Viele Menschen fahren eine bekannte Strategie, wenn sie Dinge nicht verstehen: Sie ignorieren sie. Ignorieren im Sinne der Wikipedia-Definition von “Ignoranz”:
Ignoranz (Unwissenheit, Beschränktheit) zeichnet sich dadurch aus, dass eine Person etwas – möglicherweise absichtlich – nicht kennt, nicht wissen will oder nicht beachtet.
Bei meinen Altersgenossen kann man das immer wieder bei Themen wie Internet und Social Media beobachten. Ich kenne das nicht, ich verstehe das nicht, also existiert es nicht. Wenn es existiert sollte, dann ist es nicht wichtig. Vielleicht hat der bekannte Management-Guru Gary Hamel für diese Zielgruppe seinen Artikel zur Generation “Facebook” geschrieben: The Facebook Generation vs. the Fortune 500. Er schreibt:
I compiled a list of 12 work-relevant characteristics of online life. These are the post-bureaucratic realities that tomorrow’s employees will use as yardsticks in determining whether your company is “with it” or “past it.
Eine großartige Diskussionsgrundlage für Leute, die den Knall immer noch nicht gehört haben. Besonders dann, wenn sie sich als Führungskräfte bezeichnen.













One Comment
Diese Ignoranz erschreckt und erstaunt mich immer wieder. Vor allem im Bereich der so genannten Führungskräfte.
So viele Führungskräfte sind überhaupt nicht für ihre Position geeignet. Und das schadet dann guten Mitarbeitern oder welche, die es werden könnten.
Ich denke, da werden sich viele Unternehmen in den nächsten Jahren selbst ins Aus schießen, wenn sie weiterhin schlafen. Nennt man dann wohl natürliche Selektion.