Home

Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: August, 2009

Eine Bitte betr. MindManager 6

17. August 2009 (21:33) | Software | Von: Stephan List

Für einen Workshop benötige ich den Mindjet MindManager 6 Help Guide (pdf) in Deutsch. Falls jemand diese Datei hat, könnte er/sie mir diese zur Verfügung stellen bitte? MindJet konnte mir leider nicht weiter helfen. Vielen Dank schon mal im voraus.


Was ist ein Kontext, was nicht?

17. August 2009 (09:25) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Ein kritischer Punkt in Workshops zur Selbstorganisation ist die Erklärung der @Kontexte. Ich bin bislang am besten damit gefahren, dies anhand meines eigenen GTD-Systems zu erläutern. David Allen macht in seinem Buch zwar einen Vorschlag für eine Art “Starter-Kit”, letztlich ist der Set der Kontexte aber doch sehr individuell. In seiner gewohnt gründlichen Art hat sich Rolf F. Katzenberger auf seinem Blog mit Kontexten auseinander gesetzt: Was ist (k)ein GTD-Kontext? Hier finden Sie wertvolle Hinweise darauf, wie Sie Ihre Kontexte zweckmäßig definieren können und welche Stolperstellen Sie dabei vermeiden sollten. Auch der Diskussionsfaden zum Artikel ist durchaus lesenswert. Und vergessen Sie nicht: Kontexte sind nicht in Stein gemeißelt. GTD lebt und das Bessere ist der Feind des Guten. Es hindert Sie niemand daran, Ihr System ständig zu verbessern. Aus Erfahrung wird man klug. ;-)

[via Alexandra Graßler]


Martin Heidegger zum Thema “Zeit”

15. August 2009 (12:11) | Allgemein | Von: Stephan List

Das Verfügungsrecht über die Zeit unterscheidet den Herrn vom Knecht.

Martin Heidegger

[via Alexandra Graßler. Zu wertvoll nur für Twitter]


Was ist die eigene (Zweck-) Bestimmung?

12. August 2009 (05:53) | Karriere, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Hin und wieder ist es von Vorteil, darüber nachzudenken, wozu man eigentlich da ist und welche langfristigen Ziele sich daraus ableiten. Aus gegebenem Anlass, wie man so schön sagt und weil es keine Zufälle gibt, bin ich heute über einen entsprechenden Artikel von Mason Hipp gestolpert gestoßen: 3 Simple Methods for Discovering Your Purpose. Mason beschränkt sich in kluger Weise auf die langfristigen Ziele, er schreibt:

I’m going to stick with ’short-term’ goals and purpose in this article, so the next 5 years or less. Finding your life-long purpose is something very personal, and different for everyone, so I think it’s a bit much for one article.

Im Sinn von GTD ist hier also von 40000 Fuß die Rede, nicht höher. Das muss man erwähnen, weil David Allen den Ausdruck “purpose” erst eine Flughöhe darüber benutzt. Mason empfiehlt

  1. Eine Vision entwickeln (Blick in die Zukunft)
  2. Rückschau aus der Zukunft
  3. Subtraktion (Vergleich zwischen Ist und Wunsch)
  4. Als “Bonusmethode”: Extrapolieren der eigenen Werte

Die Methoden 1 und 2 dürften hinlänglich bekannt sein. Insbesondere die Rückschau aus der Zukunft wird im Coaching öfters angewendet. Hat jemand schon einmal Erfahrungen mit der Methode 4 “Extrapolieren der eigenen Werte” gemacht?


5-Minuten-Projekte

10. August 2009 (20:26) | Kleine Kniffe, Kreativität, Methoden | Von: Stephan List

Mein amerikanischer Freund Roger Drew ist ein großer Freund des DIY-Konzepts. DIY steht für Do it yourself und ist normalerweise nicht so mein Ding, denn ich bin mit zwei linken Händen auf die Welt gekommen. Vielleicht wage ich mich aber dennoch an mein nächstes Projekt, wie ein Baumarkt immer wirbt. Die Vorhaben, an die ich denke, sind eher von einfacherer Natur und dauern in der Regel nicht mehr als 5 Minuten. Anleitungen dazu gibt es bei PopSci 5-Minute-Project. Vielleicht mache ich mich an den Floppy-Disk-Stifthalter…


Das Productive Magazine Nr. 3 ist erschienen

10. August 2009 (20:11) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Mit einer kleinen technisch bedingte Verzögerung hat Michael “Nozbe” Sliwinski die Nummer 3 seines “Productive Magazines” veröffentlicht. Hören und sehen Sie ihn selbst:

Das Herunterladen lohnt sich – wie bisher immer!

BTW: … und Michael hat doch einen neuen Haarschnitt.


Mind-Manager: Die Verwendung von Map-Markierungen

7. August 2009 (12:49) | Kreativität, Software | Von: Stephan List

Wie mächtig der Mind-Manager tatsächlich ist, zeigt sich erst dann, wenn man sich mit den vielen speziellen Funktionen in den Aufgabenbereichen beschäftigt. Eine der Aufgabenbereiche heißt “Map-Markierungen”. Nomen est omen: In diesem Bereich werden eine Fülle von Bildchen (Icons) bereitgestellt, mit denen Sie die Äste oder Zweige Ihrer Map genauer bezeichnen können. Diese Icons haben unterschiedliche Bedeutung, sie kennzeichnen Prioritäten, den Grad der Fertigstellung einer Aufgabe und vieles mehr.

