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Monat: April, 2006

Powerpoint: Die 10-20-30-Regel

28. April 2006 (07:57) | Kleine Kniffe, Methoden, Präsentieren | Von: Stephan List

Vor einiger Zeit habe ich in “Interessante Zeiten” einmal den Beamer mit dem Pawlow’schen Hund verglichen. Tatsächlich reicht mitunter schon das bloße Einschalten des Projektors, um das Auditorium in einen tranceähnlichen Entspannungszustand zu versetzen.

Tipps zur Vermeidung des Beamerkomas gibt es viele, besonders leicht zu merken ist die 10-20-30-Regel von Guy Kawasaki. Eine Powerpointpräsentation…

  1. sollte nicht mehr als 10 Folien umfassen,
  2. unter 20 Minuten dauern und
  3. eine Schriftgröße von mindestens 30 pt aufweisen.

Die ersten zwei Punkte entsprechen der Faustformel
Anzahl der Folien = Dauer des Vortrags (min.) / 2

Fazit: Gehen Sie sparsam um mit Folien und denken Sie daran: Sie haben nur zwei Minuten Redezeit pro Folie. Schreiben Sie auf die Folie nur die wichtigsten Informationen als Stichpunkte und tragen Sie frei vor, denn lesen können Ihre Zuhörer (!) selber. “Hast Du Folie, hast Du Vortrag”, ist geradezu die Garantie für das Misslingen einer Präsentation.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Beruf?

27. April 2006 (07:05) | Karriere | Von: Stephan List

Rechnen Sie mal:

  1. Nehmen Sie die Zahl 67 und ziehen Ihr Lebensalter davon ab.
  2. Das Ergebnis multiplizieren Sie mit 220. Was kommt heraus?

Das Produkt, das Sie erhalten haben, haben wir als Wehrpflichtige bei der Bundeswehr als “Lage” bezeichnet. Die “Lage” ist die Anzahl der Tage, die man noch abzuleisten hat, bis man aus dem Wehrdienst entlassen wird.

Wie ist Ihre Lage? Wieviel Tage bleiben Ihnen noch bis zum Erreichen des Rentenalters? Viele Tage oder wenige Tage? Ein Witzbold hat einmal gesagt: “Ob eine Minute kurz oder lang ist, hängt davon ab, auf welcher Seite der Toilettentür man sich befindet.” Die grundsätzliche Frage lautet: Dürfen Sie noch so lange arbeiten oder müssen Sie es?

Das Portal wissen.de hat einen online-Test veröffentlicht, mit dem Sie Ihre Zufriedenheit mit Ihrem Beruf überprüfen können. Das Ergebnis wird durchaus umfassend interpretiert. Die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, bleibt Ihnen überlassen. Doch eins ist klar: Die Zeit läuft – jetzt!

Veränderungen können weh tun, aber oft fragt man sich hinterher, warum man sie nicht schon früher vorgenommen hat. Und: Sie können jemanden fragen, der sich mit sowas auskennt. ;-)

Alles für Office 2.0

26. April 2006 (07:41) | Software | Von: Stephan List

Nein, so eine Liste hätte ich nie hinbekommen! Ismael Chang Ghalimi hat eine Tabelle zusammengestellt, in der so ziemlich alle Office 2.0-Angebote samt Merkmalen verzeichnet sind, die sich in weltweiten Web so tummeln. Alle Bürotätigkeiten von jedem Computer der Welt aus online erledigen können, das ist die Idee. In einem einschlägigen Artikel beschreibt er, was für ihn Office 2.0 ausmacht:

  • No client application other than a web browser.
  • No files on personal computer.
  • Compatibility with the most popular web browsers.
  • No browser extension or plugin.
  • Collaboration features are good.
  • Syndication is the way to go.
  • AJAX is better.
  • Competition brings alternatives.
  • Data import/export is mandatory.

Wenn da nicht jeder Topf seinen Deckel findet, dann weiß ich auch nicht.

Wie man besser arbeitet

25. April 2006 (13:09) | Kleine Kniffe, Methoden | Von: Stephan List

Letzte Woche an der Pinnwand im Büro eines Freundes gesehen:

How To Work Better:

  • Do one thing at a time.
  • Know the problem.
  • Learn to listen.
  • Learn to ask questions.
  • Distinguish sense from nonsense.
  • Accept change as inevitable.
  • Admit mistakes.
  • Say it simple.
  • Be calm.
  • Smile.

Das letztere wollen wir doch gleich erledigen: :-)

Arbeiten wie Bill Gates mit kostenloser Software

24. April 2006 (12:37) | Methoden, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Dieser Tage ging es durch die Blogosphäre: Bill Gates ließ sich bei der Arbeit über die Schulter schauen. Bemerkenswert ist für mich, dass ein Mann mit diesem Einkommen überhaupt noch arbeitet. Weniger bemerkenswert ist, dass er dazu Programme von Microsoft benutzt (ob er da wohl geflunkert hat?).
Nun gibt es ja Menschen, die nicht ganz so begütert sind, deshalb arbeiten müssen und nicht ihr ganzes Geld für Software ausgeben wollen. Für sie hat Victor Agreda, Jr. in einem Artikel eine Liste freier Software zusammengestellt, mit der Sie genau so arbeiten können wie Bill Gates, nur eben kostenlos.

