Kategorie-Archiv: Kreativität

Wie gutes Storytelling funktioniert

Ich habe nie ganz verstanden, warum manche Kolleginnen und Kollegen feuchte Augen bekommen, wenn Sie über „Storytelling“ sprechen. Geschichten erzählen gehört zum Leben der Menschen wie das täglich Brot. Meiner bescheidenen Meinung ist das Erzählen von Geschichten das einzig richtige Element, um komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen. Dazu wird das „Storytelling“ auch in allen Kulturen der Welt benutzt, in Form von Märchen, Erfahrungsberichten usw. usf.

Letztendlich sind auch die Bekenntnisse erfolgreicher Manager in Buchform nichts anderes. Nämlich die Darstellung komplexer wirtschaftlicherZusammenhänge durch das Erzählen von Anekdoten. Sie wissen schon, Bücher der Art von Jack Walsh: Wie ich die Welt rettete… So weit ist das von Märchen gar nicht entfernt.
Insofern ist es auch nur konsequent, dass Storytelling auch wertvoller Bestandteil in Trainings und Workshops sein kann. 

Cyriaque Lamar hat in einem Beitrag zusammengestellt, auf welchen Grundsätzen eine gute Geschichte beruht und wie man eine gute Geschichte entwickelt: The 22 rules of storytelling, according to Pixar.
Sie sehen es am Titel. Als Vorbild hat sich Cyriaque Lamar die Pixar Animation Studios Pixar genommen, denn wenn jemand gute Geschichten erzählen kann, dann die Mitarbeiter dieses Hauses.

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XMind in neuer Version

Mittlerweile ist XMind die Mind-Mapping-Anwendung meiner Wahl. Das Programm verfügt zwar nicht über die vielen ausgeklügelten Funktionen des Platzhirschen MindManager, aber ich empfinde das gar nicht einmal als Nachteil. Vielmehr kann ich mich auf die Produktmerkmale konzentrieren, die ich in meiner täglichen Arbeit auch tatsächlich benötige.

Dieser Tage ist eine Beta-Version des nächsten Updates von XMind erschienen, die Sie hier herunterladen und ausprobieren können. Sie können aber auch jetzt schon die endgültige Version von XMind 6 erwerben. Wenn Sie jetzt die momentane Version kaufen, bekommen Sie das Update auf XMind 6 nachträglich ohne zusätzliche Kosten.

Ich finde, die Neuerungen in der nächsten Version können sich sehen lassen. Lesen Sie mehr dazu auf dem XMind-Blog: XMind 6 Public Beta jetzt verfügbar.

XMInd
 

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Eigene Bilder für das eigene Blog!

In letzter Zeit entdecke ich immer mehr die Kameraqualitäten meines iPhones. Grund dafür ist ein einschlägiges Buch, das ich in der örtlichen Bibliothek entdeckt und ausgeliehen habe: Fotokunst mit dem iPhone: 45 Workshops für kreative Fotografen. Allerdings muss ich zugeben, dass die dort gezeigten Beispiele für einen blutigen Amateur wie mich doch etwas überdimensioniert sind.

Getreu dem Motto “die beste Kamera ist die, die man gerade dabei hat”, möchte ich mein iPhone nutzen, um geeignete Bilder zum Illustrieren von Blogartikeln, Präsentationen und ähnlichem aufzunehmen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand, wie Roger Courville in seinem Beitrag “Why and how to start taking your own pictures for presentations” schreibt. Meine persönlichen Gründe sind:

  • Sie sind frei (Für mich der wichtigste Grund in der Juristenrepublik Deutschland)
  • Sie passen genau zu dem Inhalt, den sie illustrieren sollen

Ich habe vor, mir auf diese Weise eine kleine Sammlung mit eigenen Bildern zu erstellen, auf die ich immer bei Bedarf zurückgreifen kann. Roger gibt in seinem Artikel noch ein paar Tipps zum Fotografieren und zum Archivieren. Diese gehören allerdings eher in die Rubrik “Gesunder Menschenverstand”.

