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Monat: Juli, 2009

Feeddemon mit Google Reader synchronisieren

31. Juli 2009 (10:26) | Internet, Software | Von: Stephan List

Feeddemon war lange Zeit der RSS-Reader meiner Wahl, bevor ich endgültig zum online Reader von Google gewechselt habe. Newsgator vertreibt das Programm. Heute kam von ebenjener Firma eine Mail ins Haus. Wenn ich diese richtig verstanden habe, wird die Synchronisation des Feeddemon mit Newsgator ab morgen nicht mehr unterstützt, sondern “nur” noch der Abgleich mit dem Google Reader. Sie benötigen allerdings dazu die neueste Version von Feeddemon und vielleicht auch eine Anleitung (s.u. NewsGator Online Customers). Mir gefällt das! :-)

10 Adobe Air Anwendungen für mehr Produktivität

31. Juli 2009 (10:15) | Software | Von: Stephan List

Wie immer weiß die Wikipedia alles:

AIR ist die Abkürzung für Adobe Integrated Runtime. Es handelt sich hierbei um eine plattformunabhängige Laufzeitumgebung, zur Erstellung von so genannten Rich Internet Applications (kurz: RIA) für den Desktop von Adobe. AIR kann kostenlos von der Adobe-Webseite heruntergeladen werden.
Adobe versucht mit AIR eine Plattform zu schaffen, die es ermöglicht, Web-Anwendungen wie Desktop-Anwendungen zu benutzen und die Vorteile beider Versionen zu vereinen. So können die Applikationen direkt aus dem Web installiert und gestartet werden. AIR Applikationen laufen wie herkömmliche Applikationen ohne einen Browser selbstständig auf dem Desktop.

Von den vielen Programmen, die mittlerweile entwickelt wurden, dürfte TweetDeck das bekannteste sein, eine Art Schweizer Offiziersmesser für Twitter. Ich selbst kann mir das Twittern ohne TweetDeck gar nicht mehr vorstellen. Es gibt aber noch mehr AIR-Programme, schreibt Don Reisinger: 10 Adobe AIR apps that make you more productive. In seiner Liste befinden sich:

  1. Agile Agenda, ein Projektmanagementprogramm für Teams
  2. Doomi, eine einfach zu bedienende Aufgabenliste
  3. File Furnace, eine Anwendung, mit der Sie unerwünschte Dateien dem Feuer übergeben können (schräg!)
  4. Google Calendar Invoice Creator zur Verwaltung von Besprechungen (sieht interessant aus)
  5. Klok, ein einfaches, aber wirkungsvolles Tool zur Aufzeichnung der Arbeitszeit (wie TimeEdition)
  6. MiniTask, eine Aufgabenplaner (haut mich nicht vom Hocker)
  7. Ora Time and Expense, noch ein Werkzeug zur Aufzeichnung der Arbeitszeit (wie TimeEdition)
  8. Remember the Task, das Gegenstück von Remember the Milk, einem online-Aufgabenplaner
  9. Think zur Erfassen von Geistesblitzen aller Art
  10. TweetDeck (hatten wir schon, s.o.)

Nun ja, was bleibt davon übrig? Die Rosinen, die ich sehe, sind neben Nummer 10 vielleicht 1, 4 und 5. Ansonsten ist die Ausbeute von Don eher schwach. Vielleicht müssen wir doch selbst auf die Suche gehen. Christian Beier zeigt uns, wo: Frische Adobe AIR Anwendungen finden.

Kleine Freiheiten am PC-Arbeitsplatz

30. Juli 2009 (18:07) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Ich finde, man muss die IT-Abteilungen in den Firmen auch mal verstehen. Es ist sicher nicht immer ganz einfach, die informationstechnische Infrastruktur in den Betrieben vor äußeren Angriffen und den eigenen Mitarbeitern erfolgreich zu schützen. Kein Wunder, dass der Umgang mit dem Rechenknecht oftmals mit restriktiven Regeln belegt wird. Man fühlt sich dann schon hin und wieder gegängelt. Quick Online Tips gibt Ihnen ein paar Hinweise, wie Sie sich die Freiheiten wieder zurückholen können, zumindest in kleinem Rahmen: 5 Best Tools for Online Freedom at Work. Mit dabei sind

