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Hinweise rund um die Karriere.


Kategorie: Karriere

Wie Sie erfolgreich werden – Eine Übersicht

16. August 2010 (10:54) | Büchertipps, Karriere, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Mir hat das während einer Weiterbildung einmal ein Soziologe erklärt. Wie das in den USA zusammenhängt mit persönlichem Erfolg, Protestantismus, Aufbruch und Pioniergeist. Deshalb kommen aus den USA auch so viele How-to-Bücher zum Thema “Erfolg”. Und obwohl auch wir Europäer auch gerne Erfolg haben, kommentieren wir diese Art Literatur etwas skeptisch, um es wohlwollend auszudrücken. Auch das hat mir der Soziologe erklärt: Katholizismus, Zu-Hause-Geblieben, Bewahren des Erreichten usw. Wer da näheres wissen will, muss wahrscheinlich Max Weber und Co lesen und möglichst auch verstehen.

Wenn Sie sich einen Überblick über die klassische und moderne Erfolgsliteratur verschaffen wollen, dann gehen Sie auf die Website von Butler Bowdon. Er verspricht:

Commentaries on the classic works of personal development

Tatsächlich ist die Seite voller interessanter Hinweise, Kommentare und Zusammenfassungen. Prädikat stöbernswert.

BTW: Es handelt sich nicht um eine amerikanische Website, sondern um eine britische. Wieder was gelernt.

Werkzeuge zur Zielerreichung

5. August 2010 (12:33) | Karriere, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Ehrlich gesagt, ich bin skeptisch. Zum einen halte ich das “Ziel” für einen Mythos und damit für überschätzt, zum anderen weiß ich nicht, ob Softwareprogramme bei der Zielerreichung wirklich helfen können. Wenn Sie sich ambitionierte Ziele gesteckt haben und Unterstützung auf dem Weg zu diesen benötigen, dann hat Cameron Chapman vielleicht für Sie das Passende: 9 Great Tools for Achieving Your Goals. Eines dieser Werkzeuge heißt bezeichnenderweise “Move Mountains”. Benutzen Sie derartige Angebote und wenn ja, wie sind Ihre Erfahrungen?

Lernen, lernen, nochmals lernen

3. August 2010 (15:15) | Karriere, Lernen, WorkLife | Von: Stephan List

Wenn Sie die Überschrift für banal halten, dann gebe ich Ihnen recht. Allerdings ist die Überschrift nicht von mir, sondern von Wladimir I. Lenin. Und siehe da, schon wird aus diesen Worten ein Zitat. Sei’s drum, an der Richtigkeit der Worte ändert das auch nichts, schließlich sollen wir ja lebenslang lernen. Wenn Sie des Englischen mächtig sind, dann finden Sie mehr als “740+ Courses, 18000+ Videos from Top 20+ Universities on 35+ Categories” auf FreeVideoLectures. Es gibt sogar komplette Kurse, in denen mehrere Videos aufeinander aufbauen. Beispiel ist eine Reihe zum Thema Innovation, hier das erste Video dazu: Innovation on a Shoestring.

 

Sie sehen, Sie haben keine Chance. Sie müssen heute Abend schlau ins Bett gehen.

[via MakeUseOf]

Ein Online-Kurs zur Erfolgsstrategie

2. August 2010 (17:43) | Karriere | Von: Stephan List

Der Trainer und Berater Peter Arndt und ich haben eine Gemeinsamkeit. Wir sind beide überzeugte Anwender der EKS-Strategie nach Wolfgang Mewes. Vor einiger Zeit hatte ich in diesem Blog eine kleine Präsentation zur EKS veröffentlicht. Peter Arndt hat sich mehr Mühe gegeben und eine ganze Artikel-Reihe zur EKS geschrieben: Zielgruppenstrategie. Mit seinen insgesamt 15 Teilen ist die Serie fast ein kompletter online-Kurs zur Erfolgsstrategie. Besonders gut hat mir gefallen, dass Peter Arndt Methoden mit hohem praktischen Nutzen vorstellt und ihre Anwendung auf die EKS-Methode erklärt. Übrigens: Lassen Sie sich nicht täuschen, die Vorgehensweise eignet sich beileibe nicht nur für Selbstständige. Auch Angestellte haben Zielgruppen, um die sie sich kümmern sollten.

