Kategorie-Archiv: Allgemein

Danke für das Feedback!

Gestern gab es einen Tweet von Marcus Raitner, über den ich mich sehr gefreut habe. Ganz besonders deshalb, weil er eben von Marcus ist. Vielen herzlichen Dank!

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Produktivitätstipps aus dem Knast

Wie Andrew Medal selbst schreibt, hat er vor einigen Jahren einen folgenschweren Fehler begangen:

Ten years ago, I made one of the biggest mistakes in my life, and got into a fight in a Las Vegas nightclub. It eventually landed me in state prison for two to five years. So you see kids, decisions we make when we’re young can in fact affect our future.

Er beschloss, die Zeit zu nutzen und aus der misslichen Situation das Beste zu machen. Wie, das hat er in drei Artikeln beschrieben.

In dem Beitrag “3 Entrepreneurial Skills Inmates Perfect” nennt er drei Problemfelder, die Häftlinge und Unternehmer gleichermaßen meistern müssen: Politik, Bootstrapping und Hunger. Bootstrapping meint hier das “aus Nichts etwas machen”.

In “How My Life as an Entrepreneur Shaped My Time in Prison”  zeigt er, wie seine unternehmerische Einstellung seinen Gefängnisaufenthalt geprägt hat. Besonders nützlich zeigten sich:

  1. Effektives Zeitmanagement
  2. Das Einbeziehen von Unsicherheit und Durchhaltevermögen im Angesicht des Unbekannten
  3. Das Zusammenbringen der richtigen Leute und der richtigen Themen
  4. Die Anpassungsfähigkeit des Startup-Gründers an die Umgebung

In seinem letzten Beitrag “6 Life Hacks Learned in Prison That Will Maximize Your Productivity” empfiehlt er uns folgende Kniffe:

  1. Früh aufstehen
  2. Jeden Tag etwas zu Papier bringen
  3. Schreiben, um effektiv zu kommunizieren
  4. Jeden Tag lesen
  5. Bootstrapping (s. weiter oben)
  6. Das System innerhalb des Systems schlagen

Ich finde, besonders in seinem letzten Artikel gibt uns Andrew wertvolle Tipps, die zum Nachdenken anregen. Außerdem gibt es auch ein paar Seitenhiebe auf Tim Ferriss, womit er bei mir ohnehin Punkte sammelt. Hier der vielleicht beste Ratschlag, den Andrew uns zu bieten hat:

As a big mental note: prison totally sucks (…) — I’d recommend not going.

Kann ich nachvollziehen.

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Bildungstrinken zum Wochenende

Die Veranstalter der re:publica sorgten bei der Auswahl der Referate auch dieses Jahr dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kam. So hielten Matthias Bauer und Joerg Meyer einen interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema Cocktails. Das Beste daran: Wir konnten die Drinks auch probieren.

Der passende Beitrag zum Wochenausklang, finde ich.

Nachtrag (heute)

Gerade bin ich bei der Durchsicht meiner Bookmarks auf das Cocktail construction chart gestoßen, das Sie hier herunterladen können.

Für Ihr nächstes privates Bildungstrinken.

CocktailConstructionChart

 

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Musik bei der Arbeit

Zu Hintergrundmusik bei der Arbeit habe ich eine klare Position: Kommt darauf an. Ich habe sie gerne, wenn ich Routinetätigkeiten ausführe oder zum Beispiel Blogartikel schreibe. Bei Arbeiten, bei denen ich mich sehr konzentrieren muss, stört sie mich hingegen sehr. Dann ziehe ich umgehend den Stecker.

Adam Pasick hat sich des Themas angenommen und den “complete guide to listening to music at work” verfasst. “Complete” ist zwar wie immer maßlos übertrieben, aber Adam gibt uns einige Hintergrundinformationen, wie Musik auf unser Gehirn wirkt. Außerdem finden Sie in dem Beitrag einige Musikbeispiele auf Video. Das wiederum finde ich einigermaßen verwunderlich, denn Musik hören bei der Arbeit will mir einleuchten, aber Videos gucken finde ich dann doch sehr störend.

