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Monat: August, 2006

Die Werkzeugkiste für Ideen

22. August 2006 (14:55) | Büchertipps, Kreativität | Von: Stephan List

CreatingMinds.org heiß die Site, auf der Sie in einer Werkzeugkiste viele Tools zur Kreativität finden. Die Kiste ist unterteilt in die Fächer:

Für mich eines der besten Bücher auf dem Markt ist das von Michael Michalko: Thinkertoys: A Handbook of Creative-Thinking Techniques, das auch in der o. a.  Werkzeugkiste empfohlen wird.

Thinkertoys: A Handbook of Creative-Thinking Techniques

Ob das Buch mit dem etwas drögen Titel “Erfolgsgeheimnis Kreativität” die Übersetzung ist, weiß ich nicht. Vielleicht kann dazu ein Leser mehr sagen.

Tracking!

19. August 2006 (17:44) | Karriere, Methoden, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Kürzlich sprach ich mit einer Führungskraft darüber, ob die Information über den Verlauf einer delegierten Aufgabe Hol- oder Bringschuld ist. Wie auch immer, man kommt als Führungskraft nicht darum herum, zu überprüfen, wie weit der Arbeitsfortschritt ist, ob Korrekturen vorgenommen werden müssen oder ob der Mitarbeiter Unterstützung benötigt. Wer da wartet, bis der Mitarbeiter sich von selbst meldet, wird vermutlich entäuscht werden. Meistens steckt gar keine böse Absicht dahinter.

Wem das Wort “Kontrolle” nicht gefällt, dem empfehle ich einen Begriff, den UPS vor ein paar Jahren in der Werbung verwendet hat: “Tracking”, oder zu Deutsch “Sendungsverfolgung”. Man kann bei UPS dabei auf der einschlägigen Website nachvollziehen, wo sich eine aufgegebene Sendung gerade befindet. Genau das empfehle ich bei Ihrem Mitarbeiter und der Aufgabe, die Sie delegiert haben. Schauen Sie immer mal wieder nach, wo sich die zwei gerade befinden.

Mein erster Chef hatte da ein unfehlbares System entwickelt. Wenn er in der Fabrik umherging, trug er immer einen kleinen Block mit DIN A6 Notizzetteln mit sich herum. Wenn er dann einem Mitarbeiter einen Auftrag gab, vereinbarte er gleich einen Termin zum Nachhaken. Aufgabe, Name des betrauten Mitarbeiters und der entsprechende Termin wurden auf einem der Notizzettel vermerkt. Im Büro musste seine Sekretärin die Zettel dann in eine Terminmappe einsortieren. So wusste der Chef an jedem Tag genau, mit wem er über welche Aufgabe zu sprechen hatte. GTD-Fans wissen natürlich, dass man anstatt der Terminmappe auch die berühmten 43 Folders verwenden kann.
Zwei Dinge kann man daraus lernen:

  1. GTD gab es schon vor David Allen,
  2. GTD unterstützt die tägliche Führungsarbeit.

Bilder in Riesengröße

17. August 2006 (15:09) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Bei der Reproduktion von Bildern verwendet man Raster, wenn die Erzeugung von echten Halbtönen nicht möglich ist (z. B. im Offsetdruck). Die Simulation von verschiedenen Helligkeits- und Farbeindrücken einer Fläche kann über zwei Verfahren erfolgen.

schreibt Wikipedia. Welches Verfahren der Rasterbator benutzt, weiß ich nicht, aber mit diesem Werkzeug können Sie Ihre Bilder online aufrastern lassen, um sie danach zu Postern von bis 20 m Länge/Breite weiter zu verarbeiten. Sie müssen dazu nur Ihr Bild hochladen, alles andere macht der Rasterbator. Darüber hinaus können Sie sich das Programm auch auf den Rechner herunterladen, allerdings scheint bei dem Link derzeit der Wurm drin zu sein.

