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Wie Sie Ihre @Kontexte herausfinden

17. Juli 2009 (08:06) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Für mich ist das Konzept der Kontexte bei Getting Things Done einer der Unterschiede, die den Unterschied zu anderen Aufgabenmanagementsystemen ausmachen. Allerdings ist das Konzept nicht ganz leicht zu verstehen und man muss ein bisschen herumprobieren, bis man die Kontexte definiert hat, die für das eigene Arbeitsumfeld passen. Ich selbst habe meine Kontexte mehr als einmal geändert, bis ich zufrieden war. Dragos Roua schlägt in “GTD: identifying your contexts” drei Kriterien für die Auswahl vor:

  1. Häufigkeit (wie häufig bewegen Sie sich in dem Kontext?)
  2. Wichtigkeit (welche Tragweite hat der Kontext für Sie?)
  3. Zugang zu Arbeitsmitteln

Lassen Sie sich aber nicht einengen. Sie können auch Personen als “Kontext” definieren. Vielleicht @Friedolin für Aufgaben, die Sie mit Ihrem Gatten Friedolin besprechen müssen. Es muss für Sie Sinn machen und funktionieren. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob Ihre Kontexte in der bestehenden Form zweckmäßig sind oder ob sie modifiziert werden sollten. GTD ist ein dynamischer systematischer Ansatz, kein statischer.



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