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Monat: Oktober, 2007

Drei Windows-Programme (nicht nur) für Studierende

25. Oktober 2007 (05:23) | Methoden, Software | Von: Stephan List

Nachdem meine Tochter diese Woche ihr Studium aufgenommen hat, verfolge ich mit selektiver Wahrnehmung und großem Interesse, wenn jemand etwas zur Selbstorganisation im Studíum schreibt. So wie Gearfire zum Beispiel: Top Academic Software for the Windows-based Student. Ich nehme dies gerne auf und halte meine eigenen Vorschläge dagegen:

  1. Gearfire: Microsoft OneNote, Toolblog: EverNote
  2. Gearfire: DoPDF, ToolBlog: FreePDF
  3. Gearfire: StudyPerfect, Toolblog: vTrain

StudyPerfect scheint mir einen näheren Blick wert. Es handelt sich dabei um ein Programm, das den berühmten Vokabelkasten simuliert. Die Anwendung geht allerdings über das Lernen von Vokabeln weit hinaus und umfasst auch Varianten für andere Disziplinen.

Bevor wieder die einschlägigen Zuschriften kommen: In o.a. Beitrag wird ein Artikel zitiert, in dem entsprechende Programme für den Mac vorgestellt werden.

Der Spickzettel für Google

24. Oktober 2007 (06:26) | Internet, Software | Von: Stephan List

Ich kann es drehen wie ich es will, bei der Internetsuche komme ich immer wieder auf Google zurück, auch wenn ich ab und zu mein Glück bei anderen Suchmaschinen probiere. Google kann jedoch weit mehr als "nur" suchen. Damit Sie es einfacher haben, die vielen Funktionen zu nutzen, gibt es den Google-Spickzettel. Hier gibt es auf einer Seite den kompletten Überblick: Suchoperatoren, Rechenfunktionen u.v.m. Mal sehen, ob noch was dazukommt. Man spekuliert derzeit über eine Weltzeitfunktion.

TiddlyWiki für Einsteiger

23. Oktober 2007 (20:05) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Vielleicht für die TiddlyWiki-Nutzer für Sie von Interesse: TWHelp – TiddlyWiki Help Files for Beginners.

24 Dinge, die Sie mit Karteikarten machen können

23. Oktober 2007 (20:02) | Kreativität, Methoden, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Es gibt nach wie vor Mitmenschen, die Papier und Bleistift den elektronischen Hilfsmitteln vorziehen. Auf der Beliebtheitsskala ganz oben steht sicher die Karteikarte. Web Worker Daily erklärt auch warum: 24 Dinge, die Sie mit Karteikarten machen können. Als da sind:

  1. Eine Aufgabenliste aufstellen
  2. Notizen machen
  3. Einen Persönlichen Organizer namens Hipster anfertigen
  4. Kontextlisten erstellen
  5. Projekte nachverfolgen
  6. Ein total ausgefallenes Organisationssystem entwickeln, wie z.b. dieses hier
  7. Einen Roman schreiben
  8. Eine Notiz für jemanden hinterlassen
  9. Einen schnellen Merkzettel erstellen
  10. Eine Liste mit den Zielen fürs Leben
  11. Den Hipster PDA (s.o.) vervollkommnen
  12. Nachforschungen organisieren
  13. Damit nach jemanden werfen (in Meetings)
  14. Konsens herstellen
  15. Rechnungen organisieren
  16. Darauf herumkritzeln
  17. Rezepte festhalten
  18. Papierflieger bauen
  19. Als Lernkarten verwenden
  20. Origami
  21. Einkaufszettel
  22. Buchlisten
  23. Handliches Logbuch
  24. Organisieren des gesamten Hauses

Zugegeben, manches davon ist Banane, aber bei einigen Vorschlägen lohnt es sich, wenn Sie die weiterführenden Links anklicken.

12 Tätigkeiten, mit denen Sie Ihr Wochenende aufpeppen können

19. Oktober 2007 (07:35) | Allgemein, WorkLife | Von: Stephan List

Wenn Sie zu den Leuten gehören, für die die Arbeitswoche viel zu kurz ist und denen es vor dem langweiligen Wochenende graut, dann hilft Ihnen vielleicht ein Artikel auf dem Cranking Widgets Blog: 12 Easy Ways to Spice Up Your Weekend. Da sind ein paar Tipps dabei, die Ihnen garantiert viel Spaß und Kurzweil bereiten werden. Außerdem sorgen Sie auch bei Ihrer Umgebung für einen erhöhten Unterhaltungswert. Zum Beispiel:

  • Tragen Sie zwei verschiedene Schuhe, wenn Sie einkaufen gehen.
  • Spielen Sie Luftgitarre oder
  • Winken Zwinkern Sie allen möglichen Leuten bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zu