10 Dinge, die Sie nur gebraucht erwerben sollten

11. August 2006 (20:45) | Allgemein | Von: Stephan List

Für die Sparsamen hat Liz Pulliam Weston eine Liste von Dingen zusammengestellt, die man niemals neu erwerbemn sollte: 10 things you shouldn’t buy new.
Hier die Aufstellung einschließlich Bemerkungen von mir:

  1. Bücher, Bücher, Bücher.
    Dem stimme ich zu, vor allem, wenn es um Fachbücher geht. Gute Quellen für gebrauchte Bücher sind Amazon und das ZVAB, letzteres besonders bei vergriffenen Titeln. Bücher aus Restauflagen erhalten Sie bei Jokers oder Mail Order Kaiser.
  2. DVDs und Cds.
    da gilt das Gleiche wie bei Büchern. Amazon ist auch hier eine gute Adresse. Unter dem Dach con Amazon bieten auch viele Händler wie SilverDisc ihr Sortiment an.
  3. Spielzeug für kleine Kinder.
    Klar so schnell, wie die da rauswachsen. Hier sind Flohmärkte, Kirschenbasare und ähnliche Örtlichkeiten eine ergiebige Quelle. Es gibt Bibi-Blocksberg-Kassetten, die gingen schon durch die Hände ganzer Generationen.
  4. Schmuck.
    Keine Ahnung, das ist nicht mein Fachgebiet. Aber ich werde mal vor dem nächsten Geburtstag meiner Frau darauf achten ;-)
  5. Sportgeräte.
    man achte zum Beispiel im Herbst auf Skibasare, wo Snowboards, Ski und Skibekleidung von privat feilgeboten werden. Meistens organisieren das die örtlichen Sportvereine.
  6. Teilzeitwohnrechte.
    Au weia, da kenne ich mich gar nicht damit aus. Hat jemand Erfahrungen mit Hapimag und Kollegen?
  7. Autos.
    Was so ein Auto in den ersten zwei Jahren an Wert verliert, habe ich auch kürzlich schmerzlich erfahren. Aus diesem Grunde beschäftigt mich auch die Frage, ob ich mir das nächste mal ein Gebrauchtfahrzeug zulegen soll. Übrigens kann man Gebrauchtwagen auch leasen.
  8. Software und Spielkonsolen.
    Klar, die Spiele der Myst-Reihe zum Beispiel bekommt man derzeit geradezu hinterher geworfen.
  9. Büromöbel und
  10. Werkzeuge

Soweit die Nachrichten für die Entenklemmer. Allerdings warnt Frau Weston auch vor Übertreibungen: 10 things you should never buy used.

Wie der Laptopakku länger hält

10. August 2006 (18:57) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Das wollte ich schon immer mal wissen: Wie muss ich eigentlich mit dem Notebookakku umgehen, damit dieser so lange wie möglich am Leben bleibt. Im Laptop Magazine finden wir fünf Tipps:

  1. Power down the display: Dunkeln Sie den Bildschirm ab
  2. Turn off unused devices: Schalten Sie unbenutzte Teile aus
  3. Decrease hard drive activity: Verringern Sie den Festplattenzugriff
  4. Disable startup items: Die Optionen beim Hochfahren ausmisten
  5. Condition the battery: Die Batterie in Form bringen

Bei Fujitsu-Siemens gibts die Akkupflegetipps auch auf Deutsch.
 

Selbstmanagement mit Excel

8. August 2006 (21:27) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Vielleicht können mir die Leser aus der Schweiz erklären, was eine “Pendenz” ist. Ich reime mir einmal zusammen, dass dies ein Schweizer Ausdruck für “Aufgabe” ist. Wie dem auch sei, Markus Aeschimann hat auf seiner Website zwei interessante Excel-Anwendungen zum Download bereitgestellt: “Pendenzen” und “Pendenzen – GTD-Version“. Beide dienen zur Verwaltung persönlicher Aufgaben Einzelner und ganzer Gruppen.
Per Makros können Sie sich eine Matrix nach dem Eisenhowermodell erstellen oder Ihre Aufgaben nach Outlook exportieren. Vielen Dank!

