Wie Sie Getting Things Done garantiert an die Wand fahren
Paradoxe Intervention. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist Paul Watzlawicks “Anleitung zum Ünglücklich sein”. Er gibt Tipps zu einem vorgeblich unsinnigen Ziel. Hintersinn: Man wird das Gegenteil tun. Ähnliches hat sicherlich Brett Kelly im Sinn gehabt, als er seinen Artikel “A Roadmap to Spectacular GTD Failure” verfasst hat. Das können Sie tun, um mit großer Sicherheit mit Getting Things Done zu scheitern:
- Führen Sie Ihre Wochendurchsicht durch, wenn Ihnen gerade danach ist
- Geben Sie Ihren Projekten widersprüchliche verwirrende Bezeichnungen
- Stellen Sie sicher, dass Sie nie mitbekommen, wann ein Projekt beendet ist
- Praktizieren Sie GTD niemals im Privatleben
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Ablagesystem unglaublich viel Papier enthält und möglichst viel Krempel Ihr ganzes Leben abdeckt
- Haben Sie niemals Papier und Bleistift am Mann / an der Frau
- Benutzen Sie Ihren e-Mail-Eingang als Aufgabenliste
Nun ja, mir würden noch ein paar Dinge mehr einfallen. Bei mir ist GTD zu Anfang tatsächlich an der schlampigen Umsetzung der Wochendurchsicht (Weekly Review) gescheitert. Hat Brett irgendwelche wirksamen GTD-Bremsen vergessen? Falls Sie weitere kennen, erzählen Sie uns davon.