Und wer weiss, wenn Sie Glück haben, erleben Sie dann auch ungeahnte Abenteuer in der Aufnahme einer Psychatrie. :-D

Vom Umgang mit Passwörtern

18. Oktober 2007 (06:38) | Internet, Methoden, Software | Von: Stephan List

Behandeln Sie Ihre Passwörter wie Ihre Zahnbürste: Lassen Sie sie nie von jemand anderem benutzen und wechseln Sie sie alle sechs Monate.

sagt Clifford Stoll, der so in einem Artikel in ririanproject zitiert wird. Der Beitrag trägt den Titel Total Recall: 10 Ways to Avoid Password Headaches und gibt zehn Hinweise zum Umgang mit Passwörtern. Ich muss gestehen, ich habe mich beim Lesen des Öfteren an die eigene Nase fassen müssen. Den einen oder anderen Tipp fand ich sehr nützlich, ich werde einiges umstellen und Besserung geloben. Nebenbei bemerkt: Als Tresor für meine Passwörter benutze ich das freie Programm keepass, das man auch auf einem USB-Stick mit sich herumtragen kann. Das Programm ist äußerst komfortabel. Insbesondere unterwegs im Internetcafé möchte ich es nicht mehr missen.

Reisetipps vom Globetrotter

17. Oktober 2007 (10:18) | Allgemein | Von: Stephan List

Scott Berkun ist Projektmanagementexperte, Bestsellerautor und gefragter Vortragsredner. Als solcher bereist er die ganze Welt (Neid!). In einem Artikel lässt er uns an seinem reichen Erfahrungsschatz bez. Reisen teilhaben: Top ten die hard travel tips. Hier seine Ratschläge, Bermerkungen von mir:

  1. Nehmen Sie im immer den Platz am Gang
    Nun ja, da kann man geeilter Meinung sein. Auf Langstreckenflügen kann man zwar leichter auf die Toilette gehen, weil man über niemanden drübersteigen muss. Dafür steigen die Nachbarn über einen selbst. Ein Vorteil am Fenster. Man kann den Kopf bequemer anlehnen. Und manchmal ist der Ausblick einfach fantastisch. Ich hätte mich sonst wohin gebissen, wenn ich auf dem Flug von Calgary nach Vancouver nicht am Fenster gesessen hätte.
  2. Bringen Sie Ihre eigenen Ohrstöpsel mit
    Unbedingt. Und vergessen Sie auch die Schlafbrille nicht, weil in den Flugzeugen immer Licht ist. Sie können sich im übrigen nicht darauf verlassen, dass die Fluggesellschaft Ihnen die Persönliche Schlafausrüstung (PSA) zur Verfügung stellt. Die Lufthansa ist da sehr knickrig, die Air France großzügiger.
  3. Bitten Sie die Mitarbeiter an der Rezeption um ein besseres Zimmer
    In der Regel klappt das tatsächlich. Achten Sie beispielsweise darauf, dass Ihr Zimmer nicht neben dem Aufzug liegt.
  4. Sammeln Sie Informationen über Ihr Flugzeug
    Das stimmt theoretisch, nur weiß ich nicht, was das für Auswirkungen haben soll. Auf entsprechende Websites habe ich ja schon hingewiesen: Schlafen im Flugzeug. Ich bin schon einmal von Mexico City zurück im Jumbo am Notausgang gesessen. Das war Beinfreiheit wie in der Business Class. Anscheinend kann man diese begehrten Plätze bei manchen Fluggesellschaften gegen einen Aufpreis buchen. Habe ich allerdings nicht gemacht und kann daher nicht sagen, wie das funktioniert. Vielleicht Sie, lieber Leser?
  5. Wenn Sie geschäftlich an interessante Orte reisen, bitten Sie um ein paar freie Tage
    Nun ja, das ist ein sehr amerikanischer Tipp. Die haben ja immer etwas Stress mit Ihren Urlaubstagen. Da ich Freiberufler bin, weiß ich gar nicht, wie das in unseren Unternehmen gehandhabt wird. Wie ist das bei Ihnen?
  6. Den Stress runterfahren: Alles, was Sie brauchen, ist Ihre Kreditkarte und den Reisepass
    Es ist schon was dran: In der Regel packen wir zu viel ein. Insbesondere auf Reisen innerhalb Europas lohnt es sich daran zu denken, dass man alles, was man so braucht, auch am Zielort erwerben kann.
  7. 3-dimensional packen: Rollen Sie Ihre Kleidung ein
    Zum Thema Packen siehe hier und hier.
  8. Essen Sie nie Speisen im Flugzeug oder im Flughafen
    Berkun bezieht sich hier auf die Qualität der Speisen. Die kann ich nicht beurteilen. Was ich beurteilen kann, sind die Preise und die sind speziell an deutschen Flughäfen unverschämt (Stuttgart, Düsseldorf… :evil: ). Da lohnt es sich, zuhause sein Butterbrot zu schmieren, wenn das reisetechnisch möglich ist.
  9. Nehmen Sie sich beim Einchecken eine Visitenkarte vom Hotel
    Das ist manchmal überlebensnotwendig, besonders wenn Sie (a) während einer Reise öfters das Hotel wechseln müssen oder (b) Sie in weit weit weg sind, wo Sie sich nicht auskennen und sich womöglich schwer verständigen können. Es stimmt schon, bei Taxifahrern wird das Zeigen der Karte manchmal als Einladung zum Über-den-Tisch-Ziehen verstanden. Aber besser so, als überhaupt nicht mehr zurückfinden.
  10. Die Dame von der Rezeption sollte Ihr Freund sein
    Kann ich nur unterstreichen. Wie es in den Wald hineintönt, so tönt es heraus. Ich erlebe die Mitarbeiter an der Rezeptionen dieser Welt in der Regel als sehr hilfsbereit, wenn man Sie höflich um etwas bittet.
  11. Bei Reisen ins Ausland: Lassen Sie sich von jemandem am Flughafen abholen
    Siehe Tipp 9.

