Kategorie-Archiv: Software

Die Anleitung für Pinboard

Immer wieder werde ich gefragt, wo ich die vielen Links für meine Artikel hier im ToolBlog hernehmen. Hier die Antwort in zwei Teilen:

  1. Sie müssen viel Zeit für die Recherche im Internet einplanen
  2. Sie benötigen ein zuverlässiges Werkzeug, um Ihre Linkadressen, die Sie während der Recherche gefunden haben, zuverlässig zu verwalten.

Lange Zeit habe ich für die Organisation meiner Bookmarks Delicious verwendet. Allerdings war ich mit dieser Anwendung hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit nicht immer zufrieden. Aus diesem Grund bin ich umgestiegen, nutze seit geraumer Zeit Pinboard und bin bisher sehr zufrieden damit.

Allerdings habe ich immer das Gefühl, das Programm nicht richtig auszunutzen. Leider fehlt auch eine ausführliche Anleitung und so bin ich froh, auf den Artikel von Shawn Blanc gestoßen zu sein: A Beginner’s Guide to Pinboard. Hier wird Greenhorns wie mir geholfen.

Der Wermutstropfen: Der Beitrag richtet sich in erster Linie an Mac-User, über Helferlein unter Windows steht nichts im Text.

Mein nächster Schritt wird sein, eine passende App für iPhone/iPad zu finden. Zwar macht Shawn den einen oder anderen Vorschlag, aber im App Store gibt es dazu noch wesentlich mehr Auswahl.

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Warum es E-Mail immer geben wird

Ich habe natürlich darüber keine wissenschaftlichen Studien angestellt, dennoch behaupte ich, dass die Klagen über E-Mail fast so alt sind wie die E-Mail selbst. Es gibt eine Unzahl von Autoren, die über die E-Mail herziehen, das Spektrum reicht von Jammern bis zum heiligen Zorn. Allen gemeinsam ist, dass sie diesen Nachrichtenverkehr lieber heute als morgen auf den Mond schießen würden.

Nun aber droht uns Mathilde Collin mit der Aussage: Email Will Last Forever. Nachdem sich der erste Schreck gelegt hat, wollen wir einmal einen näheren Blick auf die Gründe für ihre Behauptung werfen. Mathilde meint:

  • E-Mail ist der leistungsstärkste Kommunikationskanal
  • E-Mail ist sehr flexibel
  • E-Mail wird sich im Geschäftsleben halten

Zwar meint auch Mathilde, dass mittlerweile weitere Kommunikationsmittel zur Verfügung stehen, die E-Mail aus den o.a. Gründen aber ihre Berechtigung behalten wird.

Was meinen Sie? Ist die E-Mail tatsächlich nur “etwas für alte Leute” oder wird sie weiterhin verwendet werden? Und wenn ja, zu welchem Zweck?

 

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Die Anleitung zu Trello

Es gibt Leute, die schwören auf Trello. Hinter dem wie immer ulkigen Namen verbirgt sich eine Web-Anwendung. Sie stellt Ihnen ein virtuelles Board zur Verfügung, auf dem Sie virtuelle Karten zu Organisationszwecken in unterschiedlicher Anordnung anpinnen können. Das Ganze funktioniert allein und im Team und ist ummesonscht.

Damit wir nicht allzu lange herumrätseln müssen, wie Trello zu bedienen ist, gibt uns BuildBetterSoftware.com eine reich bebilderte Bedienungsanleitung an die Hand: Using Trello for Agile Software Development: The Complete Guide.

Ob die Anleitung “komplett” ist, weiß ich nicht, aber für einen ersten Einstieg ist sie mehr als nützlich.

 

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Mark Forster’s Liste als App: BlancList

Besonders in Großbritannien gilt Mark Forster als der Guru in Sachen Selbstorganisation. Ob zu Recht, vermag ich nicht zu beurteilen, denn ich habe zu seinem Hauptwerk “Do It Tomorrow” nie den richtigen Zugang gefunden. Das hat aber nichts zu sagen, denn das mag an mir liegen.

