Aus der Zeit als das Wünschen noch geholfen hat, stammte die Idee von der “rationalen Entscheidung”. Man dachte, man könnte eine Entscheidung rein auf Basis von Zahlen, Daten, Fakten treffen. Rein mit dem Verstand unter Ausschluss von Intuition und Gefühl. Aus dieser Zeit stammen auch die vielen Entscheidungstechniken auf Rechenbasis, wie Nutzwerttabellen usw. Nun ahnen (!) wir schon seit geraumer Zeit, dass das nicht funktioniert. Vielmehr ist der “Bauch” immer dabei, und das ist auch gut so, wie die Lektüre des Buches “Bauchentscheidungen” von Gerd Gigerenzer beweist.
In seinem Artikel “The Surefire Way to Make Up Your Mind When You Have No Idea What You Really Want” schlägt Kelly Gurnett eine altbekannte Entscheidungsmethode vor: Den Münzwurf.
Hier der Ablauf:
- Nehmen Sie eine Münze
- Ordnen Sie Lösungsvariante A dem Wappen, Variante B der Zahl zu
- Werfen Sie die Münze
- Verbergen Sie das Ergebnis mit der Hand
Ziehen Sie die Hand weg und betrachten Sie das ErgebnisNein, eben das nicht, sondern
Hören Sie genau an dieser Stelle auf
Sie sollten nämlich nicht auf das Ergebnis schauen, sondern sich fragen, welches Ergebnis Sie denn insgeheim erhofft haben. Hören Sie in sich hinein: Welches Ergebnis wollten Sie tatsächlich haben, Wappen oder Zahl? Das Unbewusste schläft nicht. Sie können darauf wetten, dass das erhoffte Resultat die richtige Entscheidung darstellt.
Kinder wissen das und werfen die Münze so lange, bis das herauskommt, was sie gerne möchten. ![]()
[via Lifehacker]













One Trackback
[...] gerne. Aber deutsche Studiengänge könnten doch zumindest einen deutschen Untertitel führen. …für Ihren informativen Artikel. Ich stimme weitestgehend mit dem Autor überein, wenn der Titel…en Artikel. Ich stimme weitestgehend mit dem Autor überein, wenn der Titel des Studienganges auf [...]