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Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: April, 2009

Nützliche Mini-Software

29. April 2009 (08:41) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Autohotkey ist ein interessantes Programm. Die allwissende Wikipedia bemerkt dazu:

AutoHotkey, kurz AHK, ist eine Skriptsprache, mit der man die Windows-Benutzeroberfläche steuern kann. Mit Hilfe von AutoHotkey kann man sich wiederholende Arbeitsaufgaben unter Windows automatisieren. AutoHotkey ist freie Software.

Solche Dinge kenne ich noch von den Anfängen der Computerei. Aufzeichnen von Makros nannte man das damals, glaube ich. Natürlich kann man solche Makros auch programmieren, wenn man es kann. Meistens handelt es sich um kleine Anwendungen, die die tägliche PC-Arbeit entscheidend erleichtern können. Eine Auswahl solcher Skripte finden Sie bei 1-Hour-Software. Da ist allerhand dabei, vom schnellen Abschalten des Monitors über eine Tastenkombination bis zur Verwaltung verschiedener Zwischenablagen. Falls Sie ein Programm nützlich finden, sind die Macher gegen eine kleine Spende nicht abgeneigt.

Die Software zum Ändern von Gewohnheiten

28. April 2009 (08:27) | Internet, Lernen, Methoden, Software | Von: Stephan List

Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.

So der große Mark Twain zur Änderung von Gewohnheiten. Es gibt nicht umsonst aberhunderte von Sprichwörtern und Bonmots zu diesem Thema. Alte Gewohnheiten zu ändern ist selbst dann schwierig, wenn man eigentlich unter ihnen leidet. Aber nun gibt es Hilfe in Form entsprechender Software (!). Joe’s Goals heißt so ein Programm:

Joe’s Goals is a simple yet powerful tool to make tracking your goals the easiest part of accomplishing them. Use the simple single page interface to setup daily goals and track them with just a click. Watch your daily score to gage your success and use negative goals (or vices) to confront and overcome bad habits that finally need to get the boot.

Nun fehlt eigentlich nur noch die passende Anleitung, die uns zeigt, wie man mit Joe’s Goals umgeht. Keine Bange, die gibt es, Ryan Dube hat sie geschrieben: Change Bad Habits With Joes Goals. Ich finde die Idee nicht schlecht. Ich werde einmal probieren, ob ich meine Bemühungen, Spanisch zu lernen, mit Joe’s Goal forcieren kann.

Zettelwirtschaft 2.0

27. April 2009 (13:17) | Internet, Methoden, Software | Von: Stephan List

Das der Karteikasten noch lange nicht ausgedient hat, sondern nur von Papier auf IT umgezogen ist, zeigen solch nützlichen Programme wie Zettelkasten oder Ideanotes. Ralf Gröttger beschreibt in einem umfangreichen Artikel eine neue Anwendung namens Zotero: Alles verzettelt! 

Der Wechsel wird einem leicht gemacht: Zotero ist kompatibel mit so gut wie allen anderen Programmen, die ähnliche Teilfunktionen erfüllen. Daneben hat Zotero den Vorzug, dass es auf dem open source Prinzip basiert (und deshalb beliebig ergänzbar ist) und, anders als übliche Literaturverwaltungsprogramme, gratis verfügbar ist.

Eine Kombination der bisher erhältlichen Programme wie delicious, EverNote usw. unter einem Dach? Da bin ich mal gespannt, die Botschaft hör ich wohl…
Wie auch immer, ich werde mir Zotero bei Gelegenheit einmal näher anschauen.

Was Sie mit Ihrem Notizbuch alles machen können und viele viele Links

27. April 2009 (12:19) | Hardware, Kleine Kniffe, Methoden | Von: Stephan List

Ich will hier die Moleskine-oder-Notizbücher-anderer-Marken-Themen nicht überstrapazieren, aber dennoch auf einen weiteren Artikel von Dustin Wax hinweisen: 13 Things to Do with a Moleskine Notebook. Seinen Tipps sind natürlich weitere Verwendungszwecke hinzuzufügen. Man kann das Moleskine auch als Bierdeckel benutzen oder als Unterlegscheibe, wenn der Tisch wackelt usw. usf.

