Tipps, wie man am besten mit E-Mails umgeht, gibt es in Hülle und Fülle. Leo Babauta gibt auf einem seiner Nebenblogs ein paar ungewöhnliche Hinweise, wie Sie sich beim Schreiben elektronischer Nachrichten kurzfassen können: The art of brief emails. Hier sind seine Tipps:
- Lassen Sie die Betreff-Zeile einfach frei
- Beschränken Sie sich auf ein paar Sätze
- Überspringen Sie die Grußformel
- Lassen Sie die Signatur weg
- Überarbeiten Sie Ihre Nachricht
- Überlegen Sie, die Nachricht gar nicht erst abzuschicken
Ich kann mir ein paar Bemerkungen nicht verkneifen…
zu 1: Da schüttelt es mich als GTDer. Ich pflege Nachrichten ohne Betreff gleich zu löschen, denn ich hätte gern auf einen Blick erfasst, um was es da geht.
zu 2: Ich stimme zu, mehr als 5 Sätze sollte eine Mail nicht umfassen. Leider gelingt es mir auch nicht immer, mich an diese Regel zu halten.
zu 3: Na ja …
zu 4: Heilige Einfalt. Da kennt Herr Babauta unseren Rechtsstaat aber nicht. In Deutschland undenkbar. Und jetzt kommen auch immer mehr diese unsäglichen Irrläufergeheimhaltungsermahnungen in der Signatur, die so überflüssig wie ein Kropf sind.
zu 5: Das sagte schon der alte Volksdichter Goethe: “Entschuldige meinen langen Brief, aber ich hatte keine Zeit für einen kürzeren.”
zu 6: Das stimmt m.E. An die Zeitgenossen, die CC intensiv nutzen: Sie können sich nicht gegen alles und jeden absichern.
Fazit: Nicht alles ist sinnvoll, nur weil Leo Babauta druntersteht.