Wie Sie mit der Angst vor falschen Entscheidungen umgehen können
“Flüchten oder Standhalten” heißt ein berühmtes Buch des noch berühmteren Psychotherapeuten Horst-Eberhard Richter. Ein interessantes Thema, denn wer weiß schon, wann der Zeitpunkt gekommen ist, eine Sache lieber in den Kamin zu schreiben anstatt unnötig Energie darauf zu verwenden, obwohl es ja vielleicht doch nichts mehr wird. Der amerikanische Ansatz “never give up” war mir schon immer suspekt. Ehrlich gesagt halte diese Einstellung unter bestimmten Umständen sogar für ziemlich dämlich. Elisabeta Ghidiu hat vor einiger Zeit einen m. E. lesenswerten Artikel zum Thema geschrieben: 8 Ways To Stop Being Afraid of Making Wrong Decisions. Ihre Tipps:
- Schauen Sie über das Risiko hinaus
- Bewahren Sie eine positive Einstellung (Ach ja, unsere amerikanischen Freunde)
- Erweitern Sie Ihre Komfortzone
- Wenn Sie aufgeben wollen, machen Sie noch einen Schritt (Das finde ich be-merkenswert)
- Ziehen Sie Aufgaben und Aktivitäten durch und verschieben Sie sie nicht
- Haben Sie keine Angst vor Wettbewerb
- Stärken Sie Ihren Willen mit religiösen Glaubenssätzen (ich würde das Wort “religiös” streichen und stattdessen “zielführend” setzen)
- Sorgen Sie für genügend Schlaf
Für mich war in jungen Jahren die “Angst vor falschen” Entscheidungen durchaus Thema. Was ich mit zunehmendem Alter gelernt habe: Wenn man einmal eine Entscheidung getroffen hat, dann ist “der Würfel gefallen”. Man sollte dann nicht den vermeintlich verpassten Gelegenheiten hinterhertrauern. Was meinen Sie dazu?







