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Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: März, 2006

Was man mit google alles machen kann

31. März 2006 (07:44) | Internet, Software | Von: Stephan List

“Hat noch jemand den Überblick über die Produktpalette von Google? Ich nicht”, schreibt  Perun  in seinem Weblog. Da geht es ihm wie mir. In “Interessante Zeiten” hatte ich schon einmal darauf hingewiesen, dass ich auch beim Konkurrenten vahoo! schon lange nicht mehr durchblicke.

Perun hat einen Wikipedia-Eintrag ausgegraben, in dem alle bekannte google-Dienste aufgeführt und erklärt sind: Google-Dienstleistungen. Vielen Dank dafür Ihm und den anderen Autoren.

Wo habe ich was in der Birne?

30. März 2006 (18:21) | Allgemein, Kreativität, Lernen | Von: Stephan List

Immer noch muss die Linkshirn/Rechtshirntheorie herhalten, wenn es darum geht zu erklären, warum Techniken wie Mind-Mapping, Concept-Mapping und andere derartige Methoden so wirksam sind. Um es kurz zu machen: Offensichtlich ist diese Theorie so nicht mehr haltbar, da mittlerweile vom Zug der Zeit überrollt. Schade eigentlich, denn wir Trainer haben einfache Erklärungen so gern.

Wenn es Sie trotzdem oder gerade deswegen interessiert, wo was in unserem Gehirn lokalisiert ist, dann schauen Sie doch mal auf der Seite “The Human Brain” der Zeitschrift “New Scientist” vorbei. Auf einer interaktiven Grafik können Sie sehen, wie das menschliche Gehirn funktioniert und wo Denk-, Fühl-, und andere Zentren liegen. Das hat für uns Ottos und Lisas Normalverbraucher keinen praktischen Nutzwert, ist aber trotzdem faszinierend.

100 Fragen

29. März 2006 (07:17) | Büchertipps, Kreativität, Lernen | Von: Stephan List

Vor einigen Jahren hat mir mein Kollege Rolf-Dieter Michels ein Buch geschenkt, in dem der amerikanische Autor Michael J. Gelb die Genialität Leonardo da Vincis untersucht: “Das Leonardo- Prinzip. Die sieben Schritten zum Erfolg.” Hintergrund ist eine Art Modeling von Leonardo mit der Frage, was wir von diesem großen Geist für unser tägliches Leben und wo wir uns von ihm eine Scheibe abschneiden können. Laut Gelb gibt es sieben Prinzipien, die zum Erfolg führen:

  1. Curiosità (Neugier),
  2. Dimostrazione (Überprüfen von Wissen),
  3. Sensazione (Gefühl, Empfindung),
  4. Sfumato (Bereitschaft, Mehrdeutiges zu Akzeptieren),
  5. Arte/Scienza (Kunst und Wissenschaft),
  6. Corporalità (Leiblichkeit),
  7. Connessione (Vernetztes Denken).

Das Buch ist auch eine Handlungsanleitung zur Kreativität mit vielen Übungsbeispielen. Zum Beispiel die Übung “Hundert” Fragen:

  • Schreiben Sie doch einmal in einem Zug eine Liste auf mit einhundert (100!) Fragen. es können alle möglichen Frage sein, die eine Bedeutung für Sie haben. Schreiben Sie die Liste in einem Zug auf. rechtschreibfehler interessieren überhaupt nicht.
  • Wenn Sie fertig sind (Haben Sie es geschafft?), schauen Sie sich nach einer Pause die Liste etwas genauer an. Gibt es da einen Roten Faden, gibt es Muster? Was sind für Sie die zehn wichtigsten Fragen aus den hundert?

Eine schöne Übung zur Curiosità!

Das Leonardo- Prinzip. Die sieben Schritten zum Erfolg.

Wie schnell ist Ihr Gehirn?

28. März 2006 (06:58) | Kreativität, Lernen, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Manche haben eine lange Leitung, manche sind Schnellmerker. Wie schnell Sie auf auditiv wahrgenommene Reize reagieren, können Sie in einem Test überprüfen, den die amerikanische Firma Posit Science auf ihrer Seite anbietet. Sie benötigen dafür Flash und einen Kopfhörer.

Getting Things Done in Kürze

27. März 2006 (06:45) | Büchertipps, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Bekanntlicherweise hat sich in den USA und auch hierzulande das Buch “Getting Things Done” von David Allen zum Bestseller in Sachen Selbstmanagement entwickelt. Rund um “GTD” hat sich mittlerweile eine regelrechte Community entwickelt, die lebhaft einschlägige Tipps und Tricks austauscht und diskutiert. Marcel Widmer hat dazu eine Linkliste veröffentlicht, die ich durch eine eigene ergänzen möchte.

Wer wissen will, wie das Ganze funktioniert und inwiefern der GTD-Ansatz etwas anders ist als diejenigen, die wir bislang kennen, dem sei eindringlich die deutsche Übersetzung seines Buches ans Herz gelegt: “Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag.

Wie ich die Dinge geregelt kriege. Selbstmanagement für den Alltag.

Eine kurze englischsprachige Beschreibung der Vorgehensweise können Sie bei Matt Vance nachlesen: Notes from Getting Things Done by David Allen.

Nachtrag: Johannes Kleske hat für die deutsche Übersetzung des Artikel gesorgt: “GTD in einer Nußschale.” (02.04.06)

Wenn man sich registriert, kann man sich auf der Website von David Allen auch Verfahrensdiagramme zu GTD herunterladen.

