Home

Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: September, 2009

GTD und Kreativität passen gut zusammen

29. September 2009 (13:57) | Kreativität, Selbstmanagement | Von: Stephan List

In letzter Zeit ist häufiger zu lesen, dass sich Getting Things Done und Kreativität entgegenstehen. Ehrlich gesagt, ich kann dem überhaupt nicht folgen. Im Gegenteil. Dadurch, dass ich ein System habe, dem ich trauen kann, befreie ich den Kopf von Daten, die ihn vom Denken ablenken. Ich sagte “Befreien”. Schließlich wissen viele Menschen gar nicht mehr, “wo ihnen der Kopf steht”, es “wächst ihnen alles über den Kopf” und sie wünschen sich, den “Kopf endlich wieder frei zu haben” für Dinge, die sie wirklich bewegen.

James Mallinson sieht das offensichtlich ähnlich: 5 Reasons Why GTD And Creativity Can Mix Together, Damnit! Er hat seine Gründe dafür:

  1. GTD ist flexibel
  2. GTD vermeidet Ablenkungen
  3. GTD verhilft zu mehr Organisation
  4. GTD setzt Zeit und Energie frei
  5. GTD erlaubt es, mich zu konzentrieren

Genau, und warum? Richtig: Mind Like Water!

Die Business Card Website

29. September 2009 (13:01) | Internet, Karriere | Von: Stephan List

Haben Sie schon einmal über eine Business Card Website nachgedacht? Sie wissen schon, eine Website, bestehend aus einer einfachen Seite, auf der Ihre wesentlichen Daten zu entnehmen sind. Ehrlich gesagt, je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir diese Idee. Momentan leite ich noch auf mein Xing-Profil über, aber selbst das ist mir noch zu überfrachtet. Einfachheit zählt. Vielleicht eine Business Card Website kombiniert mit einem Elevator Pitch? Nachdenk, grübel…

Wenn Sie schöne Beispiele von Business Card Website sehen möchten, dann schauen Sie doch bei Line24 vorbei: Inspirational Showcase of Business Card Websites.

Wie man ein Buch mit Google schreibt

28. September 2009 (14:05) | Internet, Methoden, Teamwork | Von: Stephan List

Nun gut, der Titel ist etwas ungenau, es müsste richtig heißen “Wie man ein Buch mit Google Documents schreibt”. Wie so etwas geht, beschreibt Philipp Lenssen: Writing a Book in Google Docs. Philipp skizziert in dem Beitrag den kompletten Prozess der Entstehung seines Buches “Google Office Hacks”, besondere Aufmerksamkeit widmet er naturgemäß der Zusammenarbeit mit seinem Co-Autor. Abschließend zählt er die Vor- und Nachteile dieser Vorgehensweise im Vergleich mit der Verwendung eines herkömmlichen Textverarbeitungssystems auf. Sie müssen ja nicht gleich ein ganzes Buch schreiben, aber für einen Artikel, den Sie zusammen mit einem Kollegen verfassen wollen, ist Google Documents durchaus eine überlegenswerte Alternative. Es funktioniert, ich habe es bereits mehrfach ausprobiert.

TPAssist für den MindManager

28. September 2009 (13:49) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

TPAssist ist eine Erweiterung für den MindManager, die speziell für die Umsetzung von Getting Things Done entworfen wurde. Brad Allen heißt der Macher des Programms, den ich während des GTD Summits im März kennenlernen durfte. Mittlerweile habe ich ihn zuhause in Irland besucht. Im folgenden Video erklärt Brad, wie TPAssisit verwendet wird:

Wie Sie Outlook GTD-gerecht einstellen

24. September 2009 (10:12) | Büchertipps, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Viele Anfragen, die ich zu Workshops über Selbstorganisation bekomme, beinhalten die Frage, wie man Outlook so einstellt, dass das Programm Getting Things Done unterstützt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn gefühlte 90% der Unternehmen setzen Outlook als Taskmanager ein. Lediglich gefühlte 2% lassen ihren Mitarbeitern eine Schulung angedeihen und so wurschtelt sich jeder so mit Outlook durch wie er/sie das eben am besten kann. Aufgrund der vielen Anfragen habe ich vor ca. 2 Jahren Outlook 2007 auf meinem Rechner installiert und nach einigen Anlaufschwierigkeiten bin ich von der Software durchaus angetan. Ich finde, Outlook wird oft zu Unrecht klein gemacht. Vor allem die Möglichkeit, e-Mails direkt in Aufgaben zu überführen, ist äußerst nützlich. Hier von mir ein paar Tipps zur Verwendung von Outlook.

