Kategorie-Archiv: Karriere

Hinweise rund um die Karriere.

4 Fragen, mit denen Sie Ihre Berufung finden

Hierin sind sich so ziemlich alle Coachingansätze einig: Wenn Sie über neue berufliche Wege nachdenken, dann sollten Sie stets von Ihren Stärken und Neigungen ausgehen.

Nur manchmal ist das leichter gesagt als getan. Manchmal sind für uns unsere Stärken gar nicht so offensichtlich, für uns sind sie “normal”. Und da kann es passieren, dass uns auf die Frage danach so gar nichts einfallen will. Vielleicht sollten wir jemanden fragen, der sich damit auskennt, nämlich Mitmenschen, die mit uns vertraut sind und uns gut kennen. Scott Dinsbore schlägt in seinem Beitrag “A 5-Minute Hack to Finding Your Life’s Work” vier einfache Fragen vor, die wir ihnen stellen könnten:

  1. Was sind Deiner Meinung nach meine größten Leidenschaften und warum sind sie es? Wenn Dir zwei oder drei einfallen würden, wäre das prima. Erkläre mir bitte Deine Auswahl.
  2. Was denkst Du sind meine größten natürlichen Stärken und Talente? Warum?
  3. Ausgehend von Deinen Antworten auf die obigen Fragen und was Du über mich sonst weißt, bei welchen Tätigkeiten wäre ich Deiner Meinung nach richtig gut? Im Beruf oder im Ehrenamt oder auch in der Freizeit? Warum?
  4. Und nun die 1000-Euro-Frage: Angenommen, Du würdest mich gar nicht persönlich kennen…
    Für welches Talent, welche Fähigkeit oder Leidenschaft würdest Du mich sogar bezahlen, damit ich Dir damit helfe? Wie begründest Du das?

Von Scott gibt es auch einen TED-Vortrag zum Thema: How to Find & Do Work You Love.

 

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Wie Sie Ihren Elevator Pitch optimieren

Was ist ein Elevator Pitch? Lassen wir unserem Gedächtnis von Wikipedia auf die Sprünge helfen:

An elevator pitch, elevator speech, or elevator statement is a short summary used to quickly and simply define a person, profession, product, service, organization or event and its value proposition.
(Die deutsche Community diskutiert mal wieder über die Relevanz des Artikels)

Wer meint, man könne so eine Aufzugsrede einfach so aus dem Ärmel schütteln, der irrt gewaltig. Sie müssen schon etwas Gehirnschmalz investieren, wenn Ihre Kurzvorstellung überzeugend ausfallen soll.

Sie können sich aber beim Erstellen Ihres Elevator Pitchs helfen lassen. Open Colleges hat dazu eine eigene Seite erstellt: How To Write the Perfect Elevator Pitch.
Eine nette Idee übrigens, die Anleitung selbst als Fahrstuhl darzustellen.

Danke an Sarah Del Rosario für den Hinweis.

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Materialien zu Business Modell You

Das letzte Wochenende habe ich in Amsterdam bei Tim Clark und Mercedes Hoss-Weis die Masterclass für das Konzept Business Model You® besucht. Anbei der Tätigkeitsnachweis, ein bisschen Stolz darf sein ;-) :

BMY Zertifikat

Business Model You® ist ein spezielle Anpassung des bekannten Modells “Business Model Generation” von Osterwalder u.a. auf Einzelpersonen. Ich habe mich ein wenig umgetan. Das Ergebnis meiner Recherchen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Hier eine Liste von Ressourcen zum Thema:

Bücher:

Vorlagen für die Canvas zum Ausdrucken:

Die Canvas für den Rechenknecht:

Für den Mac gibt es ein Programm, das ich Ihnen an dieser Stelle aber nicht empfehlen kann. Versuchen Sie es doch einmal mit der Anleitung von Daud Malik: Turn your Mac’s Dashboard into the Business Model Generation Canvas.

