Kategorie-Archiv: Hardware

Die Werkzeuge von 61 Spezialisten

Vor einiger Zeit rief der Kollege Ivan Blatter zu einer Blogparade auf. Er bat Kolleginnen und Kollegen ihre drei wichtigsten Produktionswerkzeuge zu benennen und zu begründen, warum gerade diese ausgewählt wurden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Etwas ähnliches hatte wohl Kosio Angelov im Kopf mit seinem Artikel “61 Productivity Experts Reveal Their 3 Favorite Productivity Tools“. Unter den 61 Experten finden sich Namen, die auch in unseren Breitengraden nicht ganz unbekannt sind, wie

  • David Seah
  • Steve Pavlina
  • Penelope Trunk (ihr Werkzeug Nr. 3 ist bemerkenswert)
  • Brian Tracy

um nur einige zu nennen.

Übrigens habe ich damals Ivans Frage sehr technisch aufgefasst. Heute würde ich sich die Meditation als zwar indirektes, aber dennoch wichtiges Produktivitätswerkzeug anführen, so wie Chris Bailey in dem Beitrag.

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[Foto von Jim Pennucci [via flickr]]

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Vom richtigen Umgang mit Haftnotizen

Seit Jahren benutze ich in meinen Workshops Klebezettel, auch bekannt unter dem Herstellernamen Post-it-Notes. Sie ersetzen bei mir Metaplankarten und Nadeln und sparen mir auf diese Weise den einen oder anderen Arbeitsgang. Michael Sahota hat in einem Beitrag einmal zusammengefasst, was beim Benutzen von Klebetetteln zu beachten ist: How to Go Fast With Sticky Notes. Die Tipps stellt er auch als Präsentation zur Verfügung. Sie können damit in Ihren eigenen Meetings die Teilnehmer über die richtige Handhabung informieren [via @olaflewitz].

Ich möchte Michaels Hinweise noch mit eigenen Erfahrungen ergänzen:

Besonders wichtig: Achten Sie auf das richtige Abziehen der Zettel vom Block. Sie sollten plan an der Fläche hängen. Wie das geht, zeigt dieses Video:

 

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Ist Ihre Aufgabenliste zu groß? Verwenden Sie die 5×3 – Methode!

Wenn Sie am Ende eines Arbeitstages frustriert sind, weil nur ein Bruchteil von dem geschafft ist, was Sie sich vorgenommen haben, dann ist Ihre Liste vielleicht zu umfangreich. Ein schwacher Trost: Sie haben ohnehin immer mehr Arbeit als Sie schaffen können, machen Sie sich da nichts vor.

Manche Autoren machen die Not zur Tugend. Michael Linenberger empfiehlt, sich jeden Tag nicht mehr als drei bis fünf Aufgaben vorzunehmen. Diese müssen dann aber konsequent an diesem Tag abgearbeitet werden. Die Liste mit diesen Tätigkeiten nennt er dann auch folgerichtig die “Critical-Now-List”. Es kommen nur und nur die Aufgaben auf diese Liste, bei denen Sie sogar Überstunden machen würden, um sie heute noch unbedingt erledigen zu können. Wie gesagt, drei bis fünf sind es, nicht mehr. Nähere Informationen finden Sie in seinem (kostenlosen) E-Book “The One Minute  To-Do List“.

Alex Dalenberg verfolgt mit seinem Artikel “Productivity overload? Keep it simple with a 3-item to-do list” einen ähnlichen Ansatz. Bei ihm sind es sogar nur drei kritische Aufgaben. Er verweist auf eine kleine Web-Anwendung namens Zenlist, auf der Sie Ihre drei Aufgaben hinterlegen können. Ein bisschen übertrieben, finde ich, es genügen auch ein Zettel und ein Bleistift. Aber jedem Kind seinen Luftballon, wie der Schwabe sagt.

