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Kategorie: Lernen

100 fantastische Websites zur Produktivität

12. Juni 2009 (09:00) | Internet, Karriere, Kreativität, Lernen, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Meredith Walker ist eine umfangreiche Liste zu verdanken, deren Titel nicht gerade der Political Correctness entspricht: 100 Terrific Productivity Tools for the Bored or Unemployed. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum die Linkliste gerade für die Gruppen der “Gelangweilten” oder “Beschäftigungslosen” interessant sein soll, letztendlich ist es aber auch wurscht. Wenn Sie im reichhaltigen Fundus der Produktivitätstools stöbern wollen, dann könnte Ihnen diese Seite wie gerufen kommen. Eingeteilt sind die die 100 Links in die Kategorien:

  • Selbstorganisation
  • Lebenslauf und Arbeitssuche
  • Bildung von Netzwerken
  • Freizeit und Spaß
  • Surfen im Web
  • Kreativität
  • Aufgabenlisten
  • Zielsetzung und Planung
  • Etwas neues lernen

Jeder Link wird mit zumindest einem Satz beschrieben, was die Recherche erheblich erleichtert. Vielen Dank für die Mühe, Meredith.

30 effektive Minuten für Twitter

10. Juni 2009 (09:00) | Internet, Kleine Kniffe, Lernen, Methoden | Von: Stephan List

Liest sich vielversprechend, was Phil Gerbyshack in seinem Blog schreibt:

You’re busy.
I’m busy.
We’re all busy.

It’s super easy to get sucked into spending a LOT of time on the various social media solutions without knowing whether or not you’re making a difference in your bottom line or not. This article is the first of many that will teach you how to make the most of your time AND make sure you are using your time wisely.

Und tatsächlich hält Phil das, was er verspricht, zumindest beim Thema Twitter: 30 Minute Twitter Solution. Wenn Sie eine halbe Stunde investieren, haben Sie nach der Lektüre alles erfahren, was Sie wissen müssen um Twitter erfolgreich zu nutzen. Nun gut, ganz korrekt ist das nicht, eigentlich beschreibt Phil eher, wie man TweedDeck effektiv nutzt. Das schmälert den Nutzen aber in keinster Weise, ich benutze diese Software seit Anfang an und wüßte nicht, wie ich ohne zurecht kommen sollte. Wie auch immer, Phil ist mit dem Artikel ein erfolgreicher Einstand gelungen. Man darf auf die folgenden gespannt sein.

Tipps für das Lesen und Wieder-Lesen

9. Juni 2009 (06:52) | Allgemein, Kleine Kniffe, Lernen, WorkLife | Von: Stephan List

Ich gebe zu, bei der ersten Durchsicht der Ratschläge von Jeff Scott habe ich schon manchmal gestutzt. Er gibt auf seinem Blog Hinweise, wie man sich das Lesen leichter macht: Top ten reading hacks or how to get back into reading. Tipps von ihm, Ausrufezeichen von mir:

  1. Finden Sie heraus, was Sie mögen
  2. Achten Sie auf Empfehlungen
  3. Fangen Sie klein/kurz an
  4. Es kommt nicht darauf an, was Sie lesen
  5. Lesen Sie keine Klassiker (!)
  6. Besorgen Sie sich mehr als ein Buch auf einmal (!)
  7. Machen Sie sich Aufzeichnungen (wie wäre es mit Mind-Maps?)
  8. Lesen Sie Ihr Buch gleich nach dem Aufstehen
  9. Lesen Sie nicht im Bett vor dem Einschlafen (!) (Es sei denn, Sie wollen Ihre Dosis an Schlaftabletten verringern)
  10. Beachten Sie den richtigen Zeitpunkt zum Abbrechen oder Weitermachen

Unter Punkt 7 empfiehlt Jeff Goodreads.com. Dort kann man seine Bewertungen abgeben, Exzerpte anlegen und diese mit anderen Lesern teilen. Leider geht das nur in Englisch. Weiß jemand, ob es so etwas auch in Deutsch gibt? Würde mich mal interessieren. Schließlich geht der Trend eindeutig zum Zweitbuch.

Workshop Selbstorganisation

28. Mai 2009 (07:12) | Lernen, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Heute darf ich einen Workshop zur Selbstorganisation in Unna begleiten. Veranstalter ist das Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement, kurz IJOS. Wie ich gesehen habe, kommen die meisten Teilnehmer aus sozialen Arbeitsbereichen. Als Industriemensch bin ich natürlich gespannt, welche Unterschiede in der Arbeitsweise den Unterschied machen. Es ist immer wieder eine Herausforderung, die Arbeitsmethodik den unterschiedlichen Kontexten anzupassen. Mal sehen, was ich lernen kann.

Die Software zum Ändern von Gewohnheiten

28. April 2009 (08:27) | Internet, Lernen, Methoden, Software | Von: Stephan List

Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muß sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.

So der große Mark Twain zur Änderung von Gewohnheiten. Es gibt nicht umsonst aberhunderte von Sprichwörtern und Bonmots zu diesem Thema. Alte Gewohnheiten zu ändern ist selbst dann schwierig, wenn man eigentlich unter ihnen leidet. Aber nun gibt es Hilfe in Form entsprechender Software (!). Joe’s Goals heißt so ein Programm:

Joe’s Goals is a simple yet powerful tool to make tracking your goals the easiest part of accomplishing them. Use the simple single page interface to setup daily goals and track them with just a click. Watch your daily score to gage your success and use negative goals (or vices) to confront and overcome bad habits that finally need to get the boot.

