Home

Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: Juni, 2006

Nicht Absaufen, sondern Schwimmen!

29. Juni 2006 (07:42) | Büchertipps, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Laut einer Studie “beklagen 59,3 Prozent der Befragten, dass per E-Mail oft überflüssige oder sinnlose Informationen ausgetauscht werden. Jeder Dritte (34,9 Prozent) habe den Eindruck, dass die berufliche Belastung durch elektronische Post in letzter Zeit zugenommen hat.” Wenn Sie dieser Aussage zustimmen, dann nützt Ihnen vielleicht der Ratgeber von Gunter Meier: “E-Mails im Berufsalltag“.

Das preiswerte Buch gibt so manchen wertvollen Tipp, wie man in der e-Mail-Flut schwimmen lernt. Mir persönlich hat der Abschnitt über den Aufbau des Ordnersystems sehr geholfen, der übrigens wunderbar in das GTD-Konzept passt.

E-Mails im Berufsalltag

Links und Literatur zum Mind-Mapping

28. Juni 2006 (20:08) | Büchertipps, Methoden, Projektmanagement | Von: Stephan List

Gestern haben wir über Mind-Mapping und andere Visualisierungsmethoden gesprochen. Hier die einschlägigen Links und Literaturhinweise zum gestrigen Workshop:

Software

Bücher

Internet Links

Frohes Schaffen! ;-)

Aufgabenlisten im Zehnerpack

28. Juni 2006 (19:26) | Internet, Projektmanagement, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Brian Benzinger hat in seinem Weblog “Solution Watch” eine Linksammlung zu 25 verschiedenen Aufgabenlisten (enkl. To Do Lists) veröffentlicht und diese kommentiert. Hinzu kommen Hinweise auf Online Planer, persönliche Startseiten und Kalender.
Wem das für eine erste Recherche nicht ausreicht, der wird vielleicht bei Listible fündig:
To-do-lists, Best Online Calendars oder Best Desktop Portals. Diese Listen können Sie jederzeit gerne ergänzen und kommentieren, vorausgesetzt, Sie sind bei Listible (kostenlos) registriert.

[via IT Redux]

Das begehbare Gehirn

26. Juni 2006 (10:02) | Kreativität, Lernen | Von: Stephan List

Im März habe ich an dieser Stelle über eine Art interaktive Gehirnlandkarte berichtet. Die Michigan State University setzt noch einen drauf und hat einen navigierbaren Atlas des Gehirns im Netz veröffentlicht. Gewiss hat dieser einen wissenschaftlichen Anspruch und es lohnt sich, beim “Navigieren” in Firefox ein zweites Tab mit der Wikipedia aufzumachen, falls man den einen oder anderen Begriff nachschlagen muss. Einen Human Brain Screensaver zum Download gibt es übrigens auch. Der wird gleich mal installiert. ;-)

Was Sie im Vorstellungsgespräch fragen können oder sollten

24. Juni 2006 (11:23) | Karriere | Von: Stephan List

Dick Bolles weist in seinem Buch “Durchstarten zum Traumjob. Das Handbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger” mehrmals darauf hin, dass ein Vorstellungsgespäch keine einseitige Angelegenheit ist. Nicht nur Sie bewerben sich bei einem Unternehmen, das Unternehmen bewirbt sich auch bei Ihnen. Auch Sie haben die Möglichkeit und das Recht, Fragen zu stellen. Hier eine Auswahl:

  • Warum ist die Stelle frei?
  • Ist dies eine neue geschaffene Stelle? Wie lange existiert die Position schon?
  • Wie viele Mitarbeiter hatten diese Position innerhalb der letzten zwei Jahre inne?
  • Wer ist mein Vorgesetzter, wem muss ich berichten?
  • Wer berichtet mir in dieser Position?
  • Mit wem arbeite ich am engsten zusammen?
  • Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für Ihr Unternehmen?
  • Welche Pläne haben Sie hinsichtlich Investitionen und Einsparungen?
  • Was ist mit meinem Vorgänger passiert (wurde er befördert, versetzt oder entlassen)?
  • Welche Kultur herrscht im Unternehmen (Bsp.: Formal, locker, strikt usw.)?
  • Mit welchen Problemstellungen ist das Unternehmen (die Abteilung) momentan konfrontiert?
  • Was mögen Sie an Ihrer Arbeit in diesem Unternehmen am meisten, was am wenigsten?
  • Wie lautet die Philosophie dieses Unternehmens?
  • Was halten Sie für die Stärken und Schwächen der Firma?
  • Welche kurz- und mittelfristigen Ziele verfolgt das Unternehmen?
  • Beschreiben Sie bitte das Arbeitsumfeld.
  • Was hat Sie an diesem Unternehmen angezogen?
  • Warum macht es Ihnen Spaß, für diese Firma zu arbeiten?
  • Beschreiben Sie bitte die typischen Verantwortungsbereiche für diese Position.
  • Was sind die größten Herausforderungen für diese Position?
  • Welche Trainings und Personalentwicklungsmaßnahmen gibt es?
  • Bekomme ich eine formale Einarbeitung?
  • Wie wird im Unternehmen Personal be- und gefördert?
  • Gibt es innerhalb der Organisation Aufstiegschancen?
  • Wann werde ich wieder von Ihnen hören?

Überlegen Sie sich vor dem Gespräch, was Sie wissen wollen und legen Sie sich Ihre Fragen zurecht. Schließlich wollen Sie ja auch keine Katze im Sack kaufen. ;-)

Vorstellungsgespräche

24. Juni 2006 (10:55) | Karriere | Von: Stephan List

Marce Widmer hat in seinem JobBlog vor einigen Tagen die 100 häufigsten Fragen im Vorstellungsinterview aufgelistet. Interessant wären nun die entsprechenden Antworten. Nun trifft auf ein Gespräch dasselbe zu wie auf ein Fußballspiel: Man weiß nie, wie es ausgeht. Und dennoch lohnt sich das Training von Standardsituationen.

