Archiv für den Monat: Januar 2007

GTD-Schnipsel: Die Dinge aus dem Kopf kriegen! (2)

Vor einiger Zeit habe ich beschrieben, wie Sie einen mentalen Kehraus (Mindsweep), vielleicht auch mit Hilfe einer Trigger List, durchführen können.

Nun liegt die Liste fertig vor Ihnen, was nun? Ich empfehle dieses Vorgehen:

  1. Gehen Sie die einzelnen Punkte Schritt für Schritt durch, einen Punkt nach dem anderen.
  2. Machen Sie sich klar, um was es sich handelt.
  3. Notieren Sie rechts neben dem Punkt den entsprechenden Kontext (Büro, Zuhause, Einkaufen, Telefon etc.)
  4. Erstellen Sie Kontextlisten und übertragen Sie die Aktivitäten in die entsprechende Kontextliste.
  5. Arbeiten Sie die Kontextlisten in regelmäßigen Reviews ab.

Variante 1:

Überlegen Sie nach Schritt 1, ob Sie die Aktivität innerhalb zwei Minuten erledigen können. Wenn ja, tun Sie es.
Vorteil: Die Liste lichtet sich um alle Dinge, die innerhalb kurzer Zeit erledigt werden können.
Nachteil: Die Dinge liegen in unterschiedlichen Kontexten und lassen sich nicht alle beim Durchgehen der Liste erledigen. Sie unterbrechen jedesmal den Arbeitsschritt “Sichten”.

Variante 2:

Sie können die Listen natürlich auch elektronisch anlegen und dann sortieren lassen. Das macht die Übertragung einfacher. Das geht z. B. wunderbar mit Excel oder OO Calc.

Variante 3:

Sie benutzen von vornherein eine spezielle GTD-Software, wie z. B. Thinking Rock. Diese folgt ziemlich genau dem GTD-Ablauf.
Nachteil: Die Bedienung für diesen Arbeitsschritt ist mitunter etwas umständlich, was den Arbeitsfluss hemmen kann. Ich ziehe es daher vor, den Mindsweep mit Papier und Bleistift durchzuführen, wie oben beschrieben.

Hier der nochmal Ablauf beim Mindsweep:

Eine Bemerkung noch: Der mentale Kehraus soll helfen “die Dinge aus dem Kopf zu kriegen”. Die Liste, die dabei entsteht, ist eine Untermenge des ganzen “Zeugs” (Stuff).  Jetzt müssen Sie noch die Dinge vom Schreibtisch kriegen, aus dem e-Mail-Programm, aus dem Eingangskorb usw.

Wenn Sie das alles gesammelt haben, geht es ans Durchsehen. Immer eins nach dem anderen. ;-)

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GTD für Outlook

Immer wieder wir die Frage gestellt, ob es geeignete GTD-Erweiterungen für Outlook gibt. Ich bin da leider etwas überfragt, da ich bis auf das Betriebssystem keine Microsoftprodukte benutze. Vielleicht hilft das Programm jello Dashboard weiter, das man umsonst herunterladen kann. Wie gesagt, nur ein Verweis, ich selbst habe das Programm nicht probiert.

[via lifehack.org]

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Untätig auf der Arbeit

Laut einer Untersuchung in Großbritannien verbringen britische Werktätige nahezu drei Stunden im Büro mit unproduktivem Werkeln:

  • 54 Minuten am Tag werden mit dem Surfen im Internet verbracht.
  • 46 Minuten opfert man dem Lösen von PC-Problemen und dem Formatieren von Dokumenten und
  • 35 Minuten unterhält man sich mit Kollegen.

Nun ja, ehrlich gesagt, den Punkt 1 bezweifle ich für Deutschland, Punkt 2 halte ich für untertrieben und das dritte Thema ist durchaus wichtig für unsere psychische Hygiene.
Bei Punkt 2 fühle ich mich an die Geschichte vom Waldarbeiter erinnert, dem geraten wurde, seine Säge zu schärfen, damit er produktiver arbeiten könne. Seine Antwort: “Ich habe keine Zeit, die Säge zu schärfen, ich muss arbeiten.”

[via Management Issues]

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Fernbedienung am PC

Für mich als Vielreisenden ist der Zugriff vom Laptop auf meinen heimischen PC über das Internet eine feine Sache. Bislang musste man dazu an beiden Rechnern etwas herumpfriemeln. CrossLoop macht die Sache einfach. Sie müssen das Programm lediglich auf beiden Rechnern installieren, die entsprechenden Daten durchgeben und das war es dann schon. Geradezu selbsterklärend. Die Erfinder behaupten zudem, alles wäre datensicher. Nun gut, Kontrolle ist sicher besser, aber Vertrauen ist manchmal auch gut.

