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Monat: Januar, 2012

Windows rauf- und runterfahren: Shutdown7

30. Januar 2012 (09:57) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Manchmal stolpert man über kleine Softwareperlen, die das Computerleben erheblich vereinfachen können. Shutdown7 ist ein solches feines Helferlein. Mit dieser Freeware können Sie zu festgelegten Zeiten

  • automatisch den Rechner herunterfahren oder neustarten
  • den Monitor abschalten
  • in den Ruhezustand wechseln
  • und vieles mehr.

Kurzum, das Programm ist so flexibel, dass ich manches aus der Featureliste gar nicht verstehe. Das gilt aber sicher nicht für Sie. Deshalb empfehle ich Ihnen, das Programm einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Programme

[via Jochen Bake]

Noch ein GTD – Programm: FusionDesk

30. Januar 2012 (09:25) | Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Kurz vor dem Wochenende bin ich von @Sternengarten via Twitter auf einen umfangreichen Artikel über ein kostenfreien Aufgabenmanager hingewiesen worden: FusionDesk Starter: manage your tasks with this GTD friendly organizer. Wie aus der Überschrift zu entnehmen, folgt die Anwendung FusionDesk dem GTD-Ansatz, Sie können @Kontexte anlegen, die Aufgaben taggen und vieles mehr. Das Programm kann auch vom USB-Stick gefahren werden, was für Vielreisende ein wichtiges Merkmal sein dürfte. Mir gefällt vor allem die übersichtliche Aufmachung.

Wenn Sie etwas Geld investieren möchten, dann können Sie FusionDesk in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten erwerben. Mir als Outlook-Nutzer ist natürlich sofort ins Auge gefallen, dass eine Synchronisation der Aufgabendaten mit Outlook möglich sein soll. Nachgeprüft habe ich das nicht. Ich bin ein wenig skeptisch, was derartige Versprechen angeht. Vielleicht kann ein Leser darüber Auskunft geben.

FusionDesk

Schluss mit dem Abendessen!

27. Januar 2012 (20:48) | Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Ich kämpfe einen immerwährenden Kampf, oder eher einen Guerillakrieg. Mit meinem Übergewicht. Und wie viele, die zu kämpfen haben, fallen mir sofort Artikel ins Auge, die kleine Siege versprechen. Wie dieser hier: How to Stop Eating at Night. Nach dem Sprichwort “Am Morgen esse wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König, am Abend wie ein Bettelmann” könnte man ja einmal versuchen, zu Abend gar nichts mehr zu essen. Diese Tipps sollen bei der Umsetzung des Vorhabens helfen:

  1. Essen Sie ausreichend den Tag über, damit Sie am Abend nicht der Heißhunger überfällt
  2. Minimieren Sie die Menge an sinnlosen Fressalien oder werfen Sie das Zeug gleich weg
  3. Suchen Sie sich ein Hobby, das Sie auf Trab hält, so dass Sie an das Abendessen gar nicht denken
  4. Ersetzen Sie emotionales Essen durch etwas Sinnvolles
  5. Gehen Sie zu vernünftigen Zeiten ins Bett
  6. Trinken Sie lieber Wasser, wenn Ihnen nach einem Happen zumute ist
  7. Üben Sie Selbstdisziplin in Ihren Bemühungen, zu Abend nichts mehr zu essen
  8. Putzen Sie sich Ihre Zähne mindestens eine Stunde vor dem Zu-Bett-gehen

Möge die Selbstkasteiung beginnen! Teller

Der Packlisten – Generator (2)

27. Januar 2012 (09:05) | Hardware, Kleine Kniffe, Methoden | Von: Stephan List

Vor vielen Monaten habe ich im Toolblog auf einen Packlistengenerator hingewiesen. Dieser stellt Ihnen auf Knopfdruck die Utensilien und Kleidungsstücke zusammen, die Sie auf Ihre Reise mitnehmen sollten. Wenn Ihnen dieser Generator etwas zu altbacken daherkommt, dann habe ich eine Alternative für Sie: Packwhiz.

Packwhiz macht im Grunde genommen auch nichts anderes, nur eben moderner. Das Programm arbeitet webbasiert und ein ein zeitgemäßes Outfit.  Wie bei solchen Anwendungen üblich, müssen Sie einen Account anlegen. Packen 2.0 sozusagen. Sie können die Liste dann selbst anlegen (“from scratch”) oder automatisch generieren lassen und hinterher ergänzen. Es gibt auch eine Sammlung von Vorschlägen für bestimmte Standardreisen.

Ich persönliche bleibe lieber bei meinen Mind-Maps.

Michael Linenberger hat ein paar Fragen

26. Januar 2012 (12:31) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Michael Linenberger (“Total Workday Control Using Microsoft Outlook”) hat auf seiner Website eine kleine Umfrage gestartet. Es dauert nicht einmal eine Minute, um die Fragen zu beantworten. Sie müssen auch keine E-Mail-Adresse oder sonst irgendwas hinterlassen. Aber Sie bekommen für Ihre Antworten ein kleines aber feines Geschenk: Ein Miniposter zum Herunterladen, auf dem erklärt wird, wie Sie mit Michaels Methode Ihren E-Mail-Verkehr organisieren können. Mir gefällt das Diagramm sehr gut, es ist ansprechend, aussagekräftig und einfach zu verstehen.

myn_email

Terminplanung im Team – mit Papier und Bleistift

26. Januar 2012 (09:00) | Kleine Kniffe, Selbstmanagement, Teamwork | Von: Stephan List

Wenn die liebe Dagmar die Twittergemeinde aus Ravensburg zu einer Bierrunde zusammentrommelt, dann plant sie das immer mit Doodle. Sie stellt ein paar Terminvorschläge ins Netz und jeder Angeschriebene trägt ein, wann er kann oder eben nicht. Per Mehrheitsentscheidung kann dann blitzschnell festgelegt werden, wann das nächste “Twitterbier” stattfindet.

