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Kategorie: Büchertipps

Der GTD Implementation Guide in der Rezension

20. August 2010 (10:35) | Büchertipps, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Vor einigen Wochen hat die David Allen Company ein E-Buch veröffentlicht, in der beschrieben wird, in welchen Schritten Sie GTD bei sich und anderswo einführen können. Das Buch hat den Titel “GTD Implementation Guide” und kostet 20 $. Die Broschüre kommt als

step-by-step GTD implementation manual with detailed directions, suggested supplies and time needed, and coaching tips from David.

Wenn Sie nicht recht wissen, ob Sie die Publikation kaufen sollen oder nicht, lesen Sie die Rezension auf GTD Reviews: The “GTD Implementation Guide” Review. Hier bekommen Sie erklärt, was die Anleitung leistet, was sie nicht leistet und für wen sie nützlich ist. Wichtig: Wenn Sie mit der Broschüre arbeiten wollen, sollten Sie ein grundlegendes Verständnis von GTD haben. Das Manual ersetzt nicht die Lektüre des Buches oder den Besuch eines entsprechenden Seminars.

Wie Sie erfolgreich werden – Eine Übersicht

16. August 2010 (10:54) | Büchertipps, Karriere, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Mir hat das während einer Weiterbildung einmal ein Soziologe erklärt. Wie das in den USA zusammenhängt mit persönlichem Erfolg, Protestantismus, Aufbruch und Pioniergeist. Deshalb kommen aus den USA auch so viele How-to-Bücher zum Thema “Erfolg”. Und obwohl auch wir Europäer auch gerne Erfolg haben, kommentieren wir diese Art Literatur etwas skeptisch, um es wohlwollend auszudrücken. Auch das hat mir der Soziologe erklärt: Katholizismus, Zu-Hause-Geblieben, Bewahren des Erreichten usw. Wer da näheres wissen will, muss wahrscheinlich Max Weber und Co lesen und möglichst auch verstehen.

Wenn Sie sich einen Überblick über die klassische und moderne Erfolgsliteratur verschaffen wollen, dann gehen Sie auf die Website von Butler Bowdon. Er verspricht:

Commentaries on the classic works of personal development

Tatsächlich ist die Seite voller interessanter Hinweise, Kommentare und Zusammenfassungen. Prädikat stöbernswert.

BTW: Es handelt sich nicht um eine amerikanische Website, sondern um eine britische. Wieder was gelernt.

Die Tomatentechnik als Buch

30. Juli 2010 (18:19) | Büchertipps, Methoden, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Dass Staffan Nöteberg die Tomatentechnik bereits ausführlich in Präsentationen beschrieben illustriert hat, darauf habe ich im Toolblog bereits hingewiesen. Mittlerweile ist sein Buch erschienen.

 

Klar, bei mir ganz oben auf @Einkaufen.

Nachtrag 2. August:

Wie ich gerade lese, erscheint demnächst auch eine deutsche Ausgabe. Stay tuned!

Wissenschaftliche Texte mit Word

17. Juni 2010 (13:49) | Büchertipps, Software | Von: Stephan List

Momentan schraube ich gerade an meinem Praktikumsbericht im Rahmen der Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft. Mein Textverarbeitungsprogramm ins Word in der 2007er-Version und ich komme einigermaßen gut damit zurecht. Andererseits beginne ich Alexander Greisle zu verstehen, der in Facebook, Twitter und andererorts seine Flüche bez. Word nur mühsam mit druckreifen Worten kaschieren konnte. Ich glaube, für längere Texte ist Word wirklich nicht geeignet. Bei Word ist nicht das Schreiben an sich das Problem, sondern das Formatieren. Wer schon einmal mit Abschnittswechseln, sich ändernden Seitenzahlen und ähnlichen Schmankerln gekämpft hat, weiß, von was ich rede.

Eine kleine Hilfe war und ist für mich das Buch von Natascha Nicol und Ralf Albrecht: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word 2007. Allerdings können sich die Autoren anstrengen, wie sie wollen. An der Umständlichkeit von Word ändert das auch nichts.

