Kategorie-Archiv: Teamwork

Führung, Teamarbeit, Kommunikation und Konflikte in der Arbeit.

Die Pinnwand zum Ausprobieren: BoardThing

Eine App, die ich auf meinem iPad nicht missen möchte, ist iBrainstorm. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine virtuelle Pinnwand, mit der man dasselbe anstellen kann, wie mit einer “echten” Moderationswand. Man kann mit Karten ein Brainstorming durchführen und die Karten hinterher strukturieren. Affinitätsdiagramm nennt das der Experte, der Normalo kennt dies unter “Kartenabfrage” aus der Moderation. Zusätzlich können Sie auf die Pinnwand auch noch Striche, Figuren usw. zeichnen um das Ganze noch unübersichtlicher zu machen.

Leider gibt es iBrainstorm nur für iOS, ein ähnliches und kostenfreies Programm konnte ich für den Mac nicht finden, CMap Tools geht noch am ehesten in die Richtung, ist mir aber nicht einfach genug. Hier hat Microsoft die Nase vorn mit der hauseigenen kostenlosen Software “StickySorter” für Windows. Leider wird dieses kleine Helferlein offenbar nicht mehr weiterentwickelt, aber Sie können es an diversen Orten noch herunterladen (z. B. bei Computerbild).

Eine neue Netzanwendung scheint die Lücke nun zu füllen: BoardThing. Auf den ersten Blick ist alles vorhanden, was eine virtuelle Pinnwand braucht. Sie können sammeln, arrangieren und auf dem Board zeichnen. Auch die entfernte Zusammenarbeit mit anderen Nutzern ist möglich. Außerdem können die “Karten” auch aus Videos, Links oder ähnlichem bestehen. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Momentan wird die App noch getestet, aber Sie können sich am Ausprobieren beteiligen, indem Sie auf dem üblichen Weg um eine Einladung bitten. Bei mir ging das problemlos und schnell. Wenn Sie einen Einladung erhalten haben, können wir uns ja einmal treffen und zusammen versuchsweise eine Pinnwand erstellen.

 

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Banale Handlungen mit großer Wirkung

„Kleine Ursache, große Wirkung“, sagt der Volksmund und so sind es auch oft die kleinen Verhaltensweisen im Tagesgeschäft, die unsere Produktivität beeinträchtigen. David Zaleski hat 7 einfache, aber wirksame Produktivitätskiller zusammengetragen: 7 mundane tasks that halt productivity. Als da sind:

  1. Den Laptop mit in die Besprechung bringen
  2. Unnötige Besprechungen abhalten
  3. Drumherum reden
  4. Dauernd auf das Smartphone starren
  5. Ständig auf Facebook & Co nachschauen
  6. Zu viele E-Mail und zu viele Leute auf /CC
  7. Mehrere Dinge gleichzeitig tun (Multitasking)

Zu jedem Punkt gibt es ein Videointerview, in dem Mitmenschen ihre Meinung zu den einzelnen Punkten äußern. Hier die Meinung zu „Laptop in Besprechungen“:

Ich denke, diese Punkte leuchten unmittelbar ein. Für mich ist in diesem Zusammenhang das 1. Thema, das mit den Laptops interessant. Unter den Firmen, die ich kenne, wird das unterschiedlich gehandhabt. Für oder gegen die Benutzung von Laptop-Computern in Besprechungen gibt es sicherlich für beide Seiten gute Argumente.

Meine Frage: Wie halten Sie es in Ihrem Unternehmen, was spricht für Sie dafür, was dagegen?

 

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4 Dinge, die bei virtuellen Meetings schief gehen können

Gestern hatte ich mit einem Studienfreund ein längeres Gespräch über Google Hangout. Es ging um die Vorbereitung einer größeren Konferenz im Herbst diesen Jahres.

Für die Kommunikation über große Entfernungen sind Skype & Co mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Die Technik macht es möglich – wenn sie funktioniert. Allerdings können auch Probleme auftreten, die die Freude am Gedankenaustausch erheblich trüben. Ashley Coolman zählt “4 Problems with Virtual Meetings” auf und beschreibt, wie wir sie lösen können:

  1. Man muss dasselbe dauernd wiederholen
    Das passiert dann, wenn jemand nicht zuhört (und eine/r ist immer dabei).
    Die Lösung:
    Merken Sie sich die Namen der Teilnehmer und sprechen Sie einzelne Teilnehmer immer wieder mit Namen an.
  2. Sie haben keine Ahnung, wer Sie gerade anspricht
    Die Lösung:
    Stellen Sie sicher, dass jeder Ihren Namen oder noch besser Ihr Gesicht kennt. Letzteres kann mit einem Foto oder über Videochat bewerkstelligen.
  3. Ihr Programm stürzt ab
    Die Lösung:
    Hier hilft nur Plan B. Vielleicht überlegen Sie sich, wie Sie in Null Komma Nichts von Google Hangout zu Skype wechseln können. Dazu müssen natürlich alle Teilnehmer auf die Schnelle in der Lage sein.
  4. Ihr Hund bellt wie verrückt
    … oder andere lästige Hintergrundgeräusche.
    Die Lösung:
    Stellen Sie Regeln für die online-Konferenz auf und weisen Sie im Vorfeld auf diese Möglichkeiten hin. So kann jeder Teilnehmer entsprechende Maßnahmen treffen.

