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Kategorie: WorkLife

Wie Sie mit der Angst vor falschen Entscheidungen umgehen können

1. September 2010 (09:24) | Allgemein, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Flüchten oder Standhalten” heißt ein berühmtes Buch des noch berühmteren Psychotherapeuten Horst-Eberhard Richter. Ein interessantes Thema, denn wer weiß schon, wann der Zeitpunkt gekommen ist, eine Sache lieber in den Kamin zu schreiben anstatt unnötig Energie darauf zu verwenden, obwohl es ja vielleicht doch nichts mehr wird. Der amerikanische Ansatz “never give up” war mir schon immer suspekt. Ehrlich gesagt halte diese Einstellung unter bestimmten Umständen sogar für ziemlich dämlich. Elisabeta Ghidiu hat vor einiger Zeit einen m. E. lesenswerten Artikel zum Thema geschrieben: 8 Ways To Stop Being Afraid of Making Wrong Decisions. Ihre Tipps:

  1. Schauen Sie über das Risiko hinaus
  2. Bewahren Sie eine positive Einstellung (Ach ja, unsere amerikanischen Freunde)
  3. Erweitern Sie Ihre Komfortzone
  4. Wenn Sie aufgeben wollen, machen Sie noch einen Schritt (Das finde ich be-merkenswert)
  5. Ziehen Sie Aufgaben und Aktivitäten durch und verschieben Sie sie nicht
  6. Haben Sie keine Angst vor Wettbewerb
  7. Stärken Sie Ihren Willen mit religiösen Glaubenssätzen (ich würde das Wort “religiös” streichen und stattdessen “zielführend” setzen)
  8. Sorgen Sie für genügend Schlaf

Für mich war in jungen Jahren die “Angst vor falschen” Entscheidungen durchaus Thema. Was ich mit zunehmendem Alter gelernt habe: Wenn man einmal eine Entscheidung getroffen hat, dann ist “der Würfel gefallen”. Man sollte dann nicht den vermeintlich verpassten Gelegenheiten hinterhertrauern. Was meinen Sie dazu?

Die Arbeitsräume berühmter Männer

30. August 2010 (09:30) | Hardware, WorkLife | Von: Stephan List

Zu Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, hießen die Büros Studier- oder Schreibzimmer. Aus diesen Zeiten stammen die Fotos in dem Artikel von Brett und Kate McKay: 14 Famous Man Rooms. Hier können Sie sich inspirieren lassen von den Arbeitszimmern von Mark Twain, Thomas Jefferson und anderen. Wie sich die Geschmäcker ändern…

[via Presurfer]

Das Café als Büro

30. August 2010 (09:16) | Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

In den Großstädten schon längst nichts ungewöhnliches mehr, bei uns in der Provinz dauert es wohl noch etwas länger, kommt aber dennoch: Das Café als Arbeitsplatz. Om Malik beschreibt in seinem Beitrag “Using Starbucks As Your Office? Here Are Some Tips”, auf was Sie achten müssen, wenn Sie im Café nicht nur Kaffee trinken, sondern auch Ihre Aufgaben erledigen möchten. Lassen Sie sich dabei von “Starbucks” nicht irritieren, fast alle Tipps gelten auch für andere Lokalitäten.

(McCafé finde ich ohnehin besser. ;-) )

Bild: Jane M Sawyer auf MorgueFile

Brainstorming für Singles (2)

27. August 2010 (10:58) | Kleine Kniffe, Kreativität, Methoden, WorkLife | Von: Stephan List

Nicht immer kann man zur Ideenfindung ein Team zu einem Brainstorming zusammenrufen. Manchmal ist man allein auf weiter Flur und muss Ideen haben oder ausbrüten, wie auch immer. Georgina Laidlaw gibt Ihnen ein paar Tipps für ein Brainstorming ohne Partner: Pragmatic Brainstorming for Productivity. Hier ihre Hinweise:

  1. Überlegen Sie sich, was Sie eigentlich wollen
    Das kennen wir von David Allen aus der “natürlichen Planung”: Zweck und Grundsätze festlegen und das Ergebnis geistig vorwegnehmen.
  2. Setzen Sie ein Ziel und eine Zeitbegrenzung
    Ziel ist klar (siehe 1), nur die Zeitbegrenzung halte ich für unnötig. Irgendwann, meist nach etwa einer Viertelstunde ist ohnehin die Luft raus.
  3. Verlassen Sie Ihren Schreibtisch
    Es gibt für jede Art der Arbeit optimale Orte. Der Platz, wo Sie in der Regel Ihre Routinearbeit erledigen, eignet sich bestimmt nicht optimal für Dinge, bei denen Ihnen etwas Neues einfallen soll.
  4. Verwenden Sie unterschiedliche Werkzeuge
    … zum Beispiel Vera Birkenbihls Anleitung zum Brainstorming
  5. Schreib es hin und dann mach weiter
    Als GTDer wissen wir um die Vorteile des “Alles aus dem Kopf”
  6. Fassen Sie die Ergebnisse zusammen
    … und legen Sie die nächsten konkreten Schritte fest (“next physical action”, sagt der Meister)

Beachten Sie auch Georginas Erläuterungen zu den einzelnen Schritten.

Fit am Bildschirm (2)

27. August 2010 (10:29) | Kleine Kniffe, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Vor fast genau zwei Jahren habe ich auf dem Toolblog einige Links zum Thema “gesunde Bildschirmarbeit” veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass, wie es immer so schön heißt, wollte ich einigen dieser Links folgen und musste feststellen, dass sie nicht mehr aktuell sind. Deshalb hier eine aktualisierte Liste mit Programmen zur Bildschirmgymnastik ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Vielleicht kennen Sie auch eine interessantes Pausenprogramm? Dann hinterlassen Sie einen Kommentar. Ich freue mich darüber!

10 Arten, demotiviert zu sein und wie Sie damit umgehen können

25. August 2010 (11:13) | Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Wissen Sie, was auf Schwäbisch “Demotivation” heißt? Der Ausdruck lautet “Luschtverluscht”. Und genau darum geht es in dem Artikel von Cath Duncan: How To Recover From 10 Types of Demotivation. In dem Artikel beschreibt sie folgende Arten den Demotivation:

  1. Sie sind demotiviert, weil Sie Angst haben
  2. Sie haben sich die falschen Ziele gesetzt
  3. Sie wissen nicht genau, was Sie eigentlich wollen
  4. Sie sind demotiviert, weil sich Ihre Werte in die Quere kommen
  5. Ihnen fehlt die Selbstbestimmung
  6. Ihnen fehlt die Herausforderung
  7. Sie haben Kummer
  8. Sie sind einsam
  9. Sie wissen nicht, was Sie als nächstes tun sollen

Zu jedem dieser Demotivationstypen gibt es entsprechende Tipps, wie Sie wieder in die Gänge kommen können.

BTW: Wenn Sie aufmerksam mitgezählt haben, dann haben Sie sicher bemerkt, dass der 10 Demotivationstypus fehlt. Das war Absicht von mir, denn Burnout ist nicht einfach mit Briefkastentantentipps zu kurieren. Das ist sehr ernst und gehört in die Hände von Fachleuten.

Formulare zum kostenlosen Ausdrucken

24. August 2010 (11:46) | Kleine Kniffe, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Formulare haben oft den Ruf des Bürokratischen. Ich finde, damit tut man ihnen Unrecht. Denken Sie zum Beispiel an Checklisten. Damit können Sie immer wiederkehrende Verrichtungen “abhaken” und wissen, dass Sie sie erledigt haben. Piloten verwenden so etwas. GTD-Eleven können den Hintergrund benennen. “Alles aus dem Kopf”, heißt die Devise. Free Printables heißt eine Website, die Ihnen mehr als 1000 Dokumente und Vorlagen zum herunterladen bietet. Der Wermutstropfen: Die Formulare und Dokumente sind in englischer Sprache.