Basteln unter der Motorhaube: Die Einrichtung

Die meisten Unternehmen lassen die Installation von Erweiterungen (Add-ins, Add-ons, Plug-ins) aus Sicherheitsgründen nicht zu. Diese Erweiterungen machen das Leben zwar etwas einfacher, aber die frohe Botschaft lautet: Sie brauchen diese Erweiterung nicht unbedingt. Um GTD-gerecht zu arbeiten, müssen Sie lediglich etwas Zeit investieren um Änderungen an den vorgegebenen Outlookeinstellungen vorzunehmen. Dies betrifft vor allem die Ansichten. Wie das geht, erfahren Sie in einer Anleitung der David Allen Company, die Sie für Outlook 2003 und 2007 für je 10 $ erwerben können. Beim momentanen Umrechnungskurs keine schlechte Investion.

Wollen Sie etwas tiefer in die Umsetzung von GTD mit Outlook einsteigen, empfehle ich Ihnen noch einmal das Buch von Sally McGhee und John Wittry: Take Back Your Life!: Using Microsoft® Office Outlook® 2007 to Get Organized and Stay Organized. Im Prinzip eine Nacherzählung der GTD-Workflows unter besonderer Berücksichtigung von Outlook.

Erweiterungen

Es gibt eine ganze Reihe von Erweiterungen, die den Umgang mit Outlook erleichtern sollen. Wie gesagt, die meisten Firmen erlauben derartige Add-ins nicht. Eine Ausnahme von der Regel scheint Jello Dashboard zu sein, dass rechnertechnisch wohl keine Einbettung in Outlook benötigt. Allerdings habe ich Jello Dashboard bislang noch nicht ausprobiert. Ich persönlich nutze diese Erweiterungen:

  • Xobni zum leichteren Finden und Rückverfolgen von Korrespondenz (in der Grundversion kostenlos)
  • Categorize plus pro zum erweiterten Verwalten von Kategorien, was für die @Kontexte wichtig ist ($29,95, Grundversion kostenlos)
  • Das MindManager-Plug-in um meine Vorhaben > 10000 ft mit Outlook zu vernetzen (wird mit dem MindManager mitgeliefert)
  • Attachment Remover Add-in zum komfortablen Abspeichern von Anhängen (kostenlos)
  • Ein Test von Lookeen steht bei mir noch aus, die Erweiterung sieht aber vielversprechend aus.

Outlook als eigenständiger Ansatz

Ich selbst habe Outlook weitestgehend nach den Vorschlägen von Michael Linenberger eingerichtet: Total Workday Control Using Microsoft Outlook. Allerdings mit zusätzlichen Elementen über Kategorien etc. Linenberger konzentriert sich voll auf das Programm und hat über Outlook einen eigenen Ansatz entwickelt:

 

Total Workday Control Using Microsoft Outlook: Michael Linenberger: Englische Bücher

Evernote mit und ohne GTD: Eine Artikelsammlung

23. September 2009 (09:34) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Gestern habe ich wieder einmal meine Linksammlung durchforstet und bin dabei auf eine größere Anzahl Beiträge zu Evernote gestoßen, die ich den Toolblog-Lesern nicht vorenthalten möchte. Wenn etwas dabei ist, was schon angestaubt zu sein scheint, so bitte ich dies zu entschuldigen.