Ich selbst ziehe die Post-it-, Filzstift-, Postermethode vor, werde aber bei Gelegenheit einmal Business Model Fiddle probieren.

Wie Sie diese Canvas mit Leben füllen ausfüllen, zeigt Ihnen in einem umfangreichen Beitrag Alex Cowan: The 30 Minute Business Plan: Business Model Canvas Made Easy. Oder Sie lassen es sich von Tim Clark direkt erklären:

How to Diagram Your Personal Business Model the Quick Way from Business Model You, LLC on Vimeo.

Warum ich diese Masterclass besucht habe und wie Sie in meine Angebotspalette passt, darüber werde ich in den nächsten Wochen auf diesem Bildschirm berichten.

 

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Tim Clark über Laufbahnplanung

Letztes Wochenende war ich in Amsterdam um eine Masterclass mit Tim Clark und Mercedes Hoss-Weis zu besuchen. Tim Clark ist einer der Autoren des Bestsellers und genau darum ging es auch in Amsterdam.

Da ich das Erfahrene immer gerne erst einmal etwas setzen lasse, hier ein Video mit Tim Clark. Mein Resümee folgt später.

 

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3 Gründe, warum es Ihren Job morgen nicht mehr geben könnte

Ich habe einmal das Fach “Papieringenieurwesen” studiert. Damals ließ ich mich von dem Satz “Papier wird es immer geben” leiten. Nun, ich glaube zwar immer noch, dass es Papier immer geben wird, aber die Produktschwerpunkte verlagern sich derzeit. Druckpapiere werden wohl in Zukunft immer weniger produziert, hingegen steigt der Anteil an Verpackungspapieren. Inwieweit sich die Produktionszahlen bei den Hygienepapieren verändern, weiß ich nicht, aber alles kann man mit dem iPad eben doch nicht bewerkstelligen. Wie auch immer, die Branche befindet sich im Umbruch und das hat natürlich auch Auswirkungen für die Beschäftigten.

Craig Dewe zählt drei Gründe auf, warum auch Ihr Job mittelfristig in Gefahr sein könnte:

  1. Technologische Umbrüche (s. o.)
  2. Neue Organisationsstrukturen
  3. Auslagerungen

Aber keine Bange, in jeder Krise liegt auch eine Chance. Wichtig ist nur, dass man immer mal wieder eine nüchterne und schonungslose Lagebeurteilung vornimmt. Auf diese Weise laufen Sie nicht so leicht Gefahr, den Absprung zu verpassen, um sich neu zu orientieren. Auf jeden Fall: Bleiben Sie am Ball, agieren Sie anstatt zu reagieren. Das Zitat in dem o. a. Artikel hat mir deshalb besonders gut gefallen:

People can be divided into three groups:
Those who make things happen,
those who watch things happen,
and those who wonder what happened.

So ist es.

 

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101 Tipps für Ihren Erfolg

Vielleicht sind Sie auf englischsprachigen Websites im Themenbereich Bildung schon einmal auf die ominöse Zahl “101” gestoßen. Dazu sagt die Wikipedia:

Im angelsächsischen Raum ist 101 der erste College- oder Universitätskurs in einem Fach. Im erweiterten Sinne werden mit 101 daher auch die Grundlagen eines bestimmten Themengebietes bezeichnet. Allerdings wird es in diesem Zusammenhang als „Eins-Null-Eins“ ausgesprochen.

In diesem Sinn ist es auch zu verstehen, wenn Nicholas Bate von “Secrets of Success 101: The Completed 101” spricht. Dass seine Liste dann auch noch genau 101 einzelne Erfolgstipps umfasst, ist ein kleiner Gag am Rande. Wie nicht anders zu erwarten, finden Sie in der Liste die ganze Bandbreite von Binsenweisheit bis kleine Perlen zum Nachdenken.

Es lohnt sich, die Liste zumindest einmal zu überfliegen. Ich bin mir sicher, Ihre Augen werden an dem einen oder anderen Hinweis hängen bleiben.

