Sie kennen sicher Zeitgenossen, die alle und jeden auf CC setzen oder nahezu jede E-Mail weiterleiten. “Forwarderitis” nennen das unsere amerikanischen Freunde, holprig übersetzt “Weiterleiteritis”. Dieses Verhalten kann dazu führen, dass
- der Mailverkehr aufgeblasen wird,
- das elektronisch Postfach überquillt und
- eine Menge Rauschen produziert wird, so dass die wirklich wichtigen Signale leicht übersehen werden.
Bei manchen Firmen ist diese Unsitte derart ausgeprägt, dass sich Schlüsse auf die Unternehmenskultur gleichsam aufzwingen. So könnte eine überzogene Absicherungsmentalität dahinter stecken, die sicher auch wieder ihre Gründe hat.
Wenn Sie einen Mitmenschen anstupsen möchten, dass Sie derartige Mails nicht mehr wünschen, können Sie dies mit StopForwarding tun. Sie geben die Adresse des Menschen ein und dieser bekommt eine höfliche anonyme Nachricht, die ihn darum bittet, das Weiterleiten einzustellen.
So weit so gut. Was mir etwas Bauchschmerzen bereitet, ist die Anonymität. Das haben die Macher von StopForwarding wohl auch, denn Sie schreiben dazu:
While not ideal, situations may arise where an anonymous email asking that FWDs not be sent out is preferred. This could be because the person sending the email does not really know you, it could be due to a sensitive situation at the office, or any number of other reasons.
Nun gut. Ideal ist das wirklich nicht, denn eigentlich wollten wir ja weg von der Absicherungsmentalität.













2 Comments
Kaspersky meldet den Link als infiziert… Schade, denn ich fand den Tip prima.
Kaspersky meldet den Link als infiziert…
auch bei mir
Stephan prüfe dein System !