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Führung, Teamarbeit, Kommunikation und Konflikte in der Arbeit.


Kategorie: Teamwork

Was für ein Typ ist Ihr Chef eigentlich?

6. August 2010 (10:06) | Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

Das Stecken von Menschen ist mein Ding eigentlich nicht. Dennoch tun wir das immer wieder gerne, wie die Unzahl von Tests zu Persönlichkeitstypen beweist. Nun gibt es die Übersicht über die verschiedenen Arten von Chef-Persönlichkeiten: Bosses: A Field Guide. Sie finden dort Steckbriefe von zehn verschiedenen Typen, in denen Sie erfahren können, woran man sie erkennt und wie man sie behandeln muss. Nicht ernst nehmen, das Ganze!

Die Website zum Kick-off

4. August 2010 (10:17) | Projektmanagement, Teamwork | Von: Stephan List

Gerne gebe ich zu, dass die Überschrift zu diesem Beitrag keine Begeisterung bei Oberstudienräten im Fach Deutsch hervorruft. Andererseits: Wie soll man das Wort “Kick-off-Meeting” übersetzen? Also lassen wir das mit der Eindeutschung und beschreiben besser, was ein Kick-off-Meeting ist:

Eine Auftaktveranstaltung zu Beginn eines Projektes in der Wirtschaft (auch „Kick[-]off-Meeting“ genannt)

Nun wäre nur noch zu klären, wie man eine solche Besprechung durchführt. Kein Problem, mit Hilfe von Google finden Sie etwa 2.510 Ergebnisse. Mir war allerdings neu, dass es zu Kick-off-Meetings eine eigene Website gibt:  Good Kickoff Meetings. Sie finden hier allgemeine Tipps, Übungen und sogar Spiele. Mit letzteren wäre ich in unserem Kulturkreis allerdings vorsichtig, das kann ins Auge gehen.

Besprechungsspielchen

29. Juli 2010 (09:38) | Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

Der Ausdruck “Spiel” hat in der Transaktionsanalyse eine ganz spezielle Bedeutung:

Spiele werden als eine periodisch wiederkehrende Folge von Transaktionen beschrieben, die äußerlich plausibel erscheinen, in Wirklichkeit aber von verborgenen Motiven beherrscht sind.
Bei den psychologischen Spielen ist immer eine "Falle" enthalten, die durch das verborgene Motiv bestimmt ist und einen klar definierten Nutzeffekt hat. (Quelle)

Dave Gray beschreibt eine Reihe solcher Spiele, die insbesondere in Besprechungen auftreten: Meeting games. Er betitel sie:

  • Ich stimme dem Chef mehr zu als du
  • Lass uns so tun als ob wir miteinander klar kämen
  • Das Definitionsspiel
  • Das Sabotagespiel
  • King of the Hill (unübersetzbar, ist: Herr auf dem eigenen Hügel)
  • Ich habe keine Zeit für sowas
  • Endlose Reden schwingen (Filibuster)
  • Warum Sie unserer Meinung sein sollten
  • Sprechen in der dritten Person (“Die Kollegen sagen”, “wie man allgemein weiß) usw.
  • Das Muschelspiel (Verschieben von Besprechungsterminen bis es unmöglich wird, die Besprechung abzuhalten)

Ja, das eine oder andere kommt mir bekannt vor. Ich bin mir auch sicher, dass die Aufzählung mit Sicherheit nicht vollzählig ist. Kennen Sie noch andere Besprechungsspielchen?

Besprechungnotizen mit Mind-Maps

20. Juli 2010 (10:03) | Methoden, Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

Besprechungsnotizen anzufertigen ist nicht immer einfach. Unsere Gehirne arbeiten in der Regel nicht linear, sondern springen mit ihren Gedanken hin und her. Wir sagen ja auch “unsere Gedanken kreisen um etwas”. Kurz: Das Gehirn kennt keine Agenda. Für den Protokollanten in einer Besprechung kann dieser Umstand Quelle tiefer Mühsal sein. Da ist man beim Tagesordnungspunkt 3 und dann hat jemand plötzlich eine geniale Idee zum TOP 1, die er/sie unbedingt loswerden muss. Schon geht das Hin-und Herblätter und das Einflicken los.

