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“Life Hacks”, Tipps und Tricks. Kleine Dinge, die das Leben leichter machen.


Kategorie: Kleine Kniffe

Aufräumen – Sofort!

17. Februar 2010 (21:34) | Hardware, Kleine Kniffe, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Immer wieder werde ich in meinen Workshops zum Selbstmanagement nach den kleinen Schritten mit großer Wirkung gefragt. Erin Doland beschreibt fünf dieser kleinen Minimax-Schritte: Five uncluttering things you can do in your office right now. Sie können in Ihrem Büro…

  1. Ihre herumliegenden Notizen und Haftzettel in ein Notizbuch o.ä. übertragen
  2. Ihr Schreibzeug zusammensammeln und überprüfen, was davon überhaupt noch funktioniert
  3. Klar: Ihren Eingangskorb leeren
  4. Alles aus Ihrem Büro entfernen, was da nicht hingehört
  5. Ihre Pinnwand überprüfen und alles wegwerfen, was nicht mehr aktuell ist (Mein Tipp: Werfen Sie die komplette Pinnwand weg)

Wenn Sie mal auf den Feierabend warten oder sonst irgendwie mal eine halbe Stunde Zeit haben: Diese 5 Tätigkeiten können Sie immer ausführen.

So holen Sie alles aus Ihrem Netbook

26. Januar 2010 (18:43) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Das Netbook war nie als Laptop-Ersatz konzipiert. Vielmehr sollte man unterwegs über das Internet auf die wichtigsten Daten zugreifen können und nebenbei ein kleines bisschen Büroarbeit erledigen ohne sich dabei den Rücken krumm zu schleppen. Eine konsequente Umsetzung des 80/20-Prinzips, wenn Sie so wollen. Allerdings muss man dazu ein paar Kompromisse eingehen. Vor allem der Bildschirm und die Tastatur lassen in der Regel “normales” Arbeiten im Dauerzustand nicht zu. Vor einiger Zeit hat Evan Wondrasek ein paar Werkzeuge vorgestellt, die die Arbeit mit dem Netbook optimieren: 5 Killer Optimization Apps To Maximize Your Netbook’s Potential. Einige davon sind auch auf meinem Samsung NC-10 im Einsatz:

  • Winsupermaximize
    Mit diesem Werkzeug können Sie die nutzbare Fläche Ihres Bildschirms vergrößern. Das kann bei den kleinen Netbooks schon Wunder wirken.
  • Dropbox
    Ein virtuelle Dateiablage zur Vergrößerung Ihres Speicherplatzes und zum ständigen Zugriff auf Ihre Daten online von unterwegs.
  • VirtuaWin
    Ein Programm zur Erstellung und Verwaltung mehrerer Bedienoberflächen. Man kann dann zwischen den Oberflächen hin- und herspringen.
  • Daemon Tools Lite
    Das Tool simuliert ein komplettes CD-Laufwerk. Das ist praktisch, denn kein Netbook hat ein integriertes CD-Laufwerk. So geht es: Mit dem “normalen” Computer stellen Sie ein Abbild der CD-ROM her. Das können Sie auch mit Daemon Tools Lite machen, wenn Sie es dort ebenfalls installieren. Dann kopieren Sie diese Kopie auf das Netbook. Die Emulation sorgt dann für das Abspielen. So haben Sie die wichtigen CDs immer an Bord bzw. auf dem Netbook. Ohne? Für mich undenkbar.
  • Google Chrome
    Diesen Browser benutze ich auf dem Netzbook auch immer. Schlank und schnell ohne den üblichen Zierrat. Für Netbooks wie gemacht.

Ich bin mir sicher, Sie haben auch das eine oder andere Helferlein, das Sie auf Ihrem Netbook nicht mehr missen möchten. Wir sind neugierig. Lassen Sie es uns wissen!

Kleine Helferlein für Outlook

12. Januar 2010 (22:43) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Ich weiß, so etwas sagt man nicht, aber mittlerweile habe ich mich an Outlook gewöhnt und mehr noch, ich arbeite gerne mit dem Programm und weiß seine Funktionen zu schätzen. Jawoll! Wenn Sie ebenfalls Outlook-Nutzer sind, dann habe ich hier ein paar kleine Helferlein für Sie:

  1. Eine Übersicht über Tastaturkürzel als pdf-Datei, denn nichts ist schneller als die Bedienung von Programmen über die Tastatur (Outlook aktuell)
  2. Anhänge extrahieren, speichern oder entfernen: Outlook Attachment Sniffer oder Outlook Attachment Remover
  3. Feiertage permanent einrichten: Feiertagsassistent 3.0
  4. Doppelte Einträge entfernen: Outlook Duplicate Items Remover 1.4.2

Denken Sie bei der Installation von Erweiterungen daran: Weniger ist manchmal mehr. Und sichern Sie Ihre Dateien vorher, man kann nie wissen.

