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Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: September, 2006

Erfolgsstrategie

26. September 2006 (08:10) | Karriere | Von: Stephan List

An zwei Abenden der letzten Woche durfte ich einen Workshop mit dem Titel “In der Spur bleiben - Karrierestrategie” begleiten. Zu diesem Thema habe ich vor geraumer Zeit eine Folienpräsentation zum Thema “Erfolgsstrategie” erstellt, die sich an die Engpasskonzentrierte Verhaltens- und Führungsstrategie (EKS®) von Wolfgang Mewes anlehnt. Wenn Sie möchten, können Sie die Folien als pdf-Datei herunterladen. Über konstruktive Kommentare, Anregungen und Rückfragen freue ich mich.

Kreativitätsmethoden

25. September 2006 (17:33) | Kreativität | Von: Stephan List

Heute war der erste Tag eines Workhops mit dem Titel “Toolbox Kreativität”. Folgende Methoden wurden u. a. besprochen und in Gruppenarbeiten ausprobiert:

Morgen geht es weiter im Text, z. B. mit Attribute Listing.

Persönliche Timeline

20. September 2006 (22:28) | Karriere, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Eine schöne Übung zur persönlichen beruflichen und außerberuflichen Standortbestimmung ist diie Aufzeichnung der eigenen Zeitlinie, neudeutsch Timeline. Auf einer Zeitskala, die von einem bestimmten Punkt der Vergangenheit (z. B. Berufseintritt) zur Gegenwart reicht, trägt man persönliche Höhepunkte ein: Welche einschneidenden Erfahrungen, Geschehnisse gab es, positiv wie negativ? Oft ist die Gesamtschau von großem Nutzen: Gibt es es bestimmte Muster, eine bestimmte Logik hinter dem Ganzen? Und was wäre, wenn ich die Linie in die Zukunft fortsetzen würde? Welche Höhepunkte möchte ich noch gern auf meiner Zeitlinie haben, welche nicht?
Übrigens: Die Linie muss nicht zwangsläufig eine Gerade sein. Die persönliche Zeit folgt selten physikalischen Gesetzen. Oft geht sie im Zickzack, manchmal sogar in einem Looping, manchmal erscheint ein Zeitraum kurz, manchmal unendlich lang.

Wer unbedingt den Computer für die Timeline braucht, der findet bei Microsoft die entsprechende Anleitung: “Create a Timeline in Microsoft Excel”.

[via Lifehacker]

Get Out of Jail Free - Effektive Besprechungen

15. September 2006 (14:01) | Methoden, Teamwork | Von: Stephan List

Besprechungen kosten uns meist die Energie, die wir durch Besprechungen eigentlich sparen wollen. Gründe dafür gibt es viele, zumeist reicht die Einhaltung einiger weniger Regeln bereits aus, um die Effektivität deutlich zu steigern. Auf Manager-Tools.com können Sie sich einen kleinen Leitfaden als pdf-Datei herunterladen, der die wichtigsten Hinweise enthält: “Get Out of Jail Free - How to Run Effective Meetings.” Sie finden Merkhilfen zu folgenden Regeln:

  • Pre-Publish An Agenda
  • Start On Time
  • Set Some Groundrules
  • Stick To Your Agenda
  • Use A Parking Lot
  • Fix Responsibilities
  • Finish On Time
  • Publish Minutes
  • Continuously Improve
  • Use a Facilitator

Besonders letzteres kann ich empfehlen, einmal weil ich damit mein Brot verdiene ;-), zum anderen weil sich die Teilnehmer auf den Inhalt konzentrieren sollten und nicht auf den Prozess.

Zu dem Merkheft gibt es übrigens auch einen Podcast mit zusätzlichen Erläuterungen und Tipps.

Der Bildschirmschnapper

13. September 2006 (18:34) | Software | Von: Stephan List

So etwas braucht man immer mal wieder: Ein Programm, das den Bildschirminhalt oder Teile davon einfängt und ab- oder zwischenspeichert. WinSnap heißt ein solches Helferlein, das dies alles kann und auch noch ummesonscht ist. Das Programm ist noch zu allerhand mehr fähig und braucht den Vergleich mit kommerziellen Programmen keineswegs zu scheuen. Nichts wie runterladen!

