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Was Sie bei E-Mails NICHT tun sollten

18. März 2010 (12:43) | Kleine Kniffe, Selbstmanagement | Von: Stephan List

Auch wenn die Psychologen immer sagen, man möge Regeln positiv formulieren und infolgedessen Verneinungen vermeiden, ist es m.E. mitunter nützlich aufzuzählen, was man nicht tun sollte. Genau das hat Craig Childs in seinem Artikel How Not To Check Email At Work getan. Dies sollten Sie im Umgang mit E-Mails vermeiden (Kommentare von mir):

  1. Gleich zu Beginn des Arbeitstages nach neu eingegangenen Mails schauen.
    Dem stimme ich zu. Wenn es dumm läuft, bringt Ihnen eine entsprechende Nachricht Ihre ganze Planung durcheinander. Das können Sie vermeiden, Sie wissen ja: “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß”. Überprüfen Sie den Posteingang später, wenn Sie das Wichtigste erledigt haben.
  2. E-Mails sofort beantworten.
    Da gibt es eine Ausnahme. Sie erinnern sich an die 2-Minuten-Regel von David Allen? Wenn Sie beim Überfliegen sehen, dass Sie die Nachricht innerhalb 2 Minuten beantworten können, dann tun sie es sofort. Jedes Verschieben und Wiederherholen dauert garantiert länger.
  3. Nachschauen bei persönlichen Mails, Blogs, Twitter etc.
    Da bin ich selbst sehr gefährdet. Das sind Ablenkwaffen höchster Güte.
  4. Sich über die Ankunft neuer E-Mails automatisch benachrichtigen lassen.
    Wenn Sie sich etwas Gutes tun wollen, dann schalten Sie das ab. Denn die automatische Benachrichtigung ist beileibe kein Segen, sondern zumeist ein Fluch.
  5. Eine Menge Zeit auf die Beantwortung von Mails verwenden.
    Schreiben Sie keine Doktorarbeiten. “Fasse Dich kurz”, konnte man in urvordenklicher Zeit in den Telefonzellen lesen. So ist es und es gilt auch für E-Mails. Nähere Informationen hier.

Probieren Sie es aus. Es ist die halbe Miete.



Kommentare

Trackback von uberVU – social comments
Zeit: 20. März 2010, 12:12

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This post was mentioned on Twitter by stlist: Ganz frisch im ToolBlog: Was Sie bei E-Mails NICHT tun sollten http://timesurl.at/517708 #gtd…

Kommentar von Ralph
Zeit: 20. März 2010, 16:31

Der Tipp, den Arbeitstag nicht mit dem Blick in das Postfach zu beginnen, ist für einen Supporter leider nicht umzusetzen. Hier ist E-Mail ein Hauptwerkzeug und muss von Anfang an genutzt werden.

Kommentar von Stephan
Zeit: 20. März 2010, 17:55

@Ralph: Stimmt.

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