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Kategorie: Internet

Das Programm für Personal Kanban: LeanKit

9. März 2010 (16:43) | Internet, Methoden, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Über das persönliche Kanban-System habe ich auf dem Toolblog vor einiger Zeit bereits berichtet. Nun gibt es eine online-Anwendung zur Methode: LeanKit. Auf einigen Videos können Sie sich mit Software und Methode vertraut machen. Die Preise für die Nutzung sind gestaffelt. Für die Verwendung mit bis zu 5 Nutzern und einer Kanbantafel ist das Angebot kostenlos. Das dürfte zum Ausprobieren erst einmal reichen.

Die Pro- und Contra-Liste

4. März 2010 (10:37) | Internet, Methoden, Software | Von: Stephan List

Kürzlich haben wir uns in einem Workshop wieder einmal über Entscheidungstechniken unterhalten und dabei auch die Nutzwerttabelle besprochen. Ich bin zwar der Meinung, dass die wirklich guten Entscheidungen mit dem Bauch getroffen werden, allerdings in der Regel dann, wenn Sie mit dem Kopf vorbereitet wurden. Kurz: Der Bauch braucht Futter.

Eine Vorstufe zur Nutzwerttabelle ist die gewichtete Pro- und Contra-Liste. Ziel dieser Liste ist zu entscheiden, ob Sie etwas tun oder lassen sollten. Sie erstellen eine Art Bilanz: Auf der linke Seite listen Sie die Argumente auf, die für die Option sprechen (die Pros), auf der rechten Seite die Argumente dagegen, die Contras. Sicher sind Ihnen die Argumente nicht alle gleich wichtig, also multiplizieren Sie die Argumente mit einem individuellen Gewichtungsfaktor. Zum Schluss werden beide Seiten der Bilanz zusammengezählt und verglichen.

Weitgehend automatisieren lässt sich dieses Vorgehen in einer Excel-Tabelle oder ProConLists.com. Dort finden Sie eine Eingabemaske, wo Sie Ihre Argumente für oder gegen eine Option eintragen können. Nach der Wichtung, getrennt in “rational” und “emotional” bekommen Sie das Ergebnis angezeigt. Wie immer können Sie Ihre Liste nach Registrierung mit anderen Menschen teilen. Ich finde, ProConLists ist für die Entscheidung zwischendurch keine schlechte Idee.

Xing oder LinkedIn, das ist hier die Frage

2. März 2010 (11:17) | Internet, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Die meisten Menschen, mit denen ich beruflich zu tun habe, verlinken sich in Xing, wenn sie es denn tun. Es gilt die grobe Unterscheidung: Xing ist fürs Geschäft, Facebook für den Spaß. Dabei wird ganz vergessen, dass es noch einen Dritten auf dem Spielfeld gibt: LinkedIn. Während LinkedIn in den angloamerikanischen Breiten äußerst populär ist, konnte die Anwendung hier nie so ganz aus dem Schatten von Xing heraustreten, zumindest ist das mein subjektiver Eindruck. Und das, obwohl LinkedIn ein attraktives Preismodell anbietet. @Projektierer hat dazu einen direkten Vergleich zwischen Xing und LinkedIn angestellt. Entscheiden müssen Sie selbst.

Das Handbuch für effiziente E-Mails

25. Februar 2010 (11:27) | Internet, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Mittlerweile gibt es ja junge Stimmen die behaupten “E-Mails seien was für alte Leute”. Ich denke, diese Stimmen haben Recht. Wahrscheinlich gehört in der Kommunikation innerhalb und zwischen Organisationen die Zukunft Anwendungen wie Wave, Facebook und Instant Messaging. Wir werden es sehen. Allerdings “Old habits die hard” und eine Weile wird sich die gute alte Elektropost schon noch halten.

Zehn Jahre ist es her, dass Kaitlin Duck Sherwood einen Leitfaden für die richtige Verwendung von e-Mails verfasst hat (und so sieht die entsprechende Website auch aus): A Beginner’s Guide to Effective Email. Nun besteht der Charme dieses “uralten” Mediums auch darin, dass sich in den letzten Jahren mailtechnisch nicht allzu viel geändert hat. Wenn Sie den Leitfaden anschauen, dann werden Sie sich die Augen reiben, wie viel davon noch aktuell ist und wie wenig davon bis heute im Businessalltag umgesetzt wird.

Sie können den Leitfaden auch auf Deutsch lesen. Thorsten Scheffner hat die Übersetzung besorgt: Der effektive Einsatz von E-Mails. Vielen Dank für die Mühe!

