Kategorie-Archiv: Software

Alles über Google: Der Google Guide

Bei Suchmaschinen gilt seit Jahren die eherne Regel:

Es gibt zwei Arten von Suchmaschinen: Google und die anderen

Was hatten wir nicht alles an guten Suchmaschinen: Yahoo, Alta Vista, Lycos, Infoseek usw. Bis dann Google mit seiner bestechenden Einfachheit kam. Suchbegriff eingeben, abschicken und Suchergebnis betrachten. Das war es und bis heute hat sich daran nichts grundlegend geändert.

Was viele allerdings nicht wissen, dass eine einfache Benutzung auf diese Weise dem Fahren eines Autos mit angezogener Handbremse ähnelt. Mit Google kann man viele interessante Dinge tun. So viele, dass Nancy Blachmann eigene eigene Website darüber veröffentlicht hat, den Google Guide. Sie schreibt dazu:

Google Guide is an online interactive tutorial and reference for experienced users, novices, and everyone in between. I developed Google Guide because I wanted more information about Google’s capabilities, features, and services than I found on Google’s website.

Sie können auf dem Google Guide bestimmte Kategorien auswählen oder sich als Beginner, Experte oder Teenager (!) durch den Inhalt klicken.

Es gibt übrigens auch eine deutsche Variante des Google Guides, die von Peter Gasser betreut wird.

Kurzum: Wenn Sie richtig in Google einsteigen oder Ihre Kenntnisse vertiefen möchten, dann wird Ihnen hier geholfen.

1 Antwort

Erweiterungen für Evernote

Wie meine Leserinnen und Leser wissen, nutze ich Evernote sehr intensiv für den ursprünglichen Zweck dieses Programms: Dem Erstellen und Organisieren von Notizen aller Art. Mittlerweile geht der Funktionsumfang über die Notizfunktion weit hinaus und ich bin mir sicher, dass ich nur einen Bruchteil der Möglichkeiten von Evernote nutze.

Wem das alles noch zu wenig ist, der kann Evernote auch durch Erweiterungen aufbohren. Enrico Nahler stellt entsprechende Programme vor: Become an Evernote Productivity Ninja in 2015 by using this Top 10 List of Companion Apps. Sie finden in seinem Beitrag Hinweise zu Anwendungen für die E-Mail-Organisation (Boxer), zur Verwaltung von echten Haftzetteln (Post-it Plus) oder zur Aufgabenverwaltung (azendoo).

Post-it Plus habe ich in Gebrauch und kann es durchaus empfehlen, allerdings eher mit dem iPad als mit dem iPhone. Auf letzterem muss man doch arg herumpfriemeln

Was ich sicher einmal ausprobieren werde, ist RefME. Das Programm dient zur Erfassung und Verwaltung von Literaturstellen mit dem iPhone. Sowas kann die Arbeit unendlich erleichtern, wenn es richtig funktioniert. 

Ich bin mir sicher, es gibt noch viel mehr nützliche Evernote-Erweiterungen da draußen. Welche haben Sie im Einsatz?

1 Antwort

Die Pinnwand zum Ausprobieren: BoardThing

Eine App, die ich auf meinem iPad nicht missen möchte, ist iBrainstorm. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine virtuelle Pinnwand, mit der man dasselbe anstellen kann, wie mit einer “echten” Moderationswand. Man kann mit Karten ein Brainstorming durchführen und die Karten hinterher strukturieren. Affinitätsdiagramm nennt das der Experte, der Normalo kennt dies unter “Kartenabfrage” aus der Moderation. Zusätzlich können Sie auf die Pinnwand auch noch Striche, Figuren usw. zeichnen um das Ganze noch unübersichtlicher zu machen.

Leider gibt es iBrainstorm nur für iOS, ein ähnliches und kostenfreies Programm konnte ich für den Mac nicht finden, CMap Tools geht noch am ehesten in die Richtung, ist mir aber nicht einfach genug. Hier hat Microsoft die Nase vorn mit der hauseigenen kostenlosen Software “StickySorter” für Windows. Leider wird dieses kleine Helferlein offenbar nicht mehr weiterentwickelt, aber Sie können es an diversen Orten noch herunterladen (z. B. bei Computerbild).

Eine neue Netzanwendung scheint die Lücke nun zu füllen: BoardThing. Auf den ersten Blick ist alles vorhanden, was eine virtuelle Pinnwand braucht. Sie können sammeln, arrangieren und auf dem Board zeichnen. Auch die entfernte Zusammenarbeit mit anderen Nutzern ist möglich. Außerdem können die “Karten” auch aus Videos, Links oder ähnlichem bestehen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Momentan wird die App noch getestet, aber Sie können sich am Ausprobieren beteiligen, indem Sie auf dem üblichen Weg um eine Einladung bitten. Bei mir ging das problemlos und schnell. Wenn Sie einen Einladung erhalten haben, können wir uns ja einmal treffen und zusammen versuchsweise eine Pinnwand erstellen.

