Monat: November, 2010
Der Besprechungsmanager: Meetzi
Ich finde diese Web2.0-Namen immer wieder sehr putzig. Aber das ist eine andere Geschichte. Mit Meetzi können Sie laut eigenen Angaben:
- Die Teilnehmer in der Spur halten
- Ziele setzen und Tagesordnungen erstellen
- Teilnehmer einladen und Maßnahmen verabschieden, sowie
- Besprechungsergebnisse veröffentlichen
Hört sich interessant an und ich denke, ich werde die Anwendung einmal näher unter die Lupe nehmen. Eine kleine Anleitung wird mir dabei unter die Arme greifen: Meetzi – Organize & Make Meetings More Productive.
[via web2null]
Eine Präsentation zu Getting Things Done
Dana VanDen Heuvel hat eine nützliche Präsentation über GTD ins Netz gestellt, wie ich finde. Überzeugen Sie sich selbst:
Die Stiftung Warentest prüft Bücher über Zeitmanagement
Nachdem ich in darüber gestolpert bin, dass die Stiftung Warentest Bücher über Zeitmanagement getestet hat, kam mir sofort die Sinnfrage. Ehrlich gesagt, ich halte solche Tests für ziemlichen Blödsinn. Warum ich das finde, hatte ich schon einmal in einem kurzen Beitrag auf meinem alten Blog “Interessante Zeiten” beschrieben, damals ging es um einen Test zu Büchern über Konfliktmanagement. Ich schrieb damals:
Manchmal ist mir die Stiftung Warentest unheimlich. Die testet wirklich jeden und alles. Da frage ich mich manchmal schon, woher die Legitimation kommt. Momentan kursiert ein “Test” über Konfliktmanagement-Bücher. Für mich ist das schon gewöhnungsbedürftig, Bücher zu testen, ich dachte immer, Bücher werden rezensiert. Der Inhalt von Büchern ist auch diskursfähig, der Stromverbrauch von Waschmaschinen weniger. Schuster, bleib bei Deinen Leisten!
Das gleiche gilt auch für Bücher zum Thema Zeitmanagement. Ich halte solche Tests für unsinnig, denn letztlich entscheidet der Leser, ob er ein Buch wertvoll findet oder nicht, Objektivität gibt es hier noch weniger als woanders. Rezensionen sind für mich etwas anderes. Hier erfährt man die subjektive Meinung des Rezensenten und kann entscheiden, ob man sie teilt oder nicht. Was meinen Sie?
Abgehakt – Wie man mit den Dingen fertig wird
“Wenn ich nachts nicht schlafen kann, hör ich mir ‘nen Podcast an”, lautet das Motto meiner ganz persönlichen Einschlafhilfe. Besonders empfehlen kann ich zu diesem Zweck die Reihe “SWR2 – Forum”. Unter der Leitung eines Moderators diskutieren drei Fachleute Themen wie “Sind Volkslieder noch zeitgemäß?”, “soll man heute noch Altgriechisch lernen?” und ähnliches. Da ist bei mir Einschlafen fast schon garantiert.
Heute Nacht also “Abgehakt – Wie man mit den Dingen fertig wird”. Diskutiert haben unter der Leitung von Karsten Umlauf:
- Cordula Nussbaum, Selbst-Management-Trainerin, Sauerlach bei München
- Rolf Dobelli, Autor und Unternehmer von "Getabstract", Luzern
- Prof. Karlheinz Geißler, Philosoph, "timesandmore", München
Was soll ich sagen: Ich weiß nicht so recht. Das Hören hinterließ bei mir gemischte Gefühle. Am interessantesten fand ich Rolf Dobelli, dessen Beiträge mir wieder klar gemacht haben, warum ich GTD von David Allen so gut finde. Was die Leute an Karlheinz Geißler so gut finden, hat sich mir auch diesmal nicht erschlossen. Das Buch von Cordula Nussbaum wurde übrigens von der Stiftung Warentest als einziges Zeitmanagementbuch als “sehr gut” getestet. Bis jetzt dachte ich immer, die testen nur Kühlschränke. Aber man lernt ja nie aus.
Ich würde gerne wissen, was Sie über diese Diskussion denken. Hier können Sie sie als Hördatei direkt herunterladen (mp3).