Wenn es nach mir ginge, würde ich diese Anleitung jedem Mitarbeiter in meinem Unternehmen zu lesen geben. Es würde gewiss nicht schaden!

Der Präsentationsfinder

18. Februar 2010 (10:38) | Internet, Präsentieren, WorkLife | Von: Stephan List

Manchmal macht es Sinn, Google mal Google sein zu lassen und auf spezielle Nischen-Suchmaschinen auszuweichen. Wenn Sie beispielsweise Präsentationen zu einem bestimmten Thema suchen, dann könnte SlideFinder die Suchmaschine Ihrer Wahl sein. Die Suchmaschine durchkämmt das Internet nach PowerPoint-Dateien, die zu Ihrem Thema passen. Gut geeignet auch für PowerPoint-Karaoke. Vielleicht kennen Sie noch andere interessante Spezialsuchmaschinen, z. B. für pdf-Dateien. Lassen Sie es uns wissen.

Besprechungen online verwalten

2. Februar 2010 (10:45) | Internet, Software, Teamwork | Von: Stephan List

In der Welt des web 2.0 gibt es unzählige Anwendungen, die die Organisation von Besprechungen im Fokus haben. Wer hat wann Zeit, wo trifft man sich und so weiter. Nun bin ich über zwei Anwendungen gestolpert, die über die reine Organisation von Meetings hinausgehen: Ketchup (!) und meetingmix. Für mich ist entscheidend, dass man mit beiden Programmen offensichtlich auch Tagesordnungen, Listen offener Punkte und Protokolle erstellen und verwalten kann. Ketchup ist noch in der Erprobungsphase und daher ummesonscht, für meetingmix gibt es bereits ein Preismodell.

Wenn Sie so etwas auf Ihrem eigenen Server haben möchten oder dem Ihres Unternehmens, dann ist vielleicht MyMeeting das richtige Programm für Sie: “MyMeeting is a web application specifically designed to help you to better manage your meetings and get more out of them.” Das hört sich doch vielversprechend an.

Dennoch kann ich mir den Nutzen derartiger Angebote noch nicht so recht vorstellen. Reicht ein normales Wald-und-Wiesen-Wiki für Besprechungen nicht aus? Nutzen Sie innerhalb oder außerhalb Ihres Unternehmens derartige Anwendungen? Gibt es noch andere interessante Programme, die hier nicht aufgeführt sind? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Fragen über Fragen…

Werkzeuge zur Zusammenarbeit

30. Januar 2010 (18:15) | Internet, Projektmanagement, Software, Teamwork | Von: Stephan List

Ich betätige mich hiermit einmal mehr als reiner Briefträger. Es gibt hin und wieder Tweets, die sind für das kurzlebige Gezwitscher einfach zu schade. Hinweise eben, die es wert sind, festgehalten zu werden. So auch zwei Tweets von @thomas_weller:

  1. 27 Free Must-have Online Collaboration Tools
  2. 15 Free Online Collaboration Tools and Apps

Wie die Titel schon sagen: Es handelt sich um Aufzählungen mehr oder weniger bekannter online-Werkzeuge zur Zusammenarbeit in Projekten. Alle Tools werden in beiden Artikeln zumindest kurz beschrieben. Wenn Sie die Erklärungen lieber auf Deutsch lesen wollen, dann sollten Sie auf web2null eine entsprechende Suchanfrage starten:

Jetzt liegt es an Ihnen, herauszubekommen, was zu Ihnen, Ihrem Team und Ihrem Projekt passt.

So holen Sie alles aus Ihrem Netbook

26. Januar 2010 (18:43) | Internet, Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Das Netbook war nie als Laptop-Ersatz konzipiert. Vielmehr sollte man unterwegs über das Internet auf die wichtigsten Daten zugreifen können und nebenbei ein kleines bisschen Büroarbeit erledigen ohne sich dabei den Rücken krumm zu schleppen. Eine konsequente Umsetzung des 80/20-Prinzips, wenn Sie so wollen. Allerdings muss man dazu ein paar Kompromisse eingehen. Vor allem der Bildschirm und die Tastatur lassen in der Regel “normales” Arbeiten im Dauerzustand nicht zu. Vor einiger Zeit hat Evan Wondrasek ein paar Werkzeuge vorgestellt, die die Arbeit mit dem Netbook optimieren: 5 Killer Optimization Apps To Maximize Your Netbook’s Potential. Einige davon sind auch auf meinem Samsung NC-10 im Einsatz:

  • Winsupermaximize
    Mit diesem Werkzeug können Sie die nutzbare Fläche Ihres Bildschirms vergrößern. Das kann bei den kleinen Netbooks schon Wunder wirken.
  • Dropbox
    Ein virtuelle Dateiablage zur Vergrößerung Ihres Speicherplatzes und zum ständigen Zugriff auf Ihre Daten online von unterwegs.
  • VirtuaWin
    Ein Programm zur Erstellung und Verwaltung mehrerer Bedienoberflächen. Man kann dann zwischen den Oberflächen hin- und herspringen.
  • Daemon Tools Lite
    Das Tool simuliert ein komplettes CD-Laufwerk. Das ist praktisch, denn kein Netbook hat ein integriertes CD-Laufwerk. So geht es: Mit dem “normalen” Computer stellen Sie ein Abbild der CD-ROM her. Das können Sie auch mit Daemon Tools Lite machen, wenn Sie es dort ebenfalls installieren. Dann kopieren Sie diese Kopie auf das Netbook. Die Emulation sorgt dann für das Abspielen. So haben Sie die wichtigen CDs immer an Bord bzw. auf dem Netbook. Ohne? Für mich undenkbar.
  • Google Chrome
    Diesen Browser benutze ich auf dem Netzbook auch immer. Schlank und schnell ohne den üblichen Zierrat. Für Netbooks wie gemacht.

Ich bin mir sicher, Sie haben auch das eine oder andere Helferlein, das Sie auf Ihrem Netbook nicht mehr missen möchten. Wir sind neugierig. Lassen Sie es uns wissen!

Delicious und Getting Things Done

25. Januar 2010 (21:23) | Internet, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Kennen Sie Delicious? Wenn nicht, dann sollten Sie es kennenlernen. Delicious ist ein Internetdienst, mit dem Sie Ihre Internetlesezeichen (zu deutsch: Bookmarks) ablegen, organisieren und mit anderen teilen können. Ich selbst kann mir meinen Alltag ohne Delicious gar nicht mehr vorstellen. Ken Clark beschreibt, wie Sie Delicious auch für Getting Things Done nutzen können: 11 Ways to Use Delicious for Getting Things Done (GTD). Schauen wir einmal näher hin:

  1. Bücher, die Sie lesen möchten
  2. Lesen/Besprechen
  3. Ideen
  4. Restaurants
  5. Rezepte
  6. Wunschliste
  7. Plätze, die Sie besuchen möchten/Reisetipps
  8. Ratschläge
  9. Software, die Sie begutachten möchten
  10. Dinge, die zu erledigen sind
  11. Alle o.a. Themen mit einem Tag Bundle organisieren

Die GTDer unter Ihnen haben es längst bemerkt. Ken bildet so die Referenzliste ab. Alle Themen werden mit entsprechenden Etiketten (Tag) versehen. Falls ein Thema für “Irgendwann/Vielleicht” vorgesehen ist, stellt Ken dem entsprechenden Tag ein “@” voran.

So ganz überzeugt mich das Konzept nicht. Aber vielleicht bringt es Sie auf die richtigen Ideen.

Preisvergleich für Bilder: SpiderPic

22. Januar 2010 (20:57) | Internet, Präsentieren | Von: Stephan List

Kürzlich bin ich von einem Kunden gefragt worden, wo ich immer die Bilder für meine Präsentationen her bekäme. Nun, meistens wird ja bei der Gelegenheit immer iStockphoto empfohlen. Vielleicht müsste ich rot werden, wenn ich sage, dass ich diesen Dienst nicht empfehle und zwar schlicht und einfach, weil er mir zu teuer ist. Es kann aber auch durchaus sein, dass ich bislang nur die Preisgestaltung nicht begriffen habe. Dies sind meine Quellen für kostengünstige oder gar freie Fotos:

Malte Landwehr hat einmal eine Übersicht über Bildquellen ins Netz gestellt: 117 Quellen für kostenlose Bilder. Vielen Dank dafür!

Wenn Sie auf der Suche nach guten Bildern sind, dann hilft Ihnen vielleicht eine spezielle Suchmaschine wie everystockphoto: “We are a search engine for free photos. These come from many sources and are license-specific.”

Jan Schultink weist in seinem Blog auf eine ganz besondere Anwendung hin: SpiderPic - price comparison shopping is coming to stock images. SpiderPic sucht nicht nur nach Bildern, sondern sagt Ihnen auch, wo sie am günstigsten zu kaufen sind. Das Angebot ist so neu, dass Sie sich erst eine Einladung verschaffen müssen. Aber das wird noch.