Das Netz auf dem Desktop

7. August 2006 (06:09) | Software | Von: Stephan List

Netjaxer heißt die kostenlose Software, mit der man sich beliebige Internetanwendungen als Icon inkl. Verknüpfung (“Buidl”, wie der Bayer sagt) auf die Arbeitsoberfläche des heimischen PC holen kann. Eine nette Spielerei, durchaus mit Nutzwert.
Ich möchte nur einmal wissen, wer immer diese ulkigen Programmnamen erfindet.

variatio delectat

4. August 2006 (10:54) | Kleine Kniffe, Methoden, Teamwork | Von: Stephan List

… sagten schon die alten Römer, zu deutsch “Abwechslung erfreut”.
Sie kennen doch sicherlich Besprechungen, wo ein Beamervortrag den anderen jagt und alle mehr oder weniger erfolgreich gegen die Ermüdung ankämpfen? Im Volksmund werden derartige Veranstaltungen auch Beamerschlachten genannt.

Ziehen Sie die Aufmerksamkeit der Teilnehmer doch einmal auf sich, indem Sie auf Powerpoint und Beamer verzichten! Methodenwechsel ist ein alter pädagogischer Grundsatz und er funktioniert auch in der Besprechung.

Sie könnten Ihre Ideen zum Beispiel am Flipchart entwickeln (Bewegung!) oder Ihre Charts auf einem Plakat präsentieren. Beides kann man auch kombinieren. Sie können nicht zeichnen? Kein Problem. Dann bereiten Sie Ihre Poster eben vor, indem Sie die Grafik mit Bleistift vorzeichnen. Die Teilnehmer sind weiter weg, sie sehen die Bleistiftstriche nicht, aber Sie haben eine Vorlage.

Weitere Tipps bei CanadaSEEK: Ten Tips on Using Flip Charts and Whiteboards.

Spam mit Bildern bekämpfen

3. August 2006 (20:29) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Ich bin ja in diesen Dingen nicht so bewandert, aber wenn ich es richtig verstanden habe, dann kriechen kleine Roboterprogramme Tag und Nacht durch das Netz um e-Mail-Adressen einzusammeln. Diese werden dann für die allseits beliebten Spamattacken eingesetzt. Manche schützen sich davor, indem sie ihre e-Mail-Adressen tarnen und das “@” verschwinden lassen. So zum Beispiel: infoATdrlist.de. Man muss dann halt als Kontaktsuchender selbst den Klammeraffen einfügen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die e-Mail-Adresse als Bild zu hinterlegen und mit dem entsprechenden Link zu versehen. Robots sind nämlich offensichtlich bilderblind. Wenn Sie sich für letzteres entscheiden, dann könnte Ihnen der Email Address to Image Converter eine große Hilfe sein. Der automatisiert dieses Unterfangen nämlich nach dem Prinzip e-Mail-Adresse rein, Bild raus. Und das einschließlich der dazu gehörigen grafischen Anpassungen. Praktisch!

Handbuch der Lern-, Denk- und Arbeitstechniken

3. August 2006 (16:54) | Büchertipps, Lernen, Methoden, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Eigentlich gibt es das Buch gar nicht mehr, aber wenn Sie Glück haben, stoßen Sie manchmal in den Grabbeltischen der Antiquariate oder der Kaufhäuser auf das o. a. Werk. Wolfgang Zielke beschreibt in seinem Buch viele Techniken, die das (Arbeits-) Leben leichter machen, so u. a. zur Ergonomie am Arbeitsplatz, zur Ideenfindung oder zu verschiedenen Formen des Lesens. Das Kapitel zur Karteiarbeit ist nur auf den ersten Blick verstaubt, viele Hinweise lassen sich eins zu eins auf elektronische Karteikartensysteme übertragen. Falls Sie das Buch irgendwo ausgraben, greifen Sie unbedingt zu. Bei Amazon gibt es immerhin noch vier Restexemplare. 7,99€ ist geradezu nullkommanix für diese Fülle von Informationen.

Handbuch der Lern-, Denk- und Arbeitstechniken. So rationalisieren Sie Ihre geistige Arbeit