  1. ein E-Book-Reader, der in Powerpoint-Verkleidung daherkommt (ein bisschen kindisch, wie ich finde)
  2. ein Twitter-Client in Excel-Tarnung (s.o.)
  3. eine Anwendung, mit der Sie Weblinks versenden können (finde ich schon praktischer)
  4. Hinweise, wie Sie Google Mail am Arbeitsplatz verwenden können
  5. Tipps zur Verwendung von Instant Messaging am Arbeitsplatz

Ich zitiere den Autor des Beitrags:

Usually work environments are restrictive and keep tab on your online activities. While at work, IT guys try to prevent you from indulging in online activities deemed “un-productive”. There are number of web tools that allow easy access to blocked stuff without coming under IT department radar (hopefully).

Bitte beachten Sie das letzte Wort in Klammern :!:

Das Ticklerfile selbst gemacht

29. Juli 2009 (09:04) | Hardware, Kleine Kniffe, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Wir erinnern uns: Das Ticklerfile ist immer dann Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Vorgänge, die auf Papier beschrieben sind, zu einem ganz bestimmten Datum wieder”aufpoppen” zu lassen. Wie Sie sich mit Hilfe eines Hängeregisters ein Ticklerfile einrichten können, habe ich an dieser Stelle bereits beschrieben. Genau, Sie wissen schon, die Box mit den 43 Mappen, die einem berühmten Weblog den Namen gegeben hat. So ganz neu ist die Sache allerdings nicht, wir sind schließlich auch nicht auf der Brennsuppe daher geschwommen, wie die Bayern sagen. Bei uns heißt das Ganze “Pultordner”, sie sowas aussieht sehen Sie hier oder hier.

Daryl Furuyama schlägt vor, so einen Pultordner selbst zu bauen und zeigt Ihnen auch wie das geht: Building the Compact Tickler File. Schritt für Schritt kommen Sie so zur maßgeschneiderten Wiedervorlage. Aufpassen müssen Sie nur beim Lochen, denn 3-Loch-Systeme gibt es bei uns in Good Old Germany nicht. Das Vorhaben ist wirklich etwas für passionierte Bastler, ich finde das Hängemappensystem einfacher.

20 Wege um das Arbeitsleben zu vereinfachen

28. Juli 2009 (11:35) | Karriere, WorkLife | Von: Stephan List

20 Ways to Simplify Your Work Life schlägt Sara auf ihrem Blog OnSimplicity vor:

  1. Seien Sie sich bewußt, was Sie können
  2. Wiederholen Sie nicht jedes Geschwätz, das Sie hören
  3. Etablieren Sie ein angenehmes Ritual für das Mittagessen
  4. Halten Sie Ihre Kontaktinformation griffbereit
  5. Befreien Sie Ihren Schreibtisch von allem, was nicht nötig ist
  6. Halten Sie Ihren Vorgesetzten immer auf dem neuesten Stand
  7. Stutzen Sie Ihre Aufgabenliste
  8. Seien Sie ehrlich beim Priorisieren
  9. Bitte Sie lieber etwas früher um Hilfe
  10. Bieten Sie Ihre Hilfe freiwillig an, bevor Sie dazu angewiesen werden
  11. Ergreifen Sie die Initiative und finden Sie nützliche Aufgaben für freie Zeitabschnitte (gibt es sowas?)
  12. Trinken Sie Wasser anstatt Kaffee
  13. Benutzen Sie Anwendungen, die auf allen Computern laufen, mit denen Sie arbeiten
  14. Lächeln Sie (sehr amerikanisch, aber auch bei uns empfehlenswert)
  15. Besorgen Sie sich die Dinge, die zu Ihren Anforderungen passen
  16. Stehen Sie zu Ihren Fehlern
  17. Lassen Sie Ihr Privatleben wenn möglich zuhause
  18. Der Papierkorb ist hungrig. Füttern Sie ihn
  19. Verwenden Sie jeden Tag eine bestimmte Zeit auf Aufgaben mit einer festgelegten Erledigungsfrist oder auf von höherer Wichtigkeit
  20. Machen Sie Ihre Arbeit

Ja, das eine oder andere hat schon was…

Wie Corrie Haffly die Dinge geregelt kriegt

27. Juli 2009 (07:46) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Wieder einmal lässt uns ein GTDer bei der Umsetzung der Methode über die Schulter schauen, diesmal ist es Corrie Haffly: My GTD implementation and work area tour. Sie hat sich wirklich viel Mühe gegeben, alles ist detailliert beschrieben und mit Fotos illustriert. Interessant finde ich ihre “Compact Project Task Card” und andere Papierformulare, die Sie auch herunterladen können. Das kommt mir gerade gelegen, denn ich experimentiere auch gerade wieder etwas mit Papierplanern. Man kann eine Menge von Corrie lernen, vielen Dank dafür.