Über seine SuperFocus – Methode habe ich im ToolBlog bereits berichtet. Nun gibt es wohl die passende Anwendung dafür: BlancList.

Wie gesagt, ich bin kein Spezialist in Sachen Mark Forster, aber ich weiß, unter den Leserinnen und Leser gibt es solche. Vielleicht kann ja die eine oder andere etwas zu BlancList sagen schreiben. Ich würde mich darüber sehr freuen.

 

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Die große Sammlung der Tastaturkürzel

Wenn man viel mit dem Rechenknecht arbeitet, wird einem das Mausgeschubse auf die Dauer lästig. Man muss ständig eine Hand von der Tastatur nehmen, die Maus hin und herschieben um den entsprechenden Menüpunkt anzuwählen und zu -klicken.

Zwar kann man nicht immer auf die Maus verzichten, doch wo es geht, da sollte man es tun und stattdessen Tastaturkürzel (engl. Shortcuts) verwenden. Auf diesen Weise wird der Arbeitsfluss nicht unterbrochen, denn die Hände bleiben auf der Tastatur und schneller ist es obendrein noch.

Für die Freunde der Shortcuts gibt es ein eigenes Wiki: ShortcutWorld.com. Sauber getrennt nach den Betriebssystemen Windows, Mac OS und Linux finden Sie für eine Riesenanzahl von Programmen die entsprechenden Tastaturkürzel.

Wie immer bei Wikis ist die Mitarbeit willkommen. Wenn Sie also für ein bestimmtes Programm eine Liste der Tastaturbefehle erstellt haben, dann veröffentlichen Sie sie doch auf dieser Website.

Übrigens gibt es für die Mac – User ein nützliches Helferlein namens CheatSheet. Dabei handelt es sich um ein kleines Programm, das im Hintergrund läuft. Wenn Sie bei einer Anwendung, die cmd-Taste länger gedrückt halten, dann öffnet sich eine Liste der Tastaturkürzel, die zu der betreffenden Anwendung passt. Sehr praktisch!

Ob es zu CheatSheet eine Entsprechung für Windows gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn Sie mehr wissen, dann hinterlassen Sie gerne eine Antwort.

 

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Die Werkzeuge von 61 Spezialisten

Vor einiger Zeit rief der Kollege Ivan Blatter zu einer Blogparade auf. Er bat Kolleginnen und Kollegen ihre drei wichtigsten Produktionswerkzeuge zu benennen und zu begründen, warum gerade diese ausgewählt wurden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Etwas ähnliches hatte wohl Kosio Angelov im Kopf mit seinem Artikel “61 Productivity Experts Reveal Their 3 Favorite Productivity Tools“. Unter den 61 Experten finden sich Namen, die auch in unseren Breitengraden nicht ganz unbekannt sind, wie

  • David Seah
  • Steve Pavlina
  • Penelope Trunk (ihr Werkzeug Nr. 3 ist bemerkenswert)
  • Brian Tracy

um nur einige zu nennen.

Übrigens habe ich damals Ivans Frage sehr technisch aufgefasst. Heute würde ich sich die Meditation als zwar indirektes, aber dennoch wichtiges Produktivitätswerkzeug anführen, so wie Chris Bailey in dem Beitrag.

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[Foto von Jim Pennucci [via flickr]]

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XMind zum Sonderpreis (bis 31. Januar)

Aus Kostengründen nutze ich seit einigen Monaten XMind als nicht gleichwertigen, aber völlig ausreichenden Ersatz für den MindManager. Neben dem unerhört hohen Preis für die Lizenz und das Lizenzmodell selbst gibt es noch einen anderen Grund: Der MindManager ist mit Funktionen überladen versehen, die ich zum Großteil nicht nutze.

