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Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: Juli, 2006

Schreibpause wg. fünfter Jahreszeit

28. Juli 2006 (14:35) | Allgemein | Von: Stephan List

Siehe hier. :-D

GTD mit Easy To-Do

26. Juli 2006 (15:51) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

 Beim Surfen bin ich auf ein vielversprechendes Stück Freeware gestoßen: Easy To-Do von Xanadu Tools.
Es handelt sich hier um ein Programm zur Verwaltung von ToDo-Listen. Listen? Klar, da klingelt es bei dem GTD-Anwender. In GTD gibt es eine Menge Listen, z. B. Projektlisten, Kontextlisten und nicht zu vergessen die Listen “Warten auf” und “Manchmal/Vielleicht”. All das läßt sich mit Easy To-Do bewerkstelligen und noch einiges mehr. Hinzu kommen noch Elemente aus dem Projektmanagement, wiie die Einbeziehung von Ressourcen, Fristen und dergleichen. Auf den ersten Blick ist das Programm eine ernsthafte Konkurrenz zu kommerziellen Produkten wie MyLifeOrganized, nur eben ummesonscht. Gut, dass ich vergleiche, ich werde einmal beide gegeneinander testen.

Wir bauen uns eine CD-Hülle

25. Juli 2006 (21:44) | Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Wer kennt das nicht: Unmengen von CDs fahren durch die Gegend, CDs aus Computermagazinen, aus Büchern etc. Sie wissen nicht mehr, wie Sie Ordnung in das Chaos bringen, wie Sie die Scheiben archivieren sollen? Das muss nicht sein. Das Internet hilft Ihnen beim Bau geeigneter CD-Hüllen. Paper CD Case heißt die Seite, von der Sie nach Eingabe der Inhaltsdaten den perfekten Vordruck für die Hüllen als pdf-Datei herunterladen können.

Arbeiten bei Hitze

18. Juli 2006 (14:48) | Allgemein, Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

Momentan kann man in den Büros erstaunlich viel Mitarbeiter mit roten Krawatten herumlaufen sehen. Erst nach näherem Hinsehen entpuppt sich dann der rote Schlipps als heraushängende Zunge. Ja, es ist heiß zur Zeit in unseren Breitengraden. Wir beklagen uns darüber nicht, so wollten wir den Sommer schließlich haben.

Dennoch kann einem die Hitze zusetzen, insbesondere bei der Arbeit. Ich weiß, am liebsten würden wir es bei diesen Temperaturen so machen wie die Kühe auf der Wiese: In den Schatten legen und nichts bewegen außer dem Kiefer zum Zwecke des Wiederkäuens. Damit wird allerdings unser Chef nicht einverstanden sein.

Damit Sie trotz wüstengleicher Temperaturen Leistung bringen können, haben die Berufsgenossenschaften einige Tipps zur Arbeit in großer Hitze zusammengestellt. Die Broschüren lassen sich auch als pdf-Dateien herunterladen.

Wenn Sie nachts nicht schlafen können, weil Sie offensichtlich kochen, dann kaufen Sie sich eine Klimaanlage. Ohne Klimaanlage geht es auch: Den Umweltbewußten unter Ihnen hilft das WikiHow: How to Sleep Comfortably on a Hot Night. Um einen Ventilator werden Sie aber nicht herumkommen.

Hier zur Abkühlung noch einige Bilder aus dem letzten Ravensburger Winter:

www.flickr.com

Top Down oder Bottom Up?

17. Juli 2006 (06:25) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

“Ich habe keine Zeit” steht auf der ewigen Hitliste der Stoßseufzer von heute mit Sicherheit ganz oben. Strategiecoaching nimmt das Thema Zeitmangel auf und gibt Hinweise zur Zielfindung und zum Priorisieren. Unter anderem steht da zu lesen:

Und wenn Sie ganz sicher sind, dass Sie die richtigen Ziele verfolgen und trotzdem keine Zeit haben, brauchen Sie vielleicht mehr Geduld oder Sie haben noch nicht die richtige Vorgehensweise gefunden. In diesem Fall sollten Sie sich fragen, welchen Beitrag Ihre Handlungen wirklich zur Zielerreichung leisten und welche Handlungsalternativen Sie haben. Vielleicht können Sie die eine oder andere Handlung auch einfach weglassen, weil dies gar nichts zur Zielerreichung beiträgt.