BTW: Wenn Sie im Internet Beschreibungen von Umsetzungen von GTD finden, würde ich mich über einen Hinweis sehr freuen.

Powerpoint zum Abgewöhnen

24. Juli 2009 (07:29) | Methoden, Präsentieren | Von: Stephan List

zeigt Don McMillan in diesem Video:

 

Wenn Sie es besser machen möchten, dann studieren Sie die Broschüre von Marketing-Guru Seth Godin: Really Bad Powerpoint (And How To Avoid It) (pdf).

GTD und Projektmanagement

23. Juli 2009 (10:17) | Projektmanagement, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Stefan Hagen hat einen kurzen, aber wie ich finde äußerst nützlichen Beitrag über den Unterschied zwischen Projektmanagement und GTD geschrieben: GTD im Projektmanagement? Verwirrung stiftet oftmals der Umstand, dass der Begriff “Projekt” von David Allen anders definiert wird als im Projektmanagement üblich (siehe dazu auch die Kommentare in o.a. Beitrag).

Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob man GTD wirklich auf den Bereich “Selbstmanagement” beschränken muss. Ich denke, da sind schon einige Ansätze für die Arbeit im Team vorhanden. Ich gebe aber zu, dass ich beim Thema “GTD im Team” über das Grübeln noch nicht hinausgekommen bin. “Ausbrüten” nennt David Allen diesen Zustand und vielleicht trifft mich ja in den nächsten Tagen der entscheidende Geistesblitz.

Wie auch immer, solange mir nichts Besseres dazu einfällt, ist Stefans Beschreibung “state of the art”.

Neue pdf-Werkzeuge

23. Juli 2009 (09:45) | Software | Von: Stephan List

Über MakeUseOf kommt heute der Hinweis auf zwei interessante Werkzeuge im Zusammenhang mit pdf-Dokumenten.

  1. Nomen est omen: Mit der Suchmaschine pdfind (nomen est omen) können Sie alle möglichen pdf-Dateien auffinden. Das geht mit Google auch, und zwar, wenn Sie in das Suchfeld zu Ihrem Suchbegriff einfach “pdf” dazutippen. Bleibt also auszuprobieren, inwieweit sich pdffind von der großen Schwester Google unterscheidet, sei es hinsichtlich der Qualität oder der Menge der Suchergebnisse.
  2. RSS to PDF Newspaper ist eine Alternative zu HP’s Tabbloid. Sie können mit diesem Angebot RSS-Feeds oder auch komplette Websites in pdf-Dateien überführen.
    Gut: Sie können das fertige File sofort herunterladen. Nicht so gut: Medien, wie z. B. werden nicht eingebunden.

Mal sehen, vielleicht gestalte ich in Zukunft meinen Newsletter “Elektropost” mit dem letzteren Programm.

Getting Things Done mit Evernote

22. Juli 2009 (10:55) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Dass ich begeisterter Nutzer von Evernote bin, hat sich nun ja sicher bis in die letzten Winkel der Republik herumgesprochen. Allerdings verwende ich das Programm nicht dazu, mich und meine Arbeit im Sinne von GTD zu organisieren. Outlook ist da das Programm meiner Wahl. Dass es sich dennoch lohnt, darüber nachzudenken, wie Evernote für GTD genutzt werden kann, zeigt Darren Crawford: My Simple GTD & Evernote Combo. Ich selbst tagge meine Notizen mittlerweile mit den entsprechenden Flughöhen. Da gibt es Ideen, Gedanken, Notizen, die gehören zur Runway, manche zu den Areas of Responsibilities (20000 ft) usw. So richtig rund läuft das aber noch nicht, um ehrlich zu sein. Na ja, GTD ist “tool agnostic”, wie David Allen und seine Coaches immer sagen. Und da muss eben jeder Topf selber schauen, dass er den passenden Deckel findet.