[via Lifehacker]

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Das Periodensystem der Visualisierung

Cool! :cool:
Auf der Website visual-literacy.org können Sie eine Aufstellung betrachten, auf der die unterschiedlichen Möglichkeiten, Zahlen, Daten und Fakten zu visualisieren, als eine Art chemisches Periodensystem dargestellt sind. Wenn Sie mit der Maus über eines der “Elemente” fahren, bekommen Sie die entsprechende Information samt Schaubild angezeigt. Über Hintergründe und Aufbau informieren die Autoren der Übersicht auf einer pdf-Datei, die Sie herunterladen können. Ich bin immer wieder erstaunt, wie kreativ manche Zeitgenossen sind.

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Bilder für Präsentationen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und so ist die geeignete Visualisierung oft das Salz in der Suppe einer Präsentation. Nur woher die Bilder nehmen, wenn nicht stehlen? Presentation Zen hat eine beeindruckende Liste von Bildquellen im Internet veröffentlicht, wo Sie fündig werden können. Die Liste ist unterteilt in die Sparten:

  • Billig, aber gut und
  • gratis, aber dennoch nicht schlecht.

Darüberhinaus gibt es auch einen Hinweis, wo Sie ummesonscht Schriften herbekommen können. Damit steht der aufgepeppten Folienpräsentation nichts mehr im Wege.

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Die Gettysburg-Rede als Powerpoint Präsentation

Eine der beeindruckendsten Zeugnisse der amerikanischen politischen Kultur ist die Rede, die Präsident Lincoln nach der Schlacht von Gettysburg währen des amerikanischen Bürgerkriegs gehalten hat.
Da im Gelände kein Stromanschluss zur Verfügung stand, konnte der Präsident leider den Beamer und seine vorbereiteten Folien nicht benutzen. Die Folien wurden jedoch nachträglich von Peter Norvig ins Netz gestellt, sie sind mittlerweile jedermann zugänglich. Vielleicht tauchen ja auch noch andere berühmte Folien auf, wer weiß. Mich würde zum Beispiel die Verteidigungsrede des Sokrates interessieren, allerdings wird es aufgrund der griechischen Buchstaben hier und dort Schwierigkeiten beim Lesen geben.

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Merkwürdiges im Eingangskorb

Manchmal gibt es Fragen zu GTD, auf die weiß vermutlich nicht einmal David Allen eine Antwort. Gestern beim Weekly Review hatte ich eine Katze im Eingangskorb. Getreu der 2-Minuten-Regel hatte ich den Vorgang jedoch schnell bearbeitet. Sie fand sich gleich im Ausgangskorb wieder.

www.flickr.com

(Unsere Katze Leni beim Weekly Review, im Hause List praktizieren eben alle GTD).

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Babylonische Sprachverwirrung

Der geneigte Leser ahnt es, warum ich nicht mehr so recht zum Schreiben komme. Momentan bin ich mit der Neugestaltung meiner Website beschäftigt. Ich habe ja schon viel davon gehört, dass die Browser den CSS-Code verschieden interpretieren und ich verstehe mittlerweile auch, warum viele Webdesigner deswegen so schnell altern. Ich hatte heute ein ähnliches Problem. Hier zunächst der Code:

#seitenleiste img{
padding: 5px 5px 5px 5px;
border: thin solid #316565;
margin-left: 15px;
margin-top: 10px;
margin-bottom: 10px;
}

Und nun das Ergebnis, zunächst im FireFox, der wie immer alles so zeigt wie es sein soll:

und so sieht es im Internet Explorer Nummer 6 aus, wie immer etwas vermurkst.

Wenn einer der Leser eine Idee hat, wie man beim IE diese Verunstaltung abstellen kann, so bin ich für jeden Tipp dankbar.

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Langsam nährt sich das Eichhörnchen

Gut, dass ich doch nocht nicht die Flinte ins Korn geworfen habe. Mittlerweile macht mein Websiteprojekt tatsächlich Fortschritte. Der Rohbau steht, nun geht es ans Eingemachte. Neben der weiter u. a. Literatur möchte ich noch ein Buch empfehlen, das mir in den letzten Tagen sehr geholfen hat. Der CSS-Problemlöser von Rachel Andrew. Ein Kochbuch im besten Sinne.

Der CSS-Problemlöser

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