Was läge daher näher, als Mind-Maps für Besprechungsnotizen zu verwenden? Durch den organisch wachsenden Aufbau kann man den o. a. Gliederungsproblemen entgehen und notfalls zusätzliche Informationen an dem entsprechenden Ast anfügen, sollte sich die Diskussion sprunghaft entwickeln. Das meint auch Chuck Frey und empfiehlt Ihnen 6 awesome strategies for taking meeting notes with mind maps. Diese sind (Bemerkungen von mir):

  1. Besorgen Sie sich einen Tablett-PC
    (Na ja, so wirklich erfolgreich waren die Dinge in der Vergangenheit ja nicht. Und das, obwohl alle Autoren, die sich mit Selbstmanagement im weitesten Sinn beschäftigen, den Tablett-PC empfehlen: Atkinson, Linenberger). Wir dürfen gespannt sein, ob iPads & Co eine neue Runde einläuten.)
  2. Machen Sie handschriftliche Notizen, die Sie anschließend aufbereiten
    (Zu diesem Zweck empfehle ich Ihnen die Cornell-Methode: (1) Schreiben Sie Ihre Notizen ohne großartig zu reflektieren, (2) Schreiben Sie zu den jeweiligen Absätzen Stichworte an den Rand, (3) Fassen Sie im unteren Teil Ihre Notizen als Mind-Map zusammen.)
  3. Verwenden Sie eine Software-Lösung für die Agenda, die Sie dann in der Besprechung handschriftlich ergänzen
  4. Verwenden Sie Farbcodes in Ihren Maps
  5. Benutzen Sie Mind-Maps nur zu bestimmten Anlässen
  6. Machen Sie sich keine Sorgen um die Abneigung gegen Laptops in Besprechungen (Au weia. Da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe den Eindruck, in den Unternehmen tobt gerade zu diesem Thema ein Kulturkampf. Es gibt Firmen, die neben dem Verbot von Mobiltelefonen auch ein Verbot von Laptops in die Besprechungsregeln aufgenommen haben. Ausnahme ist allerdings das Laptop für den Protokollführer. Insofern stimmts dann wieder.)

Weitere Tipps zum Thema Notizen und Mind-Maps finden Sie in dem Artikel Note Taking and Note Making with Mind Maps (via Chuck Frey).

Neues Handbuch für Dotmocracy

2. Juni 2010 (10:54) | Methoden, Teamwork | Von: Stephan List

Vor einiger Zeit bin ich über ein interessantes Moderationsverfahren namens Dotmocracy gestolpert. Ich habe es zwar mangels passender Gelegenheit noch nicht ausprobiert, bin mir aber sicher, dass ich das noch tun werde. Heute habe ich erfahren, dass ein neues überarbeitetes Handbuch zum Download zur Verfügung steht. Ein Grund mehr, diese Methode baldmöglichst auszuprobieren.

Schon wieder ein Stern am Kanban-Himmel: Kanbanery

1. Juni 2010 (17:47) | Projektmanagement, Selbstmanagement, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Zu den Personal-Kanban-Anwendungen, die bereits vor einiger Zeit im Toolblog vorgestellt habe, kommt nun eine weitere dazu: Kanbanery. In der Betaversion ist die Anwendung noch kostenlos. Registrieren und loslegen, heiß die Devise. Frage Sie mich nicht, ob und wenn ja, wie sich dieses Programm von den anderen unterscheidet. Die Information dient zur Vervollständigung Ihrer Unterlagen, wie die Banker immer schreiben.

Projektmanagement mit WordPress

11. Mai 2010 (10:07) | Projektmanagement, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Vor einiger Zeit hatte ich im Toolblog das WordPress-Theme GTD Theme vorgestellt, das sich besonders gut für die Projektarbeit im Team verwenden lässt.