Hier sehen Sie ein Video über/mit Wolfgang Mewes persönlich:

Die Drei-Stufen-Methode der Kritik

30. Juli 2010 (14:45) | Karriere, Methoden, WorkLife | Von: Stephan List

Vor ein paar Tagen habe ich auf eine Seite hingewiesen, die die Hamburger-Methode der Kritik beschreibt. Ich hatte leichtfertig versprochen, als Alternative dazu die 3-Stufen-Methode der Kritik vorzustellen, sollte einer der Leser daran Interesse haben. Matthias will es wissen und voilà, hier ist sie:

  1. Die Sachlage schildern:
    Erzählen Sie, was Sie wahrgenommen haben. Versuchen Sie, sich einer Wertung zu enthalten, auch wenn das schwer fällt. Beispiel: “Sie haben vorhin während meiner Präsentation immer wieder auf das Handy geschaut.” (Tatsache: Das ist so).
  2. Eigene Bewertung vornehmen:
    Beschreiben Sie, was die Sachlage bei Ihnen auslöst. Welche Gefühle haben Sie dabei? Sie können sich ärgern, Sie können traurig sein, enttäuscht oder was auch immer. Bitte drücken Sie Ihre Gefühle in Ich-Botschaften aus: “Ich konnte mich nur schwer auf meinen Vortrag konzentrieren, da ich immer abgelenkt war.”
  3. Erwartungen ausdrücken:
    Sagen Sie, welches Verhalten Sie in Zukunft erwarten. Klar und deutlich, nicht drumherum. Es gibt dafür verschiedene Varianten (von eher harmlos bis Ansage): (a) “Wie sehen Sie das?, (b) “Ich möchte Sie bitten, in Zukunft während meiner Präsentation auf das Handy zu verzichten”, (c) “Ich erwarte von Ihnen, dass Sie in Zukunft auf Ihr Handy verzichten”.
    Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, man sollte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Kritik dosieren wollen.

Eine Entscheidung nimmt Ihnen keiner ab: Sie selbst müssen darüber befinden, was Sie sich gefallen lassen und was nicht. Für alles, was man tut oder lässt, gibt es Konsequenzen. So ist es nun mal.

Was tun nach der Pensionierung?

5. Januar 2010 (09:54) | Karriere, WorkLife | Von: Stephan List

Ich weiß nicht, wie der typische Toolblog-Leser aussieht. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass er/sie in der Regel voll im Berufsleben steht und noch lange nicht an die Ruhestand denkt. Doch aufgemerkt: Jung sein ist ein Fehler, der mit jedem Tag kleiner wird. Oder wie schon Wilhelm Busch dichtete:

Eins, zwei, drei im Sauseschritt,
die Zeit, die eilt, wir eilen mit

Ein Kollege und IODA-Freund von mir, Leopold Stieger, beschäftigt sich schon länger mit dem Thema “Was tun, wenn man in der Rente ist” und hat sogar eine einschlägige Beratungsfirma gegründet: seniors4success. Leopold war kürzlich Talkgast in der Sendung "Stöckl am Samstag". Zur Info: Barbara Stöckl ist so eine Art österreichische Sandra Maischberger. Die Sendung hieß “Unruhestand Pension” und zeigte auch einige Ausschnitte aus der Seminararbeit von Leopold Stieger. Ich weiß ja nicht, wie weit Sie vom Ruhestand entfernt sind, ich für meinen Teil werde schon langsam nachdenklich.

Die Business Card Website

29. September 2009 (13:01) | Internet, Karriere | Von: Stephan List

Haben Sie schon einmal über eine Business Card Website nachgedacht? Sie wissen schon, eine Website, bestehend aus einer einfachen Seite, auf der Ihre wesentlichen Daten zu entnehmen sind. Ehrlich gesagt, je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir diese Idee. Momentan leite ich noch auf mein Xing-Profil über, aber selbst das ist mir noch zu überfrachtet. Einfachheit zählt. Vielleicht eine Business Card Website kombiniert mit einem Elevator Pitch? Nachdenk, grübel…

Wenn Sie schöne Beispiele von Business Card Website sehen möchten, dann schauen Sie doch bei Line24 vorbei: Inspirational Showcase of Business Card Websites.

Was ist die eigene (Zweck-) Bestimmung?