Praktische Ratgeber: Mehr als 40 mal “How to…”

4. Januar 2010 (22:59) | Internet, Kleine Kniffe, Methoden | Von: Stephan List

Meine befreundete Kollegin Katrin Elster hat heute so ganz nebenbei einen Link gepostet, der viel zu schade für den Twitterorkus ist: HOW TO: Do Almost Anything Online in 2010. Der Link führt zu einem Artikel, in dem noch einmal sämtliche Anleitungen aufgeführt sind, die im Blog Mashable bislang erschienen sind. Hier eine Auswahl von Beiträgen, die ich für besonders interessant halte:

Wie gesagt, das ist meine Auswahl, Ihre mag ganz anders ausfallen. Danke nochmal für den Tipp, Katrin.

Zum Ausdrucken: Kalender für 2010

26. Dezember 2009 (14:45) | Hardware, Kleine Kniffe, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Ist’s Silvester frostig kalt, so kommt das neue Jahr auch bald.

So lautet eine bekannte Bauernregel und wie jedes Mal kommt auch 2010 wieder völlig überraschend. Ein paar Tage bleiben uns noch und wenn Sie für Ihre Planung “zwischen den Jahren” auf die Schnelle einen Kalender brauchen, dann habe ich folgende Tipps für Sie:

  • Ausgeklügelt: Compact Calendar 2010
    Um diesen Kalender angemessen bedienen zu können, sollten Sie aufmerksam die Bedienungsanleitung von David Seah, dem Erfinder, lesen. Den Kalender gibt es als pdf-Datei zum Ausdrucken, und das sogar in Deutsch.
  • Für die Hosentasche: PocketMod
    Diesen Papierkalender zum Zusammenfalten können Sie sich über geeignete Vorlagen selbst zusammenstellen. PocketMod ist einfach genial, Sie kannten das Programm wahrscheinlich ohnehin schon.
  • Kalender aller Art: CalendarsQuick
    Eine webbasierte Anwendung mit der Sie Kalender in vielen Formen gestalten können, zum Beispiel verziert mit persönlichen Fotos usw.
  • Für den Geldbeutel: Thumb Calendar
    Sie kennen sich die kleinen Miniaturkalender im Scheckkartenformat für die Geldbörse? Hier ist einer zum Ausdrucken in verschiedenen Designvarianten.
  • Der immergültige: The small calendar 2010
    Auf raffinierte Weise findet hier das ganze Jahr auf Fläche von 46,75 cm2 das ganze Jahr Platz. Die Alternative zum Thumb Calendar.
  • Für den Heimwerker: Chalkboard Wall Calendar
    Wenn Sie Spaß am Werkeln haben, ist das der richtige Kalender für die Wand im Esszimmer oder der Küche. Nicht zum Ausdrucken, sondern zum Verputzen.

Mehr Kalender braucht der GTDer nicht. Schließlich werden in den Kalender nur die Daten eingetragen, die mit einem festen Termin verbunden sind. Alles andere kommt in die Kontextlisten. Was wiederum dazu führt, dass der Kalender relativ knapp ausfallen darf. Zumindest bei mir ist das so.

Das persönliche Wissensmanagement

22. Dezember 2009 (19:12) | Kleine Kniffe, Kreativität, Methoden, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Thomas Mauch hat einen interessanten Artikel zum persönlichen Wissensmanagement geschrieben: Informationen, Wissen und Lernen: Tools für das persönliche Wissensmanagement. Es kommen darin alte Bekannte vor, die allerdings in neuem Gewand auftreten. So gibt es den berühmten Zettelkasten nach Luhmann wohl mittlerweile in der dritten Version. Mindestens so hilfreich wie die Hinweise auf die Programme finde ich das Zitat von Jochen Robes über das Bloggen. Ganz hervorragend auch die Tipps, wie Sie und ich sonst noch unsere Wissensmanagementkompetenzen verbessern können: Mit Rezensionen bei Amazon oder mit Videos über das Schminken. Habe ich so noch gar nicht gesehen. Prima, Thomas, ist abgespeichert. :-)

Ein wahres Helferlein: Der Pomodoro-Helper

20. Dezember 2009 (21:28) | Kleine Kniffe, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Tomatentechnik von Francesco Cirillo langsam aber sicher die GTD-Welt erobert. Und wie so oft dauert es dann nicht mehr lange und die ersten Softwareanwendungen folgen auf dem Fuß. Der Focus Booster ist dafür ein Beispiel. Nun eine webbasierte Anwendung: Der DIEVOLUTION pomodoro helper. Wenn Sie sich für einen kostenlosen Account registriert haben, können Sie mit der Anwendung Pomodoro-gerecht alle Dinge tun, die Sie bisher mit Papier und Stift getan haben. Sie planen Ihre Aufgaben, schätzen ab, wie viele Pomodoros Sie dafür brauchen und notieren interne und externe Unterbrechungen auf einem extra Abschnitt. Eine Aufzeichnung Ihrer Pomodoros wird automatisch vorgenommen, der Wecker ist natürlich einprogrammiert. Das Programm folgt tatsächlich ziemlich genau den Vorgaben von Cirillo. Der Autor der Anwendung ist Thomas Diehl. Cool, muss ich schon sagen. :cool:

Was Sie mit billigem Weißweinessig machen können

18. Dezember 2009 (00:14) | Kleine Kniffe | Von: Stephan List

können Sie bei Simple Dollar nachlesen: 15 Uses for Incredibly Inexpensive White Vinegar. Verwendungsmöglichekeiten sind:

  1. Toilettenreiniger
  2. Kühlschrankreinigungsmittel
  3. Mittel gegen Sonnenbrand
  4. Mittel gegen Gerüche aus der Küchenspüle
  5. Weichspülmittel
  6. Mittel gegen Rost
  7. Reiniger für Mikrowellengeräte
  8. Vinylboden saubermachen
  9. Fensterreiniger
  10. Reiniger für Brillengläser
  11. Mittel gegen Teppichgerüche
  12. Mittel gegen Abfall”düfte”
  13. Zum Luft frisch machen
  14. Gegen üble Gerüche im Zimmer
  15. Klamotten aufhellen

Jetzt behaupten Sie nicht, Sie hätten das alles gewusst. Das nehme ich Ihnen nicht ab. ;-)

50 Tipps fürs Leben

1. Dezember 2009 (09:54) | Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Es gibt eine Menge Blogbeiträge vornehmlich aus den USA, die uns immer die erstaunlichsten Ratschläge für ein erfülltes Leben geben in der Art “7 einfache Fragen um den Zweck Ihres Lebens zu entdecken” oder “Wie man erreicht, wenig zu wollen”. Hochphilosophischer Stoff sozusagen. Da bin ich manchmal froh, dass es bei manchen Autoren auch eine Nummer kleiner geht. Zum Beispiel auf der Website des Herstellers der Herrenpflegeserie Baxter of California. Dort findet Mann unter Grooming Wisdom 50 Gedanken zu Stilfragen: 50 Style Thoughts. Hier gibt es zwar nicht die Antwort auf den Sinn des Lebens, des Universums und überhaupt allem, aber allerhand nützliche Tipps für viele Lebenslagen, z.B.

  • Gedanke 9: Wenn ein Anzug nicht an den Schultern passt, kauf ihn nicht. Schultern können wirklich nicht geändert werden.
  • Gedanke 20: Ein Gentleman wird nicht nur merken, wenn er falsch liegt, er wird es auch bereitwillig einräumen.
  • Gedanke 36: Leinen knittert, da kannst Du nichts dagegen machen.

Vielleicht finden Sie die Liste genau so anregend wie ich.

E-Mails, kurz und knackig

26. November 2009 (19:59) | Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Tipps, wie man am besten mit E-Mails umgeht, gibt es in Hülle und Fülle. Leo Babauta gibt auf einem seiner Nebenblogs ein paar ungewöhnliche Hinweise, wie Sie sich beim Schreiben elektronischer Nachrichten kurzfassen können: The art of brief emails. Hier sind seine Tipps:

  1. Lassen Sie die Betreff-Zeile einfach frei
  2. Beschränken Sie sich auf ein paar Sätze
  3. Überspringen Sie die Grußformel
  4. Lassen Sie die Signatur weg
  5. Überarbeiten Sie Ihre Nachricht
  6. Überlegen Sie, die Nachricht gar nicht erst abzuschicken

Ich kann mir ein paar Bemerkungen nicht verkneifen…

zu 1: Da schüttelt es mich als GTDer. Ich pflege Nachrichten ohne Betreff gleich zu löschen, denn ich hätte gern auf einen Blick erfasst, um was es da geht.

zu 2: Ich stimme zu, mehr als 5 Sätze sollte eine Mail nicht umfassen. Leider gelingt es mir auch nicht immer, mich an diese Regel zu halten.

zu 3: Na ja …

zu 4: Heilige Einfalt. Da kennt Herr Babauta unseren Rechtsstaat aber nicht. In Deutschland undenkbar. Und jetzt kommen auch immer mehr diese unsäglichen Irrläufergeheimhaltungsermahnungen in der Signatur, die so überflüssig wie ein Kropf sind.

zu 5: Das sagte schon der alte Volksdichter Goethe: “Entschuldige meinen langen Brief, aber ich hatte keine Zeit für einen kürzeren.”

zu 6: Das stimmt m.E. An die Zeitgenossen, die CC intensiv nutzen: Sie können sich nicht gegen alles und jeden absichern.

Fazit: Nicht alles ist sinnvoll, nur weil Leo Babauta druntersteht.