Archiv für den Monat: Juli 2009

Warum Multitasking nicht funktioniert

Nun gut, vielleicht geht es ja bei manchen Zeitgenossen, aber bei mir funktioniert Multitasking definitiv nicht. Immer schön eins nach dem anderen, lautet meine Devise. Wie es scheint, befinde ich mich damit in bester Gesellschaft oder “there’s nothing wrong with it”, wie meine amerikanischen Freunde sagen. Mark McGuiness hat die Erkenntnisse zu Multitasking in einem Artikel zusammengefasst: Why Multitasking Doesn’t Work.

David Allen hat sich auch einmal zu Multitasking geäußert, er nennt es “Rapid Re-Focussing”. Gehen Sie im Video auf 1:20, dann können Sie seine Meinung dazu sehen/hören.

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Planen mit Papier

Daryl Furuyama beschreibt auf seinem/ihrem (?) Blog WhiteHatBlackBox, wie er/sie sich organisiert. Er/sie benutzt dazu einen modifizierten Moleskine Hipster PDA, ein Formular zur Tagesplanung und eines für die Woche. Ein ausdrückliches Dankeschön Daryl für die ausführliche Beschreibung, wie die einzelnen Tools eingesetzt werden. Dazu gibt es auch eine umfangreiche Fotostrecke bei Flickr. Die Formulare werde ich auf jeden Fall einmal ausprobieren, so ganz möchte auch ich auf Papier und Bleistift nicht verzichten. Besonders der Tagesplan hat es mir angetan, ich hatte so etwas bislang vermisst. Mal sehen ob und wie ich damit zurecht komme.

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Wie Sie Ihre @Kontexte herausfinden

Für mich ist das Konzept der Kontexte bei Getting Things Done einer der Unterschiede, die den Unterschied zu anderen Aufgabenmanagementsystemen ausmachen. Allerdings ist das Konzept nicht ganz leicht zu verstehen und man muss ein bisschen herumprobieren, bis man die Kontexte definiert hat, die für das eigene Arbeitsumfeld passen. Ich selbst habe meine Kontexte mehr als einmal geändert, bis ich zufrieden war. Dragos Roua schlägt in “GTD: identifying your contexts” drei Kriterien für die Auswahl vor:

  1. Häufigkeit (wie häufig bewegen Sie sich in dem Kontext?)
  2. Wichtigkeit (welche Tragweite hat der Kontext für Sie?)
  3. Zugang zu Arbeitsmitteln

Lassen Sie sich aber nicht einengen. Sie können auch Personen als “Kontext” definieren. Vielleicht @Friedolin für Aufgaben, die Sie mit Ihrem Gatten Friedolin besprechen müssen. Es muss für Sie Sinn machen und funktionieren. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob Ihre Kontexte in der bestehenden Form zweckmäßig sind oder ob sie modifiziert werden sollten. GTD ist ein dynamischer systematischer Ansatz, kein statischer.

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Wie Sie das Mind-Mapping verbessern können

Vor gut einer Woche hat Michael Deutch auf seinem Blog ein paar Ressourcen zum Thema “Mind-Mapping” veröffentlicht, die es in sich haben: 20+ Resources to Become a Better Mind Mapper. Sie finden dort Aufzeichnungen von Webinars, Podcasts und viele Beispiele von allerhand verschiedenen Mind-Maps. Anregungen in Hülle und Fülle.

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Ballsaal oder Konferenzraum?

Conference Room vs. Ballroom Style Presentations heißt ein Artikel, in dem Andrew Abela auf die Unterschiede der beiden Präsentationsansätze eingeht. Ein einschlägiges pdf-Dokument dazu gibt es auch.
Am besten ist freilich man lernt aus/in der Praxis: Ballroom style presentations as video: Xplane on Leadership.