Was die Amerikaner können, können wir schon lange. Matthias Büttner beschränkt sich auch auf drei Aufgaben pro Arbeistag und nennt das ganze die “Methode 5×3“. Er hat dazu ein kleines E-Book geschrieben und bietet über sein Unternehmen X17 eine entsprechende Variante seines Zeitplanbuchs an. Das Clevere: Das Büchlein mit patentierter Einsteckmechanik kommt im Querformat daher. Auf diese Weise können Sie es hervorragend vor die Computerttastatur legen und immer geöffnet halten.

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Ich selbst verwende die Critical-Now-List nach Linenberger und habe Outlook für Windows und für den Mac entsprechend eingerichtet. Und siehe da, es funktioniert.

 

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Wie Sie mit Schuhkartons eine Ablage einrichten

Gestern habe ich über die Noguchi-Methode berichtet, mit der Sie Papierdokumente ablegen und wiederfinden können. Heute geht es um größere Dinge als Papier. Dave Seah beschreibt in “Project Shoebox: Making a Physical Filing System“, wie er mit Schuhkartons eine Ablage für all die Kleinigkeiten eingerichtet hat, die im Alltag so anfallen.

  • Kleinteile von Elektrogeräten
  • USB-Sticks
  • Kabel aller Art
  • Unhandliche Gebrauchsanweisungen
  • Selten gebrauchte CD-ROMs u.v.m.

Die Kartons beschriftet er mit Haftklebezetteln mit kurzen Stichwörtern, die den Inhalt beschreiben.

Der Ausdruck Schuhkartons stimmt natürlich nicht ganz. Damit das Ganze ansehnlich wird, sollten Sie sich gleichartige Schachteln besorgen. So etwas bekommen Sie etwa im Büroartikelgeschäft oder in der Accessoiresabteilung der Möbelhäuser.

Ich selbst habe mir durchsichtige Plastikcontainer bei einem bekannten schwedischen Möbelgeschäft besorgt, dessen Namen ich nicht nennen will. Durchsichtig deshalb, damit ich sofort sehe, was drin ist. Zudem wird der Inhalt dann in Evernote abgelegt. So geht nichts verloren.

Plastikboxablage

Ach so. Bevor mich jemand fragt, warum ich Klopapierrollen archiviere, hier die Antwort: Die Hülsen dienen als Container für Kabel. Auf diese Weise können sie sich nicht verheddern und ich kann die Hülsen entsprechend beschriften. Clever, gell?

[via Lifehacker]

 

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Wie man sich mit Klarsichthüllen organisiert

Ich gebe zu, ich bin kein Freund von Klarsichthüllen. Ich verwende sie allenfalls auf Geschäftsreisen, um ein paar Handouts zusammenzuhalten, nicht jedoch zur Organisation von Schriftstücken. Wie der geneigte Leser weiß, nehme ich dafür die legendären Noguchi-Tüten. 
Kacy Paide sieht das ganz anders und hat über die Verwendung von Klarsichthüllen sogar ein Video veröffentlicht. Schauen Sie selbst:

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Die Anleitung zu virtuellen Besprechungen

Sie sind nicht mehr wegzudenken aus unserem Arbeitsalltag: Virtuelle Besprechungen. Telefonkonferenzen oder Video-Live-Chats helfen Reisekosten sparen und machen die Kommunikation auch über Erdteilgrenzen hinweg möglich. Allerdings folgen virtuelle Meetings auch eigenen Gesetzen. Schließlich können die Teilnehmer sich nicht mit allen ihren Sinnen wahrnehmen, sondern sind auf die Ausschnitte angewiesen, die ihnen das technische System zur Verfügung stellt.

Damit Sie mit den Besonderheiten von online – Besprechungen richtig umgehen können, hat Bakari Chavanu einen Online Meeting Guide erstellt. In dieser Anleitung finden Sie eine Vielzahl von Informationen zu einschlägiger Software und zur richtigen Vorgehensweise. Sie erfahren:

  • welche technischen Lösungen es gibt
  • wie Sie sich auf virtuelle Meetings vorbereiten und wie Sie sie durchführen
  • wie Sie Tablets gewinnbringend einsetzen

Das e-Booklet gibt es als pdf- oder ePub-Datei zum kostenlosen Download oder auch als Kindle-Buch.

