Kategorie-Archiv: Kreativität

Warum ich Infografiken mag

Wenn Sie mich fragen, warum ich Infografiken mag, dann gebe ich Ihnen nicht selbst die Antwort, sonder verweisen auf, na was wohl, eine Infografik: The Reasons Why Your Brain Craves Infographics. “Your” müssen Sie dann nur durch “My” ersetzen.

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Die Pinnwand zum Ausprobieren: BoardThing

Eine App, die ich auf meinem iPad nicht missen möchte, ist iBrainstorm. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine virtuelle Pinnwand, mit der man dasselbe anstellen kann, wie mit einer “echten” Moderationswand. Man kann mit Karten ein Brainstorming durchführen und die Karten hinterher strukturieren. Affinitätsdiagramm nennt das der Experte, der Normalo kennt dies unter “Kartenabfrage” aus der Moderation. Zusätzlich können Sie auf die Pinnwand auch noch Striche, Figuren usw. zeichnen um das Ganze noch unübersichtlicher zu machen.

Leider gibt es iBrainstorm nur für iOS, ein ähnliches und kostenfreies Programm konnte ich für den Mac nicht finden, CMap Tools geht noch am ehesten in die Richtung, ist mir aber nicht einfach genug. Hier hat Microsoft die Nase vorn mit der hauseigenen kostenlosen Software “StickySorter” für Windows. Leider wird dieses kleine Helferlein offenbar nicht mehr weiterentwickelt, aber Sie können es an diversen Orten noch herunterladen (z. B. bei Computerbild).

Eine neue Netzanwendung scheint die Lücke nun zu füllen: BoardThing. Auf den ersten Blick ist alles vorhanden, was eine virtuelle Pinnwand braucht. Sie können sammeln, arrangieren und auf dem Board zeichnen. Auch die entfernte Zusammenarbeit mit anderen Nutzern ist möglich. Außerdem können die “Karten” auch aus Videos, Links oder ähnlichem bestehen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Momentan wird die App noch getestet, aber Sie können sich am Ausprobieren beteiligen, indem Sie auf dem üblichen Weg um eine Einladung bitten. Bei mir ging das problemlos und schnell. Wenn Sie einen Einladung erhalten haben, können wir uns ja einmal treffen und zusammen versuchsweise eine Pinnwand erstellen.

 

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Die 7 Zutaten für ein gutes Brainstorming

Groß ist die Zahl derer die wissen, was ein Brainstorming ist und wie man es durchführt. Klein jedoch die Schar jener, die ein erfolgreiches Brainstorming erlebt haben. Das geht so weit, dass manche Autoren generell den Nutzen und die Wirksamkeit dieser Kreativitätsmethode in Zweifel ziehen. Ich habe im Toolblog darüber berichtet.

Für diejenigen, die das Brainstorming noch nicht in den Schornstein geschrieben haben, gibt Linda Tischler ein paar Tipps, wie es vielleicht doch funktionieren könnte: Seven Secrets to Good Brainstorming. Dies sind ihre Geheimnisse:

  1. Schärfste Fokussierung
  2. Regeln vereinbaren und auf Einhaltung achten
  3. Die Ideen durchnummerieren
  4. Als Moderator die Phasen des Brainstormings beachten und wissen, was zu tun ist
  5. Brainstorming möglichst als Kartenabfrage (Haftzettel) durchführen
  6. Warm-up vor dem eigentlichen Brainstorming vorsehen
  7. Proben, Muster etc., die mit dem Problem zu tun haben, einbeziehen

Ich weiß zwar nicht, was an diesen Tipps „geheimnisvoll“ sein soll, aber insbesondere die Hinweise 2 und 5 kann ich nur bestätigen. Tipp Nr. 3 kann durchaus für die weitere Verarbeitung der Ideen z.B. durch Priorisieren, nützlich sein.

Aus meiner Erfahrung heraus ist es bez. Nr. 1 wichtig, die richtige Frage zu stellen oder ein geeignetes Anliegen zu formulieren. Achten Sie darauf, dass die Frage kurz, knapp und vor allem offen sein muss. Schließlich wollen Sie ja so viel Ideen wie möglich.