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7 kleine Tricks gegen Lampenfieber

Der große Will Quadflieg hat einmal gesagt, ihn plage selbst im hohen Alter noch das Lampenfieber. Andererseits sei für ihn der Schauspielerberuf ohne Lampenfieber überhaupt nicht denkbar. Ich denke, wenn einer der größten Mimen deutscher Sprache Lampenfieber haben darf, dann steht Ihnen das schon lange zu. Mohamad Zaki gibt Ihnen sieben kleine Tipps zum Umgang mit der Nervosität vor dem Auftritt: 7 Little Tricks To Speak In Public With No Fear. Diese sind (Bemerkungen von mir):

  1. Lassen Die Ihr Nervosität zu
    Je mehr Sie Ihr Lampenfieber bekämpfen, desto heftiger wird es sich zu Wort melden. Lassen Sie Ihre Nervosität zu. Sehen Sie es positiv: Irgendetwas will Sie schützen. Und das muss man doch schließlich anerkennen, oder?
  2. Sehen Sie Ihr Publikum mit anderen Augen
    Wenn Sie Ihr Publikum für eine Horde Raubtiere halten, denen Sie zum Fraß  vorgeworfen werden sollen, dann sind Sie zu Recht nervös. Vielleicht sind die Zuhörer aber auch neugierig und wohlwollend? Die Realität liegt öfter zwischen Ihren Ohren als Sie glauben.
  3. Investieren Sie in visuelle Hilfsmittel
    Bilder sind das Salz in der Suppe. Denken Sie aber auch an Modelle, die man “rumgehen” lassen kann, besonders, wenn Sie einen Vortrag vor Handwerkern halten. Und: Besorgen Sie sich für Ihr Notebook eine Fernbedienung.
  4. Machen Sie absichtlich Fehler
    Mit Verlaub: Diesen Tipp halte ich für Schmarren.
  5. Sprechen Sie immer zu einer Person
    Oder schauen Sie bei großem Publikum immer leicht über die Köpfe hinweg.
  6. Beeindrucken Sie mit Ihrer persönlichen Meinung
    Markieren Sie aber, dass das jetzt Ihre persönliche Meinung ist.
  7. Haben Sie Spaß am Experiment
    Vielleicht ist es aber ratsam, das Neue erst einmal im geschützten Raum auszuprobieren.

Meine drei Tipps gegen Lampenfieber:

  1. Vorbereitung
  2. Vorbereitung
  3. Vorbereitung

Dennoch soll Mohamad das letzte Wort haben: There are no failures, only different results.

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Presentation Zen als Mind-Map

Wie am Wochenende schon angetwittertkündigt, hier meine Zusammenfassung von Garr Reynolds “Zen oder die Kunst der Präsentation”. Ich habe in der Map auch zwei Videos, sowie die Verweise des Autors auf Präsentationsbeispiele verlinkt. Vielleicht ist die Map für Sie nützlich, Sie können sie im MindManager-Format herunterladen.

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Jello Dashboard in neuer Version

Ich denke, es ist jetzt wirklich mal an der Zeit, dass ich mich mit Yello Dashboard ernstlich beschäftige. Da scheint sich in der Version 5 einiges getan zu haben:

Jello Dashboard is a Getting Things Done (GTD) solution for Microsoft Outlook 2003 and above. It consists of several javascript files running under a single web page file. It can be used in any PC even a locked-down company machine because it does not need installation like any common Windows application.

Da bekomme ich doch sofort spitze Ohren bei “even a locked-down company machine”. Denn meistens bekommen die Teilnehmer in meinen Workshops traurige Augen, wenn ich über coole Erweiterungen (Xobni!) berichte. Denn meistens dürfen derlei Dinge auf Firmenrechnern nicht installiert werden, was ich durchaus verstehen kann. Wer sich schnell einen Überblick verschaffen will, wie Jello Dashboard funktioniert, dem sei das Video über die ersten Schritte empfohlen.

BTW: Jello Dashboard erfüllt das Schwabenkriterium. Es ist kostenlos.

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