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Training | Coaching | Alles im Griff


Monat: Juli, 2011

15 Denkweisen, die Ihnen das Leben schwer machen

29. Juli 2011 (20:57) | Allgemein, WorkLife | Von: Stephan List

Sehr oft liegt die Wurzel unserer Probleme zwischen unseren eigenen Ohren. Autoren der Eastern Washington University beschreiben 15 Arten, wie Sie sich mit verzerrtem oder verdrehtem Denken das Leben schwer machen können: 15 Styles of Distorted Thinking. Hier die Liste der Grübelfallen:

  1. Filtern: Das Betrachten der Dinge nahe zu ausschließlich durch die Negativbrille
  2. Polarisiertes Denken: Entweder – oder statt sowohl – als auch
  3. Generalisieren: Immer, ständig, nie…
  4. Gedanken lesen: Ich weiß schon, was er/sie sagen wird
  5. Teufel an die Wand malen: Von allen Szenarien wird garantiert das schlimmste eintreffen
  6. Personalisieren: Alles was passiert, hat etwas mit mir zu tun
  7. Trugschlüsse bez. Kontrolle: Ich kann nichts tun, ich bin hilflos ausgeliefert. Oder: Ich bin für alles verantwortlich, was um mich herum geschieht
  8. Trugschlüsse bez. Fairness: Nur ich weiß, was fair ist, warum wissen das die Anderen nicht?
  9. Vorwürfe machen: “Die Hölle, das sind die Anderen” (Sartre)
  10. Eherne Regeln: Hätte, sollte, dürfte, müsste
  11. Emotionales Argumentieren: Was ich fühle, muss wahr sein
  12. Trugschlüsse bez. Veränderung: Wenn ich Menschen lange genug bearbeite, werden sie sich ändern
  13. Verallgemeinerndes Etikettieren: Ein oder zwei Eigenschaften reichen zur Beurteilung eines Menschen
  14. Recht haben: Recht haben kann zur Rechthaberei führen
  15. Trugschlüsse über die göttliche Belohnung: Irgendwann wird sich mein Verhalten auszahlen

Im Artikel finden sich noch weitere Erläuterungen zu den einzelnen Punkten.
Ich muss zugeben, das eine oder andere kommt mir bekannt vor. Und ja, wir können uns selbst und unseren Mitmenschen tatsächlich mit diesen Denkfallen das Leben unerträglich machen. Vielleicht sollte man sich die Liste ausdrucken und auf den Schreibtisch legen.

Das Periodensystem des Biers

28. Juli 2011 (19:31) | Allgemein | Von: Stephan List

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle eine Datenbank vorgestellt, in der so ziemlich alle im Internet erhältlichen Periodensysteme verzeichnet sind. Hier das vielleicht wichtigste: Periodic Table of Beer Styles.

 

Bierstile

Alternativen zu Bullet Points

28. Juli 2011 (19:18) | Präsentieren | Von: Stephan List

Powerpoint ist nicht zuletzt wegen des exzessiven Einsatzes von Aufzählungszeichen berüchtigt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass der Bestseller von Cliff Atkinson im Original den Titel “Beyond Bullet Points” trägt (deutsch in etwa “Jenseits der Aufzählungszeichen”).

Connie Malamed zeigt Ihnen, wie Sie diese Bullet Points vermeiden können:
6 Alternatives To Bullet Lists. Diese sechs Alternativen sind:

  • Testkästchen (text boxes)
  • Bildzeichen (icons)
  • Menschen mit Sprechblasen
  • Die Liste um ein Bild herumfließen lassen
  • Diagramme
  • Tabellen

Connie gibt zu den einzelnen Alternativen Bildbeispiele und weitere Hinweise, wie Links zu kostenlosen Icon-Sammlungen.

Mir gefallen persönlich die Textkästchen und die sprechenden Menschen am besten. Das werde ich in meine nächste Präsentation einbauen.