Wenn Sie es lieber in Deutsch haben möchten, gibt es keinen Grund  zur Verzweiflung. Hier sind die deutschen Gegenstücke zu Free Printables:

  1. Kostenlose Vordrucke
  2. Vordruck
  3. meine-formulare (Schwerpunkt Verwaltung, Ämter)

Es gibt noch mehr, allerdings sind viele Angebote dann kostenpflichtig.

Wie Sie erfolgreich werden – Eine Übersicht

16. August 2010 (10:54) | Büchertipps, Karriere, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Mir hat das während einer Weiterbildung einmal ein Soziologe erklärt. Wie das in den USA zusammenhängt mit persönlichem Erfolg, Protestantismus, Aufbruch und Pioniergeist. Deshalb kommen aus den USA auch so viele How-to-Bücher zum Thema “Erfolg”. Und obwohl auch wir Europäer auch gerne Erfolg haben, kommentieren wir diese Art Literatur etwas skeptisch, um es wohlwollend auszudrücken. Auch das hat mir der Soziologe erklärt: Katholizismus, Zu-Hause-Geblieben, Bewahren des Erreichten usw. Wer da näheres wissen will, muss wahrscheinlich Max Weber und Co lesen und möglichst auch verstehen.

Wenn Sie sich einen Überblick über die klassische und moderne Erfolgsliteratur verschaffen wollen, dann gehen Sie auf die Website von Butler Bowdon. Er verspricht:

Commentaries on the classic works of personal development

Tatsächlich ist die Seite voller interessanter Hinweise, Kommentare und Zusammenfassungen. Prädikat stöbernswert.

BTW: Es handelt sich nicht um eine amerikanische Website, sondern um eine britische. Wieder was gelernt.

Wie benimmt man sich im Ausland?

13. August 2010 (09:14) | WorkLife | Von: Stephan List

Die Welt wächst zusammen und dass die Welt ein Dorf ist, wird uns tagtäglich hinlänglich vor Augen geführt. Deutschland ist bekanntlich eine führende Exportnation, der Kontakt zu Geschäftspartnern fremder Nationalitäten ist mittlerweile weniger die Ausnahme, sondern eher die Regel. Da kann es nicht schaden, die grundlegenden Benimmregeln des jeweiligen Landes zu kennen. Wenn Sie das nächste Mal irgendwohin müssen und nicht wissen, wie man “da tut”, dann schlagen Sie im International Etiquette Guide nach. Hier finde Sie den Knigge für Länder sämtlicher Kontinente.

[via MakeUseOf]

Mappei: Erster Versuch, Dokumente einzuordnen

13. August 2010 (08:59) | Hardware, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Heute morgen habe ich meine Noguchi-Dateien in das Mappei-System überführt. Oder besser gesagt, ich habe es versucht, denn ich bin unzufrieden. Um herauszubekommen, welche Kategorien für mich überhaupt relevant sind, habe ich zunächst einmal vorläufige Kategoriennamen vergeben, wie in dem Beitrag gestern beschrieben. Wenn dann eine größere Anzahl an Dokumenten angesammelt ist, werde ich durch Zusammenfassen und/oder Trennen die endgültigen Kategorien festlegen. So weit, so gut.

Einen gravierenden Nachteil habe ich gegenüber Noguchi jedoch schon festgestellt. Das Mappei-System ist konsequent auf Dokumente in DIN A 4 ausgelegt. Nun gibt es aber eine erkleckliche Anzahl von Broschüren, Gebrauchsanleitungen, Garantiekarten usw. im Format DIN A 6 oder sogar kleiner. Die Gefahr ist groß, dass diese mir beim Entnehmen der Mappe herausfallen. Sie liegen dann irgendwo in der Ordnungsbox. Bei Noguchi konnte ich sie ordentlich eintüten, Herausfallen war unmöglich. Nun habe ich diesen Kleinkram doch wieder in die Tüte gesteckt, da ist er wenigstens sicher. Allerdings wollte ich eigentlich nur eine Ablage betreiben und nicht mehrere.

Noch ein Unterschied: Bei Mappei gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Mappen, bei Noguchi die Einheitstüte. Vorteil oder Nachteil? Ich weiß es noch nicht. Momentan habe ich nur die “Normalmappe” im Einsatz.

Fortsetzung folgt.