Home

Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: Januar, 2008

GTD-Software im Vergleich

31. Januar 2008 (07:30) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Über diverse Zusammenstellungen bzw. Übersichten von Software zu GettingThingsDone habe ich an dieser Stelle ja schon öfter berichtet. Was immer noch fehlt, ist der Vergleich. Aber keine Sorge, so etwas gibt es: Comparative List of GTD Software. Auf der Seite werden 80 Angebote vorgestellt und verglichen hinsichtlich:

  • Betriebssystem/Plattform
  • Möglichkeiten der Anbindung (Synchronisation)
  • Kostenloses oder kommerzielles Angebot

Diese Übersicht wird durch ein entsprechendes Forum ergänzt. Nachdem, was ich in den letzten Monaten so gesehen habe, traue ich mich zu behaupten, dass die Liste immer noch nicht vollständig ist. Nützlich ist sie aber allemal.

Raus aus der Besprechung!

31. Januar 2008 (07:00) | Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

Im Grunde genommen ist der Trick ziemlich alt. Früher hatte man in der Fabrik einen sog. "Piepser". Wenn der losging, wusste ich, dass mich ein Kollege dringend erreichen wollte. Ich konnte dann auf einem kleinen Display die Nummer des Kollegen ablesen und ihn vom nächsten Telefon aus anrufen. Man munkelt, dass dieses Instrument auch in langweiligen Besprechungen mißbraucht wurde. Wie? Ganz einfach: Mit einem Mitverschwörer wurde ausgemacht, dass dieser den Besitzer des Piepsers nach Besprechungsbeginn anfunken solle. Der konnte dann mit einer gemurmelten Entschuldigung aufstehen und mit Bedauern heuchelnder Mimik zum nächsten Telefon gehen um dann nie mehr in die Besprechung zurückzukehren. Diesen Trick hat GetOutOfMeeting.com aufgegriffen. Sie finden auf der Seite ein Formular, wo Sie eingeben können, wann Ihnen eine "dringende" Textmeldung geschickt werden und unter welcher Nummer dies geschehen soll. Das ganze ist kostenlos, ich weiß allerdings nicht, ob das auch in Deutschland funktioniert.

Reden wie der Apfelgott

30. Januar 2008 (07:24) | Methoden | Von: Stephan List

Im Gegensatz zu seinem Gegenspieler Bill Gates ist Steven Jobs für seine mitreißenden Präsentationen bekannt. Carmine Gallo von Business Week hat für uns die Redekunst von Steven Jobs analysiert: Deliver a Presentation like Steve Jobs. Er kommt auf zehn Punkte, die zu beachten sind:

  1. (Be-) Setzen Sie das Thema
  2. Zeigen Sie Begeisterung
  3. Geben Sie einen Überblick und zeigen Sie eine Struktur
  4. Machen Sie Zahlen aussagekräftig
  5. Bemühen Sie sich um einen unvergesslichen Moment
  6. Zeigen Sie Bilder auf Ihren Folien
  7. Präsentieren Sie Ihrem Publikum eine Show
  8. Nur keine Panik bei kleinem Mißgeschick
  9. Verkaufen Sie den Nutzen
  10. Proben Sie, proben Sie, proben Sie!

Die Punkte, die Gallo beschreibt und analysiert, können Sie hier noch einmal nachvollziehen:

Die Psychologie des Aufschiebens

30. Januar 2008 (06:58) | Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

heißt ein Artikel, den Sigrid Neudecker für Spiegel-online geschrieben hat. Im Beitrag wird Joe Ferrari, Psychologe an der DePaul University in Chicago, zitiert:

Einem chronischen Aufschieber zu sagen: ‘Tu’s einfach!’, ist so, wie einem Depressiven zu sagen, er solle doch einfach mal fröhlich sein.

Aufgemerkt, es geht um chronische Aufschieberitis in Sinne einer Arbeitsstörung. Da springt pure Arbeitsmethodik mitunter zu kurz.

Alles über google-Mail

29. Januar 2008 (07:01) | Internet | Von: Stephan List

Momentan überlege ich gerade, meinen kompletten e-Mail-Verkehr, geschäftlich wie privat, nur noch über Gmail abzuwickeln. So etwas will bedacht sein, da gibt es allerhand zu klären: Soll, muss, kann ich Outlook dennoch weiter nutzen, denn schließlich bin ich nicht immer online? Wie funktioniert das mit IMAP? Kann ich auch anderen e-Mail-Adressen zum Verschicken von Nachrichten benutzen? Und so weiter, und so fort.

