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Beispiele zur Präsentation

17. Juni 2009 (08:28) | Präsentieren, Software | Von: Stephan List

“Dead by Powerpoint” lautet ein geflügeltes Wort in den USA und es gibt dort bereits eine Unzahl von Seminarangeboten, wie man gute Präsentationen trotz Powerpoint auf die Beine stellt. Ich finde, da tut man diesem Programm etwas unrecht. Powerpoint ist letztlich das, was der Anwender daraus macht. Dies zeigen auch die beiden folgenden Beispiele:

Michael Gerharz zeigt, wie eine Präsentation zum betrieblichen Vorschlagswesen so gestaltet werden kann, dass Sie die Mitarbeiter auch tatsächlich anspricht. Wie mir schon beim GTD Summit aufgefallen ist, verwenden die Profis offensichtlich nur noch eine Zahl oder eine Kernaussage zusammen mit einem Bild. Bullets sind out und tatsächlich sind die “minimalistischen” Folien wesentlich einprägsamer und haben einen deutlich höheren Behaltenswert.

Was für Folien recht ist, ist für Diagramme billig. Flowing Data geht den paradoxen Weg und zeigt Ihnen, wie Sie Diagramme garantiert so gestalten, dass der Betrachter sich mit Grausen abwendet: 6 Easy Steps to Make Your Graph (Really) Ugly. Sie können die “Tipps” leicht auf Powerpoint übertragen.

Übrigens: Letztendlich möchten wir die Aufmerksamkeit unserer Zuhörer erreichen. Etwas theoretischen Hintergrund dazu liefert Ihnen Jeremy Dean: The Psychology of Attention – How attention works, what happens when it fails and how it can be improved. Klingt vielversprechend.



Kommentare

Kommentar von Andreas Weinberger
Zeit: 17. Juni 2009, 09:00

Der Aussage “Powerpoint ist letztlich das, was der Anwender daraus macht” kann ich voll zustimmen, ich würde die Aussage sogar noch erweitern und “Powerpoint” durch “Der Werkzeugkasten” ersetzen, denn das Thema zieht sich meiner Meinung nach durch die gesamte Arbeitswelt – auch E-Mail ist immer noch für viele Leute ein Problem.

Bei Powerpoint finde ich es halt besonders krass weil man ja wirklich nicht viel nachlesen muss um die paar wichtigen Punkte zu beachten, die eine Präsentation gut/besser machen:

- Stichwörter statt Sätze
- Illustrationen/Visualisierungen
- 30-30-30-Regel

Und mein Lieblingsproblem – CI-konforme Powerpoint-Vorlagen – die nehmen nämlich jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten weg.

In meinem Berufsleben erlebe ich halt leider, dass viele PPTs so geschrieben werden, dass sie zugleich als Protokoll, Entscheidungsvorlage und Dokumentation genutzt werden – und dann hat man die eierlegende Wollmilchsau die aber zu gar nix richtig taugt.

Viele Grüße

Andreas

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