OrganizeIT hat die Definitive Collection Of Moleskine Hacks, Tips And Resources veröffentlicht. Wenn Sie da nichts finden, dann weiß ich auch nicht.

Bildquelle: Deviantart

10 Tipps für das Moleskine

23. April 2009 (16:26) | Hardware, Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Wenn Sie ein ausgesprochener Kinästhet sind und das Notizbuch aus Papier immer noch all dem elektronischen Schnickschnack vorziehen, dann hat Dustin Wax vielleicht die richtigen Tipps für Sie: 10 Great Moleskine Hacks. Diese sind:

  1. Teilen Sie das Buch mit Daumenregistern ein (z. B. mit Post-it-Registern)
  2. Benutzen Sie das Buch von hinten nach vorne
  3. Nummerieren Sie die Seiten
  4. Schneiden Sie Daumenregister in das Buch (na ja…)
  5. Haben Sie immer Haftklebezettel dabei (Post-it-Notes, für mich eine der segensreichsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts)
  6. Benutzen Sie Vorlagen (z.B. von D*I*Y Planner)
  7. Fügen Sie einen Stift hinzu (ist beim Moleskine gar nicht so einfach, Anleitung hier)
  8. Beschriften Sie den Buchrücken
  9. Fügen Sie Checklisten oder reference info (Wie übersetzt man das?) hinzu
  10. Legen Sie Fotos oder eine Visitenkarte bei

Also von Tipp Nr. 4 würde ich die Finger lassen, dafür ist das Teil zu teuer. Wenn Sie sich Nummer 3 und je nach Format auch Nr. 7 sparen wollen, dann schauen Sie doch mal, ob Sie die Conceptum-Notizbücher mögen. Für mich das Moleskine 2.0.

Projektmanagement im Browser

23. April 2009 (16:02) | Projektmanagement, Software | Von: Stephan List

Wenn Sie ein Gantt-Chart benötigen, aber MS Project oder Verwandte nicht zur Hand haben, dann können sie ab sofort auch Ihre Arbeit im Internetcafé erledigen. Surfen Sie zu Gantter, geben Sie die nötigen Daten ein und laden sich das Ergebnis einfach als xml-Datei herunter. Daheim angekommen, lässt sich dieses wieder in Ihre gewohnte Projektmanagementsoftware einlesen und weiterverarbeiten. Die Aufmachung erinnert etwas an Google Documents, man findet sich sofort zurecht. Und: Sie müssen sich nicht einmal registrieren.

[via Lifehacker]

Ein System, dem Sie trauen können

22. April 2009 (10:04) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Kelly Forrister arbeitet als Coach für die David Allen Company. Sie ist ein hervorragender Coach, wie ich auf dem GTD Summit erleben durfte. Auf ihrem Blog schreibt sie unter dem Titel “Ready for change“:

Wenn es bei mir am schlimmsten ist, muss mein System sich von der besten Seite zeigen. Wenn ich Stress habe, ich vor Veränderungen, Konflikten oder Herausforderungen stehe, möchte ich nicht über mein System nachdenken. Mehr noch als sonst, muss mein System in solchen Zeiten stehen wie ein Fels in der Brandung, wasserdicht und absolut klar hinsichtlich meiner nächsten Schritte und Ergebnisse, denn ich möchte produktiv bleiben. Ich brauche einen Platz, wo ich mein Zeug abladen und wieder herholen kann mit möglichst wenig Aufwand und Nachdenken.

Ich finde, Kelly drückt klar aus um was es geht. Den Nutzen eines Systems lernen Sie dann kennen, wenn es drunter und drüber geht. Sie benötigen dann Ihren Kopf zum kreativen Nachdenken, nicht für Routineaufgaben. Der Kopf ist allerdings nur frei, wenn er diesem System traut, wenn das System, lassen Sie es uns ruhig aussprechen, “idiotensicher” ist. Ein klarer Kopf benötigt ein zuverlässiges System, dass ihm den Kleinkram abnimmt. Das eine geht nicht ohne das andere.