Gut, dass es da Seiten wie about.com gibt. Da wäre zunächst einmal die Rubrik "Get the Most Out of Gmail". Hier finden Sie viele nützliche Helferlein für Gmail, z.B. zum Importieren von e-Mails aus der lokalen Software in Gmail. Des weiteren gibt es dort einige Anleitungen einschließlich entsprechender Bildschirmfotos. Im Bereich "Gmail Tips" finden Sie um die 80 (!) Tricks zum Thema. Sie reichen von "Check Your Gmail Account with a Keyboard Shortcut" bis "How to Create a Google Calendar Event from a Message in Gmail". Da werde ich mich wohl die nächsten Wochen öfter tummeln.

Der DeMontfort-Kreativitätsassistent

29. Januar 2008 (06:52) | Internet, Kreativität, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Manchmal springt mir beim Surfen Software ins Auge, die ich interessant finde, ohne zunächst zu wissen, warum. Der De Montfort Creativity Assistant ist so ein Programm. Aus der Beschreibung:

The De Montfort Creativity Assistant is a tool designed to help develop creative ideas in a transdisciplinary multimedia context, based upon the thesis that "creativity is an emergent property".

Das Programm besteht aus zwei Hauptkomponenten, dem Kreativitätsassistenten und der entsprechenden Umgebung. Aha, *räusper*. Damit wir nicht ganz so ratlos dastehen, gibt es immerhin eine 16-seitige Anleitung (pdf) und einige Folienpräsentationen. Für den schnellen Überblick sorgt eine Produkttour, für die tiefere Auseinandersetzung diverse wissenschaftliche Abhandlungen. Das Programm läuft unter Java und kann hier heruntergeladen werden. Vielleicht bekommen wir ja gemeinsam heraus, was es mit diesem Programm auf sich hat. Interessant hört sieht es allemal aus.

GettingThingsDone mit Excel

28. Januar 2008 (07:23) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Kelly Forrister vom GTD-Netzwerk ist so nett und stellt Ihnen auf Ihrem Blog eine Excel-Vorlage zur Verfügung (Download). Die Kontexte werden als Tabellenblätter dargestellt, so dass Sie leicht hin-und herwechseln können. Für mich persönlich ist Excel besser für GTD geeignet als Outlook. Ich muss einmal darüber nachdenken, wie man Excel in diesem Zusammenhang mit dem MindManager kombinieren kann. Schließlich lassen sich die MindMaps hervorragend in Excel exportieren. *Grübel, nachdenk*

Tastaturkürzel für Office 2007

28. Januar 2008 (07:10) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Vor einiger Zeit hatte ich schon auf eine Liste mit Tastaturkürzeln für Windows XP hingewiesen. Lifehacker hat nun eine entsprechende Liste für Office 2007 inklusive Screenshots veröffentlicht.

Das Ablagesystem für die Garderobe

28. Januar 2008 (07:03) | WorkLife | Von: Stephan List

Gestern bei Lifehacker entdeckt: Avoid Over-Wearing Clothes with a Left-to-Right Closet. Es geht um die Frage, wie sie es vermeiden können, immer nur Ihre Lieblingsklamotten anzuziehen, währenddessen die anderen im Kleiderschrank vor sich hin dümpeln. Hier steht, wie das geht:

I reorganized my clothes closet so that all outfits are grouped together… I just grab the first outfit on the right side and put it on. At the end of the day, I hang the clothes up on the left side. This way, all my clothes are rotated, so I wear them all and never overwear my favorites.

Es handelt sich also um eine Art Rotationsprinzip. Ich finde schon toll, was die Amerikaner so in ihre Lifehack-Blogs reinschreiben. ;-)

Informationsüberflutung und wie man damit umgeht

23. Januar 2008 (07:32) | Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Die Amerikaner belegen Informationsüberflutung mitunter mit einem noch viel böseren Ausduck: "Information Oberkill". David Allen meint, dass es so etwas eigentlich gar nicht gibt:

Wenn es den Information Overkill gäbe, dann würden Sie beim Betreten einer öffentlichen Bibliothek sofort tot umfallen.

Nun ja, vielleicht hinkt er, der Vergleich. Wahr ist jedoch, dass wir entscheiden, wer wen beherrscht, wir die Informationen oder die Informationen uns. Es geht also darum, die Kontrolle über die Informationsflut (wieder) zu gewinnen. Ein paar Kniffe, wie das geht, finden Sie bei Web Worker Daily: 21 Tips to Deal with Info Overload. Wie immer sind neben einigen Plattitüden auch ein paar interessante Tipps zu finden. Bei diesen kann ich mich selbst an die Nase packen:

  • Allow feeds to overload
  • Set up a chat zone
  • Disconnect once a day
  • Take mini-breaks
  • Read only 5 posts a day
  • Have a web-free day
  • Work disconnected

Mit den Mikropausen (mini-breaks) habe ich gute Erfahrungen gemacht. Wie das geht, verrate ich Ihnen demnächst auf diesem Bildschirm.