Wenn Sie auch spezielle Tipps für das Reisen haben, lassen Sie es uns wissen. Sie wissen ja: "Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen."

Alter Wein in neuen Schläuchen?

16. Oktober 2007 (12:38) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Kollege Armin Karge hat heute auf seinem Weblog einen Artikel zum Thema Getting Things Done veröffentlicht: Getting Things Done: Eine Einführung. Er schreibt:

So richtig habe ich den Rummel um Getting Things Done (GTD) immer noch nicht verstanden. Liest man die aktuellen Beiträge zum Thema, könnte der Eindruck entstehen, dass das Rad neu erfunden wurde. Dabei ist das Meiste altbekannt, hieß früher “Zeit- oder Selbstmanagement” und wurde jetzt um wenige technische Neuerungen erweitert.

Ich verstehe den Rummel irgendwie schon. Denn David Allen hat eine Methode vorgestellt, die im Gegensatz zu anderen mir bekannten auch funktioniert. Das nehmen Menschen, die nicht 100%ig selbstgesteuert ihre Arbeit verrichten, natürlich gerne auf. Es geht auch nicht darum, dass Vieles altbekannt ist. Das sagt David Allen sogar selbst. Es geht darum, dass die Methoden anders kombiniert und zu einem anderen Ablauf zusammengefügt werden. BTW: Was sind denn die wenigen technischen Neuerungen?

Zum einen leben Berater davon, wieder “eine neue Sau durch`s Dorf zu treiben”. Mangels grundlegend neuer Ideen muss dann ein neues Etikett herhalten.

Ich finde, das mit der Sau trifft gerade auf GTD nicht zu. Das Thema ist nicht berater- sondern anwendergetrieben, wie ein Blick auf das GTD-Forum und die vielen Weblogs zeigt, in denen Nichtberater über GTD schreiben. Jemand wie ich ist da eher die Ausnahme.

Zum anderen scheint die ständig steigende Leistungsverdichtung mehr denn je einen Leidensdruck zu erzeugen, der aktuell zu einer Renaissance des “Selbstmanagement” (neudeutsch: GTD) führt.

Dem stimme ich uneingeschränkt zu, bis auf die Kleinigkeit, dass m. E. GTD nicht Selbstmanagement selbst, sondern lediglich eine Untermenge davon ist.

Notizen mit Wiki in a jar

16. Oktober 2007 (07:50) | Methoden, Software | Von: Stephan List

Beim wilden Hin-und-Her-Surfen ist mir ein interessantes Programm untergekommen, mit dem Sie (wieder einmal) Notizen anlegen und verwalten können. Es hat den ulkigen Namen Wiki in a jar. Was mir besonders gut gefällt, ist die ausgeklügelte Verwaltung der Notizen mittels Tags. Sie können die Notizen auch in eine hierarchische Baumstruktur überführen, was ja mitunter sehr praktisch ist. Ein Video zeigt Ihnen auf anschauliche Weise, wie Sie das alles bewerkstelligen können. Da das Programm in Java geschrieben ist, ist es ziemlich egal, welches Betriebssystem Sie nutzen. Es läuft auch auf solch exotischen Maschinen wie dem Apple. ;-)

GTD-Karteikarten zum Selberdrucken

16. Oktober 2007 (07:45) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Die Haptiker unter den GTD-Anwender schwören ja auf die Verwendung von Papier und (Blei-) Stift. Falls Sie Ihre Aufgaben und Tätigkeiten mit Karteikarten organisieren, können Sie vielleicht die Druckvorlage von “Next Action Cards” gebrauchen. Die Vorlage ist für den persönlichen Gebrauch kostenlos.