Home

Training | Coaching | Alles im Griff


Präsentationen planen mit Storyboards

18. Februar 2009 (11:43) | Präsentieren | Von: Stephan List

Der Begriff Storyboard kommt ursprünglich aus der Filmindustrie. Die allwissende Wikipedia schreibt dazu:

Storyboards werden eingesetzt zur Visualisierung von Drehbüchern und Planung einzelner Filmszenen mittels skizzenhafter Darstellungen vor dem eigentlichen Drehbeginn. Vermehrt wird das Storyboard auch im Rahmen einer Kreativitätstechnik als Ordnungsmittel eingesetzt und damit zur thematischen Sortierung von Beiträgen verwendet.

Nun wissen viele immer noch nicht, dass auch eine gute Folienpräsentation eine stimmige Dramaturgie haben sollte. Es gibt daher Fachleute, die empfehlen, die Technik des Storyboarding für die Vorbereitung von Powerpoint-Präsentationen einzusetzen. Wie so etwas geht, beschreibt Cliff Atkinson in Create a storyboard und Use 3 rules to create storyboards. Auch auf eHow findet sich ein entsprechender Artikel: How to Create a Storyboard. Am besten ist es vielleicht, zu Beginn den Rechner erst mal Rechner sein zu lassen und mit Papier und Bleistift zu planen. Zu diesem Zweck hier eine unvollständige Liste von Papiervorlagen:

  • PowerPoint – Storyboard [doc]
  • noch eine [pdf]
  • eine andere [doc]
  • wieder eine andere [doc] (gefällt mir am besten)
  • noch eine Storyboardvorlage [doc]
  • noch eine [doc]
  • eine andere [pdf]
  • Storyboard Planning Sheet [pdf]

Suche Sie sich die aus, die am besten für Sie passt. Viel Spaß damit!



Kommentare

Kommentar von Alexandra Graßler
Zeit: 18. Februar 2009, 12:34

Im letzten Jahr waren es genau diese Seminare die bei uns die größte Resonanz hervorgerufen haben. Was mir vor allem an der der Methode Drehbuch und Storyboard so gut gefällt, ist, dass sie für jede Art von Präsentation, Text, Referat und vieles mehr eingesetzt werden kann. Es zwingt einen, sich das Wesentliche klarzumachen und dort drumrum die essentiellen Argumente, Beispiele und Punkte zu gruppieren. Ein echtes Denktool. Ich möchte es nicht mehr missen. Freu mich auch dieses Jahr wieder auf die nächsten Workshops, in denen ich diese Methode vorstellen darf.

Kommentar von Anja
Zeit: 18. Februar 2009, 13:56

Was ich nicht ganz verstehe: Was unterscheidet die Storyboards von den Präsentationsfolien? Auch hier hat man einen Arbeitsbereich und Notizen. Ich weiß nicht, ob es derart sinnvoll ist, da nochmal andere Werkzeuge einzugliedern, anstatt gleich das Zielprogramm zu verwenden. Sieht mir sehr nach doppelter Arbeit aus.

Kommentar von Alexandra Graßler
Zeit: 18. Februar 2009, 14:27

Ein Storyboard sollte – im Optimalfall – das Ergebnis eines Drehbuches sein. D. h. ich überleg mir, bevor überhaupt ein Tool wie PP eingesetzt wird, was der Kern der Präsentation ist und wie ich den Aufbau gestalten möchte. Wer den Ansatz von Cliff Atkinson (siehe obiger Beitrag) anwendet, entwickelt das Drehbuch und schiebt dieses nach PP rüber. Dadurch habe ich bereits die Headline für alle Folien und kann dann auf Bildersuche gehen = Storyboard erstellen.

Wer mit PP beginnt, dem fehlt meist ein konkreter Aufbau und der Fokus auf das Wesentliche. Von daher ist es – in meinen Augen – keine doppelte Arbeit sondern im Gegenteil eine aufeinander aufbauende Arbeitsweise.

btw: und um der Frage vielleicht gleich vorzugreifen: Ja, es ist aufwendiger, als schnell mal Folien mit Aufzählungstextwüsten vollzukleistern. Meine Gegenfrage ist dann immer, welche Präsentationen die Leute denn lieber selbst erleben möchten und was ihnen das Ergebnis (z.B. ein neuer Auftrag….) wert ist.

Kommentar von Anja
Zeit: 18. Februar 2009, 14:56

Gut, ok, als Planungsinstrument ist das vielleicht ok. Ich ziehe da zwar Mindmaps vor, da die mMn übersichtlicher sind, mag aber persönlicher Geschmack sein.

Kommentar von Johann
Zeit: 19. Februar 2009, 21:58

Das Drehbuch wie es Cliff Atkinson mit seinem “Beyond Bullet Points” Story-Template beschreibt (http://office.microsoft.com/en-us/products/FX011880131033.aspx und http://office.microsoft.com/en-us/templates/TC011927651033.aspx) verwende ich auch mit Erfolg um beispielsweise Reden ohne PowerPoint, Texte u.a. zu ordnen. Passt nicht immer, aber oft.

Pingback von ToolBlog » "Storyboards" mit Mind-Maps
Zeit: 26. Februar 2009, 08:40

[...] einigen Tagen habe ich ein paar Zeilen zur Storyboard-Technik geschrieben, mit der Sie Präsentationen vorbereiten können. Michael Deutch nimmt zur Vorbereitung [...]

Kommentar von Johann Fürmann
Zeit: 29. April 2009, 21:39

@Anja warum nicht beide Tools kombinieren, das heißt im PP die folien grob in der Seitenansicht (möglicherweise 6 Folien gleichzeitig) Headlines und Notizen schreiben.

Schreiben Sie einen Kommentar