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Wie gutes Storytelling funktioniert

Ich habe nie ganz verstanden, warum manche Kolleginnen und Kollegen feuchte Augen bekommen, wenn Sie über „Storytelling“ sprechen. Geschichten erzählen gehört zum Leben der Menschen wie das täglich Brot. Meiner bescheidenen Meinung ist das Erzählen von Geschichten das einzig richtige Element, um komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen. Dazu wird das „Storytelling“ auch in allen Kulturen der Welt benutzt, in Form von Märchen, Erfahrungsberichten usw. usf.

Letztendlich sind auch die Bekenntnisse erfolgreicher Manager in Buchform nichts anderes. Nämlich die Darstellung komplexer wirtschaftlicherZusammenhänge durch das Erzählen von Anekdoten. Sie wissen schon, Bücher der Art von Jack Walsh: Wie ich die Welt rettete… So weit ist das von Märchen gar nicht entfernt.
Insofern ist es auch nur konsequent, dass Storytelling auch wertvoller Bestandteil in Trainings und Workshops sein kann. 

Cyriaque Lamar hat in einem Beitrag zusammengestellt, auf welchen Grundsätzen eine gute Geschichte beruht und wie man eine gute Geschichte entwickelt: The 22 rules of storytelling, according to Pixar.
Sie sehen es am Titel. Als Vorbild hat sich Cyriaque Lamar die Pixar Animation Studios Pixar genommen, denn wenn jemand gute Geschichten erzählen kann, dann die Mitarbeiter dieses Hauses.

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XMind in neuer Version

Mittlerweile ist XMind die Mind-Mapping-Anwendung meiner Wahl. Das Programm verfügt zwar nicht über die vielen ausgeklügelten Funktionen des Platzhirschen MindManager, aber ich empfinde das gar nicht einmal als Nachteil. Vielmehr kann ich mich auf die Produktmerkmale konzentrieren, die ich in meiner täglichen Arbeit auch tatsächlich benötige.

Dieser Tage ist eine Beta-Version des nächsten Updates von XMind erschienen, die Sie hier herunterladen und ausprobieren können. Sie können aber auch jetzt schon die endgültige Version von XMind 6 erwerben. Wenn Sie jetzt die momentane Version kaufen, bekommen Sie das Update auf XMind 6 nachträglich ohne zusätzliche Kosten.

Ich finde, die Neuerungen in der nächsten Version können sich sehen lassen. Lesen Sie mehr dazu auf dem XMind-Blog: XMind 6 Public Beta jetzt verfügbar.

XMInd
 

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Eigene Bilder für das eigene Blog!

In letzter Zeit entdecke ich immer mehr die Kameraqualitäten meines iPhones. Grund dafür ist ein einschlägiges Buch, das ich in der örtlichen Bibliothek entdeckt und ausgeliehen habe: Fotokunst mit dem iPhone: 45 Workshops für kreative Fotografen. Allerdings muss ich zugeben, dass die dort gezeigten Beispiele für einen blutigen Amateur wie mich doch etwas überdimensioniert sind.

Getreu dem Motto “die beste Kamera ist die, die man gerade dabei hat”, möchte ich mein iPhone nutzen, um geeignete Bilder zum Illustrieren von Blogartikeln, Präsentationen und ähnlichem aufzunehmen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand, wie Roger Courville in seinem Beitrag “Why and how to start taking your own pictures for presentations” schreibt. Meine persönlichen Gründe sind:

  • Sie sind frei (Für mich der wichtigste Grund in der Juristenrepublik Deutschland)
  • Sie passen genau zu dem Inhalt, den sie illustrieren sollen

Ich habe vor, mir auf diese Weise eine kleine Sammlung mit eigenen Bildern zu erstellen, auf die ich immer bei Bedarf zurückgreifen kann. Roger gibt in seinem Artikel noch ein paar Tipps zum Fotografieren und zum Archivieren. Diese gehören allerdings eher in die Rubrik “Gesunder Menschenverstand”.

BTW1: Was mit dem iPhone alles möglich ist, zeigen die Websites iphoneart.com und iPhoneography.

BTW2: Vielleicht kennt jemand eine einfachere Einführung in die iPhone-Fotografie? Wenn dem so ist, dann nehme ich Tipps dankbar entgegen.

