Kategorie-Archiv: Software

Die Pinnwand zum Ausprobieren: BoardThing

Eine App, die ich auf meinem iPad nicht missen möchte, ist iBrainstorm. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine virtuelle Pinnwand, mit der man dasselbe anstellen kann, wie mit einer “echten” Moderationswand. Man kann mit Karten ein Brainstorming durchführen und die Karten hinterher strukturieren. Affinitätsdiagramm nennt das der Experte, der Normalo kennt dies unter “Kartenabfrage” aus der Moderation. Zusätzlich können Sie auf die Pinnwand auch noch Striche, Figuren usw. zeichnen um das Ganze noch unübersichtlicher zu machen.

Leider gibt es iBrainstorm nur für iOS, ein ähnliches und kostenfreies Programm konnte ich für den Mac nicht finden, CMap Tools geht noch am ehesten in die Richtung, ist mir aber nicht einfach genug. Hier hat Microsoft die Nase vorn mit der hauseigenen kostenlosen Software “StickySorter” für Windows. Leider wird dieses kleine Helferlein offenbar nicht mehr weiterentwickelt, aber Sie können es an diversen Orten noch herunterladen (z. B. bei Computerbild).

Eine neue Netzanwendung scheint die Lücke nun zu füllen: BoardThing. Auf den ersten Blick ist alles vorhanden, was eine virtuelle Pinnwand braucht. Sie können sammeln, arrangieren und auf dem Board zeichnen. Auch die entfernte Zusammenarbeit mit anderen Nutzern ist möglich. Außerdem können die “Karten” auch aus Videos, Links oder ähnlichem bestehen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Momentan wird die App noch getestet, aber Sie können sich am Ausprobieren beteiligen, indem Sie auf dem üblichen Weg um eine Einladung bitten. Bei mir ging das problemlos und schnell. Wenn Sie einen Einladung erhalten haben, können wir uns ja einmal treffen und zusammen versuchsweise eine Pinnwand erstellen.

 

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Von pdf zurück: Able2Extract

Kürzlich wurde mir eine interessante Anwendung zum Testen zur Verfügung gestellt: Able2Extract PDF Converter 9. Das Programm dient dazu, pdf-Dateien in beschreibbare Office-Dokumente zu überführen und umgekehrt. 

Die Umwandlung von Office nach pdf ist nichts besonderes, das machen tausend andere Programme, Anwendungen oder Druckertreiber auch. Somit geschenkt. 
Der Transfer von fertigen pdf-Dateiein in Office-Dokumente ist jedoch nicht trivial und funktioniert oft mehr schlecht als recht, wie ich schon selbst leidvoll erfahren durfte. Hier kommt Able2Extract ins Spiel. Die Bedienung ist einfach: Man lädt das pdf-Dokument, entscheidet, was genau übersetzt werden soll (Teile oder das gesamte Dokument), wählt dann das Zielformat und drückt den Knopf. Das war es dann. 

Als Zielformate stehen zur Verfügung:

  • MS Office (Word, Excel, Powerpoint)
  • OpenOffice (Writer, Calc, Impress)
  • HTML
  • Autocad oder
  • Bild

Wenn es sich um ein größeres Projekt handelt, kann man auch eine Stapelverarbeitung einrichten (Batch). Ausprobiert habe ich bislang den Transfer zu Word, PowerPoint und OpenOffice. 
Die Bedienung ist wirklich einfach, nahezu selbsterklärend und die Ausgabequalität verblüffend, zumindest für mich. Meistens gehen ja bei derartigen Aktionen die Formatierungen verschütt. Nicht so hier. Das Originalformat bleibt weitestgehend erhalten, von ein paar wirklich marginalen Ausrutschern einmal abgesehen. Ich war jedesmal beeindruckt. Lang warten muss man auf das Ergebnis übrigens nicht. Die Verarbeitung geht recht flott.

Allerdings hat diese Verarbeitungsqualität auch ihren Preis: Für die Vollversion müssen Sie $99,95 berappen. Für den einmaligen Gebrauch hin und wieder ist der Preis sicherlich zu hoch. Aber wenn Sie öfter pdf – Dateien konvertieren müssen, dann wäre für mich Able2Extract PDF Converter 9 ein heißer Favorit.

BTW: Die Katze im Sack müssen Sie nicht kaufen. Sie können auch erst einmal eine Testversion herunterladen.
 

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Pimp your Googlemail!