12. August 2009 (05:53) | Karriere, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Hin und wieder ist es von Vorteil, darüber nachzudenken, wozu man eigentlich da ist und welche langfristigen Ziele sich daraus ableiten. Aus gegebenem Anlass, wie man so schön sagt und weil es keine Zufälle gibt, bin ich heute über einen entsprechenden Artikel von Mason Hipp gestolpert gestoßen: 3 Simple Methods for Discovering Your Purpose. Mason beschränkt sich in kluger Weise auf die langfristigen Ziele, er schreibt:

I’m going to stick with ’short-term’ goals and purpose in this article, so the next 5 years or less. Finding your life-long purpose is something very personal, and different for everyone, so I think it’s a bit much for one article.

Im Sinn von GTD ist hier also von 40000 Fuß die Rede, nicht höher. Das muss man erwähnen, weil David Allen den Ausdruck “purpose” erst eine Flughöhe darüber benutzt. Mason empfiehlt

  1. Eine Vision entwickeln (Blick in die Zukunft)
  2. Rückschau aus der Zukunft
  3. Subtraktion (Vergleich zwischen Ist und Wunsch)
  4. Als “Bonusmethode”: Extrapolieren der eigenen Werte

Die Methoden 1 und 2 dürften hinlänglich bekannt sein. Insbesondere die Rückschau aus der Zukunft wird im Coaching öfters angewendet. Hat jemand schon einmal Erfahrungen mit der Methode 4 “Extrapolieren der eigenen Werte” gemacht?


20 Wege um das Arbeitsleben zu vereinfachen

28. Juli 2009 (11:35) | Karriere, WorkLife | Von: Stephan List

20 Ways to Simplify Your Work Life schlägt Sara auf ihrem Blog OnSimplicity vor:

  1. Seien Sie sich bewußt, was Sie können
  2. Wiederholen Sie nicht jedes Geschwätz, das Sie hören
  3. Etablieren Sie ein angenehmes Ritual für das Mittagessen
  4. Halten Sie Ihre Kontaktinformation griffbereit
  5. Befreien Sie Ihren Schreibtisch von allem, was nicht nötig ist
  6. Halten Sie Ihren Vorgesetzten immer auf dem neuesten Stand
  7. Stutzen Sie Ihre Aufgabenliste
  8. Seien Sie ehrlich beim Priorisieren
  9. Bitte Sie lieber etwas früher um Hilfe
  10. Bieten Sie Ihre Hilfe freiwillig an, bevor Sie dazu angewiesen werden
  11. Ergreifen Sie die Initiative und finden Sie nützliche Aufgaben für freie Zeitabschnitte (gibt es sowas?)
  12. Trinken Sie Wasser anstatt Kaffee
  13. Benutzen Sie Anwendungen, die auf allen Computern laufen, mit denen Sie arbeiten
  14. Lächeln Sie (sehr amerikanisch, aber auch bei uns empfehlenswert)
  15. Besorgen Sie sich die Dinge, die zu Ihren Anforderungen passen
  16. Stehen Sie zu Ihren Fehlern
  17. Lassen Sie Ihr Privatleben wenn möglich zuhause
  18. Der Papierkorb ist hungrig. Füttern Sie ihn
  19. Verwenden Sie jeden Tag eine bestimmte Zeit auf Aufgaben mit einer festgelegten Erledigungsfrist oder auf von höherer Wichtigkeit
  20. Machen Sie Ihre Arbeit

Ja, das eine oder andere hat schon was…

100 fantastische Websites zur Produktivität

12. Juni 2009 (09:00) | Internet, Karriere, Kreativität, Lernen, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Meredith Walker ist eine umfangreiche Liste zu verdanken, deren Titel nicht gerade der Political Correctness entspricht: 100 Terrific Productivity Tools for the Bored or Unemployed. Ich kann zwar nicht nachvollziehen, warum die Linkliste gerade für die Gruppen der “Gelangweilten” oder “Beschäftigungslosen” interessant sein soll, letztendlich ist es aber auch wurscht. Wenn Sie im reichhaltigen Fundus der Produktivitätstools stöbern wollen, dann könnte Ihnen diese Seite wie gerufen kommen. Eingeteilt sind die die 100 Links in die Kategorien:

  • Selbstorganisation
  • Lebenslauf und Arbeitssuche
  • Bildung von Netzwerken
  • Freizeit und Spaß
  • Surfen im Web
  • Kreativität
  • Aufgabenlisten
  • Zielsetzung und Planung
  • Etwas neues lernen

Jeder Link wird mit zumindest einem Satz beschrieben, was die Recherche erheblich erleichtert. Vielen Dank für die Mühe, Meredith.