Meine Lernerfahrungen aus dem Praktikumsbericht sind nichts Neues. Wahrscheinlich wurden sie schon hundertmal an anderer Stelle beschrieben. Bei meinem nächsten größeren Schreibprojekt werden ich so vorgehen:

  1. Ideensammlung mit Mind-Mapping, in meinem Fall mit dem MindManager. Bilder, Quellen usw. werden mit EverNote zusammengetragen
  2. Clustern der Ideen, Erstellen einer groben Gliederung, ebenfalls mit dem MindManager
  3. Runterhacken des reinen Textes mit einem Testprozessor á la Dark Room oder Q10, vielleicht aber auch mit der Notizfunktion des MindManagers
  4. Feintuning mit einem Textverarbeitungsprogramm, das den Namen auch wirklich verdient. Alexander Greisle benutzt Papyrus. Der erste Eindruck ist äußerst vielversprechend, besonders die Funktionen zur Stilanalyse
  5. Falls die Fähigkeiten des unter 4. benutzten Textverarbeitungsprogramms dazu nicht ausreichen, dann wird der Text mit einem DTP-Programm wie Scribus in Form gebracht. (Nein Leute, LaTeX ist mir zu kompliziert)

Wie immer im Leben kommt es also auch hier auf die säuberliche Trennung der einzelnen Schritte an. Und genau das ist das Problem bei Word oder auch OO-Writer. Dort passiert alles gleichzeitig, wenn man nicht aufpasst wie ein Schießhund und schlussendlich geht gar nichts mehr.

Wie gehen Sie vor beim Verfassen längerer Texte?

Buchtipp: Bekenntnisse eines Redners

12. Mai 2010 (10:02) | Büchertipps, Präsentieren | Von: Stephan List

Den Büchern zur Präsentation, die ich vor einiger Zeit an dieser Stelle empfohlen habe, möchte ich ein weiteres hinzufügen. Scott Berkun, dessen Blogbeiträge ich schon lange regelmäßig lese, hat seine “Confessions of a Public Speaker” in deutscher Übersetzung veröffentlicht: Bekenntnisse eines Redners.

Vielleicht ist der Titel etwas irreführend. Es handelt sich nicht um eine Anekdotensammlung nach dem Motto “als mir einmal während eines Vortrags die Hose runterrutschte” oder zumindest nicht nur. Scott Berkun gibt Ihnen jede Menge Tipps und Kniffe auf den Weg, die allesamt in Geschichten verpackt sind. Denn nur mit Geschichten lassen sich komplexe Dinge umfassend vermitteln, “Storytelling” nennt das die Fachfrau.

In zehn Kapiteln erfahren Sie alles, was Sie über Präsentationen & Co. wissen müssen: Vorbereitung, Räume, Technik, Lampenfieber, Verdienst (Ja, auch das!) und vieles mehr. Immer frei nach Rod Stewart: Every topic tells a story. Das Buch lässt oft schmunzeln, manchmal musste ich sogar laut lachen, denn das eine oder andere habe ich auch schon erlebt.

Für mich ist das Buch von Berkun momentan die Referenz, wenn es um öffentliches Reden, Präsentation o. ä. geht. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen. 5 Sterne!

Praktische Ratgeber einmal anders

10. Mai 2010 (10:10) | Büchertipps | Von: Stephan List

Im englischsprachige Raum heißen die praktischen Ratgeber in Buchform kurz und bezeichnend “How-to-Books”. Manchmal denke ich, diese Art von Literatur belegt gefühlte 40% der Regalflächen unserer Buchhandlungen. Wenn Sie bisher glaubten, diese Ratgeber beschränkten sich auf Gesundheit, Garten oder Küche, dann täuschen Sie sich. Falls Sie sich für Aufzucht und Pflege von Drachen interessieren oder dafür wie Sie am besten einen Roboteraufstand niederschlagen können, dann ist diese Bücherliste für Sie genau das Richtige: 11 Strangest How-to-Books.

Die “7 Wege zur Effektivität” in verdaulicher Form

14. April 2010 (16:12) | Büchertipps, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Ich habe ja schon kundgetan, dass die Lehren von Steven Covey schon deshalb an mir vorübergehen könnten, weil ich nicht in der Lage bin, seine Bücher mit der angemessenen Konzentration zu lesen. So wie bei dem “Kapital” von Karl May: Jetzt bin ich schon auf Seite 50 und immer kommen noch keine Indianer drin vor. Ok, Kalauer beiseite. Ich bin Rolf F. Katzenberger (wieder einmal) dankbar, dass er an solche Banausen wie mich denkt und eine verdauliche Zusammenfassung zumindest der ersten Hälfte des Werkes von Covey verfasst hat:

  1. Intro – Charakter ist Gewohnheitssache
  2. Pro-aktiv sein
  3. Schon am Anfang das Ende im Sinn haben
  4. Das Wichtigste zuerst tun
  5. Gewinn/Gewinn denken
  6. Erst verstehen, dann verstanden werden
  7. Synergie schaffen
  8. Die Säge schärfen

Ich hoffe sehr, dass Rolf sich um die andere Hälfte auch noch kümmert. Vielleicht hat ihn ja auch die Lust verlassen. Aber die Hälfte ist auch schon eine Leistung. Vielen Dank dafür. ;-)

Die Wochenplanung nach Covey: WeekPlan

12. April 2010 (16:33) | Büchertipps, Internet, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Sicher liegt es an mir, davon bin ich überzeugt. Ich bin schon mit den “7 Wegen zur Effektivität” nicht klar gekommen und mit “Der Weg zum Wesentlichen” wiederholt sich es gerade wieder. Für mich ist der Schreibstil von Steven Covey schier unverdaulich. Ich kenne wenig Bücher, bei denen ich mich derartig krampfhaft auf Kurs halten muss. Alles plätschert so dahin, ständig frage ich mich, wann es endlich los geht.

Dabei hat Covey viel zu sagen, finde ich. Ein besonders interessantes Kapitel ist die Wochenplanung. Anders als David Allen propagiert St. Covey das Top-Down-Vorgehen. Ausgehend von dem persönlichen Leitbild definiert man seine Rollen im Leben mit den dazu gehörenden Zielsetzungen. In der Wochenplanung versucht man in seinen Handlungen diesen Rollen gerecht zu werden, indem man entsprechende Aktivitäten in die Woche einplant. Für diese Planung stellt Covey ein Formular vor, dass ich sehr nürtzlich finde. Sie können sich ein solches Formular als pdf-Datei bei studentlinc oder D*I*Y Planner herunterladen.

Natürlich gibt es den Wochenplaner auch für den Rechenknecht, in Form einer Webanwendung. Das Programm heißt WeekPlan und folgt weitgehend den Intentionen und Vorgaben von Covey. Die Verwendung ist nach dem Registrieren kostenlos.

Ein Nachsatz: Mir gefällt die Wochenplanung nach dem Ansatz von Stephen R. Covey außerordentlich gut. Und ich finde es eine hervorragende Ergänzung innerhalb meines Weekly Review. Nicht Entweder-Oder heißt die Devise, sondern Sowohl-Als auch.

Hier nochmal die Bücher, die für mich so schwerverdaulich sind:

 

Wie zum GIMP-Meister werden

8. März 2010 (15:39) | Büchertipps, Kreativität, Software | Von: Stephan List

Sie wollen keine Sonderschichten einlegen um Photoshop zu bezahlen und dennoch vernünftig Bilder bearbeiten? Dann kommen Sie um GIMP nicht herum. GIMP steht für “GNU Image Manipulation Program” und ist ein kostenloses und freies Bildbearbeitungsprogramm, das den Vergleich mit den kommerziellen Konkurrenten nicht zu scheuen braucht. Allerdings ist besonders für Windows-Nutzer die Bedienung – sagen wir mal – etwas gewöhnungsbedürftig. Steven Campbell stellt in einem Artikel 5 Websites vor, die Sie fit für GIMP machen: 5 Websites To Make You A GIMP Ninja. Als da sind:

Darüber weist Steven noch auf eine große Sammlung einschlägiger Videos hin.

Auf mich hat das Buch von Bettina Lechner einen guten Eindruck gemacht:

Ach, noch was. Wenn Sie mit der Bedienoberfläche von GIMP überhaupt nicht klar kommen, dann versuchen Sie es doch mal mit GIMPshop. Nomen est omen, hier ist die Benutzerführung Photoshop nachempfunden.

Nancy Duarte gibt Tipps zur Präsentation

11. Januar 2010 (20:50) | Büchertipps, Präsentieren | Von: Stephan List

Nancy Duarte ist Autorin des fantastischen Buches  “slide:ology”, in dem sie beschreibt, was hervorragende Präsentationen ausmacht.

 

Für die schnellen unter den Toolblog-Lesern fasst Paula Tesch die wichtigsten fünf Präsentationsregeln von Nancy Duarte in diesem Video zusammen: 5 Ways to Make PowerPoint Sing! (And Dance!)

 

[via VizThink]