Nun fehlt eigentlich nur noch die passende Anleitung, die uns zeigt, wie man mit Joe’s Goals umgeht. Keine Bange, die gibt es, Ryan Dube hat sie geschrieben: Change Bad Habits With Joes Goals. Ich finde die Idee nicht schlecht. Ich werde einmal probieren, ob ich meine Bemühungen, Spanisch zu lernen, mit Joe’s Goal forcieren kann.

10 fiese Rechentricks

20. April 2009 (07:13) | Kleine Kniffe, Lernen, Methoden | Von: Stephan List

Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich im Toolblog einmal über Rechentricks schreiben würde. Aber die 10 einfachen Mathematik Tricks sind teilweise wirklich erstaunlich. Stefan Graf hat den englischsprachigen Artikel ins Deutsche übertragen – vielen Dank dafür. Wenn Ihnen das noch nicht reichen sollte, dann lesen Sie das kostenlose e-Buch von Patrick Revey (Registrierung erforderlich, via AllesGelingt.de).

GTD-Seminar mit Leslie Harradine

9. April 2009 (12:12) | Lernen, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Während des GTD-Summits lernte ich Leslie Harradine kennen, die früher einmal Coach bei der David Allen Company war. Mittlerweile lebt und arbeitet sie in Baden-Baden. Dort findet auch vom 7. – 8. Mai ein Seminar zu Getting Things Done statt, das Leslie begleiten wird. Der Workshop wird in Englisch gehalten, für eine deutsche Übersetzung ist gesorgt. Für nähere Informationen nehmen Sie bitte direkten Kontakt auf.

Information Overkill

26. Februar 2009 (08:24) | Allgemein, Kreativität, Lernen, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Der Artikel hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, hat aber an Aktualität nichts verloren: Zu viele Informationen: Warum wir nicht mehr richtig aufmerksam sein können. Bei dem Beitrag handelt es sich um ein Interview mit dem Psychiater Edward Halowell, einem Spezialisten für die Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS). Halowell hat einen weiteren Begriff eingeführt, die Aufmerksamkeitsdefiziteigenschaft (ADE).  Ein faszinierendes Interview, das auch irritiert mit Behauptungen wie “ganze Unternehmen können ADE haben.”

David Allen behauptet ja, dass es so etwas wie Informationsüberflutung eigentlich gar nicht gibt. Seine Aussage: Gäbe es Informationsüberflutung, so würde man beim Betreten einer Bibliothek sofort tot umfallen. Wie auch immer, man muss nicht alles wissen und nicht alles kontrollieren, man muss auch nicht ständig erreichbar sein. Nur loslassen, das sollte man können. Es hilft Ihnen, gesund zu bleiben.

Der europass

23. Januar 2009 (07:34) | Karriere, Lernen | Von: Stephan List

Ein Pass jagt den anderen. Nachdem ich vor kurzem das Zertifikat als Profilpass-Berater bekommen habe, muss ich sehen, dass der europass bislang an mir vorbei gegangen ist. Bislang, wohlgemerkt. Was ist der europass? Aus der Beschreibung:

Der europass präsentiert persönliche Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen in verständlicher und nachvollziehbarer Form.
So können sich alle Bürgerinnen und Bürger für eine Bewerbung den europass Lebenslauf oder den europass Sprachenpass erstellen. Der europass Mobilität tritt an die Stelle des bisherigen europass Berufsbildung, während der europass Diplomzusatz und die europass Zeugniserläuterung für eine bessere Vergleichbarkeit von Abschlüssen aus Studium und Beruf sorgen (sollen, Anm. von mir).

Der europass Lebenslauf ist ein besonderes Schmankerl. Sie können sich denselben online erstellen und ausdrucken. So kommen Sie bequem zu einer mustergültigen Beschreibung Ihrer Biographie. Sagen Sie es den Schülern weiter, es ist Bewerbungszeit.

Ich finde den europass wie auch die anderen Qualifikationspässe an sich eine gute Idee. Allersdings habe ich den Eindruck, dass jeder einzelne durch die Fülle der “Konkurrenzprodukte” entwertet wird.

Lerntipps für das Studium

6. Januar 2009 (19:11) | Lernen, Methoden | Von: Stephan List

Meine Tochter und ich sind heute zusammen das Pensum durchgegangen, das bis zu den Prüfungen zu absolvieren ist, um geeignete Arbeitsstrategien zu finden. Da wir in Deutschland, aber vielleicht nicht nur bei uns, vornehmlich Wissen erster Ordnung abfragen, stellt sich beim Pauken Lernen die ökonomische Frage: Wie kann ich mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel erarbeiten? Das hat gar nichts mit Faulheit zu tun, die Fülle des Stoffs lässt eine andere Herangehensweise einfach nicht zu. Ich denke, Prüfungsvorbereitungen kann man durchaus mit Projektarbeit vergleichen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt soll ein bestimmtes Ziel unter Einsatz begrenzter Ressourcen erreicht werden. Da heißt es, den Weg bestimmen, Meilensteine festlegen und sich selbst und ggf. den anderen Mitgliedern des Lernteams Arbeitspakete schnüren. Und dann das Abarbeiten natürlich nicht vergessen. ;-)

Wenn Sie jetzt noch wissen wollen, wie Sie sich die verlangten Zahlen, Daten, Fakten einprägen sollen, dann hilft Ihnen der Studienführer Lernen und Studieren von Joe Landsberger weiter. Das schöne daran: Eine Vielzahl der Tipps können Sie auch in Deutsch nachlesen.