Sei’s drum, Neben den Genres und deren Vertretern, die Adam auflistet, möchte ich Ihnen gerne nennen, was ich bei der Arbeit gerne höre:

  1. Groovera Low Mercury
  2. Groovera Jet City Lounge
  3. Pat Metheny Radio

Gut, ich bin ausgesprochener Fan von Pat Metheny, insofern läuft der Link etwas außerhalb der Konkurrenz.

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GTD® für Haptiker

Kürzlich hatte ich einen interessanten Plausch für einen Podcast mit Christian Mähler  dem Betreiber des Notizbuchblogs  In diesem Gespräch konnte man einiges über die Vorzüge der analogen Methoden erfahren. Ja, es gibt immer noch Leute, die das Schreiben mit Papier und Bleistift (Kugelschreiber, Füller usw.) bevorzugen. Meine liebe Ehefrau gehört übrigens auch dazu.

Die Digitalos sollten über diese Menschen nicht die Nase rümpfen, denn es gibt durchaus einige Vorteile:

  • Man braucht keinen Strom
  • Leere Batterien, vor allem wenn man es gar nicht brauchen kann, sind nicht zu befürchten
  • Die Kreativität wird aus gehirntechnischen Günden gefördert, wenn man seine Handschrift benutzt (behaupten zumindest einige Experten)

Wenn Sie auch zu den Haptikern gehören, müssen Sie auf den Einsatz von GTD® und verwandten Methoden nicht verzichten. David Allen meinte einmal in einem Vortrag „GTD is tool-agnostic“, auf deutsch, es lässt sich mit jedem Werkzeug anwenden. Ich stimme dem zu. Eine  Methode ist dann gut, wenn Sie wirkt, unabhängig davon, ob Sie zur ihrer Ausführung ein Computerprogramm oder ein Notizbuch verwenden.

Über die Selbstorganisation mit Papier und Bleistift habe ich im ToolBlog schon öfters berichtert. Aus gegebenem Anlass möchte ich die verschiedenen Möglichkeiten noch einmal zusammenfassen:

(…hoffentlich funktionieren die weiterführenden Links alle noch)

Wie Sie sich selbst ein Planungsbuch zusammenbauen können, das den GTD®-Vorgaben entspricht habe ich Ihnen hier erklärt:

  1. Wir basteln uns ein Planungsbuch (1)
  2. Wir basteln uns ein Planungsbuch (2)
  3. Wir basteln uns ein Planungsbuch (3)

Auf eine ähnliche Bastelanleitung, allerdings für Karteikarten, hat mich ToolBlog – Leser Matthias Büttner hingewiesen. Sie stammt von Dave Parker und ist in dem Beitrag “GTD On The Cards – 3 by 5 inch Index Card System“ zu finden. Nett wie Dave ist, hat er dazu Vorlagen zum kostenlosen Download ins Netz gestellt. Vielen Dank dafür!

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Die Psychologie hinter dem Nichts tun

Heute gibt es einen akademischen Vortrag. Zum Thema “Nichts tun” (hier mit Absicht auseinander geschrieben). Gehalten hat den Vortrag oder besser die Vorlesung Prof. Helga Drummond.

Anspruchsvoller Stoff für den Montagmorgen. Aber ich weiß, dass das meine Leserinnen und Leser verkraften. 😉

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Warum ich Infografiken mag

Wenn Sie mich fragen, warum ich Infografiken mag, dann gebe ich Ihnen nicht selbst die Antwort, sonder verweisen auf, na was wohl, eine Infografik: The Reasons Why Your Brain Craves Infographics. “Your” müssen Sie dann nur durch “My” ersetzen.

Schauen Sie hier:

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