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Monat: März, 2010

Tipps für den Umgang mit Social Media in Unternehmen

31. März 2010 (11:04) | Internet, Teamwork, WorkLife | Von: Stephan List

Bei den meisten Unternehmen, für die ich arbeite, ist das Thema Social Media noch nicht angekommen. Gut Ding will halt Weile haben. Sollten Sie in einer Organisation arbeiten, für die soziale Netzwerke interessant werden, dann schauen Sie doch einmal in das einschlägige Merkblatt des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. Sie finden dort 10 Tipps für Unernehmen und Mitarbeiter im Umgang mit Twitter & Co. Der Inhalt:

  1. Definieren Sie Ziele
  2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
  3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
  4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
  5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
  6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
  7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
  8. Beachten Sie das geltende Recht
  9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
  10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

Die Broschüre gibt es zum Ausdrucken auch als pdf-Datei zum Herunterladen.

[via Golem]

Vorlagen für Notizen aller Art

31. März 2010 (10:54) | Hardware, Kreativität | Von: Stephan List

Ich gehöre nicht unbedingt zur Zielgruppe des Smashing Magazine. Diese online-Zeitschrift wendet sich in erster Linie an Webdesigner, Grafiker und verwandte Berufe. Dennoch schaue ich immer wieder gerne vorbei, denn ab und zu findet sich ein Beitrag, der auch für Unkreative ( ;-) ) interessant sein könnte. Unter Free Printable Sketching, Wireframing and Note-Taking PDF Templates finden Sie eine Linksammlung zu allen möglichen Vorlagen für Skizzen, Notizen, Kalender usw. Eine wahre Fundgrube.

Der 3-dimensionale Desktop

30. März 2010 (09:26) | Software | Von: Stephan List

Ich persönlich versuche, so wenig Dateien, Verknüpfungen und ähnliches auf dem Desktop abzulegen. Bei mir besteht nämlich die Gefahr, dass ich vor lauter Icons irgendwann nicht mehr durchblicke. Deshalb benutze ich die Arbeitsfläche lieber zur Anzeige liebgewordener Urlaubsfotos. Wenn Sie im Gegensatz zu mir gerne mit/auf dem Desktop arbeiten, dann probieren Sie doch einmal BumpTop. Hier können Sie beliebig schalten und walten und das sogar dreidimensional. Sie können Ihre Verknüpfung auf den Tisch legen, aber auch an die virtuelle Wand heften. Wenn Sie in einem Bürowürfel arbeiten, ist BumpTop sozusagen der Cubicle im Cubicle. Es gibt eine leicht abgespeckte kostenlose und eine Pro-Version mit ein paar Funktionen mehr, es werden sowohl Windows als auch der Mac bedient.

Die E-Mail-Selbstverpflichtung: Fasse Dich kurz

29. März 2010 (10:13) | Kleine Kniffe, Methoden, Selbstmanagement, WorkLife | Von: Stephan List

Manchmal bin ich schon erstaunt darüber, welchen Umfang e-Mails im Geschäftsverkehr annehmen. Man kann es nicht oft genug sagen: E-Mails sind nicht das Medium für längere Romane. Der Geschäftsbericht oder die Doktorarbeit gehört in den Anhang. Beschränkt Euch auf das Wesentliche. “Fasse Dich kurz”, stand früher in den Telefonzellen. Mittlerweile gibt es sogar die Website zu Selbstverpflichtung zu kurzen Nachrichten:  two.sentenc.es. Dort heißt es:

Treat all email responses like SMS text messages, using a set number of letters per response. Since it’s too hard to count letters, we count sentences instead.

two.sentenc.es is a personal policy that all email responses regardless of recipient or subject will be two sentences or less. It’s that simple.

Falls Ihnen zwei Sätze doch zu wenig sind, dann probieren Sie halt three.sentenc.es, four.sentenc.es oder five.sentenc.es. Das war es dann aber auch.

Das Über-Periodensystem

29. März 2010 (09:36) | Allgemein | Von: Stephan List

Schon seit einiger Zeit ist in Mode gekommen, alle möglichen und unmöglichen Zusammenstellungen als Periodensysteme darzustellen. Ich habe hier im Toolblog mehrfach darüber berichtet. Bill Keaggy hat wohl ein verregnetes Wochenende verlebt, an dem er aus lauter Langeweile ein Periodensystem der Periodensysteme erstellt hat. Er hat es bei Flickr der Allgemeinheit zur Betrachtung frei gegeben. Wenn Sie im Original mit der Maus über die Elemente fahren, finden Sie entsprechende Links zu anderen Periodensystemen.