[via freenet]

Warum Chefs Bewerber ablehnen

12. September 2006 (20:29) | Karriere | Von: Stephan List

Wenn es nicht geklappt hat, fragen sich Bewerber oft ratlos, woran es wohl gelegen hat. Peninsula, eine englische Unternehmensberatung, hat Chefs gefragt, weswegen sie Bewerber ablehnen. Hier die Hitliste:

  • 26% fanden die Kleidung unangemessen,
  • 19% beklagten sich über Unpünktlichkeit der Bewerber,
  • 15% fanden das übertriebene Interesse an der Bezahlung nicht gut,
  • 11% mochten Kandidaten nicht, die sich abfällig über Kollegen äußerten,
  • 9% fehlte der feste Händedruck,
  • 7% konnten keine klaren Ziele oder Ehrgeiz erkennen,
  • 5% vermissten den Augenkontakt,
  • 4% nannten die mangelnde Kenntnis über das Unternehmen den entscheidenden Fehler,
  • 3% mochten das undeutliche Gemurmel der Kandidaten nicht.
  • 1% lehnten Bewerber ab, die ohnehin schon alles wissen.

Die Liste ist für mich gut nachvollziehbar. Vielleicht auch eine heilsame Erkenntnis für die Bewerber, die die Sachebene (Zeugnisse, Referenzen) über- und die Beziehungsebene (Auftreten) bei der Bewerbung unterschätzen.

173 PIMs

11. September 2006 (18:12) | Internet, Projektmanagement, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Ein Personal Information Manager (PIM) ist eine Software, die persönliche Daten wie Kontakte, Aufgaben, Termine, To-Do-Listen, Notizen aller Art, und im erweiterten Verständnis auch Dokumente wie Briefe, Faxe und E-Mails verwaltet.

So definiert Wikipedia die Programme, die uns helfen sollen, unseren Tag zu organisieren. Wenn Sie noch nicht wissen, welches Programm auf Ihrem Rechner laufen soll, dann schauen Sie auf der einschlägigen Liste bei Listible nach. Dort werden derzeit 173 (einhundertdreiundsiebzig!) Free PIMs aufgeführt. Das Testen dürfte einige Zeit in Anspruch nehmen. Vielleicht hilft Ihnen bei der Planung ja ein ÜberPIM, z. B. Papier und Bleistift.

Piktogramme für die Tagesplanung

7. September 2006 (18:16) | Kleine Kniffe, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

“Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte”. Dieses Sprichwort hat sich die Schule am Rhododendronpark in Bremen zu Herzen genommen und Piktogramme für die Tagesplanung veröffentlicht. Es gibt eine Menge s/w-Bilder im gif-Format in einer Auflösung von 300 dpi zum Herunterladen. Manche Bilder sind wohl nur für den schulischen Alltag gedacht, manche lassen sich aber auch sehr gut allgemein verwenden. Besonders aufgefallen ist mir das Piktogramm für “Toilette“, mir ist jedoch noch nie in den Sinn gekommen, so etwas einzuplanen. :-D

Präsentieren: Die zehn schlimmsten Angewohnheiten

6. September 2006 (23:03) | Methoden, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Carmine Gallo beschreibt in BusinessWeek online die zehn schlimmsten Angewohnheiten während Präsentationen. Diese sind:

  1. Ablesen vom Manuskript
    Das Ablesen vom Skript führt zwangsläufig zur Monotonie. Wenn Sie wissen wollen, wie sich das anhört und -sieht, dann verfolgen Sie die Reden einer Bundestagsdebatte.
  2. Vermeiden von Augenkontakt
    Wenn Sie ein großes Auditorium haben, dann teilen Sie das Auditorium in “Planquadrate” und schauen dort immer einmal abwechselnd jemanden an. Und achten Sie darauf, während der Präsentation nicht immer nur den Dienstgradhöchsten zu beachten. Manchmal geschieht dies unbewußt, stört jedoch die anderen Teilnehmer.
  3. Unangemessene Kleidung
    Eine der einfachste Maßnahmen, Rapport zum Publikum zu bekommen, ist das Tragen ähnlicher Kleidung. Lassen Sie also die Jeansjacke zu Hause, wenn Sie einen Vortrag vor Bankern halten. Und den Nadelstreifenanzug, wenn Sie im Nudistencamp sprechen.
  4. Herumzappeln, -wackeln und -schaukeln
    Passen Sie auf, nicht Ihr eigenes EKG durch Körperbewegung mitzuteilen. Ich weiss. das ist besonders schwierig, wenn man nervös ist. Gegen Nervosität helfen vor allem drei Dinge: 1. Vorbereiten, 2. Vorbereiten, 3. Einstudieren (s. nächster Punkt).
  5. Das Referat ist nicht einstudiert
    Halten Sie Ihr Referat so oft wie möglich. Nutzen Sie jede Gelegenheit und wenn es in der Warteschlange beim Aldi ist (Nein, natürlich nicht laut, sondern im Geiste!). So bekommen Sie Routine und vor allem ein Gefühl für die Zeit. Besonders voerteilhaft ist es, wenn Sie einen kritischen Zuhörer haben. Bei mir ist das oft meine liebe Ehefrau.
  6. In Habachtstellung stehen
    Zeigen Sie, dass Sie leben, Sie dürfen sich ruhig bewegen. Unterstreichen Sie mit Gesten das Gesagte.
  7. Vorlesen der Gliederungspunkte
    Hier gilt Ähnliches wie das unter 1. Gesagte. Lesen können Ihre Zuhörer in der Regel selbst.
  8. Zu langes Reden
    Kurt Tucholsky: “Sie können über alles reden, aber nicht über 15 Minuten!”
  9. Fehlende Anregung
    Achten Sie darauf, dass es für das Auditorium einen Unterschied zwischen dem Informationsstand vor und nach Ihrem Referat gibt. Bieten Sie Neues, aber achten Sie darauf, anschlussfähig zu bleiben, indem Sie an Bekanntes anknüpfen.
  10. Ein Ende ohne anregende Inspiration
    “Gehet hin und verkündet…”. Call for Action nennen unsere amerikanischen Freunde das. Fordern Sie die Hörer auf, etwas mit dem Gehörten zu tun. Und: Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte kann nie schaden. Schließlich soll Ihr Auditorium die Highlights im Gedächtnis behalten.

(Liste der Angewohnheiten von Gallo, Kommentare von mir.)

101 Wege, sein Leben zu organisieren

5. September 2006 (06:14) | Karriere, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Projekt Management Source hat einen Artikel mit Lektionen aus dem Projektmanagement veröffentlicht: “101 ways to organize your life”. Die Sammlung ist tatsächlich eine Fundgrube für Anregungen zur Selbstorganisation. Auf der Liste finden sich die Kategorien:

  • Leadership (13 Tipps)
  • Effective personnel management (Managing your team / family unit) (12 Tipps)
  • Recognition (1 Tipp)
  • The relationship between Accountability, Empowerment, Ownership and Motivation (5 Tipps)
  • Communication (9 Tipps)
  • Morale (6 Tipps)
  • Self-Management (7 Tipps)
  • Stress (2 Tipps)
  • Personal organization (4 Tipps)
  • Planning (11 Tipps)
  • Conflicts (4 Tipps)
  • Risk Management (5 Tipps)
  • Work / Life Balance (3 Tipps)
  • What You Eat (1 Tipp)
  • Bonding and Loving (2 Tipps)
  • Your clients and stakeholders (5 Tipps)
  • Across Borders - It’s a global world! (10 Tipps)

Wie man sieht, ist von allem etwas dabei. Man muss nicht alles gut finden, anregend ist die Liste aber allemal.

BTW: Wer zusammenzählt, kommt auf lediglich hundert Tipps, einer ist mir wohl entgangen. ;-)