BTW1: Was mit dem iPhone alles möglich ist, zeigen die Websites iphoneart.com und iPhoneography.

BTW2: Vielleicht kennt jemand eine einfachere Einführung in die iPhone-Fotografie? Wenn dem so ist, dann nehme ich Tipps dankbar entgegen.

 

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8 (vielleicht) neue Mind-Mapping-Tools

GTD© und Mind-Mapping haben etwas gemeinsam: Die Zahl der Programme, die für diese Ansätze geschrieben wurden, ist wohl mittlerweile unüberschaubar. Man könnte meinen, alles zum Thema wäre schon einmal veröffentlicht worden. Doch weit gefehlt. Dieser Tage bin ich über einen Artikel von Elena Simionescu gefallen, in dem sie Mind-Mapping-Programme vorstellt, die ich noch gar nicht kannte: Top 8 Mind Mapping Tools for Designers.

Nun gut, ein paar kannte ich schon, wie XMind, auf das ich unlängst selbst umgestiegen bin oder auch FreeMind oder MindMeister.
Coggle gefällt mir aufgrund der organisch aussehenden Maps, das gleiche gilt auch für Mapul. Aber auch Stormboard oder Wisemapping sind einen Blick wert.

Probieren Sie das eine oder andere Programm mal aus. Der MindManager freut sich über starken Wettbewerb!

Mapul:

Coggle:

Stormboard:

 

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Effizientes Brainstorming: Die Note-and-Vote-Methode

In letzter Zeit haben sich viele Autoren äußerst negativ über das Brainstorming ausgelassen. Die Kritikpunkte gipfelten im Vorwurf, dass Brainstorming gar nicht funktionieren könne. Andere beklagten die mangelnde Effizienz. Wenn Sie auch zu dem Kreis der Brainstorming – Kritiker gehören, versuchen Sie es doch einmal mit dem Vorschlag von Jake Knapp: “Note And Vote”: How Google Ventures Avoids Groupthink In Meetings. Und so geht es:

  1. Notieren:
    Jeder schreibt seine Ideen auf einen eigenes Blatt Papier (5 – 10 min)
  2. Eigenes Überarbeiten:
    Jeder geht seine Ideen noch einmal durch und sucht sich zwei Lieblingsideen davon heraus (2 min)
  3. Teilen und Erfassen:
    Jeder nennt seine zwei Lieblingsideen (keine Diskussion). Einer schreibt auf Flipchart mit.  (5 min)
  4. Auswählen:
    Jeder wählt aus der Liste am Flipchart seinen Favoriten (5 min)
  5. Teilen und Auswerten:
    “Klassensprecherwahl”: Jeder teilt seine Wahl mit, die Stimmen werden ausgezählt (Strichliste)
  6. Entscheiden:
    Achtung! Es entscheidet nicht die Gruppe über das ausgezählte Ergebnis, sondern der “Entscheider”
  7. Sich freuen:
    Die ganze Prozedur ist nach ca. 15 min erledigt

Die Pointe bei dieser Vorgehensweise: Endlose Diskussionen während der Entscheidungsfindung werden vermieden und dennoch wird jeder gehört.

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[Foto von Martin Fisch [via flickr]]

[via 99U]

 

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13 bahnbrechende Zufallserfindungen

Kreativitätsmethoden hin, Kreativitätstechniken her. Es führt kein Weg vorbei an der Tatsache, dass einige der bedeutendsten Erfindungen per Zufall gemacht wurden. Drake Baer zählt uns “13 Accidental Inventions That Changed the World” auf, z. B.:

  • Coca-Cola
  • Kartoffelchips
  • Der Herzschrittmacher
  • Der Mikrowellenherd und andere.