 

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Warum Sie einen unaufgeräumten Schreibtisch haben sollten

Wenn Sie verzweifelt sind, weil Sie Ihren Schreibtisch einfach nicht aufgeräumt bekommen, dann können Sie jetzt aufatmen. Lifehacker zitiert einen Artikel auf BusyBuildingThings, in dem die Autoren der Frage nachgehen, “Why Creative Geniuses Often Keep a Messy Desk“. In dem Beitrag müssen viele erfolgreiche Köpfe als Beleg für die These herhalten, dass ein unaufgeräumter Schreibtisch geradezu die Voraussetzung für Kreativität ist. Allerdings sollten wir uns keinen Illusionen hingeben:

Zwar haben kreative Genies oft einen unaufgeräumten Schreibtisch.
Aber nicht jeder, der einen unaufgeräumten Schreibtisch hat, ist ein kreatives Genie.

Schade, wieder nichts. :-(

 

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Wie Sie die Arbeit finden, die Sie lieben

Ich will nicht verhehlen, dass ich dem amerikanischen (kalifornischen?) Ansatz “Du kannst alles schaffen, wenn Du es nur willst” skeptisch gegenüber stehe. Vielleicht steckt zu viel Europäer und eigenes Unvermögen in meinem Unbehagen. Wie auch immer, in diesem Video zeigt uns Scott Dinsmore, wie wir es schaffen könn(t)en: How to find and do work you love.

 

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Gute Fragen für Ihre persönliche SWOT – Analyse

Vor geraumer Zeit habe ich auf diesem Bildschirm schon einmal darüber geschrieben "wie Sie die SWOT – Analyse für die eigene Karriereplanung verwenden" können. Sie erinnern sich: Die SWOT – Analyse kommt aus dem Marketing und wird in der Regel  zur strategischen Planung eingesetzt (s. Wikipedia). Und was für Unternehmen recht ist, ist für Sie als Mitarbeiter billig.

Josilene Wey sieht das ähnlich und hat in zwei Artikeln zusammengefasst, wie Sie die SWOT – Analyse für die eigene Karriereplanung einsetzen können. In "SWOT Analysis for setting career goals" erfahren Sie, wie die Methode funktioniert. Welche Fragen Sie sich dabei stellen sollten, können Sie untern "28 important questions for your career SWOT Analysis" nachlesen.

Wenn Sie möchten, können Sie sich auch aus meinem Fundus bedienen (pdf-Datei). Sie müssen nur das "Wir" durch ein "Ich" ersetzen.

Für eine tiefer gehende Karriereplanung empfehle ich Ihnen das Buch von Clark, Osterwalder, Pigneur: Business Model You.

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Wie Sie sich auf ein Assessment Center vorbereiten

Ich habe ein Assessment Center nur einmal live erlebt und das auch nur als Zaungast. In einem Hotel, in dem ich am folgenden Tag einen Workshop begleiten durfte, fand so ein Auswahlverfahren statt. Ich wurde – unfreiwilliger – Augen- und Ohrenzeuge der abschließenden Feedbackrunden. Allein das war schon problematisch, aber auch die Art, wie das Feedback gegeben wurde, fand ich nicht besonders wertschätzend. Die asymmetrische Beziehung war an allen Enden und Ecken zu spüren. Manchmal hatte ich gar den Eindruck, die beurteilenden, Feedback gebenden Beobachter schienen Ihre Rolle allzusehr zu genießen. Die Probanden die ihre eher weniger. Transaktionsanalytiker hätten sicher ihren Spaß gehabt. Seit diesem Erlebnis stehe ich ACs sehr skeptisch gegenüber.

Sei’s drum. Wenn Sie das zweifelhafte Vergnügen haben, demnächst “durch” ein Assessment Center zu müssen, dann hilft Ihnen vielleicht das kostenlos erhältliche E-Book von Sally Walker: Assessment Centres. Eine kurze Zusammenfassung des Buches gibt Kathrin Tschiesche: How to prepare for Assessment Centres.

Na dann viel Erfolg!

 

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