Nancy Messieh beschreibt, wie Sie ganz allgemein WordPress für das Projektmanagement einsetzen können: How To Use A Self-Hosted WordPress Blog For Project Management. Sie erfahren, welche Themes für die spezielle Aufgabe besonders geeignet sind und mit welchen Plug-ins Sie WordPress sinnvoll erweitern können.

Als Resultat erhalten Sie ein Werkzeug zur Zusammenarbeit (neudeutsch “Collaboration Tool”), das maßgeschneidert und ganz auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Vielleicht die sinnvolle Alternative zu den “fertigen” Projektmanagement-Anwendungen, die Sie in großer Anzahl im Netz finden können.

E-Mail im Team: Mein(e) Assistent(in) und ich

19. April 2010 (09:16) | Projektmanagement, Selbstmanagement, Teamwork | Von: Stephan List

Demnächst setze ich mich als Coach mit einem Kunden zusammen, der zwei örtlich getrennte Arbeitsplätze mit zwei unterschiedlichen E-Mail-Systemen und nicht zuletzt auch zwei Assistentinnen hat. “Wie bekommt man das alles unter einen Hut?”, lautet die berechtigte Frage und ich bin selbst darauf gespannt, was wir zu dieser Aufgabenstellung auskochen werden.

Manchmal ist ja auch die mailtechnische Zusammenarbeit mit nur einem Assistenten eine Herausforderung. So viel ich weiß, ist bisher auch noch nicht viel dazu veröffentlicht worden. Michael Hyatt ist der Chef eines großen Verlages beschreibt auf seinem Blog, wie er seine E-Mails zusammen mit seiner Assistentin organisiert: Managing Email with an Assistant. Er zeigt uns in dem Beitrag, wie er Regeln/Filter setzt, um die Nachrichten zweckmäßig zu kanalisieren. Ein Artikel mit hohen Nutzwert. Ich denke, das sinnvolle Setzen von Eingangsregeln wird uns auch im o. a. Fall weiterhelfen.

Personal Kanban

6. April 2010 (09:37) | Methoden, Selbstmanagement, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Aus gegebenem Anlass wie es so schön heißt, habe ich im Internet etwas Recherche zum Thema “Personal Kanban” betrieben. Hintergrund ist ein Coachingtermin, bei dem wir Personal Kanban als Möglichkeit zur Verfolgung persönlicher Projekte diskutieren möchten. Hier meine Ausbeute, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wie immer bin ich Ihnen für weitere Quellen dankbar.

Artikel (deutsch)

Artikel (englisch)

Podcasts

Anwendungen, Software, Hardware

  • Kanban Tool (Beta Phase, daher noch kostenlos, Facebook-Fanseite)
  • Zen (Mit der kostenfreien Variante kommt man persönlich nicht allzu weit, wenn ich die Preisstaffelung richtig gelesen habe)
  • LeanKit (Die kostenfreie Variante scheint mir für den persönlichen Bedarf auszureichen)

Jim Benson hat für Frühjahr 2010 ein einschlägiges Buch angekündigt. Der Frühling ist noch nicht richtig da, das Buch daher offensichtlich auch nicht. Ich halte Sie auf dem laufenden.

Tipps für den Umgang mit Social Media in Unternehmen

31. März 2010 (11:04) | Internet, Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

Bei den meisten Unternehmen, für die ich arbeite, ist das Thema Social Media noch nicht angekommen. Gut Ding will halt Weile haben. Sollten Sie in einer Organisation arbeiten, für die soziale Netzwerke interessant werden, dann schauen Sie doch einmal in das einschlägige Merkblatt des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. Sie finden dort 10 Tipps für Unernehmen und Mitarbeiter im Umgang mit Twitter & Co. Der Inhalt:

  1. Definieren Sie Ziele
  2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
  3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
  4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
  5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
  6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
  7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
  8. Beachten Sie das geltende Recht
  9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
  10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

Die Broschüre gibt es zum Ausdrucken auch als pdf-Datei zum Herunterladen.

[via Golem]