 

3 Antworten

Von pdf zurück: Able2Extract

Kürzlich wurde mir eine interessante Anwendung zum Testen zur Verfügung gestellt: Able2Extract PDF Converter 9. Das Programm dient dazu, pdf-Dateien in beschreibbare Office-Dokumente zu überführen und umgekehrt. 

Die Umwandlung von Office nach pdf ist nichts besonderes, das machen tausend andere Programme, Anwendungen oder Druckertreiber auch. Somit geschenkt. 
Der Transfer von fertigen pdf-Dateiein in Office-Dokumente ist jedoch nicht trivial und funktioniert oft mehr schlecht als recht, wie ich schon selbst leidvoll erfahren durfte. Hier kommt Able2Extract ins Spiel. Die Bedienung ist einfach: Man lädt das pdf-Dokument, entscheidet, was genau übersetzt werden soll (Teile oder das gesamte Dokument), wählt dann das Zielformat und drückt den Knopf. Das war es dann. 

Als Zielformate stehen zur Verfügung:

  • MS Office (Word, Excel, Powerpoint)
  • OpenOffice (Writer, Calc, Impress)
  • HTML
  • Autocad oder
  • Bild

Wenn es sich um ein größeres Projekt handelt, kann man auch eine Stapelverarbeitung einrichten (Batch). Ausprobiert habe ich bislang den Transfer zu Word, PowerPoint und OpenOffice. 
Die Bedienung ist wirklich einfach, nahezu selbsterklärend und die Ausgabequalität verblüffend, zumindest für mich. Meistens gehen ja bei derartigen Aktionen die Formatierungen verschütt. Nicht so hier. Das Originalformat bleibt weitestgehend erhalten, von ein paar wirklich marginalen Ausrutschern einmal abgesehen. Ich war jedesmal beeindruckt. Lang warten muss man auf das Ergebnis übrigens nicht. Die Verarbeitung geht recht flott.

Allerdings hat diese Verarbeitungsqualität auch ihren Preis: Für die Vollversion müssen Sie $99,95 berappen. Für den einmaligen Gebrauch hin und wieder ist der Preis sicherlich zu hoch. Aber wenn Sie öfter pdf – Dateien konvertieren müssen, dann wäre für mich Able2Extract PDF Converter 9 ein heißer Favorit.

BTW: Die Katze im Sack müssen Sie nicht kaufen. Sie können auch erst einmal eine Testversion herunterladen.
 

1 Antwort

Pimp your Googlemail!

Ich lerne immer mehr Leute kennen, die auf ein Desktop – Programm zur Bearbeitung und Verwaltung ihrer E-Mails verzichten und stattdessen auf die Cloud-Lösungen von Google, Yahoo & Co zurückgreifen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man muss derlei Anwendungen nicht warten, darum kümmert sich der Anbieter, der Grad der Verfügbarkeit ist nahezu 100%.

Ein Nachteil der online – Lösung liegt im Namen. Es war nicht immer möglich, seine E-Mail zu verarbeiten, wenn man offline war. Das kommt zwar immer seltener vor, aber es kommt vor. Ich wohne in Oberschwaben und weiß von ich rede.  Zumindest für Googlemail gibt es eine Möglichkeit, offline zu arbeiten. Allerdings ist der hauseigene Browser Chrome dafür Voraussetzung, denn für diesen gibt es eine entsprechende Erweiterung. Wie Sie diese einrichten können, beschreibt eine einschlägige Hilfe von Google.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten Googlemail so aufzurüsten, dass es zur Produktivitätsmaschine wird. Ivan Demitrijevic nennt uns “15 Awesome Gmail Plugins To Boost Your Email Productivity“. Meine persönlichen Favoriten aus seiner Liste sind:

Wenn Sie noch mehr interessante Programme kennen, mit denen man Googlemail aufbohren kann, dann lassen Sie es uns wissen und hinterlassen eine Antwort.

BTW: Ich möchte in diesem Artikel nicht auf die Sicherheitsproblematik von Cloud-Lösungen eingehen. Jeder möge für sich entscheiden, ob er seine Daten fremden Servern anvertrauen möchte.

 

1 Antwort

Outlook für das iPhone ist da!

Da bin ich als bekennender Outlook – Nutzer sehr gespannt. Gerade schreibt Christoph Bajohr:

 

Auf o.a. Beitrag ist dazu dieses Video verlinkt. Besonders aussagekräftig ist es nicht.

1 Antwort

Podcast 014: Im Gespräch mit Andreas Tremel

Andreas Tremel

 

Gestern Abend habe ich mit Andreas Tremel geplaudert. Andreas ist Geschäftsführer der InLoox GmbH. Das unternehmen entwickelt die gleichnamige Anwendung, mit der man Projekte innerhalb von MS Outlook planen und organisieren kann. Ich habe Andreas auf dem letzten PM Camp in Dornbirn kennengelernt (wo sonst?)-

Unsere Themen:

  • Wie InLoox entstanden ist und wie sich das Unternehmen entwickelt hat
  • Nach welchen Kriterien Projektmanagementsoftware ausgewählt wird
  • Glaskugel: Wohin sich Microsoft entwickelt und wie die Zusammenarbeit funktioniert
  • Möglichkeiten und Grenzen des Cloud Computing
  • Wie sich Andreas organisiert
  • Die Teilnahme an PMCamps (natürlich!)
  • u. v. m.