Michael Deutch hat auf dem Mind Jet Blog eine mehrteilige Anleitung verfasst, wie Sie Map-Markierungen zweckmäßig verwenden und modifizieren können. Bisher sind folgende Beiträge erschienen:

Hervorragende Beiträge – Vielen Dank, Michael!


Schritte zur Kreativität

6. August 2009 (14:03) | Kleine Kniffe, Kreativität | Von: Stephan List

Leo Babauta hat eine kleine Liste von Schritten aufgestellt, mit deren Hilfe Sie kreativer werden können: The Little But Really Useful Guide to Creativity. Ich finde alle Schritte wertvoll, besonders herausstellen möchte ich jedoch:

  • Don’t consume and create at the same time — separate the processes.
    Wenn ich etwas gelernt habe in den letzten Jahren, dann ist das. Es ist immer sinnvoll, die Schritte im Ablauf strikt voneinander zu trennen. Sonst kommen Sie durcheinander oder muten Ihrem Verstand zu viel zu. Also immer eins nach dem anderen. Wenn Sie es nicht glauben, fragen Sie Walt Disney oder David Allen.
  • Just get it out, no matter how crappy that first draft.
    Perfektionismus hat schon so manche gute Idee getötet. Auch hier gilt: Trennen Sie die Schritte "Ideen finden" und "Ideen beurteilen". Dennoch Obacht: Manchmal macht es keinen Sinn, mit einer Idee zu früh an die Öffentlichkeit zu gehen.
  • Teach and you’ll learn.
    O ja. Momentan bereite ich mich auf einen Vortrag vor, der die Anwendung der Getting-Things-Prinzipien auf die Teamarbeit behandelt. Es ist erstaunlich, auf welche neuen Einsichten ich dabei gestoßen bin. Schreiben hat übrigens einen ähnlichen Effekt. Wenn man über etwas schreiben will, muss man es durchdenken. Mein verehrter Lehrer Fritz B. Simon sagte mir einmal, das wäre einer der Gründe, warum er Bücher schreibt.
  • Apply things in other fields to your field, in ways not done before.
    Ein schwäbisches Sprichwort sagt: "Du musst immer mit den Augen stehlen". Eine Art Reframing: In welchem anderen Kontext kann man eine Lösung noch verwenden?
  • Don’t be afraid to be stupid and silly.
    Das ist ein bisschen das deutsche Problem. In unseren Schulen arbeitet man hart und auch erfolgreich daran, genau das zu ändern. Deshalb ist ein anderer Tipp von Leo so wichtig:
  • Play with kids.

Und dann ein wichtiger Hinweis aus den Kommentaren:

  • Carry a pen and notepad with you everywhere you go. You’ll never know what’ll inspire you next.
    Stimmt, zumindest einen Kugelschreiber, eine Serviette findet sich immer.


5 Umstände, bei denen auch Getting Things Done nicht helfen kann

5. August 2009 (13:31) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Ich erlebe immer wieder in meinen Workshops Teilnehmer, die mit hohen Erwartungen kommen und dann ziemlich enttäuscht wieder gehen. Besonders zwei Erwartungshaltungen erlebe ich immer wieder:

  1. Lieber Trainer, gib mir ein System, dass ohne mein Zutun von alleine läuft. Noch besser wäre es, wenn ich nichts ändern müsste.
  2. Ich bin voll mit Arbeit bis zur Halskrause. Bitte gib mir etwas, mit dessen Hilfe ich einem Konflikt mit meinem Chef (meinem Team, meinem Kollegen) aus dem Weg gehen kann.

Beide Anliegen laufen auf "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" hinaus. Sie stoßen bei mir zwar auf tiefes Verständnis, erfüllen kann ich die Wünsche trotzdem nicht. Scott (nein, nicht David) Allen hat ebenfalls einige Umstände gesammelt, bei denen GTD nicht hilft: 5 Things GTD Won’t Fix.

  1. Selbstdisziplin
  2. Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS)
  3. Suchtverhalten (z. B. Computerspiele)
  4. Systemüberlastung
  5. Priorisieren der eigenen Werte

1 und 4 hatte ich oben schon erwähnt. Bei 5 gibt es zumindest einige Hilfestellungen, nachzulesen in Making It All Work. Und zu Punkt 2 kann ich nicht sagen, denn ich kenne mich auf diesem Gebiet nicht aus. Vielleicht weiß ein Leser mehr.


Einfach fensterln mit TaekWindow

5. August 2009 (12:56) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Alexander Greisle stellt ein interessantes Tool vor, mit dem Sie auf dem Netbook bequem Fenster organisieren können: NetBooks Best Friends - Fenster einfach verschieben mit TaekWindow.

Vielen Dank für den Hinweis!