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Kategorie: Methoden

Das selbstgemachte Notizbuch

27. August 2010 (11:05) | Hardware, Methoden | Von: Stephan List

Die Leser des Toolblogs wissen, dass ich ausgewiesener Anhänger der Cornell-Notizenmach-Methode bin. Luke Turcotte beschreibt in einem anschaulichen Artikel, wie Sie sich mit selbstgestrickten Vorlagen ein entsprechendes Notizbuch zusammenbasteln können: DIY Ultimate Note-Taking Notebook. Als Mensch, der in Oberschwaben lebt, muss jetzt allerdings erst noch ausrechnen, was der ganze Spaß kostet.

Brainstorming für Singles (2)

27. August 2010 (10:58) | Kleine Kniffe, Kreativität, Methoden, WorkLife | Von: Stephan List

Nicht immer kann man zur Ideenfindung ein Team zu einem Brainstorming zusammenrufen. Manchmal ist man allein auf weiter Flur und muss Ideen haben oder ausbrüten, wie auch immer. Georgina Laidlaw gibt Ihnen ein paar Tipps für ein Brainstorming ohne Partner: Pragmatic Brainstorming for Productivity. Hier ihre Hinweise:

  1. Überlegen Sie sich, was Sie eigentlich wollen
    Das kennen wir von David Allen aus der “natürlichen Planung”: Zweck und Grundsätze festlegen und das Ergebnis geistig vorwegnehmen.
  2. Setzen Sie ein Ziel und eine Zeitbegrenzung
    Ziel ist klar (siehe 1), nur die Zeitbegrenzung halte ich für unnötig. Irgendwann, meist nach etwa einer Viertelstunde ist ohnehin die Luft raus.
  3. Verlassen Sie Ihren Schreibtisch
    Es gibt für jede Art der Arbeit optimale Orte. Der Platz, wo Sie in der Regel Ihre Routinearbeit erledigen, eignet sich bestimmt nicht optimal für Dinge, bei denen Ihnen etwas Neues einfallen soll.
  4. Verwenden Sie unterschiedliche Werkzeuge
    … zum Beispiel Vera Birkenbihls Anleitung zum Brainstorming
  5. Schreib es hin und dann mach weiter
    Als GTDer wissen wir um die Vorteile des “Alles aus dem Kopf”
  6. Fassen Sie die Ergebnisse zusammen
    … und legen Sie die nächsten konkreten Schritte fest (“next physical action”, sagt der Meister)

Beachten Sie auch Georginas Erläuterungen zu den einzelnen Schritten.

Freie Nützlichkeiten für Ihren Rechenknecht

26. August 2010 (16:41) | Hardware, Methoden, Software | Von: Stephan List

Comodo Group, Inc. heißt das Unternehmen, das großzügig eine Menge Dienstprogramme zum freien Download zur Verfügung stellt. Sie finden Lösungen zum Backup, zur E-Mail-Verschlüsselung und vieles mehr. Nun bin ich derartigen Programmen gegenüber immer etwas skeptisch. Ein freiberuflicher PC-Doktor sagte mir einmal vor einiger Zeit, man solle die Computerpflege am besten mit Windows-Bordmitteln betreiben, sofern vorhanden. Und tatsächlich lässt sich damit schon das meiste bewerkstelligen. Aber vielleicht sehen Sie das anders und möchten die o. a. Produkte einmal ausprobieren. Ich warne allerdings, getestet habe ich diese Software nicht. Neugierig bin ich aber allemal: Wie pflegen Sie Ihr System?

Online-Kurse in Grafik-Design

26. August 2010 (16:00) | Kreativität, Methoden | Von: Stephan List

Das ist eine der Vorhaben, die ich angehe, wenn ich ins Rentenalter komme (sooo lange ist das auch nicht mehr hin). Ich habe mir vorgenommen, dann Grafik-Design zu studieren. Na ja, oder zumindest auf eine seriöse Basis von Kenntnissen zu stellen. Wenn Sie ähnliches vorhaben, aber schon jetzt anfangen wollen, dann schauen Sie in der Übersicht Graphic Design Online Schools. Online klingt nicht schlecht, wer weiß, ob ich im Rentenalter noch gut zu Fuß bin.