 

 

Hier die  Links zum Podcast:

Und hier das Foto mit den vielen Tools vom PMCamp 2014 in Dornbirn:

foto

 

Viel Spaß beim Hören!

Hinterlasse eine Antwort

Selfster: Crowdfunding für Selbstcoaching – Software

Kürzliche bin ich auf eine Crowdfundingkampagne gestoßen, die für ToolBlog-Leser vielleicht interessant sein könnte.

Florenz Klasen möchte eine Software entwickeln, mit der Sie nachhaltig hilfreiche Gewohnheiten entwickeln können. Das Programm heißt “Selfster” und ist eine Art digitalisiertes Erfolgsjournal. Wie so oft bei derartigen Programmen macht man sich also die Erfahrungen aus der Verhaltenstherapie zunutze,

Finanziert werden soll das Ganze über eine Crowdfundingkampagne, an der Sie sich hier beteiligen können.

Wenn Sie noch einen Schubs brauchen, dann hilft Ihnen vielleicht dieser Film bei der Entscheidung:

selfster startnext from Selfster on Vimeo.

Hinterlasse eine Antwort

Die Anleitung zu Yahoo Pipes

Im Schatten von Google gibt es Anwendungen, bei denen sich ein näheres Hinschauen durchaus lohnt. Yahoo Pipes ist ein solches Programm. Auch wenn das Datum der Veröffentlichung schon bis 2009 zurückreicht, viele Anwender schwören bis heute auf die treuen Dienste des Tools.

Was ist Yahoo Pipes? Lassen wir die Macher selbst zu Wort kommen:

Pipes is a powerful composition tool to aggregate, manipulate, and mashup content from around the web.

Nähere Informationen zum Sinn und Zweck liefert ein Beitrag von Daniel Schlicht aus dem Jahr 2009: Ab durch die Röhre!

Yahoo Pipes wird sehr unterschätzt und der Bekanntheitsgrad ist nicht so hoch, wie es das Programm verdient. Vielleicht liegt das daran, dass der Einstieg nicht ganz einfach ist.

Gut, dass es Leser wie Andreas Wettstein gibt. In einem Kommentar zu einem anderen Artikel hat er ein paar Links zu Anleitungen für Yahoo Pipes aufgelistet. Für mich ist diese Liste zu wertvoll, als dass sie im Kommentar-Orkus verschwinden sollte.

Hier die Hinweise von Andreas Wettstein:

In seinem Kommentar schreibt Andreas:

Hoffe, dass etwas Hilfreiches dabei ist.

Und ob, vielen Dank für die Links!  ;-)

Für mich ein Anlass, mich (wieder einmal) eingehender mit Yahoo Pipes zu befassen.

Es gibt übrigens auch ein Buch, das sich mit dem Thema beschäftigt: “Working with Yahoo! Pipes, No Programming Required“. Geschrieben hat es Tony Loton. Ich habe es bestellt und bin gespannt.

6115445165_ddab2fb61d_z

[Foto von Seeweb [via flickr]]

Hinterlasse eine Antwort

Die Anleitung für Pinboard

Immer wieder werde ich gefragt, wo ich die vielen Links für meine Artikel hier im ToolBlog hernehmen. Hier die Antwort in zwei Teilen:

  1. Sie müssen viel Zeit für die Recherche im Internet einplanen
  2. Sie benötigen ein zuverlässiges Werkzeug, um Ihre Linkadressen, die Sie während der Recherche gefunden haben, zuverlässig zu verwalten.

Lange Zeit habe ich für die Organisation meiner Bookmarks Delicious verwendet. Allerdings war ich mit dieser Anwendung hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit nicht immer zufrieden. Aus diesem Grund bin ich umgestiegen, nutze seit geraumer Zeit Pinboard und bin bisher sehr zufrieden damit.

Allerdings habe ich immer das Gefühl, das Programm nicht richtig auszunutzen. Leider fehlt auch eine ausführliche Anleitung und so bin ich froh, auf den Artikel von Shawn Blanc gestoßen zu sein: A Beginner’s Guide to Pinboard. Hier wird Greenhorns wie mir geholfen.

Der Wermutstropfen: Der Beitrag richtet sich in erster Linie an Mac-User, über Helferlein unter Windows steht nichts im Text.

Mein nächster Schritt wird sein, eine passende App für iPhone/iPad zu finden. Zwar macht Shawn den einen oder anderen Vorschlag, aber im App Store gibt es dazu noch wesentlich mehr Auswahl.

6 Antworten