Die Macher von Doodle zeigen ein Herz für Welt1.0 – Bewohner und haben eine Variante in Papierform veröffentlicht: Doodle Unplugged. Dort können Sie ein Formular herunterladen, ausdrucken und dann reihum an die potenziellen Teilnehmer verschicken. Mit der Post oder wenn es ganz schnell gehen soll, auch per Fax.

doodle_papier

Ich weiß noch nicht, woher der Auftrag für den Entwurf eines solchen Formulars kam, aus den Reihen des Bundestags vielleicht. Wer weiß…

Ist Produktivität vielleicht doch nicht so gut?

25. Januar 2012 (20:45) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Vor einiger Zeit gab es ein Buch von Sascha Lobo und Katrin Passig, in dem die Autoren sich äußerst kritisch mit dem Thema Persönliche Produktivität auseinandersetzten. Barrie Davenport stößt in das gleiche Horn und listet “10 Critical Reasons Why You Should Not Be Productive” auf. Diese sind:

  1. Produktivität richtet die Aufmerksam auf das Ergebnis anstatt auf den Prozess
  2. Produktivität führt zu Adrenalinausstoß
  3. Produktivität reduziert (echte) Produktivität
  4. Produktivität kann die Konzentration zerstören
  5. Produktivität bringt unsere Prioritäten durcheinander
  6. Produktivität erdrückt Kreativität
  7. Produktivität erzeugt eine falsche Wahrnehmung von Kontrolle
  8. Produktivität unterminiert Beziehungen
  9. Produktivität untergräbt Spontaneität
  10. Produktivität ist für Kleingeister

Na ja, bei Punkt 10 bin ich nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe (Productivity is the “hobgoblin of little minds”).

Ich denke, Barrie beschreibt mit seinen Punkten die Übertreibung von Produktivität. David Allen würde die Zeitgenossen dann wohl als Micromanager bezeichnen. Es lohnt sich, in dem Artikel die Erläuterungen zu den Punkten zu lesen. Dann wissen Sie, was Sie vermeiden sollten.

Aufgehübschte Cubicles

24. Januar 2012 (09:03) | Hardware, Kleine Kniffe, WorkLife | Von: Stephan List

Sie kennen sicher diese Würfelbüros (Cubicles). Sie sind oft Bestandteil von Großraumbüros und erfreuen sich besonders in den USA besonderer Beliebtheit. Wenn Sie beim Betrachten mancher Bilder an Legebatterien denken, dürften Sie nicht falsch liegen. Bei Gelegenheit muss ich einmal recherchieren, ob es Vorschriften aus dem Arbeitsschutz für die Mindestgröße dieser Würfel gibt.

Um der Uniformität zu entgehen, lassen sich findige Zeitgenossen die tollsten Sachen einfallen. Gracie Murano hat einige Ideen dokumentiert: 12 Coolest Pimped Cubicles. Wenn Sie in einem solchen Minibüro arbeiten, finden Sie dort vielleicht die eine oder andere Anregung.

cubicle

Noch ein Diagramm zu GTD

23. Januar 2012 (09:20) | Selbstmanagement | Von: Stephan List

Warum ist GTD so erfolgreich? Für mich ist ein Kernelement für den Erfolg der klare Ablauf, der sich hervorragend in entsprechenden Diagrammen darstellen lässt. Vielleicht haben sich auch deshalb zuerst die ITler wie wild auf die Methode gestürzt und entsprechende Programme entwickelt. Folgerichtig gibt es mittlerweile Ablaufdiagramme wie Sand am Meer, wie man hier sehen kann.

Karol Krol zeigt in seinem Beitrag “Productivity Made Simple: The Key to GTD – Your Daily Graph of Activity” ebenfalls ein Ablaufdiagramm. Mir gefällt es gut, weil es klar, einfach aufgebaut und sehr ansprechend gestaltet ist. Karol erklärt, wie Sie das Diagramm nutzen können, um Ihre Dinge geregelt zu bekommen.

Der Artikel ist ein Teil einer Reihe mit dem Titel “Productivity Made Simple”. Bisher veröffentlicht:

pms

Wie Andere die Dinge geregelt kriegen

20. Januar 2012 (18:20) | Hardware, Kleine Kniffe, Methoden, Selbstmanagement, Software, WorkLife | Von: Stephan List

Wenn ich einen Workshop zur Selbstorganisation begleite, bin ich immer gespannt, welche Kniffe meine Teilnehmer anwenden, um gut durch ihren Arbeitstag zu kommen. Ich weise immer darauf hin, dass sie etwas, was gut funktioniert, unbedingt beibehalten sollten. Gemäß dem alten Spruch “Never change a running system”, sollte man nicht etwas über Bord werfen, was sich bewährt hat, nur weil es auf den ersten Blick nicht zu einer Zeitmanagementmethode zu passen scheint. Vielmehr lautet hier die Frage: “Wie kann ich das eine tun ohne das andere zu lassen?”

Eine große Sammlung individueller Ansätze finden Sie auf der Website The Setup. Dort erzählen Mitmenschen mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen, wie sie die Dinge geregelt kriegen. Es gibt übrigens auch Ableger der Website in allen möglichen Ländern, unter anderem auch in Deutschland.

TheSetup

BTW: Es werden auch Menschen interviewt, die keinen Apple benutzen. So etwas gibt es. Man kann es kaum glauben.