Klar, diese Punkte decken nicht alle Eventualitäten ab, aber ein paar entscheidende. Sie wissen ja, “Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum”.

Was haben Sie denn schon Kurioses in virtuellen Meetings erlebt. Das würde mich mal interessieren, schließlich bin ich neugierig.

 

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8 Arten um die eigene Produktivität zu sabotieren

Die Weisen des Zeitmanagement um ihren Guru Lothar J. Seiwert nannten sie “Zeitdiebe”. Wie der Name schon sagt, sind dies Tätigkeiten, Störungen oder Umstände, die uns wertvolle produktive Zeit wegnehmen.

In ihrem Beitrag “8 Ways You’re Sabotaging Your Productivity and How to Stop” zählt sie die wichtigsten auf und gibt ein paar Hinweise, wie Sie sich vor ihnen schützen können:

  1. Zu viele Besprechungen
    Ich würde einschränken: Zu viele ineffiziente Besprechungen
  2. Unnötige Dienstreisen
  3. Ineffiziente Kommunikation
  4. Verloren gegangene Information
  5. Fehlendes Mitarbeiterengagement
  6. Mangelnde Förderung von Innovation
  7. Wenig Bereitschaft aktiv zu werden
  8. Mangel an guten Ideen

Über den 2. Punkt muss ich mich etwas wundern, denn uns stehen viele Kommunikationsmittel via Internet zur Verfügung, Da sollte man doch die Reiserei auf das Nötigste beschränken können. Sollte man meinen…
Dennoch: Offensichtlich ist die menschlichen Kommunikation “face to face”, wie unsere amerikanischen Freunde sagen, nicht so einfach durch technische Hilfsmittel zu ersetzen.

Und das hat ja auch sein Gutes, finden Sie nicht?

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Die Anleitung zu Trello

Es gibt Leute, die schwören auf Trello. Hinter dem wie immer ulkigen Namen verbirgt sich eine Web-Anwendung. Sie stellt Ihnen ein virtuelles Board zur Verfügung, auf dem Sie virtuelle Karten zu Organisationszwecken in unterschiedlicher Anordnung anpinnen können. Das Ganze funktioniert allein und im Team und ist ummesonscht.

Damit wir nicht allzu lange herumrätseln müssen, wie Trello zu bedienen ist, gibt uns BuildBetterSoftware.com eine reich bebilderte Bedienungsanleitung an die Hand: Using Trello for Agile Software Development: The Complete Guide.

Ob die Anleitung “komplett” ist, weiß ich nicht, aber für einen ersten Einstieg ist sie mehr als nützlich.

 

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Wie Sie Ihre Kontakte warmhalten

Dass einzelkämpfende (?) Freelancer (so wie ich) ihr Netzwerk ausbauen und pflegen müssen, dürfte jedem sofort einleuchten. Die Wichtigkeit, Kontakte zu knüpfen und zu erhalten wird aber gerade von Angestellten oft unterschätzt. Ein Mensch ist nun mal ein Zoon Politikon, wie Aristoteles bemerkte.

Wie Sie bei der Pflege Ihres Netzwerks vorgehen sollten, erklärt Ihnen Hannah Morgan in Ihrem Artikel “8 Creative Ways to Connect With Your Network“:

  1. Senden Sie Feiertagsgrüße (Es ist Weihnachten!)
  2. Gratulieren Sie zum Geburtstag
  3. Geben Sie einen Newsletter heraus
  4. Beglückwünschen Sie zu allen möglichen Anlässen
  5. Übersenden Sie eine kleine Aufmerksamkeit
  6. Melden Sie sich auch nach einem Misserfolg, und versuchen Sie, die Sache zu drehen
  7. Teilen Sie wertvolle Neuigkeiten mit
  8. Greifen Sie ab und zu zum Telefon

Man kann darüber streiten, ob diese Hinweise wirklich “kreativ” sind. Ich meine, es handelt sich vielmehr um eine Aufzählung bewährter Methoden zur Kontaktpflege.
BTW: Vergessen Sie nicht, dass das beste aller Mittel nach wie vor die persönliche Begegnung ist. Wenn Sie also in der Gegend sind, machen Sie einen Besuch oder gehen sogar zusammen zum Essen.

Haben Sie noch einen Tipp auf Lager?

