Wie Sie Googlemail mit GTD verknüpfen
Ich weiß schon, über die Kombination von Googlemail und Getting Things Done habe ich im Toolblog bereits geschrieben. Meist werden dazu diverse Erweiterungen wie Better Google Mail oder GTDInbox verwendet. Derartige Erweiterungen kennen wir ja von Outlook. Ich persönlich bin da etwas gespalten. Es gibt durchaus gute Argumente, auf die Erweiterungen zu verzichten und die GTD-gerechte Einstellung “von Hand” oder “zu Fuß” vorzunehmen. Letztendlich lerne ich dann die Funktionsweise des Programms besser kennen und außerdem fällt es mir dann leichter, die Anwendung ganz auf meine Bedürfnisse abzustimmen. Kurz: Ich weiß, was unter der Motorhaube des Programms passiert. Das ist bei der Verwendung von Erweiterungen nicht immer der Fall. Kelly Forrister von der David Allen Company beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie Googlemail einrichten könnten, dass es für GTD “passt”: GMail as a GTD Action List Manager.







Kommentar von Jens Hoffmann
Zeit: 7. Oktober 2009, 11:39
Ich nutze seit ca. 4 Wochen GTDInbox und mag es. Durch die spezielle Schaltflächen gelingt es sehr schnell die jeweiligen Mail einzelnen Aktionskategorien und Projekten zuzuweisen. Damit fällt mir nichts mehr unter den Tisch und die Sachen werden erledigt.
Ich kenne alle Argumente aus der GTD Diskussion, dass Aufgaben nicht in die Inbox des Mailclients gehören, sondern in eine separate Task List. Das habe ich versucht, aber halte es in der Tageshektik nicht durch. Die meisten Aufgaben ergeben sich bei mir als follow-up zu Mails, so dass es für meinen persönlichen Workflow einfacher ist, die Aufgaben direkt am Ort der Aktion, nämlich meiner Inbox zu steuern. GTDINbox erlaubt auch über die Funktion “Compose Personal” Aufgaben zu steuern, die nicht aus einer E-Mail stammen. Wer jedoch seine Aufgaben mobil mit dem Blackberry oder iPhone managen möchte, wird mit dieser Lösung nicht zufrieden sein, gibt es doch keinen mobilen Client. Auch die Nutzer anderer Browser als Firefox können mit GTDInbox nichts anfangen. Funktioniert das Add-On nur innerhalb von Firefox.