivalentes Verhältnis zum Thema “Ziele” habe. Auf der einen Seite muss ich anerkennen, dass ein Ziel sehr wohl ungeahnte Kräfte freisetzen kann. Auf der anderen Seite sehe ich, wie in Unternehmen das “Ziel” wie eine Monstranz vor sich her getragen wird. Keiner traut sich mehr, sowohl Zielfindungsprozess als auch Ziele selbst kritisch zu hinterfragen. Von dem gedankenlosen (oder absichtsvollen) Durcheinandermixen von “vereinbaren” und “vorgeben” ganz zu schweigen.

Falls Sie sich von meinen kleinlichen Bedenken nicht abbringen lassen und partout Ziele definieren möchten, dann ist der Smart Goals Guide vielleicht der richtige Führer für Sie. Dem Thema “Ziele” widmen die Autoren ein ganzes Portal, auf dem Sie eine Vielzahl von Tipps zur Formulierung, Visualisierung und Umsetzung finden. Außerdem können Sie sich auf der Website ein paar Vorlagen herunterladen, die Sie im Umgang mit Zielen unterstützen.

BTW: Scharfe Augen werden beim Lesen der Überschrift bemerkt haben, dass ich geschrieben habe “Wie Sie richtig Ziele setzen” und nicht “wie Sie die richtigen Ziele setzen”.

Ich bitte dies sorgsam zu beachten. ;-)

darts-102919_1280

Hinterlasse eine Antwort

Die minimalistische Kleiderordnung

Vor einiger Zeit hat mich Toolblog-Leser Daniel auf die Möglichkeit hingewiesen, wie durch die clevere Auswahl und Zusammenstellung der eigenen Kleidungsstück die persönliche Produktivität gesteigert werden kann. In einem Kommentar schrieb er:

Entsprechend würden nicht alle Leute mit der gleichen Kleidung rumlaufen, sondern jede Person würde immer die gleiche, persönlich ausgewählte Kleidung tragen (Steve Jobs Jeans, Jeff Bezos Khakis, etc.). Das würde nicht nur das Erkennen von Personen vereinfachen, sondern auch den Start in den Tag.

Das mit dem Start in den Tag leuchtet mir unmittelbar ein. Vor allem denke ich aber an die Klamotteneinkaufstouren, die mir ein Gräuel sind und die man auf  diese Weise stark vereinfachen kann.

Daniel empfiehlt auch einen Artikel auf Projekt333, in dem u.a. mit einem Video erklärt wird, wie Sie bei der Vereinfachung seiner Garderobe vorgehen können: 4 Ways to Get Creative with a Tiny Wardrobe.

Auch Melanie Pinola hat sich zum Thema Gedanken gemacht. In ihrem Beitrag “Create a Minimalist Wardrobe with These Essential Clothing Items“ weist sie auf zwei Infografiken hin, in der Männlein und Weiblein gezeigt bekommen, wie sie auf einfache, aber wirkungsvolle Weise ihre Garderobe gestalten können.

Die Infografik für die Damen finden Sie in dem Artikel „A guide to organising your wardrobe“, das Gegenstück für Männer auf „Lifestyle by PS“: Wardrobe essentials for men – Build your wardrobe from the ground up. In letzterem Beitrag finden Sie auch einen Link zu einem kostenlosen E-Book, in dem Sie die Prinzipien der Kleiderwahl noch einmal ausführlich nachlesen können.

Die männliche Version der Infografik sehen Sie hier:

Weiterlesen

Hinterlasse eine Antwort

Banale Handlungen mit großer Wirkung

„Kleine Ursache, große Wirkung“, sagt der Volksmund und so sind es auch oft die kleinen Verhaltensweisen im Tagesgeschäft, die unsere Produktivität beeinträchtigen. David Zaleski hat 7 einfache, aber wirksame Produktivitätskiller zusammengetragen: 7 mundane tasks that halt productivity. Als da sind:

  1. Den Laptop mit in die Besprechung bringen
  2. Unnötige Besprechungen abhalten
  3. Drumherum reden
  4. Dauernd auf das Smartphone starren
  5. Ständig auf Facebook & Co nachschauen
  6. Zu viele E-Mail und zu viele Leute auf /CC
  7. Mehrere Dinge gleichzeitig tun (Multitasking)

Zu jedem Punkt gibt es ein Videointerview, in dem Mitmenschen ihre Meinung zu den einzelnen Punkten äußern. Hier die Meinung zu „Laptop in Besprechungen“:

Ich denke, diese Punkte leuchten unmittelbar ein. Für mich ist in diesem Zusammenhang das 1. Thema, das mit den Laptops interessant. Unter den Firmen, die ich kenne, wird das unterschiedlich gehandhabt. Für oder gegen die Benutzung von Laptop-Computern in Besprechungen gibt es sicherlich für beide Seiten gute Argumente.

Meine Frage: Wie halten Sie es in Ihrem Unternehmen, was spricht für Sie dafür, was dagegen?

 

2 Antworten

Prioritäten: 4 schräge, aber interessante Tipps

Tipps und Tricks, wie Sie Ihre persönliche Produktivität steigern können, gibt es wie Sand am Meer. Vivian Giang hat ein paar eher ungewöhnliche ausgegraben: 4 Odd yet Effective Ways the Smartest People Prioritize Their Days. Stimmt, diese Hinweise sind auf den ersten Blick tatsächlich etwas “schräg”, aber es lohnt sich durchaus, sie ein zweites oder drittes Mal zu betrachten und tiefer darüber nachzudenken.

  1. Denken Sie über den Tod nach
  2. Tragen Sie jeden Tag dieselbe Kleidung
  3. Verstehen Sie den Unterschied zwischen wichtig und dringend
  4. Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie unter allen Umständen vermeiden möchten

Punkt 2 teile ich nur insofern, als darin eine Aufforderung zur Vereinfachung steckt. Kleidung ist auch Ausdruck Ihrer Persönlichkeit. Für mich wäre es eine Horrorvorstellung, liefen alle Menschen in gleichen Klamotten durch die Gegend. So etwas kennen wir ja aus manchen Ländern der Welt.

Zu Punkt 3 ist schon viel gesagt worden. Hier geht es um mehr als die Anwendung des Eisenhower-Prinzips. Es geht darum, sich gewiss zu sein, was man wirklich möchte.

Wobei wir bei Punkt 1 wären. Die Zeit, die uns zur Verfügung steht, ist endlich. Man sollte mit seinen Vorhaben nicht zu lange warten. Dazu ein passender Tweet aus meiner Timeline:

Punkt 4 erscheint mir sehr wichtig. In meinen Workshops zur Karriereplanung empfehle ich den Teilnehmern immer, auch eine Liste mit Dingen aufzustellen, die sie auf keinen Fall tun möchten, d.h. wo sie auf keinen Fall arbeiten möchten, für wen sie auf keinen Fall arbeiten möchten usw. Diese Liste umreißt das Gebiet des no-go, in das man sich über die Jahre schnell verirren kann, wenn man keine derartige Landkarte mit sich führt.

 

6 Antworten

Was unglückliche Mitarbeiter kosten

Nun ja, vielleicht ist der Ausdruck “unglücklich” ein bisschen unpassend für unsere Ohren. Man sollte ihn durch “unzufrieden” ersetzen. Wie auch immer. Diese Infografik von good.co zeigt Ihnen, was unzufriedene Mitarbeiter an Kosten für ihre Unternehmen verursachen. Die Zahlen, Daten, Fakten gelten zwar nur für die USA, aber für Europa dürften sie eine ähnliche Tendenz aufweisen.

UnhappyEmployees

Hinterlasse eine Antwort

4 Dinge, die bei virtuellen Meetings schief gehen können

Gestern hatte ich mit einem Studienfreund ein längeres Gespräch über Google Hangout. Es ging um die Vorbereitung einer größeren Konferenz im Herbst diesen Jahres.