Monster.com greift die o. a. Fragen auf und gibt auf einer umfangreichen Seite Tipps zum Verhalten in Vorstellungsgesprächen, wenn auch im angloamerikanischen Kontext. Nachdem aber die 100 englischen Frage den 100 deutschen wie ein Haar dem anderen gleichen, dürften die kulturellen Eigenheiten nicht allzu groß sein.

Marcus Knill gibt auf rhetorik.ch ebenfalls nützliche Tipps für Jobkandidaten. Knill geht nicht nur auf einzelne Fragen ein, sondern gibt auch Hinweise zur Selbstpräsentation und zu Gehaltsfragen.

Wer rund 20€ übrig hat, kann sich auch einen interaktiven Fragetrainer kaufen. Er verspricht die “individuelle Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch” . Sie können zum Austesten eine Demoversion herunterladen.

Vielleicht noch ein Hinweis: Bleiben Sie auch im Einstellungsinterview vor allem Sie selbst. Sie möchten doch sicher nicht bei einem Unternehmen arbeiten, für das Sie sich dauernd verstellen müssen, oder?

Klärungshilfe GTD

21. Juni 2006 (21:08) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Heute bin ich noch einmal danach gefragt worden:

Was ist ein Projekt im Sinne von GTD?
Wie ich David Allen verstanden habe, ist ein Projekt eine Aufgabe, die innerhalb eines Jahres erledigt werden muss und aus mehr als einem Schritt besteht.
Flughöhe 10000 ft.

Was ist in der deutschen Buchausgabe mit “Ordner” gemeint?
Am besten werfen wir zur Beantwortung dieser Frage einen Blick in die Ablage des Meisters selbst. Wie wir sehen, handelt es sich hierbei um einzelne Register, Mappen oder wie auch immer. Unter den vielen Möglichkeiten, das Wort “folder” zu übersetzen, hätte ich an “Ordner” überhaupt nicht gedacht.

Bild009

Storyboarding für Präsentationen

20. Juni 2006 (07:16) | Kleine Kniffe, Methoden, Präsentieren | Von: Stephan List

Wikipedia weiß (nahezu) alles:

Ein Storyboard ist eine zeichnerische Version eines Drehbuchs oder eine Visualisierung eines Konzeptes oder Idee.

… oder eben auch einer Beamerpräsentation.

Gerade bei einem Referat von größerem Umfang macht es Sinn, zunächst mit Papier und Bleistift eine Art Drehbuch zu entwerfen, bevor man die Texte in den Rechner hackt.
Auf der Website des Teacher Resource Centers des Georgia Departments of Education gibt es eine Linksammlung mit Vordrucken für Storyboards. Dort finden Sie sicher eine Vorlage, die Ihnen zusagt.

Wie teuer sind Ihre Besprechungen?

19. Juni 2006 (07:08) | Internet, Methoden, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Ich behaupte das einfach mal: Wenn ich das Geld bekommen würde, das täglich in deutschen Unternehmen durch ineffiziente und uneffektive Besprechungen verschwendet wird, dann könnte ich mich mit meiner Familie sofort für den Rest meines Lebens auf den Bahamas zur Ruhe setzen (…und wahrscheinlich meinen ganzen Freundeskreis mitnehmen).
Im Internet gibt es ein paar Programme, mit denen Sie die Kosten Ihrer Besprechungen überschlagen können.

  1. Die Meeting Cost Clock von EffectiveMeetings rechnet Ihnen die Kosten einer einzelnen Besprechung anhand der gestoppten Zeit aus. Sie können den Rechner kostenlos herunterladen, eine Installation ist nicht notwendig.
  2. Eine elegante Lösung im Internet mit demselben Funktionsumfang bietet der Meeting cost calculator von ii.desk.
  3. Der Sales Meeting Cost Calculator macht dasselbe ohne Stoppuhr. Hier geben Sie die geschätzte Besprechungszeit ein. Das “Sales” können Sie sich wegdenken, Vertriebsbesprechungen sind auch nicht anders als andere Meetings.
  4. Auf der Website der Firma Foroso Communications können Sie sich ein Tabellenblatt im xls-Format herunterladen, mit dem Sie die Kosten von f2f-Meetings und online-Besprechungen vergleichen können.
    Wir sehen: Schlecht vorbereitete Besprechungen sind nicht nur ärgerlich und demotivierend, sondern treiben auch die Kosten in die Höhe. Übrigens: Bei den Communication Coaches können Sie lernen, wie man Besprechungen plant und leitet. Und das sogar in Englisch.

Animiertes Konzentrationstraining

16. Juni 2006 (11:47) | Internet, Kreativität, Lernen | Von: Stephan List

Sie kennen doch sicherlich Memory, das Spiel zum Haareraufen aus dem Hause Ravensburger? Ich für meinen Teil habe anhand von Fotos eindeutig recherchieren können, dass bei mir der Haarausfall eindeutig eingesetzt und zugenommen hatte, nachdem ich angefangen hatte, mit meinen Kindern dieses Spiel zu spielen. Der Grund: Kinder schlagen bei Memory ihre erwachsenen Gegner um Längen. Nun ist es unbestritten, dass man mit Memory die Konzentrationsfähigkeit erheblich steigern kann. Wenn Sie lernen wollen, sich besser zu konzentrieren oder wenn Sie einfach nur für das nächste Match mit Ihren Kindern trainieren möchten, dann spielen Sie Memory online. Damit es nicht ganz so einfach wird, sogar animiert.

Gehirn