BTW: Die Aufzählung oben ist ein Scherz. Zwinkerndes Smiley

Der Leitfaden für Google Plus

27. Juli 2011 (20:58) | Internet, Software | Von: Stephan List

Seit einigen Tagen bin ich Mitglied (sagt man das so?) bei Google Plus, hatte aber bislang noch wenig Zeit, mich damit zu beschäftigen. Wie immer ist aller Anfang schwer und so begrüße ich den Leitfaden von Saidur (Cy) Hossain außerordentlich. Sie können die 49 Seiten hier betrachten oder einen kleinen entsprechenden Film anschauen. Mir gefällt es, wenn ich das Rad nicht neu erfinden muss.

 

[via gpluseins]

Churchill über das Lernen

21. Juli 2011 (15:44) | Allgemein | Von: Stephan List

Personally I’m always ready to learn, although I do not always like being taught.

Aus Gründen…

[Quelle]

13 nützliche Erweiterungen für Google Mail

20. Juli 2011 (18:44) | Internet, Selbstmanagement, Software | Von: Stephan List

Ich bin mir sicher: Gäbe es Outlook nicht, dann wäre Google Mail das Werkzeug meiner Wahl. Mittlerweile gibt es auch eine ganze Reihe nützlicher Erweiterungen, die das ganze Potenzial von Google Mail erschließen helfen. Nancy Messieh stellt eine Reihe von ihnen vor: 13 Gmail Plugins You Should Try Right Now.

Sofort ist mir unter den vorgestellten Add-ins “Taskforce” aufgefallen. Mit dieser Erweiterung können Sie E-Mails in Aufgaben überführen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie sich selbst nach dem Ansatz von Michael Linenberger organisieren. Wie Taskforce funktioniert, beschreibt Fatema Yasmine in einem längeren Beitrag: In depth with Taskforce for Gmail: Inbox organization made easy.

Weisheiten eines Globetrotters

20. Juli 2011 (17:58) | Allgemein, WorkLife | Von: Stephan List

Brendan Lewis ist Ire, 29 Jahre alt und war die letzten acht Jahre in der ganzen Weltgeschichte unterwegs. Seine Erfahrungen aus diesen acht Jahren hat er in 29 Lebensweisheiten zusammengefasst: 29 life lessons learned in travelling the world for 8 years straight. Hier sind sie:

  1. Im Grunde genommen will jeder überall das Gleiche
  2. Das Glück auf die Zukunft zu verschieben, ist eine furchtbare Idee
  3. “Eines Tages…” ist Käse. Du wirst nie das große Los ziehen. Denke praktisch
  4. Es gibt so etwas wie “Vorbestimmung” nicht. Und das ist eine prima Nachricht!
  5. Mache Menschen ausfindig, die anders denken und eine andere Weltsicht haben wie als du. Verstehe ihre Sicht der Dinge
  6. Ein gutes Leben führen ist die bestmögliche Weise, Menschen zu überzeugen
  7. Niemand hat bis jetzt alles durchschaut
  8. Es ist nicht schlimm zuzugeben: “Ich weiß es nicht”
  9. Noch mehr Geld wird deine Probleme niemals lösen
  10. Besitztümer besitzen dich (nicht umgekehrt)
  11. Das Fernsehen ist das größte schwarze Loch der Menschheit
  12. Das Internet ist das tollste Werkzeug, das wir zur Verfügung haben. Aber wir sollten den täglichen Gebrauch nach oben deckeln
  13. Geh raus und mach was mit anderen Leuten
  14. Nur die Muttersprache zu sprechen limitiert den Individualreisenden in unglaublicher Weise
  15. Moderne fremde Kultur muss nicht deinen Stereotypen genügen
  16. Nimm dir die Zeit, die du brauchst
  17. Du kannst nicht jeden zufrieden stellen
  18. Der Versuch “cool” zu sein oder Trends hinterher zu laufen, passt zu hirnlosen Schafen
  19. Mach Fehler, und zwar eine Menge davon
  20. Benutze Sonnencreme
  21. Denke nicht so viel nach, handle
  22. Tanze und sing, wann immer es geht
  23. Neue Freundschaften zu schließen, ist einfach und es ist ebenso einfach, bestehende Freundschaften wert zu schätzen
  24. Du weißt nicht, was du bekommen hast, bis es nicht mehr da ist
  25. Schluck deinen Stolz herunter und entschuldige dich
  26. Etwas zu tun, nur um Leuten zu imponieren, ist töricht
  27. Menschen sind nicht allein in ihrer Einsamkeit
  28. Liebe ist zwar nicht alles, was du brauchst. Aber wenn sie dir in irgendeiner Art fehlt, dann wird dein Leben sehr leer sein
  29. Die wichtigsten Lektionen des Lebens werden nicht in Schwarz-weiß geschildert, sondern man muss sie erleben