Ich empfehle Ihnen dennoch, das Buch von Allen zuerst zu lesen, es ist wichtig zu wissen, warum es so ist wie es ist. Benutzen Sie danach das Exzerpt und die Diagramme als Gedächtnisstütze.

Der Lernkasten im Selbstbau

25. März 2006 (10:34) | Lernen | Von: Stephan List

Na gut, es scheint Menschen zu geben, die sich mit dem PC als Lernhilfe absolut nicht anfreunden können. Kinästheten bevorzugen bekanntlich den Tast- oder Fühlsinn beim Lernen. Wenn Sie zu diesen gehören, einen Vokabelkasten zur Hand nehmen und lieber die Karten ablegen wollen, dann empfehle ich Ihnen den Lernkasten im Selbstbau. Das Bildungszentrums Pfinztal hat einen Bauplan nebst Gebrauchsanweisung dazu veröffentlicht. Dankeschön dafür!

5 mal “Wozu?” fragen

22. März 2006 (08:53) | Karriere, Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

Eine bekannte Methode aus dem Qualtätsmanagement ist die 5-mal-warum-Technik. Sie besagt, dass man bei einem Fehler 5 mal hintereinander “Warum?” fragen sollte, um die tatsächliche Ursache des Problems zu finden und nicht nur an der Oberfläche zu kratzen.

Analog zur Problemlösung können Sie das Prinzip auch bei der Zielfindung einsetzen, indem Sie das “Warum?” durch ein “Wozu?” ersetzen. Auf diese Weise können Sie schnell das eigentliche Ziel hinter dem Ziel erkennen. Vielleicht können Sie so herausbekommen, was Sie selbst oder Ihren Gesprächspartner wirklich “umtreibt”. Klärung ist oft die halbe Miete, gerade bei kniffligen Entscheidungen.

Mit dem “Pauker” Vokabeln lernen

21. März 2006 (06:31) | Lernen, Software | Von: Stephan List

Das Lernen mit dem Vokabelkasten ist eine der wirkungsvollsten Methoden, der Ebbinghausschen Vergessenskurve ein Schnippchen zu schlagen. Das ganze geht zwar auch mit Kärtchen, Bleistift und Pappkasten, doch wozu haben wir unseren Rechenknecht? Ein Programm, das den Vokabelkasten simuliert, trägt den sinnigen Namen “Pauker”. Die Lernanwendung ist hervorragend dokumentiert und zudem kostenlos. Herunterladen können Sie das Programm auf der Pauker-Heimatseite. Allerdings läuft es nur unter Java, Sie sollten also bereits eine entsprechende Umgebung auf Ihrem Rechner installiert haben.

Zwei Klassiker zum Thema Lernen

20. März 2006 (09:33) | Büchertipps, Lernen | Von: Stephan List

Kürzlich haben wir uns in einer Workshop-Pause über das Lernen in der Schule unterhalten. Ein Klassiker in der x-ten Auflage ist sicher “Stroh im Kopf? Vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer von Vera Birkenbihl. Hier wird einfach (vielleicht manchmal zu einfach) erklärt, wie Lernen und Behalten funktioniert.
Stroh im Kopf? Vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer

Speziell mit dem Lernen in der Schule und den damit verbundenen Widrigkeiten beschäftigt sich ein anderes Buch derselben Autorin: Stichwort: Schule. Trotz Schule lernen! Hier bekommt man allerlei Lernkniffe an die Hand, die nicht nur für Schüler, sondern auch für deren Eltern äußerst nützlich sind.

Stichwort: Schule. Trotz Schule lernen!

Inspiration 8 erschienen

18. März 2006 (07:51) | Software | Von: Stephan List

Die Windows/Mac-Software “Inspiration” ist für mich erste Wahl, wenn es um die Erstellung von Concept-Maps geht. Herausragend ist die einfache Bedienung, mit der auch Beginner schnelle Lernerfolge erzielen können. Dieser Tage ist die neue Version 8 auf den Markt gekommen, mit einigen Features, die bislang nicht vorhanden waren:

  • Im RapidFire- (Brainstorming-) Modus wurden die Elemente immer automatisch mit Linienverbindungen versehen. Das fand ich immer äußerst lästig. Das ist jetzt abgestellt. Man kann auswählen, ob man Verbindungen haben will oder nicht.
  • Mit Inspiration lassen sich jetzt Mind-Maps zeichnen, und zwar sehr ansprechende. Wer allerdings ernsthafte Konkurrenz zum Mind-Manager erwartet, den muss ich enttäuschen. Man merkt, dass Inspiration eher für den schulischen Kontext und weniger für den Businessbereich gemacht ist. Es gibt keine Unterstützung für MS Project o. ä.

Was noch? Hervorragende Exportmöglichkeiten als Worddatei oder HTML-Seite. Alle Äste, Zweige, Karten lassen sich auf einfachste Weise mit Grafiken versehen, von denen eine Menge mitgeliefert werden.

Wer möchte, kann sich ja einmal ein Mind-Map über das Mind-Mapping ansehen, das ich mit Inspiration erstellt habe.

Für mich stimmt das Preis-Leistungsverhältnis mit € 83,–. Ordern kann man die Software in der Deutschland bei der Softwarebox GmbH. Leider ist das Programm nur in Englisch erhältlich, was ich ziemlich unerträglich finde, denn man kann das hervorragende Wörterbuch nicht nutzen. Dieser Umstand trübt den positiven Gesamteindruck leider etwas.