6 Tipps für Notizen beim Lesen

22. April 2009 (09:39) | Methoden | Von: Stephan List

Thursday Bram hat einen lesenswerten Artikel verfasst, wie man auf effektive Weise Notizen machen kann, wenn Sie ein Buch lesen: 6 Steps to Effective Notes. Die Schritte sind (Anmerkungen von mir):

  1. Behalten Sie Ihre Notizen bei Ihren Büchern
    Ich benutze dafür Haftklebezettel. Immer, wenn ich einen Gedanken zu einer Textpassage habe, schreibe ich Seitenzahl und Gedanken auf einen Zettel und kleben ihn auf die entsprechende Seite.
  2. Sortieren Sie Ihre Notizen aus
    Thursday unterscheidet zwischen Notizen, die mit Aktionen verbunden sind und Ideen, Gedanken usw. Erstere sollten aussortiert werden und in Ihr Aufgabenmanagementsystem eingepflegt werden. Die GTDer wissen schon: Capture – Clarify – Organize – Reflect – Engage
  3. Standardisieren Sie Ihre Kürzel
    Kann ich nur empfehlen, nicht nur für Buchnotizen, sondern auch für Besprechungsmemos. Ich benutze z.B. ein “A” für Aufgaben, ein “?” für zu klären, ein “RD” für Nachforschen u.a.m.
  4. Ihre Notizen sollten zwar lesbar sein, aber nicht perfekt
    Manchmal ist es von Vorteil, wenn auch andere Ihre Notizen lesen können.
  5. Nehmen Sie sich Zeit um Ihre Notizen durchzuarbeiten
    Als GTDer wissen Sie das, s.o. Momentan arbeite ich mich durch das letzte Buch von David Allen. Nach der Lektüre werde ich meine Notizen mit den Klebezetteln in einem Mind-Map mit dem Mind-Manager verarbeiten. Sie und ich werden schon sehen, was Sie davon haben. Ich bin wild entschlossen, die Map auf dem Toolblog zu veröffentlichen.
  6. Bleiben Sie bei einem (Ihrem) System

Nützliche Hinweise, wie ich finde.

Fragen und Antworten zu Getting Things Done

21. April 2009 (09:21) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

David Allen hat ein Interview gegeben und zwar “the publisher of Getting Things Done in Polish”. Leider weiß ich nicht, wer das ist, vielleicht Michael Sliwinski? Wie auch immer, das Interview ist betitelt mit David developed GTD because… . Sie finden in dem Gespräch interessante Antworten auf ebensolche Fragen. Ach ja, es kann gar nicht oft gesagt werden:

Q: How to deal with urgent matters that disturb the work system?
A: Urgent matters ARE your work. Your system needs to be able to incorporate surprise and change.

So ist es und meines Erachtens ist GTD der einzige Ansatz der mit “Störungen” in Arbeitsalltag zurecht kommt.

Weblogs für das Projektmanagement

20. April 2009 (07:34) | Projektmanagement | Von: Stephan List

Momentan überlege ich, wie man Weblogs als Journal für den schichtübergreifenden Informationsaustausch in Produktionsbetrieben nutzen kann. Tim Ducket hat beschrieben, inwiefern Weblogs im Projektmanagement nützlich sein könnten: 10 ways to use blogs for managing projects. Hier sind seine Überlegungen:

  1. Weblogs helfen bei der Kommunikation mit den Stakeholdern des Projekts
  2. reduzieren den Papierverbrauch
  3. dienen als Projektlogbuch für aufkommende Themen
  4. helfen beim Sammeln von Einzelinformationen
  5. machen den Projektfortschritt bekannt
  6. reduzieren die E-Mail-Flut
  7. erfassen die Anforderungen
  8. dienen zur Verbreitung von Screenshots (nur für IT-Projekte)
  9. halten die Mitglieder des Projektmanagementteams auf dem laufenden
  10. bieten einen automatioschen Kontrollpfad

Diese Punkte gelten auch für das elektronische Schichtbuch. Jetzt muss man es nur noch umsetzen. :-(