Sie sehen schon, es gibt praktische Hinweise (Nr. 20) genau so, wie Weisheiten, die für das philosophische Quartett passen würden. Falls sich Ihnen das eine oder andere nicht sofort erschließt, Brendan erläutert seine Ansichten ausführlich

BTW: Falls ich in meiner Übersetzung daneben liegen sollte, bitte ich um entsprechende Hinweise. Ich lerne gerne.

Alle Zeitzonen im Griff: Worldtime Buddy

18. Juli 2011 (21:52) | Kleine Kniffe, Software, Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

So etwas habe ich schon lange gesucht. Wenn man ein Webinar unserer amerikanischen Gurus besuchen will, dann muss man die Zeitverschiebung einkalkulieren. Nun gut, ich gebe zu, ganz so schwierig ist das nicht, aber mitunter lästig wie ein Kropf. Und manchmal habe ich mich auch vertan, was dann besonders ärgerlich war. Wenn Sie in der Zeitrechnung ebenso denkfaul und schwerfällig sind wie ich, dann dürfte Ihnen Worldtime Buddy gefallen. Sie fügen einfach die gewünschten Orte hinzu, stellen einen Schieberegler auf die gewünschte Uhrzeit und – schwuppdiwupp – können Sie die Zeiten in den bevorzugten Zeitzonen ablesen. Die Anwendung macht genau das, was sie soll. Einfach, ohne viel Drumherum.

worldtimebuddy

Wege zum Ziel oder: Die Möglichkeit zu wählen

18. Juli 2011 (21:35) | Allgemein | Von: Stephan List

Gerade hatte ich ein anregendes Telefongespräch mit meinem Freund und Kollegen Roger Drew aus Washington. Er rief mir einen wichtigen Grundsatz in Erinnerung, den ich aus der NLP – Ausbildung kannte. Aber irgendwie ist er über die Jahre verschütt gegangen. Wie auch immer, was wichtig ist, kommt wieder:

  • Wenn es nur einen Weg gibt, ein Ziel zu erreichen, dann hat man ein Problem
  • Wenn es zwei Wege gibt, dann steckt man in einem Dilemma
  • Erst drei verschiedene Optionen verschaffen die Möglichkeit einer Wahl

Das ist wieder so etwas zum hinter den Spiegel stecken.

Wie Sie Kaffeefilter (noch) verwenden können

14. Juli 2011 (20:41) | Kleine Kniffe | Von: Stephan List

Hier kommt wieder einmal ein Artikel aus der Reihe: “Praktisches für Büro, Heim und Garten”. Kate Forgach stellt Ihnen weitere Verwendungsmöglichkeiten für Kaffeefilter vor, die über die Zubereitung dieses köstlichen Wachmachers hinausgehen: 25 Alternate Uses for Coffee Filters. Ich selbst werde ausprobieren:

  • Herstellung von griechischem Joghurt (Nr. 1)
  • Polieren von Schuhen (Nr. 4)
  • Entfernen unangenehmer Gerüche aus Schuhen (Nr. 8 )

Bei letzterem weiß ich wieder, warum ich die englische Sprache so schätze: “De-stink Your Shoes.”