Archiv für den Monat: September 2006

Die zehn besten Präsentationen, die je (in Englisch) gehalten wurden

Das KnowHR Blog hat eine Linkliste zusammengestellt, die zu Videos mit den zehn angeblich besten Präsentationen (zumindest in den USA) führen. Dabei sind u. a. Steven Jobs Vorstellung des Macintosh 1984 oder Lawrence Lessig’s Free Culture talk 2002. Lessig ist ja bekannt für seine etwas anderen Beamerpräsentationen. Auch vertreten ist das berühmte “I Have a Dream” von Martin Luther King . Diese Rede geht ohne Zweifel unter die Haut, eine Präsentation ist das jedoch sicherlich nicht.
Weniger unter die Haut, sondern eher auf das Zwerchfell geht der Auftritt des MIcrosoft-Chefs Steve Balmer. Sie sollten so eine Präsentation in unserem Kulturkreis wirklich nur dann veranstalten, wenn Sie entweder ein anerkanntes Genie sind oder beruflich felsenfest im Sattel sitzen [via Bildungsszene].

4 Antworten

Der Haken an der Sache

Der Kontakt zum Publikum ist der Erfolgsfaktor für eine gelungene Präsentation. Sie vermuten richtig, es geht um die Anschlussfähigkeit des Redners an sein Auditorium. Welche Haken (“Hooks”) zur Verfügung stehen um den Hörer in den Bann, zeigt Guila Muir. Ein guter Haken hat (1) eine klare Beziehung zum Thema und (2) adressiert die vergangenen Erfahrungen und Gefühle, die die Mehrheit Ihrer Zuhörer mit dem Thema haben.

Sichere “Haken” in der Anwendung sind laut Muir:

  1. Fragen,
  2. Beispiele aus der Erfahrungswelt der Zuhörer und
  3. Provokative Fakten oder Statistiken

Man merke auf: “Hooks” sind mehr als platte Gags zum Vergnügen der Zuhörer. Sie halten ein Referat und sind kein Alleinunterhalter. Dennoch schadet es sicher nicht, wenn Ihre Zuhörer auch mal lachen.

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