Ich lerne immer mehr Leute kennen, die auf ein Desktop – Programm zur Bearbeitung und Verwaltung ihrer E-Mails verzichten und stattdessen auf die Cloud-Lösungen von Google, Yahoo & Co zurückgreifen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man muss derlei Anwendungen nicht warten, darum kümmert sich der Anbieter, der Grad der Verfügbarkeit ist nahezu 100%.

Ein Nachteil der online – Lösung liegt im Namen. Es war nicht immer möglich, seine E-Mail zu verarbeiten, wenn man offline war. Das kommt zwar immer seltener vor, aber es kommt vor. Ich wohne in Oberschwaben und weiß von ich rede.  Zumindest für Googlemail gibt es eine Möglichkeit, offline zu arbeiten. Allerdings ist der hauseigene Browser Chrome dafür Voraussetzung, denn für diesen gibt es eine entsprechende Erweiterung. Wie Sie diese einrichten können, beschreibt eine einschlägige Hilfe von Google.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten Googlemail so aufzurüsten, dass es zur Produktivitätsmaschine wird. Ivan Demitrijevic nennt uns “15 Awesome Gmail Plugins To Boost Your Email Productivity“. Meine persönlichen Favoriten aus seiner Liste sind:

Wenn Sie noch mehr interessante Programme kennen, mit denen man Googlemail aufbohren kann, dann lassen Sie es uns wissen und hinterlassen eine Antwort.

BTW: Ich möchte in diesem Artikel nicht auf die Sicherheitsproblematik von Cloud-Lösungen eingehen. Jeder möge für sich entscheiden, ob er seine Daten fremden Servern anvertrauen möchte.

 

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Outlook für das iPhone ist da!

Da bin ich als bekennender Outlook – Nutzer sehr gespannt. Gerade schreibt Christoph Bajohr:

 

Auf o.a. Beitrag ist dazu dieses Video verlinkt. Besonders aussagekräftig ist es nicht.

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Podcast 014: Im Gespräch mit Andreas Tremel

Andreas Tremel

 

Gestern Abend habe ich mit Andreas Tremel geplaudert. Andreas ist Geschäftsführer der InLoox GmbH. Das unternehmen entwickelt die gleichnamige Anwendung, mit der man Projekte innerhalb von MS Outlook planen und organisieren kann. Ich habe Andreas auf dem letzten PM Camp in Dornbirn kennengelernt (wo sonst?)-

Unsere Themen:

  • Wie InLoox entstanden ist und wie sich das Unternehmen entwickelt hat
  • Nach welchen Kriterien Projektmanagementsoftware ausgewählt wird
  • Glaskugel: Wohin sich Microsoft entwickelt und wie die Zusammenarbeit funktioniert
  • Möglichkeiten und Grenzen des Cloud Computing
  • Wie sich Andreas organisiert
  • Die Teilnahme an PMCamps (natürlich!)
  • u. v. m.

 

 

Hier die  Links zum Podcast:

Und hier das Foto mit den vielen Tools vom PMCamp 2014 in Dornbirn:

foto

 

Viel Spaß beim Hören!

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Selfster: Crowdfunding für Selbstcoaching – Software

Kürzliche bin ich auf eine Crowdfundingkampagne gestoßen, die für ToolBlog-Leser vielleicht interessant sein könnte.

Florenz Klasen möchte eine Software entwickeln, mit der Sie nachhaltig hilfreiche Gewohnheiten entwickeln können. Das Programm heißt “Selfster” und ist eine Art digitalisiertes Erfolgsjournal. Wie so oft bei derartigen Programmen macht man sich also die Erfahrungen aus der Verhaltenstherapie zunutze,

Finanziert werden soll das Ganze über eine Crowdfundingkampagne, an der Sie sich hier beteiligen können.

Wenn Sie noch einen Schubs brauchen, dann hilft Ihnen vielleicht dieser Film bei der Entscheidung:

selfster startnext from Selfster on Vimeo.

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Die Anleitung zu Yahoo Pipes

Im Schatten von Google gibt es Anwendungen, bei denen sich ein näheres Hinschauen durchaus lohnt. Yahoo Pipes ist ein solches Programm. Auch wenn das Datum der Veröffentlichung schon bis 2009 zurückreicht, viele Anwender schwören bis heute auf die treuen Dienste des Tools.

Was ist Yahoo Pipes? Lassen wir die Macher selbst zu Wort kommen:

Pipes is a powerful composition tool to aggregate, manipulate, and mashup content from around the web.

Nähere Informationen zum Sinn und Zweck liefert ein Beitrag von Daniel Schlicht aus dem Jahr 2009: Ab durch die Röhre!

Yahoo Pipes wird sehr unterschätzt und der Bekanntheitsgrad ist nicht so hoch, wie es das Programm verdient. Vielleicht liegt das daran, dass der Einstieg nicht ganz einfach ist.