Dann noch zwei Artikel zu Spezialthemen:

Ein Filmchen gibt es auch noch: A Really Useful Way to Take Notes

Formulare zum Ausdrucken

23. September 2009 (09:03) | Hardware | Von: Stephan List

Als ehemaliger Papiermacher weigere ich mich hinzunehmen, dass Papier als Informationsträger langsam aber sicher ausgedient hat. Und es ist auch so: Mitunter kann man auf Papier einfach nicht verzichten. Man braucht keinen Strom, muss nichts hochfahren und es stürzt auch nichts ab (obwohl, das kennen die Apple-Nutzer ja auch nicht). Formulare und Checklisten in Papierform erfreuen sich deshalb bis heute größter Beliebtheit. Auf ePrintableCalendars finden Sie nicht nur eine Unmenge von Kalendern, sondern auch sonst allerlei Nützliches zum Ausdrucken, Checklisten, Diagramme usw. usf.

GTD in der Hosentasche

22. September 2009 (18:51) | Hardware, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Pocketmod kennt der werte Leser dieses Blogs bereits. Dabei handelt es sich um raffiniert aus DIN A 4 Blättern gefaltete Minibroschüren, die man jederzeit und immer mit sich herumtragen kann. Neben einer Fülle von von Vordrucken für Notizen usw. gibt es auch einen Spickzettel für GTD: Daily Guide to Getting Things Done (pdf). Leider gibt es in Amerika kein Impressum, ich hätte den Autoren gerne genannt. Auf dem Blog dieses Anonymus namens Life Learning Today gibt es noch andere interessante Vordrucke für Pocketmod:

Ich benutze diese Pocketmods zwar derzeit nicht, aber wer weiß, sie passen hervorragend ins Notizbuch.

Wie Sie Google Mail in die eierlegende Wollmilchsau verwandeln

18. September 2009 (09:57) | Internet, Methoden, Software | Von: Stephan List

Google Mail ohne jeden Ballast, auf den einschlägigen Artikel von Leo Babauta hatte ich bereits hingewiesen. Google Mail in der minimalistischen Variante. Angelina von MakeUseOf geht den Weg andersrum und baut Schritt für Schritt Google Mail zur allumfassenden Schaltzentrale aus. Pimp my Google Mail, wenn Sie so wollen. Wie das geht, zeigt Sie uns in einer dreiteiligen Serie:

  1. How To Turn Gmail Into A Multitasking Machine (Part 1)
  2. How To Turn Gmail Into A Multitasking Machine (Part 2)
  3. How To Turn Gmail Into A Multitasking Machine (Part 3)

Um den Jahreswechsel herum werde ich meine Korrespondenz höchstwahrscheinlich über Google Apps und damit über Google Mail abwickeln. Ich bin mir sicher, dass ich dann Angelinas Anleitung noch einmal gut gebrauchen kann. Ich werde berichten, wie ich damit klarkomme.

100 nützliche Bookmarklets

17. September 2009 (09:55) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Zunächst wäre zu klären, was ein Bookmarklet ist. Wikipedia schreibt dazu:

Ein Bookmarklet (auch: Favelet) ist ein kleines in JavaScript geschriebenes Makro, das als Bookmark abgespeichert wird und dadurch die Funktionen des Browsers erweitert. Es erlaubt beispielsweise, Aussehen oder Funktionalität von Webseiten zu verändern. Technisch gesehen ist ein Bookmarklet ein Lesezeichen auf das Pseudoprotokoll javascript:, das ermöglicht, Code durch den Browser auszuführen.

In meinem Lieblingsbrowser Firefox kann man beispielsweise solche kleinen Anwendungen in die Lesezeichenleiste ziehen und dann auf Knopfdruck bestimmte Anweisungen ausführen lassen. Genauso leicht, wie sie sich “installieren” lassen, so leicht kann man sie auch wieder entfernen. Hongkiat.com hat eine beeindruckende Liste nützlicher Bookmarklets veröffentlicht (ultimativ, was sonst): 100+ Useful Bookmarklets For Better Productivity | Ultimate List. Damit Sie sich leichter zurecht finden, ist die Liste in Kategorien eingeteilt:

  • Social Bookmarking and Sharing
  • Browser resize
  • Readability, Download and Prints
  • Traffic, Password and Site Information
  • Design and Develop
  • Dictionary and Translation
  • Useful Tools and More Bookmarklets

Stöbern Sie mal durch die Liste, da ist die eine oder andere Perle sicherlich dabei.