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Arbeitsorganisation - Produktiv und Persönlich

Die vier Stufen der Delegation

Delegieren bedeutet weit mehr als nur Arbeit verteilen. Richtiges Delegieren hat viele nützliche Effekte:

  • sie dient der Entlastung der Führungskraft (oder eben derjenigen Person, die delegiert)
  • sie ist eine vertrauensbildende Maßnahme
  • sie kann die Qualifizierung verbessern und die Entwicklung fördern

Allerdings ist das “richtige” Delegieren gar nicht so einfach. Amy Beth Miller hat Halley Bock dazu befragt, die ein 4-Stufen-Modell der Delgation entwickelt hat: Grow your ability to delegate.

Für Halley Bock werden zu delegierende Aufgaben durch die Entscheidungen definiert, die zu ihrer Erfüllung zu treffen sind. Sie beschreibt die Stufen des Delegierens mit dem Bild des Baums. Es gibt…

  1. Wurzeln
  2. den Stamm
  3. die Äste bzw. Zweige und die
  4. Blätter

Die Ebene entscheidet, auf welche Weise Aufgaben an die Mitarbeiter delegiert werden:

  1. Entscheidungen und Handlungen auf der Wurzelebene sind dem Chef vorbehalten.
  2. Entscheidungen auf der Ebene des Stammes können allein getroffen werden, sollten aber mit der Führungskraft vor der Umsetzung besprochen werden.
  3. Entscheidungen auf der Astebene können selbst gefällt werden, sollten aber der Führungskraft berichtet werden, nach Bedarf täglich, wöchentlich, monatlich.
  4. Entscheidungen auf der Ebene der Blätter werden von den Mitarbeiter völlig in Eigenregie getroffen und umgesetzt.

Im Interview beantwortet Fr. Bock noch einige weitergehende Fragen zu dieser Metapher. Ein schönes Bild, wie ich finde.

Baum_Lego

[Foto von Katie Walker (eilonwy77) via Flickr]

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