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Zeitmanagement, Arbeitsorganisation, Selbstorganisation


Kategorie: Selbstmanagement

Wie Sie Getting Things Done garantiert an die Wand fahren

23. Juli 2010 (09:43) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Paradoxe Intervention. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist Paul Watzlawicks “Anleitung zum Ünglücklich sein”. Er gibt Tipps zu einem vorgeblich unsinnigen Ziel. Hintersinn: Man wird das Gegenteil tun. Ähnliches hat sicherlich Brett Kelly im Sinn gehabt, als er seinen Artikel “A Roadmap to Spectacular GTD Failure” verfasst hat. Das können Sie tun, um mit großer Sicherheit mit Getting Things Done zu scheitern:

  • Führen Sie Ihre Wochendurchsicht durch, wenn Ihnen gerade danach ist
  • Geben Sie Ihren Projekten widersprüchliche verwirrende Bezeichnungen
  • Stellen Sie sicher, dass Sie nie mitbekommen, wann ein Projekt beendet ist
  • Praktizieren Sie GTD niemals im Privatleben
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Ablagesystem unglaublich viel Papier enthält und möglichst viel Krempel Ihr ganzes Leben abdeckt
  • Haben Sie niemals Papier und Bleistift am Mann / an der Frau
  • Benutzen Sie Ihren e-Mail-Eingang als Aufgabenliste

Nun ja, mir würden noch ein paar Dinge mehr einfallen. Bei mir ist GTD zu Anfang tatsächlich an der schlampigen Umsetzung der Wochendurchsicht (Weekly Review) gescheitert. Hat Brett irgendwelche wirksamen GTD-Bremsen vergessen? Falls Sie weitere kennen, erzählen Sie uns davon.

GTD-Vordrucke für Ihr Notizbuch

22. Juli 2010 (11:03) | Hardware, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Für meine Notizen benutze ich nach wie vor Papier in Form eines Notizbuchs und Bleistift. So habe ich alles an einem Platz und muss mich nicht um herumfahrende Zettel kümmern. Wenn Sie Ihre komplettes System auf Papier umstellen wollen, dann ist vielleicht meine Reihe “Wir basteln uns ein Planungsbuch” von Nutzen. Wenn Sie es einfacher haben möchten, dann nutzen Sie doch mGTD2 (GTD for Moleskine v2.0) von Stefanos Karagos. Es gibt auf seiner Website Vordrucke für DIN A 5, aber auch eine faltbare Version für die Taschenvariante des Moleskine.

24 Produktivitätstipps aus 24 Blogbeiträgen

22. Juli 2010 (10:29) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Marelisa IchweißdenNachnamenleidernicht hat sich vor einiger Zeit die Mühe gemacht, durch namhafte Blogs zu stöbern und die interessantesten Tipps zu sammeln: 24 Productivity Tips From the Best Productivity Blogs. Wie immer reicht die Qualität von banal bis äußerst wertvoll. Hier die Liste der Tipps:

  1. Arbeite auf einem Gebiet, das Du liebst
  2. Auf Wiedersehen Spielzeug, guten Tag Notizbuch
  3. Konzentriere Dich
  4. Investiere in Dich selbst
  5. Aufpassen, wenn Du ein Enddatum setzt und hüte Dich vor unrealistischen Vorstellungen durch übertriebenen Optimismus
  6. Mach Pausen
  7. Wenn Du eine Kröte schlucken musst, dann schluck sie als erstes gleich am Morgen
  8. Produktivität beginnt mit einem aufgeräumten Schreibtisch
  9. Plane Deine Prioritäten zeitlich ein
  10. Folge der 80/20-Regel
  11. Hör auf, an der Aufgabenflut herumzuschrauben, setze Prioritäten
  12. Gönne Dir eine tägliche stille “Stunde”
  13. Halte Deinen Eingangskorb sauber
  14. Stelle die Benachrichtigungsfunktion Deines E-Mail-Programms ab
  15. Beachte die 2-Minuten-Regel
  16. Führe einen mentalen Kehraus durch (Mind Sweep)
  17. Teile den Tag ein in Arbeitsabschnitte (Time-Boxing)
  18. Einfachheit ist der wichtigste Bestandteil eines Produktivitätssystems
  19. Lerne “nein” zu sagen
  20. Lege Dir alle nötigen Werkzeuge, Ressourcen oder Anleitungen zurecht, bevor Du mit der Arbeit anfängst
  21. Mach Dir Deine Aufgaben möglichst einfach
  22. Führe ein Logbuch
  23. Treibe täglich Aerobic
  24. Konzentrier Dich darauf, Mehrwert zu schaffen

Marelisa hat zu jedem der Tipps den entsprechenden Link zum Artikel hinterlegt, falls Sie näheres wissen wollen. Mein Lieblingstipp ist Nummer 23. Da bin ich noch gar nicht draufgekommen.