Für die Kommunikation über große Entfernungen sind Skype & Co mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Die Technik macht es möglich – wenn sie funktioniert. Allerdings können auch Probleme auftreten, die die Freude am Gedankenaustausch erheblich trüben. Ashley Coolman zählt “4 Problems with Virtual Meetings” auf und beschreibt, wie wir sie lösen können:

  1. Man muss dasselbe dauernd wiederholen
    Das passiert dann, wenn jemand nicht zuhört (und eine/r ist immer dabei).
    Die Lösung:
    Merken Sie sich die Namen der Teilnehmer und sprechen Sie einzelne Teilnehmer immer wieder mit Namen an.
  2. Sie haben keine Ahnung, wer Sie gerade anspricht
    Die Lösung:
    Stellen Sie sicher, dass jeder Ihren Namen oder noch besser Ihr Gesicht kennt. Letzteres kann mit einem Foto oder über Videochat bewerkstelligen.
  3. Ihr Programm stürzt ab
    Die Lösung:
    Hier hilft nur Plan B. Vielleicht überlegen Sie sich, wie Sie in Null Komma Nichts von Google Hangout zu Skype wechseln können. Dazu müssen natürlich alle Teilnehmer auf die Schnelle in der Lage sein.
  4. Ihr Hund bellt wie verrückt
    … oder andere lästige Hintergrundgeräusche.
    Die Lösung:
    Stellen Sie Regeln für die online-Konferenz auf und weisen Sie im Vorfeld auf diese Möglichkeiten hin. So kann jeder Teilnehmer entsprechende Maßnahmen treffen.

Klar, diese Punkte decken nicht alle Eventualitäten ab, aber ein paar entscheidende. Sie wissen ja, “Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum”.

Was haben Sie denn schon Kurioses in virtuellen Meetings erlebt. Das würde mich mal interessieren, schließlich bin ich neugierig.

 

Hinterlasse eine Antwort

Selfster: Crowdfunding für Selbstcoaching – Software

Kürzliche bin ich auf eine Crowdfundingkampagne gestoßen, die für ToolBlog-Leser vielleicht interessant sein könnte.

Florenz Klasen möchte eine Software entwickeln, mit der Sie nachhaltig hilfreiche Gewohnheiten entwickeln können. Das Programm heißt “Selfster” und ist eine Art digitalisiertes Erfolgsjournal. Wie so oft bei derartigen Programmen macht man sich also die Erfahrungen aus der Verhaltenstherapie zunutze,

Finanziert werden soll das Ganze über eine Crowdfundingkampagne, an der Sie sich hier beteiligen können.

Wenn Sie noch einen Schubs brauchen, dann hilft Ihnen vielleicht dieser Film bei der Entscheidung:

selfster startnext from Selfster on Vimeo.

Hinterlasse eine Antwort

8 Arten um die eigene Produktivität zu sabotieren

Die Weisen des Zeitmanagement um ihren Guru Lothar J. Seiwert nannten sie “Zeitdiebe”. Wie der Name schon sagt, sind dies Tätigkeiten, Störungen oder Umstände, die uns wertvolle produktive Zeit wegnehmen.

In ihrem Beitrag “8 Ways You’re Sabotaging Your Productivity and How to Stop” zählt sie die wichtigsten auf und gibt ein paar Hinweise, wie Sie sich vor ihnen schützen können:

  1. Zu viele Besprechungen
    Ich würde einschränken: Zu viele ineffiziente Besprechungen
  2. Unnötige Dienstreisen
  3. Ineffiziente Kommunikation
  4. Verloren gegangene Information
  5. Fehlendes Mitarbeiterengagement
  6. Mangelnde Förderung von Innovation
  7. Wenig Bereitschaft aktiv zu werden
  8. Mangel an guten Ideen

Über den 2. Punkt muss ich mich etwas wundern, denn uns stehen viele Kommunikationsmittel via Internet zur Verfügung, Da sollte man doch die Reiserei auf das Nötigste beschränken können. Sollte man meinen…
Dennoch: Offensichtlich ist die menschlichen Kommunikation “face to face”, wie unsere amerikanischen Freunde sagen, nicht so einfach durch technische Hilfsmittel zu ersetzen.

Und das hat ja auch sein Gutes, finden Sie nicht?

1 Antwort