Liebe Kollegen vom Strategiecoaching, let’s agree to differ, wie der Brite sagt. Ich kann die Meinung nicht ganz teilen. Gewiss, die Vorgehensweise top down ist logisch. Ich frage mich, welche Ziele ich im Leben habe und breche diese bis auf Tagesaktivitäten herunter. Das ist das Vorgehen, das uns Seiwert und Kollegen lehren.
Nur, das funktioniert so nicht. Unangemeldete Kundenbesuche, unerwartete Telefonate, hastig einberufene Meetings spucken uns ständig bei der Planung in die Suppe. Wenn Sie aus diesen Gründen Ihren Zielen nicht näher kommen, dann haben Sie eben nicht konsequent genug geplant und sich vom Wesentlichen ablenken lassen. Ein schlechtes Geswissen erscheint unausweichlich, schließlich waren Sie selbst unfähig, mit diesen täglichen Nickeligkeiten zurecht zu kommen.
David Allen geht mit GTD einen anderen Weg, nämlich den von unten nach oben (bottom up). Wie soll ich über meine Ziele nachdenken, wenn ich meinen Kopf nicht frei habe, weil meine Zeit vom Tagesgeschäft “aufgefressen” wird? Logische Folgerung: Machen Sie erst mal klar Schiff bei Ihren alltäglichen Dingen. Wenn Sie diese im Griff haben, dann ist Ihr Kopf klar genug, um über höhere Ziele nachzudenken. Kurz und gut: Zäumen Sie das Pferd genau andersherum auf, zuerst der Alltag, dann die Visionen. Das ist vielleicht nicht so elegant und logisch, funktioniert aber, wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

BTW: Ich werde im ToolBlog in loser Folge einmal aus meiner Sicht die wichtigsten Prinzipien von GTD vorstellen und erläutern. Da gibt es noch andere Unterschiede zum gewohnten Zeitmanagement. Bleiben Sie am Ball!

Stuff!

14. Juli 2006 (19:28) | Allgemein | Von: Stephan List

Bevor Sie sich ans Aufräumen Ihres Büros machen und alles, was nicht dort ist, wo es hingehört, in die Kiste mit der Aufschrift “Stuff” (Zeug) verfügen, sollten Sie sich noch ein bisschen Spaß gönnen: Domino chain of junk.

Notizen für Jeden und Alles

14. Juli 2006 (14:27) | Methoden | Von: Stephan List

Die Cornell-Methode für Notizen in Besprechungen, Vorträgen usw. haben Sie als Leser des ToolBlogs bereits kennen gelernt. Doch wie sagen wir Trainer immer? Genau: “Wer nur den Hammer kennt, für den ist jedes Problem ein Nagel.”
Für ein paar Werkzeuge mehr in der Kiste sorgt Jim Burke auf seiner Website: Er stellt mehr als 30 (!) verschiedene Möglichkeiten dar, wie Sie sich Notizen machen können. Sie können sich bei einigen sogar die Vordrucke als pdf-Datei herunterladen.

Drehbücher für Besprechungen

13. Juli 2006 (18:36) | Methoden, WorkLife | Von: Stephan List

Dass eine vernünftige Agenda die Grundlage für Besprechungen bildet, ist unbestritten. Zumindestens für die “normalen” Teilnehmer. Für Moderatoren oder Leiter von Besprechungen springt sie jedoch zu kurz, denn die Agenda beschreibt lediglich das “Was”, aber nicht das “Wie”.