GTD-Vorlagen für Lehrer

21. Juli 2010 (09:30) | Hardware, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Gute Lehrer sind bitter notwendig. Wir brauchen viel mehr von der Sorte. Das weiß ich nicht erst, seit meine jüngere Tochter Lehramt studiert. Damit sich die Lehrer selbst besser organisieren können, möchte ich auf die Sammlung von D*I*Y Planner hinweisen: DIY/GTD Teacher Kit. Sie finden dort eine Sammlung der wichtigsten Planungs- und Organisationsvorlagen für Lehrer in Papierform, wie z. B.:

  • Schüleranwesenheitsliste
  • Stundenplanung
  • Notizen für Elterngespräche u. v. m.

Die Vordrucke sind in englischer Sprache, ich denke aber nicht, dass nur Englischlehrer einen Nutzen davon haben.

10 Kernpunkte von Getting Things Done

21. Juli 2010 (08:58) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

GTD Times weist heute auf einen Artikel von Josh Kaufman hin, in dem er die zehn Kernpunkte von Getting Things Done zusammenfasst: Book Summary: Getting Things Done by David Allen. Ich finde den Artikel wirklich gut, aber das ist nicht das Wesentliche. Das Wesentliche ist vielmehr, dass David Allen den Artikel gut findet. Das Wort zum Ritterschlag:

I’ve run across few people who have “grokked” GTD conceptually as well as you have.

Hm, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Es muss frustrierend sein, um die Welt zu reisen und die Botschaft zu verkünden um dann feststellen zu müssen, dass lediglich “ein paar Leute das Konzept von GTD geschnallt haben”. Liegt es an der Botschaft oder an der Vermittlung? Noch einmal, der Artikel von Kaufman ist prima, aber die Bemerkung konnte ich mir einfach nicht verkneifen. :roll:

GTD und Evernote im Film

29. Juni 2010 (09:32) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Da muss ich nicht viel kommentieren. Sehen Sie selbst:

GTD mit Outlook und OneNote 2010

16. Juni 2010 (12:32) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Bei Outlook und OneNote in der neuesten Version muss ich passen. Bei mir ist immer noch die 2007er-Variante im Einsatz. Falls Sie jedoch zu den Trendsettern gehören und die beiden Programme in der neuesten Ausgabe einsetzen, dann kann Ihnen geholfen werden. Michael Wheatfill hat auf seinem Blog veröffentlicht, wie er die Programme eingestellt hat. Die Artikelserie besteht aus folgenden Teilen:

Es lohnt sich, am Ball zu bleiben, denn Michael verspricht, noch mehr zu veröffentlichen:

In our next post in the series, we’ll cover how to process all of the information we gather throughout the day.

Danke, wir freuen uns darauf! :-)

Robert Dempsey zu Personal Kanban und Mind-Mapping

15. Juni 2010 (08:15) | Methoden, Projektmanagement, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Es gibt keine Zufälle. Kaum habe ich das letzte Posting über Paul Klipp veröffentlicht, schon stolpere ich über ein Video, das Robert Dempsey genau dazu gedreht hat: Mindmapping + Personal Kanban = Super Productivity. Er schreibt:

In this video I share a personal productivity tip I learned from Paul Klipp during the Open Agile Romania conference: using a combination of mindmapping and personal Kanban.

Aber sehen Sie selbst:

Die persönliche Produktivität von Paul Klipp

11. Juni 2010 (09:29) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Und wieder ein Blick über die Schulter eines netten Zeitgenossen, der uns gerne die Möglichkeit dazu gibt. Paul Klipp beschreibt in einem ansprechend aufgemachten pdf-Dokument, wie er sich und seine Arbeit organisiert: Personal Productivity – A detailed look at how I manage a lot (pdf). Ich finde es interessant, wie Paul sein System aus den verschiedenen Ansätzen zusammengestrickt hat: Sie finden da Mind-Mapping, GTD, Personal Kanban und einiges mehr. Vielen Dank für den Einblick!

Evernote nutzen – Eine Anleitung

11. Juni 2010 (09:19) | Kreativität, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Ich denke, Evernote ist mittlerweile als DIE Notizen-mach-Software am Markt etabliert. ProfHacker hat in einem ausführlichen Beitrag beschrieben, wie Sie Evernote sinnvoll nutzen können: Take a Minute to Collect Your Thoughts With Evernote. Zunächst wird kurz beschrieben, welchen Zweck das Programm dient und dann, was Sie alles damit machen können. Es gibt zwei interessante Tipps zur Organisation und ein Fallbeispiel für den Einsatz in der Praxis. Ich finde, ein nützlicher Beitrag, gerade weil er kurz und bündig gehalten wurde.

BTW: Ich habe immer noch nicht den Nutzwert der Profiversion von Evernote verstanden. Nutzt die jemand und wenn ja, was bringt sie?