BTW: Das Interview mit Bill Gates ist nur eines aus einer Reihe mit dem Titel “How I work“. Sie finden dort Beiträge unter anderen mit/über Wynton Marsalis, einem brillanten Jazzmusiker, der sagt:

“I’ve never sent an e-mail. I have a computer but haven’t plugged it in.”

Schön, dass es das noch gibt! ;-)

Meetings planen, weltweit

19. April 2006 (08:30) | Internet, Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Die Welt wächst zusammen, die Technik macht es möglich. Immer mehr Menschen können sich weltweit per online-Konferenz treffen. Wenn da nur die Sache mit den unterschiedlichen Zeitzonen nicht wäre. Es ist gar nicht so einfach sicherzustellen, dass sich Teilnehmer aus Europa, Südamerika, Sdafrika und den USA zum gleichen Zeitpunkt im Chatroom befinden, ich spreche aus Erfahrung.

Im Internet gibt es ein kleines Helferlein, das die Planung einfacher macht: The World Clock Meeting Planner. Sie müssen nur Ihren Ort, die dazugehörende Zeit und die Orte Ihrer Partner wählen. Sie bekommen dann eine Übersicht der unterschiedlichen Ortszeiten. Praktisch, so etwas.

Gripsgymnastik

18. April 2006 (08:27) | Kreativität, Lernen | Von: Stephan List

Angeblich bleibt uns ja die intellektuelle Leistungsfähigkeit im Alter erhalten, vorausgesetzt, die kleinen grauen Zellen werden regelmäßig trainiert. Offensichtlich unterscheidet sich da die Psyche nicht von der Physis oder wie die Römer sagten: “Mens sana in corpore sano.” Auf der Website “Games for the Brain” können Sie Ihr Gehirn mit Endlos-Denkspielen & -Rätseln fit halten. Manche dieser Spiele, in denen es um Merken und Erinnern geht, habe ich immer mit meinen Töchtern gespielt als sie noch klein waren. Ich war gegen sie chancenlos und habe zu meinem Ärger fast immer verloren. Ich konnte mich später beim Monopoly fürchterlich rächen. ;-)

Notizpapier zum Selberdrucken

14. April 2006 (20:09) | Methoden | Von: Stephan List

Vor ein paar Tagen hatte ich in diesem Blog die Cornell Note Taking Method vorgestellt. Nun können Sie sich auch das passende Papier dazu ausdrucken. Dazu gibt es drei Notizpapier-Generatoren:

Der letztere gibt die Einteilung nach der Cornell-Methode exakt wieder, das Notizpapier von M. Botsko scheint mir insbeondere für Projektbesprechungen geeignet. Bei allen Generatoren kann man das Papier individuell gestalten: Name, Heftlöcher (amerikanisches Format!), Linien oder nicht usw.

[via Lifehacker]

Cornell Papier

Kalender: Online und offline in Hülle und Fülle

13. April 2006 (14:23) | Internet, Projektmanagement, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Unter Listible gibt es eine Liste mit sage und schreibe 32 (!) Links zu online-Kalendern. Heute neu dazugekommen: Der Kalender von google.

Was mir immer noch fehlt, ist ein Kalender mit einer Jahresübersicht, wo ich mehrtägige Termine in Balkenform darstellen kann á la Lotus Organizer (s. u.). Vielleicht weiß ja jemand einen entsprechenden Link.

BTW: Listible halte ich für eine schöne Ergänzung zu den anderen Bookmarksammlern. Man kann dort selbst eine Linkliste zu bestimmten Themen kreieren, kommentieren und pflegen oder von der Community pflegen lassen. Ich bin noch nicht lange registriert, nutze das Angebot aber schon recht intensiv.

Plakate drucken mit Posteriza

12. April 2006 (16:53) | Software | Von: Stephan List

Immer mal wieder braucht man großformatige Ausdrucke für Hinweistafeln, Wegweiser und was sonst noch alles. “Immer mal wieder” heißt “manchmal” und da lohnt sich die Anschaffung eines Großformatdruckers oder gar Plotters eher nicht. Damit man dennoch Plakate drucken kann gibt es Programme wie den Posteriza. Die Software “zerlegt” die Vorlage in einzelne Teile, die man hinterher zum großen Ganzen zusammenkleben kann. Unterstützt werden alle Papierformate, die der Drucker verarbeiten kann, das fertige Poster kann nahezu jede Größe annehmen. Das Programm braucht nicht installiert werden, einfach entpacken und los gehts! Darüber hinaus spricht es deutsch und ist umsonst. Sehr empfehlenswert.