 

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Planen Sie rechtzeitig Ihre Weihnachtsfeier

How to Plan an Office Christmas PartySie können es drehen und wenden, wie Sie wollen, die Vorweihnachtszeit nähert sich mit Riesenschritten, urplötzlich, wie jedes Jahr. Damit verbunden sind die unvermeidlichen Büro-Weihnachtsfeiern. Vielleicht haben Sie dieses Jahr das kurze Streichholz gezogen und sind somit für die Vorbereitung der Weihnachtsfeier für Ihre Büro verantwortlich?

Keine Bange, das ist gar nicht so schwer. Ein Artikel auf WikiHow zeigt Ihnen, an was Sie alles denken sollten: How to Plan an Office Christmas Party.

Und hier ist der Plan:

  1. Entscheiden Sie, wo die Party steigen soll (Büro oder woanders)
  2. Legen Sie einen Termin fest (Es wird Zeit, Leute!)
  3. Laden Sie die Gäste ein (Vorsicht, Falle!)
  4. Wählen Sie ein Motto (das ist amerikanisch, wir haben schließlich nicht Fasnet)
  5. Gibt es besondere Überlegungen für die Speisen (Achtung! Vegan verbreitet sich gerade in Windeseile)
  6. Welche Getränke soll es geben? (Nichts „Hartes“, manche Kollegen könnten peinlich werden)
  7. Gibt es ein Unterhaltungsprogramm und wie soll es aussehen? (Wichteln? ;) )
  8. Wer bezahlt das Ganze?

Der 8. Punkt wurde von mir eingefügt. Aus Erfahrung.

Sie merken schon, so eine Weihnachtsfeier birgt eine Menge Fallstricke und Konfliktstoff. Da heißt es, umsichtig zu Werke gehen.

 

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Die schlimmsten Dinge, die Sie im Großraumbüro tun können

Nun gut, eigentlich müsste in der Überschrift stehen “könnten”, denn wie ich meine Leserinnen und Leser kenne, würde ihnen nicht im Traum einfallen,

  1. über den Lautsprecher zu telefonieren
  2. laut neben dem Schreibtisch eines Kollegen zu tratschen
  3. Essen mit zweifelhaftem Geruch zu verzehren
  4. einen unaufgeräumten Schreibtisch zu besitzen oder
  5. das Telefon ewig klingeln zu lassen

Genau diese Untugenden werden in einer schönen Infografik von Abby Welch illustriert. Falls Sie darunter leiden sollten, hängen Sie doch die Infografik im Büro aus. Vielleicht hilfts.

Bürounsitten

 

 

 

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Besprechungen: Gehen statt stehen statt sitzen

Unsere Besprechungen werden oft mit dem Wort “Sitzungen” besser unschrieben. Schließlich sitzen wir zumeist während unserer Meetings. “Sich de Arsch broit hocka”, sagt dazu der Schwabe. Nun wissen wir, dass dieses ständige Sitzen sehr ungesund ist. So ungesund, dass Nilofer Merchant es als das “Zigaretten rauchen unserer Generation” bezeichnet hat. Aus diesem Grund fordert Sie: Kill Your Meeting Room — The Future’s in Walking and Talking. Ich meine, Sie hat durchaus recht und es gibt noch andere Argumente für das Gehen außer den Gesundheitsaspekt. Gehen fordert die Durchblutung, das wiederum hilft beim Denken und der Rhythmus der Schritte ist außerdem gut für die gemeinsame Wellenlänge, in Fachkreisen auch Rapport genannt.

In diesem TED-Video erläutert Nilofer ihre Meinung: Got a meeting? Take a walk!

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Die Anleitung zu virtuellen Besprechungen

Sie sind nicht mehr wegzudenken aus unserem Arbeitsalltag: Virtuelle Besprechungen. Telefonkonferenzen oder Video-Live-Chats helfen Reisekosten sparen und machen die Kommunikation auch über Erdteilgrenzen hinweg möglich. Allerdings folgen virtuelle Meetings auch eigenen Gesetzen. Schließlich können die Teilnehmer sich nicht mit allen ihren Sinnen wahrnehmen, sondern sind auf die Ausschnitte angewiesen, die ihnen das technische System zur Verfügung stellt.

Damit Sie mit den Besonderheiten von online – Besprechungen richtig umgehen können, hat Bakari Chavanu einen Online Meeting Guide erstellt. In dieser Anleitung finden Sie eine Vielzahl von Informationen zu einschlägiger Software und zur richtigen Vorgehensweise. Sie erfahren:

  • welche technischen Lösungen es gibt
  • wie Sie sich auf virtuelle Meetings vorbereiten und wie Sie sie durchführen
  • wie Sie Tablets gewinnbringend einsetzen

Das e-Booklet gibt es als pdf- oder ePub-Datei zum kostenlosen Download oder auch als Kindle-Buch.

 

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