Die frohe Botschaft: XMind gibt es unter dem Slogan “Back to Work” bis zum 31. Januar mit einem Rabatt von 15%. Näheres erfahren Sie hier.

BTW: Mit XMind können Sie Ihre Maps direkt zu Evernote schicken. Ein Feature, das ich ausgiebig nutze.

 

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100 kostenlose Alternativen zu teurer Software

Ich glaube, von Linux-„Erfinder“ Linus Thorvald stammt das Zitat:

Software is like sex: it’s better when it’s free.

Nun weiß ich nicht, woher Linus diese Weisheit hat und ob er sich tatsächlich sicher sein kann, dass diese Aussage stimmt. Aber wir schweifen ab.

Cynthia Harvey ist offensichtlich der Meinung von Thorvald und hat daber “100 Open Source Replacements for Expensive Applications“ zusammengestellt.

Bei der Zusammenstellung handelt es sich mitnichten um die üblichen Verdächtigen, die MS Office oder den MindManager ersetzen sollen. Vielmehr führt Cynthia Programme u.a. aus den Bereichen

  • Business Process Management
  • Datenbanken
  • Desktop Publishing
  • Entwicklungswerkzeuge u.v.m.

auf.
Es lohnt sich also auch für den Profi, die Liste einmal näher auf brauchbare Alternativen durchzusehen.

Wer weiß, vielleicht lässt sich dabei der eine oder andere Euro sparen.

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Apps für Glück und Persönliches Wachstum

Wenn Sie mich fragen, was Glück ist, dann werde ich Ihnen wohl die Antwort schuldig bleiben. Ich glaube, Glück ist ein sehr individuelles Phänomen, das schwer allgemeingültig zu beschreiben ist, wenngleich es sogar einen Staat gibt, der genau dies versucht. Immerhin misst man im Königreich Bhutan den Erfolg des Regierens am Bruttonationalglück. Aber ich schweife ab…

Rosemary Rice hat für sich, wenn nicht eine Definition, so doch die Baustein für Glück und persönliche Entwicklung gefunden. Nicht nur das, sie zählt auch Apps auf, die Ihnen im Gebrauch dieser Elemente unterstützen können. Beides finden Sie in Ihrem Beitrag “Apps for Happiness and Personal Development“. Rosemary nennt Apps für die Bereiche

  • Änderungen von Gewohnheiten
  • Atmung und guter Schlaf
  • Sport und Ernährung
  • Meditation
  • Emotionales Bewusstsein u.a.

Am Ende des Artikels berechnet Rosemary aus, wie viel Zeit täglich dazu verwendet, um am Glück zu arbeiten und sich persönlich zu entwickeln.

Wir wollen ja produktiv sein, oder ? ;)

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Zurück von pdf zu Text, und ganz umsonst

Bei mir hat es das schon gegeben. Ich hatte vor Urzeiten ein Textdokument erstellt, abgespeichert und dann irgendwann gelöscht. Und dann kommt, was kommen muss: Ich habe das gelöschte Textfile wieder gebraucht. Das Einzige, was ich noch auf der Platte hatte, war (Gott sei Dank) noch eine pdf-Variante des Dokuments.

Auf welche Weise man aus dem pdf-File wieder ein editierbares Textdokument bekommt, zeigt uns Chris Hoffman: The 3 Best Free OCR Tools To Convert Your Files Back Into Editable Documents.

Das ganze funktioniert mit Texterkennung (OCR) und u.a. diesen Programmen:

  • Google Docs
  • FreeOCR
  • Cuneiform OpenOCR

Wie die Überschrift des Beitrags von Chris verrät, sind sämtliche Programme kostenlos. Ich wusste bis dato nicht, dass Google Docs eine eingebaute OCR-Funktion hat. Aber man lernt ja nie aus.

Im Artikel werden die drei Anwendungen ausführlich und reich bebildert erklärt. Man beachte auch die Kommentare, sie enthalten auch noch die eine oder andere wertvolle Information.

 

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