Für uns Organisationsspezialisten und Arbeitstechnikjunkies ist wohl die Nummer 10 die bedeutendste Erfindung: Der Haftklebezettel.

Bezeichnenderweise hatte der Erfinder überhaupt keine Verwendung dafür. Es brauchte schon einige Kreatität, um geeignete Verwendungsmöglichkeiten für diese “missglückte” Neuerung zu finden. Von hinten durch die Brust ins Auge sozusagen.

Fazit: Bevor Sie etwas wegwerfen, überlegen Sie in Zukunft, wozu man das Teil sonst noch verwenden könnte. Vielleicht ist das der Beginn Ihrer ganz persönlichen Erfolgsgeschichte!

[via Presurfer]

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Vortrag von Scott Berkun: The Myths of Innovation

Wie Toolblog-Leser wissen, schätze ich Scott Berkun sehr. Allerdings habe ich das Buch, mit dem er seinen Durchbruch als Autor geschafft, noch gar nicht gelesen: The Myths of Innovation. Für den Urlaub habe ich mir die Lektüre vorgenommen. Bis dahin dauert es noch ein wenig, aber wir können uns ja schon einmal die dazugehörige Vorlesung vom Meister höchstselbst ansehen:

 

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Innovative Lern- und Denkmethoden mit Tony Buzan

Tony Buzan? Klar, den kennen wir. Schließlich ist er der Erfinder des Mind-Mappings, dieser hervorragenden Denk-, Lern- und Arbeitstechnik. Hier erzählt uns der Meister höchstpersönlich etwas über “Innovative learning and thinking techniques”. Sehen Sie hier:

 

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Freie Bilder für Ihre Website

Mit der Frage “Wo bekomme ich lizenz- und kostenfreie Bilder für meine Website oder mein Blog her” habe ich mich im Toolblog immer wieder beschäftigt. Nun gibt Andreas Weck in seinem Artikel “Hochglanz und für lau: 8 Seiten, die langweiligen Stockfotos den Kampf ansagen” weitere Quellen an, auf denen Sie fündig werden. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir die 8 Seiten, auf die Andreas verweist, sämtlich unbekannt waren. In dem Beitrag erhalten Sie zu jeder Fotosammlung eine kurze Beschreibung mit samt einigen Beispielfotos.
Meine Auswahl: Ich werde mir in nächster Zeit sicher “New Old Stock” und “Death to the Stock Photo” anschauen.

Damit Sie nicht mühsam suchen müssen, hier die Liste der Toolblog-Artikel, die sich mit Bildquellen beschäftigen:

Kind_mit_Kamera

[Foto von Raíssa Ruschel [via flickr]]

 

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Bilder für Ihre Website: 7 Tricks

Das Bebildern der eigenen Website kann ganz schön knifflig werden, besonders wenn man an die juristischen Fallstricke denkt, die uns in dieser unserer Republik drohen. Jessica Coccimiglio weiß Rat und nennt uns “7 Tricks To Help You Find The Right Images For Your Blog Posts“. Mir gefallen diese besonders:

  • Verwenden Sie Ihre eigenen Fotos, wenn Sie ohnehin gern fotografieren
    (Ich bin gerade dabei, mir ein eigenes Archiv anzulegen)
  • Verwenden Sie eigene einfache Skizzen oder Zeichnungen
    (Mittlerweile gibt es dazu eine große Anzahl Quellen, die Ihnen zeigen, wie das geht, z. B. hier)
  • Erstellen Sie eine Collage
    (Vorsicht! Ich weiß nicht, was unsere Juristen dazu sagen)

Ansonsten verweise ich auf die Suchseite von Creative Commons. Vergessen Sie aber nicht, die Checkboxen bei “Ich möchte etwas finden, das ich … für kommerzielle Zwecke nutzen darf; verändern, anpassen oder worauf ich aufbauen darf” zu markieren und lesen Sie das Kleingedruckte dazu.

 

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