Überlegen Sie sich als Leiter einer Besprechung im Vorfeld nicht nur das Ziel und den Inhalt, sondern auch, wie Sie vorgehen wollen: Welche Methoden möchten Sie einsetzen, welche Medien sind zweckmäßig, wie groß ist der Zeitbedarf für jeden einzelnen Schritt? Kurzum: Erstellen Sie für Ihre Besprechung ein Drehbuch.
Sie können Sie sich eine Kopiervorlage und ein Beispiel eines Meetings aus dem Produktionsbereich herunterladen.

Wenn die Teilnehmer in meinen Workshops Drehbücher für ihre Besprechungen erstellen, sind Sie oft erstaunt, wie knapp die Ressource “Zeit” tatsächlich ist.

Der Astronautenstuhl fürs Büro

6. Juli 2006 (06:58) | Hardware | Von: Stephan List

Als ich vor etwa 7-8 Jahren einen Bürotisch suchte, bei dem man den Monitor teilweise versenken konnte, so dass man auf den Bildschirm wie auf ein vor sich leigendes Blatt Papier schauen konnte, da erntete ich ungläubiges Kopfschütteln. Mittlerweile gehört so etwas bei den Büromöbelherstellern zum Standard. Dass hierzulande aber durchaus Nachholbedarf in ergonomischer Hinsicht besteht, zeigt das Model “Eropod 500” der Fa. Office Organix.

Falls Sie vorhaben, derartiges für Ihr Büro bei Ihrem Chef zu beantragen, möchte ich Sie bitten, in diesem Blog zu erzählen, wie über den Antrag beschieden wurde oder ob es sonst noch etwas Ungewöhnliches zu berichten gibt.

Die 25 schwierigsten Fragen im Vorstellungsgespräch

5. Juli 2006 (07:54) | Karriere | Von: Stephan List

und wie man als Bewerber damit umgeht, beschreibt ein Artikel aus dem Jahr 1983 (!). Offensichtlich gab es damals schon ähnliche Stolperfallen wie heute. Es gibt wertvolle Handlungshinweise zu folgenden Fragen:

  1. Erzählen Sie mir etwas über sich.
  2. Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  3. Warum möchten Sie für uns arbeiten?
  4. Was können Sie für uns tun, was andere nicht können?
  5. Was zieht Sie am meisten an der Szelle an, was am wenigsten?
  6. Warum sollten wir Sie einstellen?
  7. Was suchen Sie in diesem Job?
  8. Bitte geben Sie uns Ihre Definition (der gewünschten Stelle)
  9. Wie lange dürfte es dauern, bis Sie einen bedeutsamen Beitrag für unsere Firma leisten können?
  10. Wie lange möchten Sie bei uns bleiben?
  11. Ihr Lebenslauf zeigt, dass Sie möglicherweise überqualifiziert oder zu erfahren für diese Stelle sind. Was meinen Sie dazu?
  12. Wie ist Ihr Managementstil?
  13. Sind Sie ein guter Manager? Können Sie mir ein paar Beispiele nennen? meinen Sie, dass Sie das Zeug zum Topmanagement haben?
  14. Nach was suchen Sie, wenn Sie Leute einstellen?
  15. Mußten Sie schon einmal Leute entlassen? Was waren die Gründe und wie sind Sie damit umgegangen?
  16. Was glauben Sie ist das Schwierigste für einen Manager oder eine Führungskraft?
  17. Welche wichtigen Trends sehen Sie in unserer Branche?
  18. Warum wollen Sie Ihre jetzige Stelle aufgeben (Haben Sie…aufgegeben) ?
  19. Wie denken Sie darüber, dass Sie die alle Vorteile für eine neue Stelle aufgeben?
  20. Was mochten Sie an Ihrer bisherigen Stelle am meisten/am wenigsten?
  21. Wie denken Sie über Ihren Chef?
  22. Warum verdienen Sie in Ihrem Alter nicht mehr?
  23. Was sollte man Ihrer meinung in dieser Position verdienen?
  24. Was sind Ihre langfristigen Ziele?
  25. Wie erfolgreich sind Sie bis jetzt gewesen?

Ja, das ist schon nicht ohne, aber denken Sie daran, Sie können ebenfalls Fragen stellen.