 

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Wie Sie mit Papier und Bleistift Ihre Aufgaben organisieren

Nach wie vor ist für mich die Handschrift mit Papier und (Blei-) Stift unverzichtbarer Bestandteil meiner Aufgabenorganisation. Allerdings benutze ich das Notizbuch tatsächlich nur als Speichermedium für Notizen, Ideen und ähnlichem. Für eine effiziente Weiterverarbeitung ist eine zweckmäßige Kennzeichnung der unterschiedlichen Notizen unverzichtbar. Ich selbst beschränke mich bei der Kennzeichnung auf ein “A”, was nur heißt, dass auch dieser Notiz eine Aufgabe entsteht, die in Outlook eingepflegt werden muss.

Es gibt aber auch Zeitgenossen, die ein regelrechtes Kennzeichnungssystem entwickelt haben. Christian Mähler hat eines in einem E-Book beschrieben, das ich vor einiger Zeit hier im Toolblog empfohlen habe.

Demselben Thema widmet sich eine komplette Website: Bullet Journal. Hier wird Ihnen auf einer ansprechenden modernen Website erklärt, wie Sie ohne den Rechenknecht Ihre Arbeit organisieren können. Analog statt digital eben. Für die Haptiker unter den Leserinnen und Lesern.

Patrick Rhone verweist in seinem Artikel “Paper Based Markup Systems” noch auf andere Websites, die sich der Organisation mit Papier und Stift verschrieben haben. Frei nach Frank Zappa:

Papier ist nicht tot, es riecht nur etwas komisch

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[Foto von Kelly Sikkema [via flickr]]

 

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Glätten ohne zu Bügeln

Ich gebe zu, dieser Eintrag gehört eigentlich in mein persönliches Notizbuch. Da ich viel unterwegs bin, transportiere ich gezwungenermaßen meine Klamotten im Koffer und mitunter sehen die nach dem Auspacken auch genau so aus. Nun bin ich über ein Video gestolpert, in dem gezweigt wird, wie man Kleidung ohne Bügeln knitterfrei bekommen kann.

[via Lifehacker]

 

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Aufräumen! Aber wo anfangen?

Viele nehmen sich vor, mal endlich wieder aufzuräumen, wissen aber nicht recht, wo sie anfangen sollen. Was nicht selten dazu führt, dass man es lieber gleich bleiben lässt. Damit Sie wissen, wo Sie kraftvoll zupacken können hat Jeri Dansky “10 suggestions for where to begin uncluttering” zusammengestellt:

  1. Fangen Sie da an, wo Sie Geld sparen können
  2. Starten Sie mit dem Dachboden, dem Keller oder der Garage
  3. Beginnen Sie mit der Ecke, die Sie am meisten nervt
  4. Fangen Sie da an, wo Sie die schnellsten Erfolge erzielen
  5. Räumen Sie zuerst Ihr eigenes Zeug auf
  6. Starten Sie dort, wo Ihre ganze Familie davon profitiert
  7. Fangen Sie an, wo das Wetter keinen Einfluss hat
  8. Beginnen Sie beim Papierkram mit den aktuellen Dokumenten
  9. Starten Sie mit den ältesten Papierablagen
  10. Fangen Sie einfach an, egal wo

Ich denke, der wichtigst Tipp ist der letzte.

Also frisch ans Werk und Ärmel hochkrempeln. Nun gibt es keine Ausrede mehr!

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So halten Ihre Batterien länger

So schön diese Smartphones ja sind, aber die Leistung der Batterien treibt einem manchmal die Tränen in die Augen. Ein bisschen gechattet, ein bisschen im Netz gesurft und schon ist der Akku wieder alle. Was Sie machen können, um die Laufzeit pro Ladung zu erhöhen, zeigt Ihnen dieses Video:

[via COED]

 

Nachtrag 26. Juni 2014

Tipps zum Sparen von Energie beim MacBook gibt Connor Turnbull heute: Top Tips to Maximise Battery Life on a MacBook.

 

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