 

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8 (vielleicht) neue Mind-Mapping-Tools

GTD© und Mind-Mapping haben etwas gemeinsam: Die Zahl der Programme, die für diese Ansätze geschrieben wurden, ist wohl mittlerweile unüberschaubar. Man könnte meinen, alles zum Thema wäre schon einmal veröffentlicht worden. Doch weit gefehlt. Dieser Tage bin ich über einen Artikel von Elena Simionescu gefallen, in dem sie Mind-Mapping-Programme vorstellt, die ich noch gar nicht kannte: Top 8 Mind Mapping Tools for Designers.

Nun gut, ein paar kannte ich schon, wie XMind, auf das ich unlängst selbst umgestiegen bin oder auch FreeMind oder MindMeister.
Coggle gefällt mir aufgrund der organisch aussehenden Maps, das gleiche gilt auch für Mapul. Aber auch Stormboard oder Wisemapping sind einen Blick wert.

Probieren Sie das eine oder andere Programm mal aus. Der MindManager freut sich über starken Wettbewerb!

Mapul:

Coggle:

Stormboard:

 

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Effizientes Brainstorming: Die Note-and-Vote-Methode

In letzter Zeit haben sich viele Autoren äußerst negativ über das Brainstorming ausgelassen. Die Kritikpunkte gipfelten im Vorwurf, dass Brainstorming gar nicht funktionieren könne. Andere beklagten die mangelnde Effizienz. Wenn Sie auch zu dem Kreis der Brainstorming – Kritiker gehören, versuchen Sie es doch einmal mit dem Vorschlag von Jake Knapp: “Note And Vote”: How Google Ventures Avoids Groupthink In Meetings. Und so geht es:

  1. Notieren:
    Jeder schreibt seine Ideen auf einen eigenes Blatt Papier (5 – 10 min)
  2. Eigenes Überarbeiten:
    Jeder geht seine Ideen noch einmal durch und sucht sich zwei Lieblingsideen davon heraus (2 min)
  3. Teilen und Erfassen:
    Jeder nennt seine zwei Lieblingsideen (keine Diskussion). Einer schreibt auf Flipchart mit.  (5 min)
  4. Auswählen:
    Jeder wählt aus der Liste am Flipchart seinen Favoriten (5 min)
  5. Teilen und Auswerten:
    “Klassensprecherwahl”: Jeder teilt seine Wahl mit, die Stimmen werden ausgezählt (Strichliste)
  6. Entscheiden:
    Achtung! Es entscheidet nicht die Gruppe über das ausgezählte Ergebnis, sondern der “Entscheider”
  7. Sich freuen:
    Die ganze Prozedur ist nach ca. 15 min erledigt

Die Pointe bei dieser Vorgehensweise: Endlose Diskussionen während der Entscheidungsfindung werden vermieden und dennoch wird jeder gehört.

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[Foto von Martin Fisch [via flickr]]

[via 99U]

 

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13 bahnbrechende Zufallserfindungen

Kreativitätsmethoden hin, Kreativitätstechniken her. Es führt kein Weg vorbei an der Tatsache, dass einige der bedeutendsten Erfindungen per Zufall gemacht wurden. Drake Baer zählt uns “13 Accidental Inventions That Changed the World” auf, z. B.:

  • Coca-Cola
  • Kartoffelchips
  • Der Herzschrittmacher
  • Der Mikrowellenherd und andere.

Für uns Organisationsspezialisten und Arbeitstechnikjunkies ist wohl die Nummer 10 die bedeutendste Erfindung: Der Haftklebezettel.

Bezeichnenderweise hatte der Erfinder überhaupt keine Verwendung dafür. Es brauchte schon einige Kreatität, um geeignete Verwendungsmöglichkeiten für diese “missglückte” Neuerung zu finden. Von hinten durch die Brust ins Auge sozusagen.

Fazit: Bevor Sie etwas wegwerfen, überlegen Sie in Zukunft, wozu man das Teil sonst noch verwenden könnte. Vielleicht ist das der Beginn Ihrer ganz persönlichen Erfolgsgeschichte!

[via Presurfer]

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Vortrag von Scott Berkun: The Myths of Innovation

Wie Toolblog-Leser wissen, schätze ich Scott Berkun sehr. Allerdings habe ich das Buch, mit dem er seinen Durchbruch als Autor geschafft, noch gar nicht gelesen: The Myths of Innovation. Für den Urlaub habe ich mir die Lektüre vorgenommen. Bis dahin dauert es noch ein wenig, aber wir können uns ja schon einmal die dazugehörige Vorlesung vom Meister höchstselbst ansehen:

 

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