10 Dinge in 10 Minuten
Für besonders produktive Mitmenschen stellt sich manchmal die Frage, wie man 10 Minuten nützen kann, die einem dann und wann unverhofft in den Schoß fallen. Meine Favoriten sind:
- Atemübungen machen
- Muskelrelaxation
- Gymnastische oder Dehnübungen
Erin von Unclutterer listet noch 10 weitere Aktivitäten auf, die sich in 10 Minuten erledigen lassen: Ten things to do in 10 minutes. Diese sind:
- Organisiere Deine Schublade für die Socken
- Mach den Schrank unter der Spüle sauber
- Sammle das Spielzeug Deines Haustiers zusammen (Haustier? Kinder?)
- Miste Deine Zeitschriften aus
- Mach das gleiche mit Deiner Sammlung aufgezeichneter Filme (TiVo)
- Fang an mit Wäsche waschen
- Setz Dich in Ruhe hin und mach gar nichts (s. meine Tipps oben)
- Räum den Kofferraum Deines Autos auf (O ja)
- Nimm die ungebrauchten Bügel aus dem Kleiderschrank
- Gib eine Umsonst-abzugeben-Annonce auf (z. B. hier)
Nun, das eine oder andere wäre für mich schon dabei. Haben Sie auch noch was auf Lager?
Wie Sie Poster drucken
Manchmal braucht man so etwas. Ab und zu kommt es vor, dass man Bilder, Diagramme und ähnliches im Großformat ausdrucken möchte. Nun kann man sich nicht wegen ein paar Mal drucken gleich einen Großformatplotter zulegen, es sei denn man schwimmt in Geld. Aber es gibt Abhilfe in Form von geeigneter Software. PosterPrint ist ein Programm, mit der Sie Ihre Bilder auf mehreren Seiten verteilt ausdrucken und danach zum Plakat zusammenfügen können. Es gibt Alternativen, zum Beispiel
- Poster Forge
- Posteriza
- Rasterbator (offizielle Website leider nicht erreichbar)
Allerdings darf man sich von diesen Programmen nicht zuviel erwarten. Das Zusammenkleben ist schon ein Gefrickel und schön ist was anderes. Aber wie gesagt, für ein Poster zwischendurch reicht es allemal.
Das rote Notizbuch
Es gibt Zeitgenossen, die dem Cloud-Computing nach wie vor skeptisch gegenüberstehen. Ob zu Recht oder zu Unrecht, vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn Sie Angeboten wie Evernote kritisch gegenüber stehen, aber dennoch auf das virtuelle Anlegen von Notizen nicht verzichten möchten, dann versuchen Sie es doch einmal mit dem RedNotebook. Ich finde das Programm recht interessant und zwar aus diesen Gründen:
- Einfügen von Bildern Dateien und Links in Websites
- Links und E-mail-Adressen werden automatisch erkannt
- Backup in ein Zip-Archiv
- Word Clouds mit den am meistgebrauchten Worten und Tags
- Keine Datenbank, sondern Speichern in einem Textfile
- Export in PDF, HTML, Latex or Text
Das Programm ist aufgebaut in Form eines Journals, funktioniert also so ähnlich wie ein persönliches Blog, nur offline. Die Anwendung läuft unter MacOS, Linux und Windows (auch für den USB-Stick) und spricht um die 20 Sprachen. Kostenlos ist es auch, was will man mehr.
Hier ein kleines Tutorial:
Ein Feedback zum Workshop “Selbstorganisation”
Ich habe lange überlegt, denn bekanntlich soll ja “Eigenlob stinken”. Aber eigentlich habe ich mich ja gar nicht selbst gelobt, sondern die Leiterin eines Arbeitsteams, die mich für einen Workshop in “Selbstorganisation” vor vierzehn Tagen engagiert hat. Sie schrieb mir eine E-Mail und dort durfte ich lesen:
Sehr geehrter Herr Dr. List,
ganz herzlichen Dank für das hervorragende Fortbildungsseminar. Sie haben in so brillanter Weise die wesentlichen Bereiche des Effizienten Selbstmanagements vorgetragen. Alle MitarbeiterInnen waren beeindruckt und haben mir zurückgemeldet, dass es für sie eine interessante und gute Fortbildung war, von der sie für ihren Arbeitsalltag sehr profitieren werden. Die ersten haben bereits entsprechendes Büromaterial bestellt.
Also nochmals vielen Dank! Wir werden Sie weiter empfehlen.
Was soll ich dazu sagen? Ich bin verlegen (
) und bedanke mich ausdrücklich für diese Rückmeldung!
Ein neue Pomodoro-Timer: MaToMaTo
Nun gut, zumindest für mich ist der Timer neu: MaToMaTo. Vielleicht interessant für die Anhänger der Tomatentechnik.