[via FlowingData]

Online Malen – Die große Sammlung

26. März 2010 (11:32) | Kreativität, Methoden, Software | Von: Stephan List

Wenn Sie nur gelegentlich zum virtuellen Pinsel greifen, kein aufwändiges Malprogramm installieren möchten oder schnell etwas im Internetcafé entwerfen müssen, dann verwenden Sie doch eine online-Anwendung. Mittlerweile haben Sie auch im grafischen Bereich die Qual der Wahl. Vielleicht hilft Ihnen die Übersicht von All Graphic Design News bei der richtige Auswahl: Online Drawing Tools & Free Online Painting & Sketching Tools. Sie finden in der Liste Programme zum Malen (z. B. Art Pad) genau so wie Software zum Erstellen von Diagrammen (z. B. Gliffy). Zu allen Beispielen gibt es eine kurze Beschreibung, einen Screenshot und den entsprechenden Link. Ich habe es überschlagen: In dem Beitrag werden mehr als 20 Anwendungen vorgestellt. Da ist sicher etwas dabei.

Was tun bis zum Feierabend?

26. März 2010 (09:35) | Allgemein | Von: Stephan List

Heute ist Freitag und da wissen manche Leute nicht, wie sie die Zeit von Mittagessen bis Feierabend sinnvoll überbrücken können. Zunächst bietet sich da sicherlich ein ausgiebiges Weekly Review an. Auf diese Weise sind Sie wieder auf der Höhe der Zeit. Falls dann immer noch Zeit übrig ist, bauen Sie doch Papierflieger. Joseph Palmer gibt Ihnen die Anleitungen für die absoluten Supersegler: Joseph Palmer’s Paper Airplanes. Da gibt es zum Beispiel den PL-4 Hybrid oder den PL-2 Gullwing. Sie merken schon, hier ist Hightech angesagt. Viel Spaß! ;-)

Wohin mit den Passwörtern?

25. März 2010 (10:07) | Kleine Kniffe, Software | Von: Stephan List

Mit jedem web2.0-Angeboten, das Sie ausprobieren, steigt zwangsläufig die Anzahl der vergebenen Passwörter. Da verliert man schnell den Überblick. Der Ausweg, ein einziges Passwort für sämtliche Anwendungen zu benutzen, ist keiner, zumindest, wenn man den Ratschlägen der Sicherheitsexperten folgt. Aber wozu haben wir denn unseren Rechenknecht? Wir brauchen ein Programm zur Verwaltung unserer Passwörter. Die Zeitschrift PC-Welt stellt Ihnen solche vor: Die besten Passwort-Manager. Ich selbst benutze KeePass, auch weil es eine Version für den USB-Stick gibt. Der Leistungsumfang des Programms ist weit größer als nur das Speichern von Passwörtern, Sie können damit zum Beispiel auch welche kreieren. Aber in die letzten Winkel des Programms bin ich auch noch nicht gedrungen.

Ein Organizer für Outlook 2007

24. März 2010 (09:28) | Allgemein | Von: Stephan List

Erweiterungen für Outlook gibt es in Hülle und Fülle, die meisten von ihnen sind nicht ganz billig. Und manche sind mit Vorsicht zu genießen. Meiner Erfahrung nach ist es ratsam, sich genau zu überlegen, welche Erweiterungen man installieren möchte. Outlook ist ein scheues Reh, manche sagen auch eine kapriziöse Zicke und diese Erweiterungen machen Outlook nicht eben stabiler. Sowenig wie möglich, so viel wie nötig, lautet die Devise. Von Ceptara gibt es als Erweiterung für Outlook 2007 einen Organizer. Einen Organizer für den Organizer sozusagen. Sie können mit der Erweiterung z. B.:

  • Per Mausklick aus E-Mails Aufgaben erzeugen
  • Mit einer speziellen Projektansicht Ihren e-Mail-Verkehr, Tätigkeiten und Referenzmaterial organisieren
  • Kontexte nach Getting Things Done anlegen u.v.m.

Ein Zitat der Hersteller des Organizers: “The Add-in is built on concepts embodied in the Seven Habits of Highly Effective People and the GTD methods.” Das Beste aus beiden Welten also. Vielleicht werde ich das Add-on bei Gelegenheit einmal ausprobieren. Wenn Sie es tun, vergessen Sie nicht, vorher Ihre Outlook-Daten zu sichern. Ich weiß von was ich spreche.

Opensource-Alternativen zu kommerzieller Software

23. März 2010 (18:05) | Software | Von: Stephan List

Linus Thorwald, dem Erfinder des Linux-Betriebssystems, wird die Äußerung zugeschrieben:

Software is like Sex, it’s best if it’s free.

Nun ja, ich will hier nicht ins Detail gehen und begründen, warum ich diesen Vergleich für dümmlich halte. Auch möchte ich im Toolblog keine Grundsatzdiskussionen über Opensource anzetteln, denn ich halte kommerzielle Software für legitim. Dennoch möchte ich Ihnen mögliche Opensource-Alternativen zu kommerziellen Programme nicht vorenthalten, zumal ich davon selbst einige benutze (GIMP, Keepass etc.). Hier deshalb einige Quellen:

Freie Software speziell zum Mitnehmen finden Sie bei The Portable Freeware Collection.

BTW: Opensource und Freeware ist beileibe nicht dasselbe, auch wenn es oft in einem Atemzug genannt wird. Der Teufel steckt im Detail. Ungenauigkeiten in meinen Formulierungen sehen Sie mir bitte nach.