Grundkurs im Anfertigen visueller Notizen

26. August 2010 (15:23) | Methoden | Von: Stephan List

Hm, ich weiß auch nicht zu recht, wie man “Visual Notetaking” übersetzen soll. Wenn Sie diesen Grundkurs angeschaut haben, dann wissen Sie aber bestimmt, was es ist: Visual Note-Taking 101 At SXSW ’10. Irgendwann möchte ich das auch einmal lernen.

Der kleine Zeichenkurs von Michael Gerharz

17. August 2010 (19:48) | Kreativität, Methoden, Präsentieren | Von: Stephan List

Ende April hatte ich an dieser Stelle auf den famosen Zeichenkurs für Strichmännchen von Betsy Streeter hingewiesen. So etwas ähnliches bietet auch Michael Gerharz auf seinem Blog an: Ein kleiner Zeichenkurs – Teil 1. In der Einleitung schreibt er:

Ich habe mich geärgert. Es gibt mittlerweile viele Bücher, die zeigen, wie man mit Hilfe von (einfachen) Zeichnungen komplexe Zusammenhänge häufig besser verstehen und erklären kann, allen voran Dan Roams Bestseller “Auf der Serviette erklärt”. All’ diese Bücher ködern auf die gleiche Weise: Zeichnen ist ganz einfach. Wenn Sie Striche und Kreise malen können, besitzen Sie bereits alles, was Sie brauchen. Das stimmt auch – im Prinzip. Und doch steckt der Teufel, wie so oft, im Detail.

Und genau darüber hat er sich geärgert. Das haben wir gemeinsam. Und um solchen Leuten wie mir zu helfen, hat er den Zeichenkurs entwickelt. Vielen Dank.

BTW: Die Leser des Toolblogs wissen bereits, dass ich große Stücke auf Cliff Atkinsons Methode “Beyond Bullet Points” für Präsentationen bin. Für die Mitglieder seines Netzwerks bietet Cliff übermorgen ein Webinar an mit dem Titel “How to Move Beyond Stock Photography “. Aus der Ankündigung:

In the first wave of presentation improvement, we moved beyond bullet points toward a more photographic approach.  But now many presentations look like they are on stock photography overload, with one photo appearing after another like a slide carousel, with no coherent story that ties all of the different pictures together.

Habe ich mir es doch gedacht: Hier wird die nächste Welle eingeläutet. Fotos sind schon wieder out. Da kommt der Kurs von Michael gerade richtig.

Wie Sie erfolgreich werden – Eine Übersicht

16. August 2010 (10:54) | Büchertipps, Karriere, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Mir hat das während einer Weiterbildung einmal ein Soziologe erklärt. Wie das in den USA zusammenhängt mit persönlichem Erfolg, Protestantismus, Aufbruch und Pioniergeist. Deshalb kommen aus den USA auch so viele How-to-Bücher zum Thema “Erfolg”. Und obwohl auch wir Europäer auch gerne Erfolg haben, kommentieren wir diese Art Literatur etwas skeptisch, um es wohlwollend auszudrücken. Auch das hat mir der Soziologe erklärt: Katholizismus, Zu-Hause-Geblieben, Bewahren des Erreichten usw. Wer da näheres wissen will, muss wahrscheinlich Max Weber und Co lesen und möglichst auch verstehen.

Wenn Sie sich einen Überblick über die klassische und moderne Erfolgsliteratur verschaffen wollen, dann gehen Sie auf die Website von Butler Bowdon. Er verspricht:

Commentaries on the classic works of personal development

Tatsächlich ist die Seite voller interessanter Hinweise, Kommentare und Zusammenfassungen. Prädikat stöbernswert.

BTW: Es handelt sich nicht um eine amerikanische Website, sondern um eine britische. Wieder was gelernt.

