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Arbeitsorganisation - Produktiv und Persönlich

Karteikarten als Capture Tool: Der Hipster PDA

Eine der Prinzipien von David Allen’s GTD, die ich konsequent befolge, ist der Grundsatz "Alles aus dem Kopf". Capture Tools, wie er die Behälter zur Aufbewahrung von Informationen nennt, gibt es viele. Ich benutze Notizbücher nach Art des Moleskines.

Allerdings ist es manchmal mühselig, das Notizbuch immer mit herum zu schleifen, man denke an den abendlichen Kneipengang. Und, ich bekenne es, manchmal vergesse ich mein Notizbuch einfach. Als Behelf schicke ich dann via iPhone die betreffende Information an mich selbst. Sie landet dann totsicher im Eingangskorb von Outlook und wird dann nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik weiter verarbeitet.

Eine Alternative zum Notizbuch, über die ich immer wieder nachdenke, ist die Verwendung von kleinen Karteikärchen. Hipster PDA hat sie Merlin Mann genannt. Der Hipster PDA besteht im Prinzip nur aus einem Stoß Karteikarten, der von einer Foldback-Klammer zusammengehalten wird. Das trägt weniger auf als ein Notizbuch und macht nicht dick. Ein anderer Vorteil: Sie schreiben pro Information (Idee, Gedanke usw.) immer eine Karte und werfen diese dann sofort in den Eingangskorb. Das vereinfacht die Weiterverarbeitung wesentlich und Sie tragen keinen Ballast mit sich herum in Form von bereits verarbeiteten Notizen.

Zum HipsterPDA finden Sie hier weiterführende Informationen:

Darüberhinaus gibt es auch bei Flickr Beispiele für individuelle Lösungen in Hülle und Fülle.

Die Lösung Hipster PDA ist simpel und funktioniert. Hat was.

hipsterPDA

[Foto von Teo via Flickr]

6 Comments

  • Posted 8. Januar 2013 at 15:30 | Permalink

    Eine Alternative, die nicht einmal eine Klammer braucht, ist ein Mini-Booklet, das man aus einem einzigen Blatt A4-Papier falten kann. Der Vorteil: Drucker- oder Kopierpapier in diesem Format ist fast omnipräsent und billig, nach Gebrauch kann man sein Büchlein auch wieder auseinander falten und mit Standardeinstellungen scannen, so dies die präferierte Archivmethode ist. Faltanleitungen gibt es in reichlicher Zahl im Netz.

  • Carsten
    Posted 8. Januar 2013 at 19:41 | Permalink

    Ich verwende den Alassio Notizblock, siehe http://www.amazon.de/gp/product/B001JK804S/ref=oh_details_o03_s00_i00. Der hat ein super Format und passt in jede Hosentache. Ist auch ein kleines Fach dabei, was sich als “Inbox” eignet (z.B. Visitenkarten). Einziger Nachteil: Die Nachfüllblöcke sind relativ teuer.

    Was ich immer mal probieren wollte ist der hier: http://www.levenger.com/Cases-15/Pocket-Briefcases-765/Pen-Pocket-Briefcase-with-pen—Core-Colors-5518.aspx Es gibt unterschiedliche Größen, wobei die 3 x 5 cards schon relativ groß sind (Achtung Zollmaße). Leider wird das alles noch teurer und nur in Amerika zu bekommen:-(

  • Posted 8. Januar 2013 at 20:50 | Permalink

    @Jens Arne,
    jetzt bist Du mir zuvorgekommen. Morgen erscheint ein Beitrag zu PocketMod. :-)

  • Posted 8. Januar 2013 at 20:52 | Permalink

    @Carsten,
    vielleicht ist X17 (http://www.x17.de) oder X47 (http://www.x47.com/de/home/) eine Alternative zu dem Levenger – Teil.

    • Carsten
      Posted 9. Januar 2013 at 06:05 | Permalink

      @Stephan: Danke, schaue ich mir mal in Ruhe an. Sieht auf den ersten Blick sehr gut aus.

  • Posted 8. Januar 2013 at 21:57 | Permalink

    Ich mach in Hybridsystem und schreibe meine Sachen lieber als dass ich Sie tippe … Ich bin jetzt umgestiegen von Moleskine auf X17, da hat man die Zeitachse per Kalender, Ideen- und Belegsammler in einem Band. Und wenn’s voll ist, wird einfach ein Teil ausgetauscht.
    Zum Thema Pocketmod: Mein genialer elektronischer Organizer (www.mylifeorganized.net/ vermag es, die mit Kontexten versehenen elektronischen Todos auf die Seiten eines Pocketmods auszudrucken … gut für Einkaufslisten, Wochentodos, oder was man auch immer im Geldbeutel mit sich herumtragen mag (-; …

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