Gut, dass es Leser wie Andreas Wettstein gibt. In einem Kommentar zu einem anderen Artikel hat er ein paar Links zu Anleitungen für Yahoo Pipes aufgelistet. Für mich ist diese Liste zu wertvoll, als dass sie im Kommentar-Orkus verschwinden sollte.

Hier die Hinweise von Andreas Wettstein:

In seinem Kommentar schreibt Andreas:

Hoffe, dass etwas Hilfreiches dabei ist.

Und ob, vielen Dank für die Links!  ;-)

Für mich ein Anlass, mich (wieder einmal) eingehender mit Yahoo Pipes zu befassen.

Es gibt übrigens auch ein Buch, das sich mit dem Thema beschäftigt: “Working with Yahoo! Pipes, No Programming Required“. Geschrieben hat es Tony Loton. Ich habe es bestellt und bin gespannt.

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[Foto von Seeweb [via flickr]]

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Die Anleitung für Pinboard

Immer wieder werde ich gefragt, wo ich die vielen Links für meine Artikel hier im ToolBlog hernehmen. Hier die Antwort in zwei Teilen:

  1. Sie müssen viel Zeit für die Recherche im Internet einplanen
  2. Sie benötigen ein zuverlässiges Werkzeug, um Ihre Linkadressen, die Sie während der Recherche gefunden haben, zuverlässig zu verwalten.

Lange Zeit habe ich für die Organisation meiner Bookmarks Delicious verwendet. Allerdings war ich mit dieser Anwendung hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit nicht immer zufrieden. Aus diesem Grund bin ich umgestiegen, nutze seit geraumer Zeit Pinboard und bin bisher sehr zufrieden damit.

Allerdings habe ich immer das Gefühl, das Programm nicht richtig auszunutzen. Leider fehlt auch eine ausführliche Anleitung und so bin ich froh, auf den Artikel von Shawn Blanc gestoßen zu sein: A Beginner’s Guide to Pinboard. Hier wird Greenhorns wie mir geholfen.

Der Wermutstropfen: Der Beitrag richtet sich in erster Linie an Mac-User, über Helferlein unter Windows steht nichts im Text.

Mein nächster Schritt wird sein, eine passende App für iPhone/iPad zu finden. Zwar macht Shawn den einen oder anderen Vorschlag, aber im App Store gibt es dazu noch wesentlich mehr Auswahl.

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Warum es E-Mail immer geben wird

Ich habe natürlich darüber keine wissenschaftlichen Studien angestellt, dennoch behaupte ich, dass die Klagen über E-Mail fast so alt sind wie die E-Mail selbst. Es gibt eine Unzahl von Autoren, die über die E-Mail herziehen, das Spektrum reicht von Jammern bis zum heiligen Zorn. Allen gemeinsam ist, dass sie diesen Nachrichtenverkehr lieber heute als morgen auf den Mond schießen würden.

Nun aber droht uns Mathilde Collin mit der Aussage: Email Will Last Forever. Nachdem sich der erste Schreck gelegt hat, wollen wir einmal einen näheren Blick auf die Gründe für ihre Behauptung werfen. Mathilde meint:

  • E-Mail ist der leistungsstärkste Kommunikationskanal
  • E-Mail ist sehr flexibel
  • E-Mail wird sich im Geschäftsleben halten

Zwar meint auch Mathilde, dass mittlerweile weitere Kommunikationsmittel zur Verfügung stehen, die E-Mail aus den o.a. Gründen aber ihre Berechtigung behalten wird.

Was meinen Sie? Ist die E-Mail tatsächlich nur “etwas für alte Leute” oder wird sie weiterhin verwendet werden? Und wenn ja, zu welchem Zweck?

 

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Die Anleitung zu Trello

Es gibt Leute, die schwören auf Trello. Hinter dem wie immer ulkigen Namen verbirgt sich eine Web-Anwendung. Sie stellt Ihnen ein virtuelles Board zur Verfügung, auf dem Sie virtuelle Karten zu Organisationszwecken in unterschiedlicher Anordnung anpinnen können. Das Ganze funktioniert allein und im Team und ist ummesonscht.

Damit wir nicht allzu lange herumrätseln müssen, wie Trello zu bedienen ist, gibt uns BuildBetterSoftware.com eine reich bebilderte Bedienungsanleitung an die Hand: Using Trello for Agile Software Development: The Complete Guide.

Ob die Anleitung “komplett” ist, weiß ich nicht, aber für einen ersten Einstieg ist sie mehr als nützlich.

 

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