Mappei: Erster Versuch, Dokumente einzuordnen

13. August 2010 (08:59) | Hardware, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Heute morgen habe ich meine Noguchi-Dateien in das Mappei-System überführt. Oder besser gesagt, ich habe es versucht, denn ich bin unzufrieden. Um herauszubekommen, welche Kategorien für mich überhaupt relevant sind, habe ich zunächst einmal vorläufige Kategoriennamen vergeben, wie in dem Beitrag gestern beschrieben. Wenn dann eine größere Anzahl an Dokumenten angesammelt ist, werde ich durch Zusammenfassen und/oder Trennen die endgültigen Kategorien festlegen. So weit, so gut.

Einen gravierenden Nachteil habe ich gegenüber Noguchi jedoch schon festgestellt. Das Mappei-System ist konsequent auf Dokumente in DIN A 4 ausgelegt. Nun gibt es aber eine erkleckliche Anzahl von Broschüren, Gebrauchsanleitungen, Garantiekarten usw. im Format DIN A 6 oder sogar kleiner. Die Gefahr ist groß, dass diese mir beim Entnehmen der Mappe herausfallen. Sie liegen dann irgendwo in der Ordnungsbox. Bei Noguchi konnte ich sie ordentlich eintüten, Herausfallen war unmöglich. Nun habe ich diesen Kleinkram doch wieder in die Tüte gesteckt, da ist er wenigstens sicher. Allerdings wollte ich eigentlich nur eine Ablage betreiben und nicht mehrere.

Noch ein Unterschied: Bei Mappei gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Mappen, bei Noguchi die Einheitstüte. Vorteil oder Nachteil? Ich weiß es noch nicht. Momentan habe ich nur die “Normalmappe” im Einsatz.

Fortsetzung folgt.

Mappei: Der Aktensystemplan

12. August 2010 (10:00) | Hardware, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Der 1. Schritt beim Aufsetzen eines Mappei-Systems ist der Aktensystemplan. Dazu werden Hauptkategorien oder Hauptgruppen festgelegt, in die später die Schriftstücke einsortiert werden sollen. Zum leichten (Wieder-) Einsortieren werden die Reiter für die Hauptgruppen mit einem Farbcode versehen. Mappei stellt dazu ein entsprechendes Formular zur Verfügung, in die man die Hauptkategorien den Reiterfarben zuordnen kann. Hauptkategorien könnten bei mir sein:

  • Kunden
  • Weiterbildung
  • Computerkram
  • Projekte

Und schon geht es los mit den Schwierigkeiten. Welche Kategorien sind sinnvoll, was muss getrennt, was sollte zusammengefasst werden? Anstatt die Kategorien im voraus festzulegen, werde ich beim Leeren des Eingangskorbes während des Weekly Reviews darauf achten, welche Arten von Dokumenten überhaupt anfallen. Dabei hilft mir sicher ein Mind-Map im MindManager, dass ich mit dem Farbformular verknüpfen kann. Später werde ich dann endgültig zweckmäßige Kategorien zuweisen. Vorteil: Ich muss nicht alles wieder umschmeißen, wenn ich merke, dass meine ursprünglich gedachte Einteilung geändert werden muss.

Wie das System letztendlich aussieht, sehen Sie in der entsprechenden Mappei-Broschüre (pdf) auf Seite 3. Dort finden Sie auch ein Beispiel eines Mappei-Tickler-Files. Wir erinnern uns: Das Tickler-File sind die berühmten 43 Mappen, mit denen Sie clever Ihre Wiedervorlagen als rollierendes System organisieren können.

Die Tomatentechnik als Buch

30. Juli 2010 (18:19) | Büchertipps, Methoden, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Dass Staffan Nöteberg die Tomatentechnik bereits ausführlich in Präsentationen beschrieben illustriert hat, darauf habe ich im Toolblog bereits hingewiesen. Mittlerweile ist sein Buch erschienen.

 

Klar, bei mir ganz oben auf @Einkaufen.

Nachtrag 2. August:

Wie ich gerade lese, erscheint demnächst auch eine deutsche Ausgabe. Stay tuned!